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USA: Donald Trump begnadigt zu Thanksgiving zwei Truthähne

President Donald Trump pardons Butter, the national Thanksgiving turkey, in the Rose Garden of the White House, Tuesday, Nov. 26, 2019, in Washington. (AP Photo/Patrick Semansky)
Donald Trump
Trump begnadigt im Rosengarten des Weissen Hauses den Truthahn «Butter.»Bild: AP

Alle Jahre wieder – Trump begnadigt gemäss US-Tradition zu Thanksgiving zwei Truthähne

26.11.2019, 22:3226.11.2019, 23:09

US-Präsident Donald Trump hat zwei Truthähne im Weissen Haus begnadigt und den beiden Vögeln damit das Schicksal vieler Artgenossen an Thanksgiving erspart.

Trump folgte mit der Begnadigung am Dienstag im Rosengarten des Weissen Hauses einer Tradition, bei der dem «Nationalen Thanksgiving-Truthahn» vom Präsidenten das Leben geschenkt wird.

Wie bereits im vergangenen Jahr erstreckte Trump seine Gnade gleich auf zwei der Tiere, die dieses Mal «Bread» (Brot) und «Butter» (Butter) hiessen. Vor der feierlichen Veranstaltung waren «Bread» und «Butter» wie üblich in einem Luxushotel in der Nähe des Weissen Hauses untergebracht.

epa08025109 National Thanksgiving Turkeys 'Bread' (L) and 'Butter' (R) relax in their suite at the Willard InterContinental hotel in Washington, DC, USA, 25 November 2019. One of t ...
Die beiden Truthähne in ihrem Hotelzimmer.Bild: EPA

Der gut gelaunte Präsident nahm bei der Zeremonie am Dienstag das Amtsenthebungsverfahren aufs Korn, das die US-Demokraten gegen ihn anstreben. Dankenswerterweise seien «Bread» und «Butter» so aufgezogen worden, dass sie unter allen Bedingungen ruhig blieben, sagte er unter Gelächter des Publikums.

Das sei wichtig, weil sie von den Demokraten schon als Zeugen in den Impeachment-Ermittlungen vorgeladen worden seien. «Aber Bread und Butter, ich sollte festhalten, dass wir uns tatsächlich getroffen haben.» Trump kritisiert immer wieder, dass er viele der Zeugen gar nicht kenne.

An Thanksgiving wird in amerikanischen Familien traditionell Truthahn serviert. Im vergangenen Jahr hatte Trump die Vögel «Peas» (Erbsen) und «Carrots» (Karotten) begnadigt. Sie dürfen ihre Tage mit Artgenossen im «Truthahn-Nest» auf dem Campus einer Universität im Bundesstaat Virginia fristen - wo ihnen «Bread» und «Butter» nach ihrer Begnadigung nun Gesellschaft leisten werden.

Der Präsident pflegt mit der Begnadigung - wie viele seiner Vorgänger - eine Tradition mit mehr als 100 Jahre alten Wurzeln. Seit dem 19. Jahrhundert erhält die Präsidentenfamilie vor dem Feiertag einen besonders prächtigen Truthahn.

Präsident Abraham Lincoln (1861 bis 1865) soll nach Angaben des Weissen Hauses auf Bitten seines Sohnes das erste Mal eines der Tiere begnadigt haben. Unter Präsident George Bush senior wurde die Truthahn-Begnadigung im Jahr 1989 festes Ritual. Thanksgiving (Erntedank) wird in den USA an diesem Donnerstag gefeiert. (cbe/sda/dpa)

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