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Die Niagara-Fälle von oben.

Bild: shutterstock.com

Seit 1918 steckt vor den Niagara-Fällen ein Boot fest – nun haben es Unwetter bewegt



Nach Unwettern hat sich ein seit mehr als hundert Jahren auf den Niagara-Fällen feststeckendes Boot dutzende Meter bewegt. Das als «Iron Scow» (Eiserner Lastkahn) bekannte Boot ist rund 50 Meter in Richtung des Wasserfall-Rands gerückt.

Bislang sehe es so aus, als sei das Boot sicher – «falls es Unwetter gibt, könnte es sich aber noch weiter bewegen», sagte Niagara-Parkchef David Adames im Sender CBC.

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Video: YouTube/NBC News

Seit einem Bootsunglück im August 1918 steckt der Kahn auf dem Niagara-Fluss fest – etwa 600 Meter vom Rand des Wasserfalls entfernt. Starke Regenfälle und heftige Winde hatten örtlichen Medienberichten zufolge am Donnerstag dazu geführt, dass sich der Kahn nun von der Stelle bewegte. Sollte das Boot noch weiter nach vorne rücken, würden Sicherheitsmassnahmen ergriffen, betonte Adames.

Der «Eiserne Kahn» gehört bei Niagara-Touristen zu den beliebten Fotomotiven. Millionen Menschen besuchen jährlich die drei zwischen den USA und Kanada gelegenen Wasserfälle. (sda/afp)

Die Niagarafälle sind zugefroren

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    Alle Leser-Kommentare
  • hein-tirol 04.11.2019 11:53
    Highlight Highlight Was passiert eigentlich, wenn das Boot über den Rand geht? Nun, die Touristen bleiben weg. Und davor fürchten sie sich. Denn das Bott ist so eine dringend benötige Gelddruckmaschine.
  • Unicron 04.11.2019 09:16
    Highlight Highlight Was im Artikel nicht klar wird: Steckt das Boot fest und man kann es von da nicht zurück holen, oder steckt es fest und man lässt es dort weil die Touristen es mögen?
    • P. Meier 04.11.2019 10:30
      Highlight Highlight Es sank und man konnte/wollte es 1918 nicht bergen. Jetzt ist es eine Touristenattraktion und man möchte, dass es dort bleibt.
    • just sayin' 04.11.2019 10:39
      Highlight Highlight letzteres
    • foxtrottmikelima 04.11.2019 10:40
      Highlight Highlight Vermutlich liesse es sich mit einigem Aufwand entfernen. Aber wer will das schon, wenn danach weniger Touristen kommen...
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