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epa07366662 German Chancellor Angela Merkel speaks during a joint press conference with Prime Minister of Luxemburg, Xavier Bettel, in the Chancellery in Berlin, Germany, 13 February 2019. Both leaders discussed about their bilateral relations and the Brexit situation among other things.  EPA/FELIPE TRUEBA

Merkel zieht an der Sicherheitskonferenz über Trump her. Bild: EPA/EPA

«Deutsche Autos als Bedrohung für die USA?»: Merkel rechnet so richtig mit Trump ab



Bei der Münchner Sicherheitskonferenz sind die grossen Spannungen zwischen Deutschland und den USA offen zutage getreten. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel rügte am Samstag die Alleingänge von US-Präsident Donald Trump in der Aussen- und Handelspolitik.

Trumps Vize Mike Pence forderte die Europäer auf, dem harten Kurs der USA gegen Iran und Russland zu folgen. Doch Merkel denkt nicht daran. Sie setzt auf Strukturen internationaler Zusammenarbeit: «Wir dürfen sie nicht einfach zerschlagen», sagte sie bei der Tagung vor zahlreichen Staat- und Regierungschefs in Anspielung auf Trump.

«Wenn deutsche Autos «plötzlich eine Bedrohung der nationalen Sicherheit der USA sind, dann erschreckt uns das.»

Angela Merkel

Die Kanzlerin kritisierte, dass die USA offensichtlich planen, Sonderzölle auf deutsche Autos zu erheben. Wenn deutsche Autos «plötzlich eine Bedrohung der nationalen Sicherheit der Vereinigten Staaten von Amerika sind, dann erschreckt uns das», sagte sie. Die Kanzlerin widersprach Trump in einer Reihe von aussenpolitischen Fragen energisch. Sie halte es für einen Fehler des Westens, die Kontakte zu Russland und dem Iran zu kappen.

epa07374182 US Vice-President Mike Pence (L) and German Chancellor Angela Merkel (R) shake hands as they pose for the media prior to their meeting for bilateral talks during the 55th Munich Security Conference (MSC) in Munich, Germany, 16 February 2019. From 15 to 17 February, politicians, various experts and guests from all over the world will discuss global security issues in their annual meeting.  EPA/RONALD WITTEK

Merkel sprach Klartext mit Trump-Vize Mike Pence. Bild: EPA/EPA

Dagegen forderte Pence die Verbündeten erneut eindringlich zum Rückzug aus dem Atomabkommen mit dem Iran auf. «Die Zeit für unsere europäischen Partner ist gekommen, an unserer Seite zu stehen», sagte Pence, der in München nach Merkel sprach. «Das iranische Regime befürwortet einen Holocaust und versucht ihn auch zu erreichen», sagte Trumps Stellvertreter. «Antisemitismus ist nicht nur falsch, er ist böse.»

Streitpunkt russisches Gas

Pence warnte die Europäer zudem davor, sich von russischem Gas abhängig zu machen. «Wir können die Verteidigung des Westens nicht garantieren, wenn unsere Bündnispartner sich vom Osten abhängig machen.» Der US-Vizepräsident dankte allen europäischen Partnern, die sich ganz klar gegen die deutsch-russische Gaspipeline Nord Stream 2 durch die Ostsee positioniert hätten. «Wir möchten auch, dass andere Länder sich so positionieren.»

Merkel sieht in Russland aber weiter einen Partner. Wenn man die Kontakte zu Russland kappe, überlasse man die Zusammenarbeit mit Moskau ganz China. «Wir wollen auch ein bisschen an den Handelsbeziehungen teilnehmen.» Die Abhängigkeit Europas von russischem Gas hänge nicht davon ab, ob die Pipeline gebaut werde oder nicht. «Ein russisches Gasmolekül bleibt ein russisches Gasmolekül, egal, ob es über die Ukraine kommt oder ob es über die Ostsee kommt.»

Merkel sprach sich auch dafür aus, das Abkommen zur Verhinderung einer iranischen Atombombe beizubehalten. Diesen «kleinen Anker» müsse man nutzen, um auf anderen Gebieten Druck zu machen.

Das US-Handelsministerium schätzt europäische Autos als Gefahr für die nationale Sicherheit ein, wie Merkel in München erklärte. Auf Grundlage dieser Einschätzung des Ministeriums könnte Trump neue Sonderzölle einführen. Der Wert europäischer Auto- und Autoteilexporte in die USA wurde zuletzt von der EU-Kommission auf mehr als 50 Milliarden Euro pro Jahr beziffert.

«Wir sind stolz auf unsere Autos»

Merkel sagte, sie verstehe nicht, wie die Amerikaner deutsche Autos als Gefahr für die nationale Sicherheit einstufen könne. «Wir sind stolz auf unsere Autos. Das dürfen wir ja auch.» Noch dazu würden viele der Wagen in den USA gefertigt. Im US-Bundesstaat South Carolina sei das grösste BMW-Werk. «Nicht in Bayern, in South Carolina», betonte sie. «Ich glaube, es wäre gut, wir kommen in gute Gespräche miteinander», sagte die Kanzlerin.

Merkel warnte die USA davor, sich vorschnell aus dem Bürgerkriegsland Syrien zurückzuziehen. Sie fragte in München: «Ist es denn nun gut, jetzt aus Syrien sofort und schnell abzuziehen vonseiten der Amerikaner? Oder ist es nicht auch wieder eine Stärkung der Möglichkeiten des Iran und Russlands, dort Einfluss zu nehmen? Auch darüber müssen wir sprechen.»

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(sda/dpa)

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81Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • fisk 17.02.2019 10:42
    Highlight Highlight Eine hervorragende Rede.

    Eine enge Zusammenarbeit der europäischen Staaten ist wichtig für die Stabilität Europas. Nur so kann diplomatischer Druck auf den wilden Westen und Osten aufgebaut werden. Leider wird diese Zusammenarbeit bzw. europäische Gemeinschaft durch hiesige Populisten gefährdet.

    Für die internationalen Beziehungen aller Staaten der Erde wäre auch eine Niederlage Trumps bei den nächsten Wahlen wichtig. Die USA sind derzeit ausser Rand und Band. Es ist für die Erde bedrohlich, wenn die grösste Weltmacht einen unberechenbaren und trötzelnden Präsidenten hat.
  • chäsli 17.02.2019 07:33
    Highlight Highlight Unglaublich was Merkel da faselt, was die deutsche Auto-Industrie in Sachen Dieselbetrug veranstaltet hat, ist unglaublich. Hat doch letzthin ein VW-Vertreter am Fernsehen gesagt, das Kader vom VW-Konzern habe keine Kenntnisse von dieser Diesel-Geschichte gehabt ???
    • Fabio74 17.02.2019 18:35
      Highlight Highlight Wo ist jetzt der Bezug zu Trump?
      Die USA als grösste westliche Dreckschleuder geht wegen deutschen Diesel-Autos vor die Hunde.
      Spannende Märchen.
  • nach gang 17.02.2019 06:48
    Highlight Highlight Deutsche Autos als Bedrohung für die USA, nicht nur. Schon eher : Deutsche Autos als Gefahr für globales Klima und Umwelt.
    Wenn Angela Merkel auf Schummeldiesel und Co stolz ist, ist dass ihr gutes Recht. So richtig vernünftig und nachhaltig ist dies nicht.
    Alles was der Verbrennungsmotormobilität ein Ende bereitet, kann als positiv gesehen werden.
    Die Deutschen schaffen schaffen es nicht sich von ihren Dino-Industrien zu lösen. Wer die Zeichen des Wandels nicht erkennt und sich anpasst geht unter.
    • nach gang 17.02.2019 19:48
      Highlight Highlight @swisskiss
      Deutsche Autos fahren auch in der Schweiz herum und belasten über die Gebühr das Klima. Warum also darf man als Schweizer nicht ambivalente Gefühle über die deutsche Autoindustrie haben.
      Auch in der Schweiz gab/gibt es Dino Industrien (Waffen, Uhren, Textil, Finanzen). Überall wo der Ausstieg verpasst wurde gab es erhebliche Probleme. Wieso soll das in Deutschland anders sein?
      Herr Gauland ist stolz auf die Wehrmacht. Frau Merkel ist stolz auf die Autoindustrie. Deutsche können vieles sehr gut. Warum sind sie Stolz das was sie nicht können?
    • nach gang 17.02.2019 19:52
      Highlight Highlight @swisskiss
      Spiegelautor Christian Stöcker hat einen Deutschen Pass. Vielleicht ist es genehmer wenn er scheibt was ich in etwa meine.
      http://m.spiegel.de/wissenschaft/technik/dieseldebatte-ein-ganzes-land-mit-stockholm-syndrom-a-1253397.html
  • dho 17.02.2019 02:59
    Highlight Highlight Jetzt hat es Mutti endgültig ins Nirvana der Unsterblichkeit geschafft. Felicitation, Mamma.
  • dho 17.02.2019 01:45
    Highlight Highlight Wenn man die Ausgaben der Verbündeten auf der Liste zusammenzählt, kommt man auf über 1,000 Milliarden $ pro Jahr. Es geht nicht um Russland oder den Iran als feindliche Staaten. Es um die Rohstoffe, die dort im Boden sind. Man muss sich überlegen, wie gross der wirtschaftliche Wert sein muss, wenn die USA+ soviel Geld ausgibt... pro Jahr...
    Benutzer Bild
  • α Virginis 16.02.2019 23:45
    Highlight Highlight Mama Merkel hat immer noch Format...
    • chäsli 17.02.2019 07:28
      Highlight Highlight Sie hat wirklich Format, soviel dass sie einen "Gottesstaat" unterstützen will. Frau Merkel muss nur noch etwas machen, nämlich abdanken.
  • piatnik 16.02.2019 21:52
    Highlight Highlight merkelmussweg
    • ujay 17.02.2019 05:32
      Highlight Highlight Trumpmussweg!
    • Fabio74 17.02.2019 18:38
      Highlight Highlight Und warum?
  • Don Alejandro 16.02.2019 21:33
    Highlight Highlight Längst überfällig.
  • schmettervogel 16.02.2019 20:33
    Highlight Highlight Ein Hoch auf Frau Merkel, für die diplomatisch deutlichen Worte. Die meisten Politiker bleiben soooo diplomatisch, es wird einem übel dabei. Die Gesichter vieler Zuhörer waren leicht zu lesen. Dabei waren viele, in Diplomatie geübte, Politikergesichter.
  • Normi 16.02.2019 20:30
    Highlight Highlight Jaja Mutti ist für Konzerne da... Deshalb ignoriert sie Artikel 11&13...
    • Fabio74 16.02.2019 22:18
      Highlight Highlight Artikel 11 und 13 von?
  • äti 16.02.2019 19:21
    Highlight Highlight Mein Aufsteller heute: Pence kann reden!
    • Walter Sahli 17.02.2019 00:43
      Highlight Highlight Mein Alptraum heute: Pence kann reden!
  • Jim_Panse 16.02.2019 19:09
    Highlight Highlight Mutti ist immernoch die Beste
  • Joe Smith 16.02.2019 18:57
    Highlight Highlight Deutschland lässt sich von den Amerikanern fast alles gefallen, aber wenn es gegen die Autoindustrie geht, dann ist fertig lustig. Ich weiss nicht so recht, wie toll ich das finden soll.
  • dmark 16.02.2019 18:41
    Highlight Highlight Ich bin ja nun nicht gerade ein Fan von Fr. Merkel, aber diese Rede ging wohl voll zu ihren Gunsten aus.
    Und ja, es ist wichtiger die internationalen Strukturen weiterhin zu fördern und auch zu fordern, damit man auch im Gespräch zu den jeweiligen Ländern bleibt, sowie auch eine gewissen Abhängigkeit untereinander aus zu bilden, weil dies auf Dauer auch den Frieden sichern dürfte.
    Wie die Amis ticken dürfte wohl der Ausspruch, dass dt. Autos die innere Sicherheit der VSA bedrohen, völlig offen legen.
    Ich musste erst mal lachen, aber leider meinen die das auch noch ernst.
  • nicbel 16.02.2019 18:23
    Highlight Highlight Wahrscheinlich gab es keine Reaktion von Ivanka, da sie so oder so keine ahnung hatte was die komische, alte Frau vorne am Mikro sagte.
    • dmark 16.02.2019 19:12
      Highlight Highlight Die hielt sich nur die Kopfhörer an ein Ohr, weil sie sich wohl nicht die Frisur zerstören wollte.
  • sowhat 16.02.2019 18:07
    Highlight Highlight Mein ich das nur, oder ist sie grade die einzige, die genug Rückgrad hat 45 zu wiedersprechen? Und dann auch noch mit glasklaren Argumenten. Die Deutschen sollten froh sein, sie zu haben.
  • redeye70 16.02.2019 17:56
    Highlight Highlight Je eher sich Europa von den USA emanzipiert umso besser. Zeit selbstständig zu werden und nicht mehr die nützlichen Idioten zu sein für rein amerikanische Interessen.
    • nach gang 17.02.2019 06:58
      Highlight Highlight Theoretisch richtig aber praktisch wird es nicht funktionieren. Die Europäer bringen nichts außer Chaos zustande. Das war schon bevor die Amerikaner kamen, dass wird nachdem sie gegangen sind so sein. Siehe: Brexit, Katalonien, Suezkrise Ukraine etc.
      An Ende sind die Europäer so bekloppt, dass sie einen Krieg wegen Gibraltar zulassen.
  • Denk-mal 16.02.2019 17:50
    Highlight Highlight Das ist ja eine schön verzwickte Sache! Putin lacht sich ins Fäustchefreut sich um die Zerschlagung Eurpas und die Chinesen kaufen sich Europa!
    Ich frage mich, was sind das für Leute? Wer sind diese Republikaner aber auch die Demokraten, in den USA?? Schauen die nur Fox TV, CNN etc. und wissen die gar nicht, dass es auch noch andere Länder als die USA gibt! Ist die Bevölkerung wirklich so blöd. oder machte man sie so blöd? Fragen über Fragen.
    • nach gang 17.02.2019 07:04
      Highlight Highlight Sehe ich nicht so. Die Russen brauchen ein starkes Europa um sich gegen die Amerikaner zu wehren. Vladimir Putin wird überbewertet, auch der ist nur eine Marionette, an dessen Fäden verschiedenste Interessen im Hintergrund ziehen.
  • Domino 16.02.2019 17:50
    Highlight Highlight Die Meisten Deutschen Automarken haben in den USA Fabriken und sind gering betroffen. Ich weis nicht was für ein Gstürm gemacht wird.
  • Fehler beim Bearbeiten der Anfrage vong OLAF her 16.02.2019 17:42
    Highlight Highlight Kennt sich jemand aus in der amerikanischen Politik? Kann Trump durch Notrecht (Oder was auch immer) irgendein Gesetz durchbringen, dass es erlaubt, dass US-Präsidenten mehr als zwei Legislaturperioden erlaubt wären? Oder anders gefragt: Was müsste politisch getan werden, damit mehr als zwei Legislaturperioden erlaubt wären.
    Wenn das irgendwie nur möglich wäre, my oh my, dann wird der Donnie das bestimmt im sinn haben. Und das wäre wirklich ein Problem für die welt.
    • Rabbi Jussuf 16.02.2019 17:54
      Highlight Highlight Das mit den 2 Amtszeiten ist erst seit etwa 1950 gesetzlich geregelt.
      Es könnte also durchaus sein, dass das nicht ein so ehernes Gesetz ist und man daran schrauben könnte.
    • Fehler beim Bearbeiten der Anfrage vong OLAF her 16.02.2019 18:08
      Highlight Highlight Rabbi, ok, aber was wäre nötig?
    • Rabbi Jussuf 16.02.2019 18:17
      Highlight Highlight Das weiss ich leider auch nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Randalf 16.02.2019 17:26
    Highlight Highlight

    Die Amerikaner übertreiben schon ein wenig. Auf der einen Seite sind deutsche Produkte eine Gefahr für sie (Notstand?), auf der Anderen Seite sollen sie den Amis gegen den Iran zur Seite stehen.

    Mutti, hast du gut gemacht.
    • Rabbi Jussuf 16.02.2019 18:03
      Highlight Highlight Leider wird der Iran eine Gefahr für den Westen. Das nicht zuletzt wegen dem Festhalten am Atomabkommen. Aber auch wegen den Geschäften, die allen voran Deutschland mit dem Iran macht.
      Da liegt Trump leider mal nicht daneben.

      Und wenn Mutti so weiter wirtschaftet, dann hat sie bald nichts mehr worauf sie stolz sein könnte.

      Trump hingegen muss nicht so tun, wegen den Autoimporten. Immerhin ist Amerikas grösster Autoexporteur eine deutsche Firma, die in den USA produziert!
    • äti 16.02.2019 19:18
      Highlight Highlight @Rabbi. Iran voll und ganz isolieren? Mutti wirtschaftet schlecht? Interessant.
    • Balois 16.02.2019 20:39
      Highlight Highlight Ich find den Iran, bzw. der totalitäre Staat tatsächlich eines der grössten Probleme. Die USA haben sich jedoch aus dem Dialog verabschiedet.
      Ich werde meine humanistischen Ideale nie einer Kriegsretorik unterordnen. Also halte ich mich weiter an salamonische Tugenden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Tom 16.02.2019 17:17
    Highlight Highlight Deutsche Dreckschleudern sind eine Bedrohung für die gesamte Menschheit.
    • Fabio74 16.02.2019 17:45
      Highlight Highlight Noch niveauloser als Trump?
    • Ursus der Rächer 16.02.2019 18:30
      Highlight Highlight Wenn die Deutschen weniger Autos produzieren können, dann haben auch viele Zulieferer aus der Schweiz ein Problem. Weniger Gewinn, weniger Personal - Entlassungen. Das wird übrigens auch die Ems-Chemie hart treffen!
    • Der Tom 16.02.2019 20:12
      Highlight Highlight Nein Trump ist das Ende. Er sollte eigentlich für diese verbrenner sein 🤪
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 16.02.2019 17:06
    Highlight Highlight Warum haben sie etwas gegen russisches Gas für Europa, wenn sie selber vom Kreml unterstützt werden?
    Ist das jetzt die doppelte Lüge, oder wie soll ich mir das Verhalten der Trump-Regierung sonst erklären?
    Es bliebe als Alternativer Fakt nur noch der Wahnsinn...
    • rodolofo 16.02.2019 17:43
      Highlight Highlight ... Schizophrenie könnte es auch sein.
    • Balois 16.02.2019 20:35
      Highlight Highlight Weil die Amis ihr Gas verksufen wollen. Für Gas steht stellvertretend alles Andere auch.
    • rodolofo 17.02.2019 10:20
      Highlight Highlight Ach so!
      Dann sind diese Amis also eine Art Konkurrenz-Mafia, und die Mitglieder dieser Mafia tragen alle die selben Rockergang-Lederjacken, mit dem Schriftzug "We are the Champions!".
  • Clife 16.02.2019 16:57
    Highlight Highlight Find ich gut, dass hier jemand mal Klartext mit Trump redet. Man kann nicht einfach ignorieren, was ein Staatsrepräsentant von sich gibt und damit leben. Etwas Rückgrat muss sein, um die tatsächlichen Gegebenheiten darzustellen. Da kann sich der Bundesrat übrigens auch mal eine Scheibe abschneiden (gg. Saudi Arabien)
  • walsi 16.02.2019 16:36
    Highlight Highlight Wenn ich ein deutscher Politiker hätte ich auch Unverständnis darüber, dass jemand die deutschen Produkte als Gefahr für die eigene Wirtschaft sieht. Das sehen französische Politiker für französische Produkte genau so und die Chinesen für chinesische Produkte. Was für eine Überraschung.
    • Sauäschnörrli 16.02.2019 16:52
      Highlight Highlight Es geht dabei um den Bündnissstatus. Wenn du Erzeugnisse eines Verbündeten als Bedrohung für die nationale Sicherheit deklarierst, löst dass ihn ihm natürlich Unverständnis aus. 😉
    • rodolofo 16.02.2019 17:36
      Highlight Highlight @ walsi
      Du willst also nicht nur ausländische Menschen an der Grenze stoppen, sondern auch ausländische Produkte?
      Wie hältst Du es mit ausländischem Geld für die Schweizer Grossbanken?
      Soll das auch gestoppt werden?
      Willst Du zurück zu Gotthelf's Zeiten?
      Dann muss ich Dir jetzt einmal sagen, dass schon damals ein reger internationaler Handel und Migrationen und Völkerwanderungen stattfanden.
    • walsi 16.02.2019 17:47
      Highlight Highlight @Sauäschnörrli: Manchmal sind deine "Freunde" schlimmer als deine Feinde. Der Ausspruch, wer solche Freunde hat braucht keine Feinde mehr, kommt ja nicht von ungefähr.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Flo1914 16.02.2019 16:29
    Highlight Highlight «Wir sind stolz auf unsere Autos. Das dürfen wir ja auch.»
    Zitat Angela Merkel.
    Ich hatte mal einen Golf Kombi. Der Fahrersitz wackelte. Mit 100tkm machte das Getriebe schlapp. Im Winter ging die Fahrertür nicht auf, wenn sie dann endlich mit Hilfe von Enteiser Spray und Feuerzeug offen war, ging sie nicht mehr zu...
    Ja, mindestens VW, ein Sicherheitsrisiko!
    • Sauäschnörrli 16.02.2019 17:04
      Highlight Highlight Bei der Tür hilft Glyzerin.

      Gibts in der Autoabteilund des Baumarkts deines Vertrauens. Nennt sich Gummipflegestift, Dichtungspflege oder ähnlich.
    • Amboss 16.02.2019 17:14
      Highlight Highlight Ooooh, es Dösli Mitleid für dich.

      Und ich hoffe, du hast dir zumindest was schönes gegönnt mit dem Geld, das du eingesparten hast, weil du nie einen Service gemacht hast
    • Ursus der Rächer 16.02.2019 18:36
      Highlight Highlight Tipp des Tages: Machen Sie beim nächsten Occasionskauf zuerst eine Probefahrt und kaufen Sie das Auto nur, wenn es nicht älter als 10 Jahre ist und nicht schon über 100‘000 km auf dem Buckel hat. Sie ersparen sich ebensolchen Ärger.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 16.02.2019 15:41
    Highlight Highlight Trump wird es Fertigbringen die USA kompleth zu Isolieren.

    Dann sind sie nur noch eine Unbedeutende Regionalmacht mit Atombomben
    • redeye70 16.02.2019 16:31
      Highlight Highlight Und dann wird es so richtig gefährlich mit diesem Soziopathen.
    • Freilos 16.02.2019 16:37
      Highlight Highlight Das ganze wird sich mit einem neuen Präsidenten aber wieder ändern, egal wie er heissen wird.
    • nach gang 17.02.2019 07:05
      Highlight Highlight Grundsätzlich eine positive Entwicklung.

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