International
USA

Viele Fragen offen: 1.5 Monate bis Start von Elon Musks Robotaxi

epa12023485 Elon Musk, CEO of Tesla and senior advisor to US President Donald Trump, looks on during a Cabinet meeting in the Cabinet Room of the White House in Washington, DC, USA, 10 April 2025. EPA ...
Elon Musk steht an verschiedenen Fronten unter Druck.Bild: keystone

1.5 Monate bis Start von Elon Musks Robotaxi – doch die US-Behörden haben viele Fragen

Eineinhalb Monate vor dem angekündigten Start eines Robotaxi-Dienstes von Tesla hat die US-Verkehrssicherheitsbehörde noch jede Menge Fragen.
13.05.2025, 05:2913.05.2025, 05:36

Die NHTSA will vom Elektroauto-Hersteller unter anderem wissen, wie sich die Fahrzeuge in Notsituationen verhalten sollen.

Zudem fragte die Behörde, wie Tesla zu dem Schluss kam, dass die Robotaxi-Software bereit zum Einsatz auch ohne Menschen am Steuer ist. Der von Tech-Milliardär Elon Musk geführte Konzern hat bis zum 19. Juni Zeit für eine Antwort.

Musk hatte angekündigt, dass Tesla Ende Juni einen Robotaxi-Dienst im texanischen Austin mit zunächst 10 bis 20 Fahrzeugen starten werde. Er behauptet, dass die meisten neuen Fahrzeuge von Tesla bereits alles Nötige an Bord hätten, um als selbstfahrende Autos unterwegs zu sein. Deswegen spricht Musk immer wieder von Millionen autonomen Teslas, die bald auf den Strassen sein würden. Konkurrenten und Experten haben jedoch Zweifel, weil Musk dafür nur auf Kameras setzen will und auf die teureren Laser-Radare verzichtet, die bei anderen Robotaxis die Umgebung abtasten.

Fokus auf mögliche «Autopilot»-Verbindung

Bei der NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration) laufen schon seit Jahren Untersuchungen des bisherigen Tesla-Fahrassistenzsystems «Autopilot» nach verschiedenen Unfällen. Die Behörde will deswegen auch insbesondere wissen, ob das Robotaxi-System eine Verbindung zur «Autopilot»-Software hat.

Beim autonomen Fahren liegt aktuell mit deutlichem Abstand die Google-Schwesterfirma Waymo vorn. Sie macht mit über 1500 Robotaxis über 250'000 Fahrten mit Passagieren pro Woche in vier US-Städten. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
USA ziehen letzte Soldaten aus Irak ab – Machtvakuum droht
Das US-Militär ist vollständig aus dem Irak abgezogen. Die letzten US-Soldaten hätten das Land verlassen, teilte das Pentagon mit.
Damit endet eine Zeit von teils heftig umstrittenen US-Militäreinsätzen in dem Land im Nahen Osten, mit denen der frühere Machthaber Saddam Hussein gestürzt und die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bekämpft wurde.
Zur Story