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Kurden zeigen den abziehenden US-Truppen ihre Meinung – mit verrottetem Gemüse 🍅🥔



Donald Trump lässt die US-Truppen aus Syrien abziehen und gibt damit dem türkischen Präsidenten Erdogan den Weg frei, um Nordsyrien anzugreifen. Seine Entscheidung, den Kurden – einem ehemaligen Verbündeten – den Rücken zu kehren, wurde sogar von ranghohen Republikanern öffentlich kritisiert. Trump ist in Erklärungsnot, doch bisher scheint es, als ob er seine Entscheidung auch selbst nicht wirklich gut erklären kann. Sein neuester Versuch war gestern: «Wir haben nie gesagt, dass wir die Kurden ihr Leben lang beschützen.»

Die Kurden fühlen sich von den USA betrogen – schliesslich haben sie mehrere Jahre hinweg an ihrer Seite gegen den Islamischen Staat (IS) gekämpft, auch als niemand sonst die USA dabei unterstützten wollte. Und nun überlässt Trump die Kurden ohne ersichtlichen Grund ihrem Schicksal.

Nun ist ein Video aufgetaucht, dass die abziehenden US-Truppen in Syrien zeigt. Sie fahren durch eine hauptsächlich kurdische Stadt und werden dort von einigen Bewohnern "empfangen" – und zwar nicht gerade freundlich. Die Fahrzeuge werden nämlich von den aufgebrachten Kurden mit verrottetem Gemüse beworfen.

(mim)

Türkei startet Offensive gegen Kurden in Syrien

Syrische Armee unterstützt Kurden in Nordsyrien

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43Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Fernrohr 22.10.2019 11:59
    Highlight Highlight Immerhin ist er so ehrlich und gibt zu, dass es nur ums Öl geht. Die Vorgänger sind dort unter dem Vorwand von zuerst wegen angeblichen Atomwaffen und dann wegen dem IS eingefallen wie die Hunnen. Vieleicht sollten wir auch unser eigenes Mobilitätsverhalten überprüfen.
  • Heinz Maag 22.10.2019 10:30
    Highlight Highlight Schön wäre es wen es nach dem Krieg, wenn endlich mal Frieden in Syrien herrscht, dass alle dortigen Mächte (Syrien, Russland, Türkei und Iran) über ein Kurdistan diskutieren würden. Vielleicht schaft man es ja bei Friedenszeiten ein Kurdistan zu gründen. Ich denke wenn Assad und Erdogan für Kurdistan grünes licht geben würden, könnte es funktionieren. Aber eben das ist ein Gedanke von mir.
  • Olmabrotwurst vs. Schüblig 22.10.2019 08:49
    Highlight Highlight Versetzt euch mal in die Gedanken eines GI's, wie er jetzt im Flugzeug sitzt, freude auf dss vertraute heim, doch auch mit dem Gedanken das ein Teil seiner kurdischen Freunde nie mehr sieht. Ich könnte nie mehr in Ruhe schlafen.
    • Heinz Maag 23.10.2019 12:52
      Highlight Highlight Das einzige Freund des GI's ist das Erdöl! Und diese haben sie ja in Syrien gesichert gemäss Trump.
  • Grendelbacher 22.10.2019 08:35
    Highlight Highlight Amerika bleibt im Krisengebiet -> alle sind sauer
    Amerika zieht sich zurück -> alle sind sauer

    Wieso wollen wir in diesem Fall die ganze Verantwortung an Amerika abschieben? Sollten nicht wir als Europa etwas unternehmen?
    • Liselote Meier 22.10.2019 11:02
      Highlight Highlight Na aber auch nur weil du den Kontext komplett aussen vor lässt.

      Der Regime-Change gegen Assad ging gewaltig in die Hose, der IS entstand und der türkische Vorstoss war erst im diesem Zuge möglich.

      Ergo sie hätten sich in Syrien nicht einmischen sollen aber nach den Entwicklungen geht das doch nicht die Verbündeten (Kurden) so im Stich zu lassen.

    • giandalf the grey 22.10.2019 12:23
      Highlight Highlight Ich habs schon mal unter einem Artikel geschrieben, aber ich erklärs dier gern noch einmal: Amerika soll gefälligst in Amerika bleiben. Wenn die Amis dann aber mal irgendwo einmarschiert sind und das Land weiter destabilisiert haben, dann tragen sie eine Verantwortung, die sie traditionellerweise nicht ernst nehmen. Und die Resultate kann man heute z.B. In Lybien und im Irak bestaunen. Toll wa? Und wenn sich Europa jetzt noch mit Truppen einmischen würde, gäbe es einen Krieg auf Europäischem Boden. Hätte ich jetzt nicht unbedingt Bock drauf.
    • Grendelbacher 22.10.2019 14:13
      Highlight Highlight Aber es nützt ja jetzt auch nichts wenn wir jetzt weiter weinen "die Amis hätten dort bleiben sollen!" Geb ich euch recht, sind sie aber nicht. Jetzt können wir weiterschimpfen und zuschauen wie Menschen umgebracht werden oder uns was besseres einfallen lassen? Toll wa?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bivio 22.10.2019 08:30
    Highlight Highlight Lieber von Gemüse beworfen werden, als sich in einen Krieg mit einem anderen NATO Land verwickelt zu werden und Särge auf CNN zu sehen.
    Es können sich gerne andere Länder anschicken, die Türken militärisch zurückzudrängen. Z.B. Deutschland, dass ja nie müde wird allen anderen Ländern zu erklären, wie sie sich zu verhalten haben.
    • Ritiker K. 22.10.2019 09:56
      Highlight Highlight Sind Sie wirklich der Meinung, die Türkei hätte eine Offensive im syrischen Kurdengebiet gestartet, als die US Truppen noch dort stationiert waren?

    • Chrigi-B 22.10.2019 10:18
      Highlight Highlight Es waren 28 US Soldaten im syrisch/türkischen Grenzgebiet.
    • Bivio 22.10.2019 11:17
      Highlight Highlight Ja, das glaube ich. Dies hat auch das Pentagon so in seinen Überlegungen miteinfliessen lassen.
      Bei Erdogan weiss man nie. Er war so beseelt vom Einmarsch, dass er den Konflikt in Kauf genommen hätte.
      Die USA hatten keine schweren Waffen in der Gegend, welche als Drohkulisse dienen konnte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • KoSo 22.10.2019 08:16
    Highlight Highlight
    Play Icon


    🤦🏻‍♂️
  • soulcalibur 22.10.2019 08:13
    Highlight Highlight Ich wäre sogar dafür, dass sich die USA weltweit zurückzieht, alle Militärbasen schliesst und mit dem eingesparten Geld vorwärts macht im Umweltschutz.....oops, nur geträumt, bin grad eingenickt...
    • Hausmeister krause 22.10.2019 12:21
      Highlight Highlight Europa und vielen Ländern würde es gleich ergehen wie den Kurden. Der Spuk sollte ja demnächst eo Ende haben 😉
  • Energize 22.10.2019 07:29
    Highlight Highlight Orangen hätten sie schmeissen sollen, Orangen!
    • Fernrohr 22.10.2019 12:00
      Highlight Highlight Die Orangen-Saison hat noch nicht angefangen.,
  • Darkglow 22.10.2019 07:00
    Highlight Highlight naja... er hat deutlich gesagt was ihm wichtig ist... wir haben ein paar leute dort gelassen, wir haben das Öl gesichert, alles andere macht in unseren augen keinen sinn... hätte ehrlich gesagt nicht mehr erwartet von den USA
    • Pablo Escobar 22.10.2019 07:44
      Highlight Highlight Was hättest du denn von den USA erwartet? Hättest du wirklich geglaubt, die senden Truppen irgendwohin um den Menschen zu helfen? Und das ist nicht erst seit Trump so...
  • Kronrod 22.10.2019 06:54
    Highlight Highlight Naja, Trump hatte im Wahlkampf versprochen, dass sich aus internationalen Konflikten anders als Obama wenn immer möglich raushalten wird. Das setzt er nun um. (Nur weil es im Artikel hiess, es gäbe keinen ersichtlichen Grund für den Abzug. Das wäre einer.)
    • rodolofo 22.10.2019 07:27
      Highlight Highlight Trump hat sich diese Neutralität offenbar von der super-reichen Schweiz abgeschaut:
      "Wir machen das, was gut ist für's Geschäft!
      Und da wir nun mal vor allem Waffen verkaufen, verteidigen wir nur noch diejenigen, die sich unsere Schutztruppen auch leisten können, die viele Waffen bei uns bestellen und die ihre Rechnungen pünktlich bezahlen!
      In der Region "Naher Osten" sind das die Türkei, Saudi Arabien, diverse Golf-Monarchien, Ägypten und Israel.
      Wer bei der Russischen- und Chinesischen Konkurrenz bestellt, wird auf unseren hervorragenden Service bei der Diktatur-Beratung verzichten müssen."
    • Walter Sahli 22.10.2019 07:33
      Highlight Highlight Schaut man sich die Karte mit allen US Stützpunkten auf der Welt an, so kann man feststellen, dass es gefühlte 3000 andere Orte gegeben hätte, aus denen ein Rückzug unproblematischer gewesen wäre. Das Einhalten eines Wahlversprechens ist eine reine Schutzbehauptung. Auch unter Trump wird die USA ihren geopolitischen Einfluss nicht preisgeben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Heinzbond 22.10.2019 06:25
    Highlight Highlight Gibt es etwas beschamenderes als von den ehemaligen verbündeten mit Gemüse beworfen zu werden?

    Nun vielleicht nur noch einen Präsidenten der nicht registriert das er die grösste Beleidigung von allem ist was gut und gerecht war...
    • Historiker 22.10.2019 07:23
      Highlight Highlight Was ich extrem störend finde ist, dass die Truppen die Wut abbekommen obwohl sicherlich die meisten die Entscheidung ihres Präsidenten nicht unterstützen. Naja...
  • Hustler 22.10.2019 05:43
    Highlight Highlight Als könnten die Truppen was dafür,dass Trump sie abzieht...
    • Bruuslii 22.10.2019 08:01
      Highlight Highlight die truppen repräsentieren trump. trump repräsentiert die truppen.

      ich denke mir, dass es für die truppen selbst absolut gschämig ist, was sie von ihrem trottelboss befohlen bekommen. sie wissen bestimmt genau, was das verrottete gemüse bedeutet.

      nichts vom amerikanischen heldentum ist mehr übrig (wenns denn je ein solches gab, wir liessen uns wohl von holywood blenden).

      man vergleiche, was trump darüber sagte, wie man früher mit hochverrätern umgegangen ist. dass die kurden ihren frust mit verrottetem gemüse ausdrücken, hat dagegen stil.
    • KoSo 22.10.2019 08:18
      Highlight Highlight habe ich auch gedacht!
      würde das faule Gemüse den Truppen mitgeben, dass sie es ihrem voller Weisheit und Intelligenz strotzendem Präsident bringen können.
    • Sandro Lightwood 22.10.2019 09:20
      Highlight Highlight Als ob die Leute dort eine andere Möglichkeit hätten, ihre Enttäuschung zu zeigen.
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