International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
President Donald Trump, right, meets with Russian President Vladimir Putin during a bilateral meeting on the sidelines of the G-20 summit in Osaka, Japan, Friday, June 28, 2019. (AP Photo/Susan Walsh)
Donald Trump,Vladimir Putin

Trump und Putin trafen sich am Rande des G20-Gipfels in Osaka. Bild: AP

«Misch dich nicht in die Wahlen ein», sagt Trump zu Putin – und erntet ein Lächeln



US-Präsident Donald Trump ist beim G20-Treffen im japanischen Osaka am Freitag mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin zusammengetroffen. Zu Beginn des auf eine Stunde angesetzten Treffens sagte Trump auf eine entsprechende Reporterfrage zu Putin, Russland solle sich nicht in US-Wahlen einmischen – allerdings mit einem Lächeln im Gesicht.

Die Begegnung im Video:

Die Einmischung Russlands in die US-Präsidentschaftswahl zugunsten Trumps ist seit mehr als zwei Jahren ein grosses Thema in den USA. Die Untersuchungen von Sonderermittler Robert Mueller hatten ergeben, dass es zu Einmischungen gekommen war. Mueller fand jedoch keine Beweise dafür, dass Trump oder dessen Vertraute daran beteiligt waren oder davon gewusst hatten.

Trump und Putin hatten sich zuletzt 2018 in Helsinki zu einer längeren Unterredung getroffen. Die anschliessende, in Teilen als chaotisch empfundene Pressekonferenz, hatte Spekulationen um eine mögliche Zusammenarbeit eher noch genährt.

Trump nannte das Verhältnis zu Putin am Freitag «sehr, sehr gut». Beide hätten viel zu diskutieren, darunter Abrüstung und Handel. Unter anderem streiten beide über den Atomabrüstungsvertrag INF - die USA und die Nato werfen Russland seit langer Zeit die Verletzung des Abkommens vor. «Viele sehr positive Dinge werden aus dieser Beziehung herauskommen», sagte Trump.

Das Verhältnis zwischen Russland und den USA gilt als schlecht. Wegen verschiedener Verstösse haben die USA Sanktionen gegen Russland verhängt, unter anderem wegen der Kreml-Politik in der Ukraine. Auch in der Energiepolitik und in der Syrien-Politik liegen beide über Kreuz. (sda/dpa)

Mehr zu Putin und Trump:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Gebt Putin Mädels und er strahlt wie ein Maienkäfer

Trump ist für «Schlechtester Darsteller» nominiert

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

Donald Trumps christliche Dschihadisten

Christliche Fundamentalisten waren mit dabei, als das Kapitol gestürmt wurde. Sie bilden einen zentralen Bestandteil von Trumps Kampftruppen – und sie sind brandgefährlich.

Kuhhörner, die Flagge der Südstaaten, Wikinger-Felle und Runen: All dies bringen wir in Verbindung mit den Chaoten, welche das Kapitol in Washington gestürmt haben. Wir denken an Neo-Nazis und weisse Herrenmenschen. Gerne übersehen wir die Vielzahl von christlichen Symbolen, die ebenfalls mitgeschleppt wurden, etwa Fahnen, auf denen die Liebe zu Christus verkündet wird.

Die gewalttätigen Proud Boys sind vor dem Sturm gar zum Gebet niedergekniet. Das ist kein Zufall. «Die Extremisten unter den …

Artikel lesen
Link zum Artikel