DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

US-Finanzministerin Yellen setzt Zahlungen aus und will Dauerlösung im Schuldenstreit

19.10.2021, 08:40
Yellen hat genug vom Schuldenstreit.
Yellen hat genug vom Schuldenstreit.Bild: keystone

Im Streit über die US-Schuldenobergrenze mahnt Finanzministerin Janet Yellen zu einer langfristigen Lösung. «Es ist absolut notwendig, dass der Kongress sich auf eine Erhöhung oder Abschaffung der Schuldengrenze einigt, so dass die Regierung dauerhaft ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann», schrieb Yellen in einem Brief an führende Kongressabgeordnete.

Zugleich kündigte die Ministerin am Montag an, ein laufendes Sonderprogramm mit Einschränkung von staatlichen Zahlungen bis 3. Dezember zu verlängern. Dies sehe unter anderem vor, dass der Staat seine Zahlungen in bestimmte Pensionskassen aussetze, um unter der derzeit geltenden Schuldenobergrenze zu bleiben.

Der Streit über die Finanzierung des Bundes tobt seit Wochen. Die drohende Zahlungsunfähigkeit der USA war unlängst mit einer leichten Erhöhung der Schuldenobergrenze vorerst abgewendet worden. Ohne diesen Schritt hätten die USA laut früheren Äusserungen Yellens ab etwa diesem Montag ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen können.

Die Einigung verschafft der grössten Volkswirtschaft der Welt zwar Zeit bis zum 3. Dezember. Eine Verschnaufpause ist dies aber nicht, da Demokraten und Republikaner in der Zwischenzeit eine dauerhafte Lösung für die Obergrenze finden müssen. (aeg/sda/awp/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

«Die neue Variante ist aus verschiedenen Gründen bemerkenswert»
Der Viren-Sequenzierer Richard Neher vom Biozentrum der Universität Basel erklärt, warum die neue Variante B.1.1'529 gefährlich sein könnte und was die Interpretation erschwert.

Die neue Variante B.1.1'529 aus Südafrika versetzt die Welt in Angst. Sie enthält mehr als 30 Mutationen an den Spike-Proteinen, mit denen sich das Virus Zugang zu menschlichen Zellen verschafft. Bereits haben Grossbritannien und Israel Reisebeschränkungen für Länder rund um Südafrika ausgesprochen, in denen die neue Variante vermutet wird. Heute wird sich die Weltgesundheitsorganisation WHO erstmals damit befassen und der besorgniserregenden Variante wohl auch einen Buchstaben geben.

Zur Story