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Democratic presidential candidate, Sen. Bernie Sanders, I-Vt., speaks to reporters about coronavirus Thursday March 12, 2020, in Burlington, Vt. (AP Photo/Charles Krupa)
Bernie Sanders

Nimmt seinen Kontrahenten ganz schön in die Mangel: Bernie Sanders. Bild: AP

«Joe, was wirst du tun?» – mit diesen 11 Fragen grillt Sanders Biden vor dem Showdown



In einer Sache sind die letzten verbliebenen demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden und Bernie Sanders vereint: Donald Trump muss besiegt werden.

Die Ansichten der beiden darüber, mit welchen Handlungen und Argumenten dies geschehen soll, gehen allerdings weit auseinander.

«We are winning the generational debate.»

Bernie Sanders

Sanders erinnert das Establishment seiner Partei gerne daran, dass er die Zukunft dieses Landes vertrete, würden doch viele jüngere Menschen für den selbsternannten Sozialisten votieren. Dies betreffe nicht nur 20-Jährige, sondern auch Menschen in ihren Dreissigern und Vierzigern. Er sei es, welcher deren Anliegen vertrete. Währenddessen sei Bidens Anhängerschaft «65 Jahre alt», so Sanders.

In der Nacht auf Montag kommt es zum ersten One-on-One-Showdown der beiden Streithähne. In Washington D.C. würden die Bürger Amerikas die Möglichkeit haben, sich ein Bild davon zu machen, wer am Besten geeignet ist, Donald Trump zu schlagen.

«You cannot be satisfied by winning the votes of people who are older.»

Bernie Sanders

Sanders schickte bei einer Wahlkampfveranstaltung schon einmal ein paar Fragen in Richtung seines Kontrahenten Biden, um diesem einen Vorgeschmack davon zu geben, was ihn erwarten wird. Spoiler: Die meisten Fragen zielen auf Sanders' Lieblingsthema ab, das Gesundheitssystem.

  1. «Joe, was wirst du für die 500'000 Menschen in unserem Land tun, die bankrott gehen aufgrund von Schulden in medizinischen Angelegenheiten?»
  2. «Und was wirst du für die einfachen Arbeiter tun, die durchschnittlich 20% ihres Lohnes für medizinische Versorgung ausgeben?»
  3. «Joe, was wirst du tun, um die Absurdität zu beenden, dass die Vereinigten Staaten von Amerika das einzige grössere Land der Welt sind, in welchem medizinische Versorgung kein Menschenrecht ist?»
  4. «Würdest du die «Medicare for All» kippen, wenn es vom Kongress durchgewinkt würde?»
  5. «Joe, was antwortest du den Wissenschaftlern, die sagen, dass wir noch sieben oder acht Jahre haben, um unser Energiegewinnungssystem umzustellen, bevor wir unserem Planeten irreparablen Schaden zufügen?»
  6. «In einer Zeit, in welcher viele junge Menschen eine höhere Ausbildung benötigen, um in die Mittelschicht zu gelangen, was wirst du tun, um sicherzustellen, dass jede und jeder ins College gehen kann, unabhängig ihres Einkommens?»
  7. «Was wirst du für die Millionen Menschen tun, die mit ihren riesigen Ausbildungsschulden zu kämpfen haben?»
  8. «Wir haben mehr Leute im Gefängnis als China, einem Kommunisten-Staat, viermal so gross wie der unsere. Was tust du, um Massen-Inhaftierungen zu verhindern?»
  9. «Was ist dein Plan, um den Terror zu beenden, den Millionen Menschen ohne Aufenthaltsbewilligung erfahren?»
  10. «Joe, was wirst du für die halbe Million Obdachlose tun und die 18 Millionen Familien, die die Hälfte ihres Einkommens dafür ausgeben müssen, dass sie ein Dach über dem Kopf haben können?»
  11. «Und Joe, ganz wichtig, was wirst du dagegen tun, dass Milliardäre Wahlen erkaufen und die drei reichsten Menschen Amerikas mehr besitzen, als die ärmere Hälfte?»

Ein kleiner Vorgeschmack also, was uns erwartet. Es bleibt spannend ...

(bal)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Mia_san_mia 15.03.2020 14:13
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht, was das soll? Trump muss weg, aber die bringen keinen ernstzunehmenden Gegner!
  • G. Schmidt 15.03.2020 14:04
    Highlight Highlight Na ja, wie würde Bernie dies beantworten...

    Steuern für Reiche erhöhen?

    Wie möchte er dies aber bei einem republikanisch-lastigem Senat durchbringen?
  • John Henry Eden 15.03.2020 13:25
    Highlight Highlight Bernie fordert den Bachelor für alle. Persönlich finde ich das eine gute Sache.

    Doch unser duales Bildungssystem kommt dadurch noch mehr unter Druck. Lehrabgänger werden als Vollidioten gelten, wenn der Rest der Welt studiert hat.
  • Therealmonti 15.03.2020 12:57
    Highlight Highlight Diese Fragen sind alle sehr wichtig, und es ist richtig, sie zu stellen. Es stellt sich aber die Frage, ob Sanders selber darauf auch die richtigen Antworten hat.
    PS. Ich möchte, dass Sanders das demokratische Ticket gewinnt und gegen Trump antritt. Ich glaube aber, es wird Biden sein.
    Und ich hoffe, einer von den beiden wird im November Trump eine vernichtende Niederlage zufügen.
  • soulpower 15.03.2020 12:32
    Highlight Highlight Schade dass sich das demokratische Establishment wie schon damals bei Hillary Clinton, nicht hinter Bernie stellt. Wahltaktisch kann man es zwar irgendwie schon nachvollziehen, aber auch Biden steht nicht wirklich gut da gegen Trump. Schade dass wegen politischem Geplänkel dort immer die falschen gewählt werden.
  • Chrigi-B 15.03.2020 12:24
    Highlight Highlight "Sanders erinnert das Establishment seiner Partei gerne daran, dass er die Zukunft dieses Landes vertrete, würden doch viele jüngere Menschen für den selbsternannten Sozialisten votieren."

    Wie herzig - dumm nur das die Jungen nicht auftauchen an der Urne.

    Genau wie bei uns!
    Online gegen die SVP wettern und die Graslegalisierung fordern aber am entscheidenden Sonntag ausschlafen 👍🏻
    • Schlumpfinchen #notmeus 15.03.2020 14:31
      Highlight Highlight Vergiss die Demografie nicht. Sogar wenn alle Jungen wählen würden, wären sie massiv im Nachteil gegenüber den Boomergenerationen.
  • De-Saint-Ex 15.03.2020 12:06
    Highlight Highlight Das kommt nicht gut raus (aus Sicht jener, die Trump nicht mehr wollen). Die Trumpanhänger werden vollzählig zur Urne schreiten. Bei Biden werden die Jüngeren wohl zu Hause bleiben und bei Sanders würden (da es eh nicht er sein wird) all jene, denen seine Vorstellungen zu weit links sind zu Hause bleiben. Somit kann sich Trump eigentlich nur selber schlagen. Schlechte Aussichten!
    • Schlumpfinchen #notmeus 15.03.2020 14:34
      Highlight Highlight Da muss ich etwas widersprechen. Bei Biden bleiben viele zuhause, aber bei Sanders kommen die moderaten Demokraten wohl trotzdem raus, weil sie einfach Trump weghaben wollen. Dazu kommen dann noch Junge und Independants. Zweitere werden von den Dems dauernd falsch eingeschätzt.
    • De-Saint-Ex 15.03.2020 15:02
      Highlight Highlight Da muss ich wiederum widersprechen. Erstens blieben viele junge und jüngere Demokraten bereits am Super Tuesday zuhause und was Sie nicht miteinrechnen, sind all jene, die wohl eher zuhause blieben, es sei denn der Kontrahent heisst Sanders, und die dann Trump wählen würden, um ja zu verhindern, dass ein „Sozialist“ ins weisse Haus einzieht. Würde mir natürlich wünschen, dass Sie recht behalten, fürchte aber, dass es unrealistisch ist.
    • Schlumpfinchen #notmeus 15.03.2020 17:33
      Highlight Highlight Das Wahlverhalten während den Primaries ist nicht mit jenem während den Hauptwahlen zu vergleichen. Nur schon, dass man als Demokrat registriert sein muss in vielen Staaten macht den Vorwahlkampf für Sanders schwerer als für Biden. Im November gibt es andere Regeln diesbezüglich.
  • Malcom 15.03.2020 11:27
    Highlight Highlight Aus meiner Sicht sind das wirklich tolle Fragen!
  • In vino veritas 15.03.2020 11:12
    Highlight Highlight Ich hoffe so sehr auf Sanders. Aber ich befürchte, dass der korrupte Biden in die Wahl gegen Trump zieht. Auch befürchte ich, dass Trump noch ein Ukraine-Ass im Ärmel hat. So wären beide Kandidaten senil (Trump und Biden) und Biden wäre zusätzlich noch offensichtlich dement. Was für Aussichten. Sanders ist immerhin fit und geradlinige. Ein Mann, vor dem ich Respekt habe. Das kann ich von den anderen beiden nicht behaupten. Aber die Demokraten (inkl. Wähler
  • Alteresel 15.03.2020 09:52
    Highlight Highlight Populistisch sind Sanders Fragen. Aber es sind gute Fragen. Politik ist quasi von Natur aus Populismus. Das ist weiter nicht schlimm. Trump z.B. ist kein Populist, er ist durch und durch Egoist. Und ich habe so das Gefühl, Biden neigt auch eher dazu. In Amerika fehlt der/die junge Demokrat/in, der/die mit Sanders Fragen eine ernsthafte Konkurrenz zur Dumpfbacke ist.
  • rodolofo 15.03.2020 09:41
    Highlight Highlight Währenddem die beiden "Alten, Weissen Männer" der Demokraten darüber diskutieren, was zu tun sei und wie man den "Alten, Orangen Mann" aus dem "Weissen Haus" bringen könnte, in dem der sich so hartnäckig festgesetzt hat, dass 4 weitere Jahre Miet-Verlängerung zu befürchten sind, schaffen winzig kleine, unsichtbare Viren Tatsachen...
    Im Kampf gegen die Corona-Virus-Epidemie muss die Menschheit ein Verhalten einüben, das Schule machen wird:
    - Die gesamte Wirtschaft (inklusive Freizeit-Stress) herunterfahren
    - Sich wieder vermehrt lokal bewegen und versorgen

    Es ist "Das Wunder von Wuhan"...
  • Timbooked2 15.03.2020 09:34
    Highlight Highlight Alles schön und gut.
    Nur: Bernie, was wirst du tun, um all diese Punkte lösen zu können, ohne dabei utopische, nicht finanzierbare Versprechungen abzugeben?
    • rodolofo 15.03.2020 10:00
      Highlight Highlight Hör doch auf mit Deinem "nicht finanzierbar"!
      Die Amis leisten sich einen militärischen Koloss der Extraklasse, mit allem Drum und Dran, der bereits OHNE Einsatz in Kriegen und "zur Friedenssicherung" unvorstellbar gigantische staatliche Mittel verschlingt!
      Noch dazu will dieser ignorante Fox-News-Alternative Fakten-Konsument und Golfer Trump Gelder für eine Marsmission mobilisieren.
      Wozu? Damit irgendwelche Super-Reiche auf dem Mars ein spektakuläres Golfspiel abhalten können?
      Also NEIN!
      Dollars wären in Hülle und Fülle vorhanden!
      Aber sie werden halt bereits angezapft und umgeleitet...
    • Hiker 15.03.2020 11:07
      Highlight Highlight Sehr richtig, es ist einfach die Missstände im Land aufzuzählen. Was will den Sanders tun um diese Probleme zu lösen? Er wird nicht gegen Trump bestehen können. Sollten die Demokraten tatsächlich Sanders in den Wahlkampf gegen Trump schicken, wird die Trumpmaschine den armen Bernie in den Boden stampfen. Selbst bei Biden habe ich Zweifel. Man tut gut daran DT nicht ein zweites mal zu unterschätzen. Bis im Herbst ist Corona nur noch blasse Erinnerung und Trump wird wieder tun was er immer tut. Lügen, sich selber loben und anderen die Schuld in die Schuhe schieben. Hat immer toll funktioniert.
    • mbr72 15.03.2020 11:09
      Highlight Highlight mehrfach widerlegt... laaaangweilig. Deine Aussagen werden nicht wahrer, je mehr man sie wiederholt. Aber schön brav der Wirtschaftselite nachplappern, gell!
  • Gawayn 15.03.2020 09:18
    Highlight Highlight Gute Fragen.
    Für europäische Verhältniße.
    Die Amis sagen:
    "We don't want a nanny state"

    Ausserdem, es sind noch immer die Reichen, die Politiker sponsoren.
    Nicht der Mittelstand und schon gar nicht die Armen.

    Damit kommen skurille Situationen zu Stande.
    Manche haben eigene Flieger und Yachten.
    Aber im selben Land, braucht es noch Einsätze von "Ärzte ohne Grenzen"...
  • quad 15.03.2020 09:03
    Highlight Highlight Ich mag Bernie, schade das die Pseudo Demokraten vor 4 Jahren Hillary und jetzt wohl Biden ins Rennen schicken ... Uebrigens Fragen 1, 2, 5 & 11 dürfte man gerne auch einmal In Bern stellen ...
  • tagomago 15.03.2020 09:03
    Highlight Highlight Biden oder Trump macht doch keinen Unterschied! Irgendwelche Neocons, die nach neuen Kriegen suchen...
  • tagomago 15.03.2020 08:57
    Highlight Highlight Bernie hat es leider bereits vermasselt. Zu nett zum korrupten Biden.
    • rodolofo 15.03.2020 10:03
      Highlight Highlight Gefällt das Putin nicht, wenn die Amis -nicht wie geplant und gegeneinander gehetzt- aufeinander los gehen?
    • tagomago 15.03.2020 12:18
      Highlight Highlight ALLES hat mit Putin zu tun. IMMER
    • rodolofo 15.03.2020 13:00
      Highlight Highlight Ja, vielleicht schon.
      Lassen wir diesen Satz von Dir einfach mal so im Raum stehen...
  • Silent_Revolution 15.03.2020 08:22
    Highlight Highlight Wo wird das übertragen? Hat jemand nen Link?
    • joevanbeeck 15.03.2020 10:54
      Highlight Highlight Ich schaue die Bernie und Trump Shows jeweils über Twitch. Ob das Duell auch dort übertragen wird weiss ich noch nicht.

      https://www.twitch.tv/bernie_sanders

      https://www.twitch.tv/donaldtrump/
    • opwulf 15.03.2020 10:59
      Highlight Highlight RebelHQ, TYT, the humanist report oder zB the Hill bringen mMn eine gute Berichterstattung über die Vorwahlen und sind meistens live vor Ort! Der Fairness halber muss man aber erwähnen dass sie aus einer eher progressiven Sichtweise berichten (bei the Hill nur Krystal Ball, ihr Moderationskollege ist konservativ)! Will man eine eher neoliberale Establishment Perspektive sehen, schaut man MSNBC oder CNN
    • DomiNope 15.03.2020 11:09
      Highlight Highlight Wird auf CNN übertragen, vielleicht brauchst du eine Vpn dafür.


      https://www.cbsnews.com/news/democratic-debate-joe-biden-and-bernie-sanders-how-to-watch/
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stefan Morgenthaler-Müller 15.03.2020 07:29
    Highlight Highlight Das sind sehr gute Fragen, aber sind das die relevanten Fragen, die mehr als 50% der Amerikaner interessieren oder betreffen?

    Bei uns wurde vor wenigen Jahren über einen Mindestlohn abgestimmt, das Volk hat nein gesagt, weil die meisten Schweizer eben nicht im Mindestlohnsegment arbeiten und auch kaum Freunde haben, die da arbeiten. Wer davon profitiert hätte, hatte kein Recht abzustimmen.

    Und Trump weiss das genau und bringt die Themen, die eine Mehrheit der Amerikaner interessieren.
  • swisskiss 15.03.2020 07:23
    Highlight Highlight Es ist nicht "seine" Partei.. Sanders ist nicht Mitglied der Demokraten!

    "You cannot be satisfied by winning the votes of people who are older."

    Nein, aber wenn über 80% der Schwarzen und Latinos, über 70% der demokratischen Wähler aus der Mittelschicht und eine massive Mehrheit der nicht parteigebundenen Wechselwähler Biden wählen, kommt der klare Vorsprung bei den Delegierten zustande.

    Solange die Demokraten keine Mehrheit in beiden Kammern des Kongress haben, sind solche Fragen simpler Populismus.
    • satyros 15.03.2020 09:24
      Highlight Highlight Die Fragen sind dann berechtigt, wenn Joe Biden z.B. ein Veto gegen Medicare for all ankündigt. Was er getan hat. Es macht einen Unterschied, wer im Weissen Haus sitzt und was für eine Politik der verfolgt.

      Latinos und nicht parteigebundene Wähler wählen bei diesen Vorwahlen übrigens überwiegend Sanders.
    • swisskiss 15.03.2020 10:01
      Highlight Highlight satyros: empfehle Dir Florida anzuschauen, wo Biden bei den Latinos und Schwarzen so massiv vorne liegt, dass Biden den Staat mit klarer Mehrheit gewinnt. 60 bis 70% (Quelle 538 ,realclearpolitic)

      Die kommenden Wahlen zählen und da hat Biden in allen Bundestaaten die Nase vorn, auch bei den Wechselwählern.

      Ein Volk, dass sich (noch) mehr Sorgen um die wirtschaftlichen, statt gesundheitlichen Auswirkungen der Krise macht, favorisiert Biden, dem man mehr Kompetenz zur Bewältigung der Krise zutraut (poll CNN, 13.3)

      Bedenklich ist, dass besonders Trump von dieser Haltung profitiert!
    • satyros 15.03.2020 17:45
      Highlight Highlight Florida ist bezüglich der Latinos ein Sonderfall. Das sind grösstenteils alte Kubaner*innen und die hatten halt nicht so Freude an der Castro-Geschichte.

      Klar: Biden wird diese Vorwahlen gewinnen. Dank massiver Hilfe der Medien und der demokratischen Parteispitze, die es gerade noch so hingekriegt hat, dass sich Buttigieg und Klobuchar rechtzeitig zurückgezogen haben. Aber am Ende halt, weil er mehr Stimmen machte als Sanders. Vor allem bei alten Leuten und die gehen im Gegensatz zu den Jungen wählen.

      Ob er allerdings das Zeug dazu hat, Trump zu schlagen? Ich habe meine Zweifel.
  • Heinzbond 15.03.2020 06:56
    Highlight Highlight Und genau wegen diesen Fragen wird es die finanzielle Elite zu verhindern wissen das Bernie antreten darf, geschweige denn sogar gegen das orangen Frettchen mit dem Clown drunter gewinnen darf...
  • Mutbürgerin 15.03.2020 03:37
    Highlight Highlight Mir gefällt der amerikanische Wahlkampf. Über Wochen liefern die Demokraten selber sämtliche Argumente, die gegen ihre eigenen Kandidaten sprechen. Trump hat ein leichtes Spiel.
    • rodolofo 15.03.2020 10:07
      Highlight Highlight Seltsame Weltsicht...
      Aber auf diesem Planeten und erst recht im "Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten (USA)" ist einfach nichts unmöglich!
      Eine weitere Bestätigung für "Murphy's Law".
  • TRL 15.03.2020 02:47
    Highlight Highlight Ich würde bei Frage 8 China weglassen. Die Statistik für Todesstrafen hat bei China jeweils eine Bemerkung, dass man sich nicht sicher sei, ob die exorbitant hohe Zahl inoffiziell vielleicht nicht noch höher sei. Auch könnte man argumentieren, dass ganz China für unsere Massstäbe eigentlich ein Gefängnis ist. Mit dem Kontext der Frage macht er sich angreifbar.
    • Altweibersommer 15.03.2020 09:59
      Highlight Highlight Nicht ganz China ist ein Gefängnis, Xinjiang und Tibet aber schon, deshalb wäre das schon zu relativieren. Allerdings ist es auch nicht relevant was China macht, die USA haben diesbezüglich ein riesiges Problem.
  • PeteZahad 15.03.2020 01:56
    Highlight Highlight Spannende Fragen. Das Problem ist, dass auch Sanders diese Dinge nicht alle per Dekret wird ändern können.
    • rodolofo 15.03.2020 09:51
      Highlight Highlight Trump zeigt uns, dass ein Präsident Sanders sehr wohl sehr viele Dinge per Dekret ändern könnte!
      Von den Demokraten war einfach noch nie jemand so frech, wie Trump, seine präsidialen Vollmachten für sich und für seine Klientel auszunutzen, was natürlich auch damit zu tun hat, dass die USA in grossen Teilen stockkonservativ denkt und handelt und Demokraten darum äusserst vorsichtig vorgehen müssen, ähnlich wie Hausfrauen im Haushalt eines rückständigen und gewalttätigen Cowboy-Patriarchen.
      Obama kam gegen Ende seiner Amtszeit auf den Geschmack!
      Auch darum hassen ihn die "Trumpisten" so sehr...
  • Scaros_2 15.03.2020 01:04
    Highlight Highlight Wir alle wissen wie das enden wird. Joe wird zu keiner Frage position beziehen sondern ausweichen oder Gegenfragen stellen.

    Die Fragen sind ohne Zweifel gut und 11 Fragen von vielen weiteren, welche die Miesere von den USA aufzeigen.
  • FrancoL 15.03.2020 00:39
    Highlight Highlight Bernie kann diese wichtigen Fragen stellen, Joe wird sie mit Gegenfragen beantworten, das bringt nichts.
  • actualscientist 15.03.2020 00:20
    Highlight Highlight Und es sind sehr gute Fragen.
    • willi22 15.03.2020 09:10
      Highlight Highlight extrem sehr gute fragen... vorallem die letzte.
  • BratmirnenStorch 14.03.2020 23:58
    Highlight Highlight Alle sagen: Schade, dass die demokratischen Kandidaten schon so alt sind. Aber hey, der Herausforderer ist nur unwesentlich jünger. Nach den letzten 10 Tagen Trump ist für mich sonnenklar: Alles ist besser als er.
    • versy 15.03.2020 01:08
      Highlight Highlight Erst seit den letzten 10 Tagen?
    • [CH-Bürger] 15.03.2020 07:25
      Highlight Highlight @Versy:
      danke - meine Worte!
    • DunkelMunkel 15.03.2020 08:38
      Highlight Highlight “Alles ist besser als er.”

      Nein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jay Bilzerian 14.03.2020 23:54
    Highlight Highlight Ich finde die Taktik irgendwie verwirrend. Ich werde das Gefühl nicht los, dass Bernie Biden dazu bringen will, sich selbst liberaler darzustellen, damit er für Bernies Anhänger wählbarer wird. Denn für die Dems wäre nichts verheerender als wenn Bernies Anhänger aus Frust und Abneigung gegen Biden nicht an den Wahlen teilnehmen würden.

    Warum sonst würde er Biden die Fragen im Voraus stellen. Der Roast wäre doch viel einfacher wenn Biden nicht darauf vorbereitet wäre.

    Hoffe zwar immer noch auf Bernie, aber am Schluss müssen die Dems zusammen halten damit die DJT aus dem Amt bringen
    • Bruuslii 15.03.2020 10:25
      Highlight Highlight hm... könnte es sein, dass für bernie tatsächlich das wohl des landes im vordergrund steht?
  • luegeLose 14.03.2020 23:44
    Highlight Highlight Fragen ist einfacher als selber Lösungen zu liefern. Auf Bernies Antworten bin ich gespannt.
    • Samurai Gra 15.03.2020 09:33
      Highlight Highlight Militärbudget runterfahren?
    • swisskiss 15.03.2020 10:08
      Highlight Highlight amurai Gra: Bei einer jährlichen Neuverschuldung von rund 1000 Milliarden, reicht selbst das Runterfahren des gesamten Militärbudgets von rund 700 Milliarden nicht, um Sanders Projekte zu finanzieren. Das ist auch laut Sanders nur mit massiven Steuererhöhungen finanzierbar.
      Das solche Pläne beim Mittelstand nicht gut ankommen, ist klar.

      Die wirtschaftliche Krise im Schatten des Virus, verstärkt die Ablehnung von Steuererhöhungen noch zusätzlich.

      Sanders ist der eigentliche Verlierer der Krise, auch wenn er dauernd die massiven Schwächen des Gesundheitssystems kritisiert. DAS ist bedenklich!
    • Bruuslii 15.03.2020 10:29
      Highlight Highlight @swisskiss: der eigentliche verliere ist der us-bürger. seit jahren wird doe verschuldung des landes exorbitant gesteigert.
      der nächste präsident wird nicht alle probleme lösen können, sollte aber wenigstens den willen dazu zeigen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Grötzu 14.03.2020 23:30
    Highlight Highlight Diese Gruftis müssten eigentlich garantieren können, das sie eine Amtszeit ohne Demenz überstehen.
    • LeBandiereaux 15.03.2020 07:53
      Highlight Highlight Da auch jüngere Menschen dement werden können müssten gemäss deinem Vorschlag alle Kandidaten einen mini mental Test machen um zu bestätigen, dass sie momentan nicht dement sind😉
    • Bruuslii 15.03.2020 10:30
      Highlight Highlight wieso? der jetzige präsident ist ja auch dement. scheint dort nicht zu stören 🤷🏻‍♂️
  • make.love.not.war 14.03.2020 23:24
    Highlight Highlight schade, wer solche fragen stellt, wird niemals präsi..
    wer präsi wird, wird solche fragen nicht beantworten können..
    proof me wrong
  • Samurai Gra 14.03.2020 23:14
    Highlight Highlight Uiii das wird Spannend
    Go Bernie 💪🏻

Fasel: «Die Zeichen verdichten sich, dass die Eishockey-WM nicht stattfindet»

Dass die Eishockey-WM in Zürich und Lausanne wegen der Corona-Krise noch durchgeführt werden kann, ist sehr unwahrscheinlich. René Fasel, der Präsident des internationalen Verbandes, zögert aber mit der Absage und verweist auf Bund und Kantone.

Es war eigentlich alles angerichtet für die grosse Eishockey-Party: Im Zürcher Hallenstadion, wo die Schweiz am 8. Mai zum WM-Start das russische Team empfangen hätte, glänzte das Logo der Titelkämpfe auf dem frisch geputzten Eis. Im Vorverkauf sind bis jetzt über 300'000 Tickets weggegangen.

Für René Fasel wäre es die 26. Weltmeisterschaft als IIHF-Präsident gewesen, die dritte in der Schweiz und die letzte vor seinem angekündigten Rücktritt im kommenden September: «Dieses Turnier ist …

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