DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Democratic U.S. presidential nominee Hillary Clinton reacts near Republican U.S. presidential nominee Donald Trump after their third and final 2016 presidential campaign debate at UNLV in Las Vegas, Nevada, U.S., October 19, 2016.      REUTERS/Mike Blake

Hier versorgt the Donald seine Notizen: Zuvor gewährte er uns einen kurzen Einblick. Bild: MIKE BLAKE/REUTERS

Das schrieb sich Donald Trump auf seinen Notizblock

Auch am Tag danach bleibt die TV-Debatte zwischen Hillary Clinton und Donald Trump das bestimmende Thema in den US-Medien und auf Social Media. Besondere Aufmerksamkeit erhält dabei Donald Trumps Notizblock.



Immer wieder blickte der Republikaner während des 90-minütigen Gesprächs auf sein Rednerpult und die Zuschauer wunderten sich, was er sich wohl für Notizen gemacht hatte. Ein Twitter-User scherzte bereits, er habe sich das Wort «wrong» aufgeschrieben, mit dem er seine Kontrahentin regelmässig zu unterbrechen wusste.

Doch dann bekam der Fernsehzuschauer einen seltenen Einblick hinter die Kulissen der beiden US-Präsidentschaftskandidaten: Offensichtlich verbittert, riss Trump am Ende der 90 Minuten den obersten Zettel von seinem Notizblock. Oder wollte er ihn gar verreissen? Sei's drum: In diesem kurzen Moment konnte der Zuschauer einen Blick auf seinen Spickzettel werfen. 

Und so sieht der aus:

Die «Washington Post» will dabei neben einigen Kritzeleien drei Notizen ausgemacht haben. 

«Vorhersagbar»: Donald Trump griff Hillary Clinton damit an, dass bei der Mossul-Offensive viel zu lang gewartet worden sei. «Seit drei Monaten ist der Angriff nun schon angekündigt worden.» Die klugen «IS»-Kämpfer seien schon lange an einen sicheren Ort geflohen, so Trump. Er vermisste den Überraschungseffekt.

«Keine Stiefel»: Heisst so viel wie «keine Bodenoffensive». Wahrscheinlich wollte Trump sein Gegenüber mit einer Bodenoffensive im Irak konfrontieren. Doch Clinton schloss eine solche von Beginn an aus. Deswegen konnte Trump diese Karte nicht ausspielen. 

«Iran-Politik»: Für dieses Thema liess sich Donald Trump viel Zeit. Er warf der Clinton- und Obama-Administration vor, den Iran wieder stark gemacht zu haben. Dieser sei jetzt eine Allianz mit Russland und Assad eingegangen, was letzten Endes zur katastrophalen Lage in Aleppo geführt habe. 

Auch Hillary Clinton blickte während der Debatte immer wieder auf ihr Pult, doch die Demokratin gab dem Zuschauer keinen Einblick in ihre Notizen. Dennoch liess es sich ein Spassvogel nicht entgehen, eine Mutmassung anzustellen und eine Skizze anzufertigen: 

(cma)

Clinton vs. Trump: Das dritte TV-Duell in Zitaten

1 / 15
Clinton vs. Trump: Das dritte TV-Duell in Zitaten
quelle: epa/epa / jim lo scalzo
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

2/3 aller Anti-Impf-Theorien stammen von denselben 12 Personen

Die Corona-Impfung gilt für viele als der Hoffnungsträger für den Weg aus der Pandemie. Zeitgleich gibt es vehemente Impfgegner und Stimmen, die vor dem Pieks warnen. Eine Studie deckt auf, woher die Falschinformationen stammen.

Gemäss einer aktuellen Studie hat die grosse Polemik um Verschwörungstheorien zur Corona-Impfung einen kleinen Ursprung: Anti-Impf-Verschwörungen auf Social Media führen fast immer auf dieselben einzelnen Konten zurück, welche prominente Anti-Impf-Persönlichkeiten repräsentieren.

Konkret: 65 Prozent der irreführenden Anti-Impf-Propaganda, die auf Twitter oder Facebook zu finden ist , stammt von denselben 12 Personen oder Organisationen. Von den Forschenden wird es das «Desinformations-Dutzend» …

Artikel lesen
Link zum Artikel