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Twitter lässt erneut Muskeln spielen: Tweet von Donald Trump gesperrt



Erneut legt sich der Nachrichtendienst Twitter mit dem US-Präsidenten Donald Trump an. Twitter sperrt einen Tweet des Präsidenten, mit dem dieser Black Lives Matter-Demonstranten mit «ernster Gewalt» drohte.

«Solange ich Präsident bin, wird es in Washington D.C. niemals eine autonome Zone geben», twitterte Trump.

Am Montag hatten Demonstranten unweit des Weissen Hauses einige Barrikaden und Zelte aufgestellt und versucht, eine «autonome Zone» einzurichten, in der die Polizei keinen Zutritt hätte. In der Grossstadt Seattle an der Westküste war dies Demonstranten gelungen, was Trump wiederholt scharf verurteilt hatte.

Bild

Einige Stunden nachdem Trump den Tweet abgesetzt hat, markierte ihn Twitter als missbräuchlich. Er verstosse gegen die Verhaltensregeln des sozialen Netzwerkes. Ganz gelöscht wurde der Tweet jedoch nicht. Er sei aus «öffentlichem Interesse» weiterhin zugänglich, so Twitter. Die Reaktionen darauf werden aber eingeschränkt: Ohne Kommentar retweeten, Liken oder darauf antworten geht nicht mehr.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich Twitter mit dem US-Präsidenten anlegt. Ende Mai versah der Kurznachrichtendienst einen Tweet Trumps mit einem Faktencheck. Dieser reagierte prompt und drohte mit einer schärferen Regulierung der sozialen Netzwerke. Auf die jüngste Sperrung hat Trump bislang noch nicht reagiert. (ohe/sda)

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74
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    Alle Leser-Kommentare
  • Alice36 24.06.2020 06:28
    Highlight Highlight Witschaft - am Arsch, Gesundheit - am Arsch, Handelsbeziehungen - am Arsch, BLM Proteste bis zum abwinken da ist es nur logisch man konzentriert sich auf irgendwelche autonome Zonen die von den letzten Vernünftigen im Lande eingerichtet wurden. Toll Donald jetzt bist du wieder ganz stark. 🤢🤮
    • Basti Spiesser 24.06.2020 12:41
      Highlight Highlight Das sollen die Vernüftigen sein? 😂
  • Alice36 24.06.2020 06:17
    Highlight Highlight Na die autonome Zone in Washington gibt es schon, es ist das weisse Haus 😂
  • Hierundjetzt 23.06.2020 23:54
    Highlight Highlight Gut, Chad (die autonome Zone in Seattle) wir von schwerbewaffneten Linksextremen überwacht, es gibt, Mauern, Barrikadem, Kontrollen und Ausgangsperren.

    Die aktuell 6 Blocks (!) grosse Zone ist ein rechtsfreier Raum, Vergewaltigungen, Diebstähle, Einbrüche und Körperverletzungen werden nicht mehr geahndet.

    Zudem geht Ihnen die Nahrung aus.

    Für die, die dort wohnen müssen und infolge Armut nicht fliehen konnten, muss es der Albtraum auf Erden sein.

    Aber die Stadt Seattle will das so.

    Zum Tweet: mit Blick auf Seattle nachvollziehbar (nicht verständlich)
    • swisswitchbitch 24.06.2020 00:13
      Highlight Highlight https://eu.usatoday.com/story/news/nation/2020/06/12/seattle-protest-chaz-capitol-hill-autonomous-zone-police-free/3173968001/

      Offenbar hat sich die Polizei zuerst entfernt und danach wurde die Zone eingerichtet. Das Ganze soll wohl eine Art "Festival" sein, auf dem gratis Essen gereicht wird. Von Gewalt innerhalb dieser Zone lese ich in keinem einzigen Bericht aus den USA. 🤔
    • M3LS10R 24.06.2020 00:19
      Highlight Highlight gibts zu den Behauptungen 'ne Quelle?
    • TJ Müller 24.06.2020 00:46
      Highlight Highlight Im Ernst du Troll? Die Realität sieht zum Glück anders aus:

      Inside Chaz, Seattle's police-free zone | The Guardian
      Play Icon


      What's really going on inside CHAZ the 'Capitol Hill Autonomous Zone' | New York Post
      Play Icon

    Weitere Antworten anzeigen
  • 0ldNicehand 23.06.2020 22:45
    Highlight Highlight Finde die Einleitung verkehrt herum; Wenn schon legt Trump sich mit Twitter an, wenn auch (noch) nicht aufgrund des hier beschriebenen Tweet. Twitter setzt ja nur (manchmal) seine Regeln um. Trump ist die Partei die denkt, Regeln gelten nur für alle anderen.
  • Meierli 23.06.2020 22:38
    Highlight Highlight Im Gegensatz zu Facebook wacht Twitter endlich auf.
  • troop5444 23.06.2020 22:34
    Highlight Highlight Kann mir irgendeine*r bitte erklären, was an dem Tweet verwerflich sein sollte?
    • Wiedergabe 23.06.2020 22:55
      Highlight Highlight Der Tweet wurde folgendermassen taxiert: "Er verstosse gegen die Verhaltensregeln des sozialen Netzwerkes."
      Ich rate ihnen, mal in die Twitter-Bestimmungen zu schauen, dann wissen sie gegen welche Verhaltensregelsregel verstossen wurde.
    • Kolo 23.06.2020 22:56
      Highlight Highlight Steht zwar unter dem Tweet. „ the presence of a threat of harm against an identifiable group“ ist gemäss Twitter Richtlinie nicht gestattet.
    • TheManoure 23.06.2020 22:59
      Highlight Highlight Richtlinie zu Gewaltandrohungen: Du darfst einer Person oder einer Personengruppe keine Gewalt androhen. Außerdem verbieten wir die Verherrlichung von Gewalt.
      https://help.twitter.com/de/rules-and-policies/violent-threats-glorification
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sapientia et Virtus 23.06.2020 22:32
    Highlight Highlight Also mir geht das jetzt zu weit mit der Zensur. Die Gesetze müssen aufrecht erhalten werden. Dazu gehört als letztes Mittel die Gewalt. Von Polizisten und Soldaten erwartet man, dass sie ihr Leben für den Schutz der Menschen opfern. Folglich müssen auch wenn nötig verletzte Vandalen und Plünderer in Kauf genommen werden!
    • PC Principal 23.06.2020 22:43
      Highlight Highlight Zensur heisst, dass der Staat gewisse Meinungen verbietet. Hier ist es ein Privater, der auf die eigenen Regeln aufmerksam macht, aber nicht mal irgendwas löscht.
    • Wiedergabe 23.06.2020 22:58
      Highlight Highlight Ich glaube sie brauchen etwas Nachhilfe bei der Bedeutung des Wortes 'Zensur'.
      Ausserdem wird hier nicht auf den Inhalt eingegangen (steht Twitter gar nicht zu), sondern die eignen Verhaltensregel - die jeder Nutzer akzeptieren muss nota bene - durchgesetzt. Twitter ist ein privater Dienst einer privaten Firma. Die haben selbstverständlich eigene Bestimmungen und dürfen die auch durchsetzen.
      Sie als Hausbesitzer dürfen auch sagen, ich lasse keine Leute mit Hunden in mein Haus.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 23.06.2020 23:16
      Highlight Highlight "Von Polizisten und Soldaten erwartet man, dass sie ihr Leben für den Schutz der Menschen opfern."

      Sie müssen diese Aussage präzisieren. Wen oder was meinen Sie mit "man" Meinen Sie mit Menschen alle Menschen? Und wie genau schützen sie Menschen, indem sie sich opfern?
    Weitere Antworten anzeigen
  • 1of8mio 23.06.2020 22:04
    Highlight Highlight Und - auch wenns im Gesamtkontext absolut nix bringt - soeben meine Twitter, Instagram und Facebook Accounts gelöscht. Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt.
    • aglio e olio 23.06.2020 22:15
      Highlight Highlight Wieso Twitter?
    • Quo Vadis 23.06.2020 22:28
      Highlight Highlight Verständlich! Twitter ist unterste Stufe, quasi das Sammelbecken aggressiver auf 160 Zeichen gepresste Provokationen. Dies sowohl von Rechts als auch von Links, meistens verbreitet von Leuten die zwar gerne austeilen, aber nicht einstecken können. Diskussionen unmöglich da unerwünscht. Gehört auf den Müllhaufen der Geschichte - je früher desto besser.
    • Franbon aka Mami 23.06.2020 23:52
      Highlight Highlight Hast du Whatsapp auch gelöscht? (ist ja auch Facebook)
      Boykottiere Instagram und Facebook schon lange und gezwitschert habe ich nie....finde es toll dass du nun auch nicht mehr dabei bist, hoffe es folgen mehr Menschen zurück ins Leben 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kronrod 23.06.2020 21:54
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht, weshalb die Ankündigung, das Recht notfalls mit Gewalt durchzusetzen, so hohe Wellen schlägt? Das macht die Polizei doch den ganzen Tag. Oder findet ihr die Warnung “Halt, oder ich schiesse!” total daneben?
    • Scott 23.06.2020 22:06
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Relativ Subjektiv 23.06.2020 22:13
      Highlight Highlight Das Problem ist aber, dass er nur Gast in Washington ist. Es geht ihn, in seiner Position, schlicht nichts an. Es ist Sache der lockalen Politik und derer Sicherheitsbehörden. Somit droht er Gewalt an, zu welcher nicht legitimiert ist, womit Twitter durchaus korrekt handelt.
    • C 23.06.2020 22:14
      Highlight Highlight Kommt auf den Kontext an. Bewaffneter Einbrecher auf der Flucht? Ok. Friedliche Demonstranten? Nein.

      Das ist doch das Problem der Us-Polizeikräfte: der komplett verhältnislose Einsatz von Gewalt.

      Genau hier giesst Trump mit Wonne Öl ins Feuer. Und genau deshalb hat Twitter recht, die Verbreitung dieser Botschaften einzuschränken - meiner Meinung nach sehr überlegt, ausgewogen und ja, kühn. Gut gemacht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Faktenchecker 23.06.2020 21:47
    Highlight Highlight Und Recht hat Trump trotzdem mit dem Tweet.
    Und dank Twitters Reaktion ist der nun auf der ganzen Welt bekannt 😂
    • ursus3000 23.06.2020 22:11
      Highlight Highlight So wie das mit dem Wasserglas ?
    • Kolo 23.06.2020 22:19
      Highlight Highlight Das ist eine Ankündigung. Wie kann er da nicht recht haben? Also kleine Erklärung vom erklärbär:
      Wenn ich sage "gestern hats geregnet", kann man diese Aussage verifizieren (als korrekt belegen, oder in deinen Worten "ich habe recht) oder falsifizieren (als falsch belegen oder für dich "ich habe nicht recht").
      Wenn ich aber sage "es wird, solange es Juli ist nie regnen" kann ich heute nicht sagen, ob ich recht hatte oder nicht.

      Ich weiss, ich weiss, in deiner Welt ist hat trump recht, weil trump immer recht hat. Also, hätte trim gesagt, heute regent es in CH, hätte es für dich geregnet.
    • Wiedergabe 23.06.2020 23:03
      Highlight Highlight Das Ziel des Tweets war es, seine rassistischen Rechtsaussen-Fanbasis zu unterhalten. Und wie gesehen frohlocken diese artig. Also doch irgendwie Ziel erfüllt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wiedergabe 23.06.2020 21:44
    Highlight Highlight Wenn man viel zu tun hat, gilt es zu Priorisieren.
    Ich wette, Trump nimmt sich jetzt mal Twitter ordentlich zur Brust. Corona, Polizeigewalt und Rassismus laufen schon nicht weg...
    • Bee89 24.06.2020 07:35
      Highlight Highlight Corona ist ja mittlerweile kein Problem mehr. Trump hat es gelöst... einfach weniger testen, damit man weniger Fälle hat!
      Wieso da sonst noch niemand drauf gekommen ist
    • Riesenpinguin 24.06.2020 07:40
      Highlight Highlight Nicht zu vergessen, er muss ja auch noch golfen zwischendurch, das ist ganz wichtig für die Wörk-Leif-Balance ☝️
    • Baccaralette 24.06.2020 08:03
      Highlight Highlight Bee89 - stimmt so nicht: Tanzania und Burundi testen auch nicht und sind Covid19-frei. Simple as that!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Füürtüfäli 23.06.2020 21:37
    Highlight Highlight Hoffentlich bekommt er nach seiner überstanden 4-jährigen Amtszeit, die medizinische Hilfe die er sichtlich benötigt.
    • Nachthafenwärter 23.06.2020 21:58
      Highlight Highlight Warum erst dann? 😀
    • redeye70 23.06.2020 22:16
      Highlight Highlight Zuerst werden mal viele Anklagen und Strafanzeigen reinkommen.
  • nadasagenwirjetzteinfachmal 23.06.2020 21:32
    Highlight Highlight Kann mir jemand erklären was an diesem Tweet nicht okay sein soll ?
    • ursus3000 23.06.2020 22:13
      Highlight Highlight Bin ich der Erklärbär oder was ?
    • TanookiStormtrooper 23.06.2020 22:17
      Highlight Highlight Er droht einer Gruppe mit Gewalt und das ist laut Twitter-Regeln verboten. Man kann jetzt sagen, dass es vergleichsweise harmlos ist, aber als privates Unternehmen darf Twitter selber entscheiden, wo genau sie die Linie ziehen. Trump kann seinen Twitter-Account ja jederzeit löschen, wenn er nicht mit deren Regeln einverstanden ist. Das einzige, was man Twitter vorwerfen kann ist, dass sie ihre Regeln erst jetzt durchsetzen.
    • j0nas 23.06.2020 22:21
      Highlight Highlight Zitat aus dem Artikel:
      "Er verstosse gegen die Verhaltensregeln des sozialen Netzwerkes."

      Die offizielle Begründung von Twitter, welche auch im Artikel eingebunden ist: "We’ve placed a public interest notice on this Tweet for violating our policy against abusive behavior, specifically, the presence of a threat of harm against an identifiable group."

      Ich weiss nicht, was es da noch zu erklären gibt. Auch ein Präsident muss sich an die Regeln einer Plattform halten, wenn er diese nutzen will.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Heb dä Latz! 23.06.2020 21:30
    Highlight Highlight Serious force, ja klar und dann rennt er wieder in den Bunker und zittert wie Espenlaub.
    • weissauchnicht 23.06.2020 22:18
      Highlight Highlight Ob er im Bunker zittert oder nicht, interessiert leider niemanden, solange es Leute gibt, die seine Befehle ausüben ohne zu zittern...
    • Hillary Clinton 23.06.2020 22:19
      Highlight Highlight Es entscheidet übrigens nicht der President was für Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Der Secret Service entscheidet alleine und trägt die Schutzperson notfalls gegen ihren Willen weg falls es sein muss.

      Gab da mal eine Szene mit einem ranghohen Mitglied aus der Bush Regierung, glaube Cheney, an 9/11. Der wurde förmlich gepackt und in in den Bunker geschleppt.
    • Scott 23.06.2020 22:28
      Highlight Highlight Sie kennen sich wirklich gut aus mit dem Sicherheitsdispositiv des POTUS... 🤣
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