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US-Militärkreise: Raketen nahe US-Botschaft in Bagdad eingeschlagen



In der Nähe der US-Botschaft in der irakischen Hauptstadt Bagdad sind in der Nacht zu Sonntag nach Angaben aus US-Militärkreisen mehrere Raketen eingeschlagen. Wie viele Raketen abgefeuert und welche Ziele getroffen wurden, war demnach unklar.

Reporter berichteten von mehreren lauten Detonationen in dem Stadtteil, in dem die meisten Botschaften liegen. In der sogenannten Grünen Zone Bagdads waren Warnsirenen zu hören. Reporter berichteten zudem von einem oder mehreren Flugzeugen, die über dem Stadtteil kreisten.

Es war der 19. Angriff auf US-Ziele im Irak seit Ende Oktober. «Keine Opfer, Untersuchung dauert an», twitterte ein amerikanischer Militärsprecher am Sonntagmorgen.

Seit der gezielten Tötung des iranischen Generals Kassem Soleimani und des irakischen Milizen-Anführers Abu Mehdi al-Muhandis bei einem US-Drohnenangriff Anfang Januar gab es mehrere Angriffe auf die hochgesicherte Grüne Zone in der irakischen Hauptstadt, in der viele Botschaften und internationale Organisationen ihren Sitz haben.

Nach dem Angriff auf Soleimani und al-Muhandis haben sich nicht nur die Spannungen zwischen Washington und Teheran verschärft. Auch das Verhältnis zwischen den USA und dem Irak wurde dadurch stark belastet. Das irakische Parlament verlangte kurz nach der Tötung von Soleimani den Abzug aller US-Truppen sowie anderer ausländischer Streitkräfte aus dem Land. (sda/afp/dpa)

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