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«Fühle mich nirgendwo mehr sicher» – US-Bürger fürchten sich vor weiteren Amokläufen



Die USA erlebte das blutigsten Wochenende in diesem Jahr. Bei zwei Amokläufen in den US-Bundesstaaten Ohio und Texas kamen 29 Personen ums Leben.

Die Amokläufe versetzen das ganze Land in Angst und Schrecken. Auf Twitter äussern sich zahlreiche besorgte Stimmen. Eine Twitter-Userin lancierte eine Diskussion auf die Tausende von Usern reagierten. Sie schrieb: «Immer wenn ich mich in einem öffentlichen Raum befinde, denke ich darüber nach, was passieren würde, wenn hier eine Massenschiesserei ausbrechen würde. Es ist eine ständige, unterschwellige Angst, die mich überallhin begleitet. Ich frage mich, ob ich alleine mit dieser Angst bin. Ich glaube nicht.»

Eine Userin schrieb zu Geraldines Post:

«Mein Mann machte sich Sorgen und schickte mich in die Therapie, weil ich Exit-Strategien berechnete, wenn ich öffentliche Gebäude betrat. Mein Therapeut sagte darauf: Dir geht es gut, du bist proaktiv und sensibilisiert. So muss das jetzt sein.»

Eine weitere ergänzte:

«Es bist nicht nur du. Die Schule, in der ich arbeite macht mir Angst. Die Klassenzimmer haben nur eine Tür, andere haben gar Glaswände. Ich versuche nicht darüber nachzudenken, aber mache es trotzdem.»

Auch die amerikanische Profi-Wrestlerin Brandi Rhodes sprach ihre Angst vor einem Angriff auf Twitter an. So schreibt Rhodes, dass sie Sonntags in der Kirche immer den gleichen Platz reserviert, «weil es der beste Ort ist, um zu fliehen, falls jemand das Feuer eröffnet.»

(ohe)

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Amoklauf in El Paso, Texas

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Amoklauf in El Paso, Texas
quelle: epa / larry w. smith
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