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US-Armee ebnet Weg für umstrittene Ölpipeline in North Dakota

Amis raus aus USA, Winnetou ist wieder da!

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Amis raus aus USA, Winnetou ist wieder da!
Vor rund zehn Tagen verliessen die Demonstranten singend und trommelnd das Protestlager auf der vorgesehenen Pipeline-Route. Dabei setzten sie auch einige ihrer Zelte und Hütten in Brand.
quelle: x03895 / terray sylvester
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US-Armee ebnet Weg für umstrittene Ölpipeline in North Dakota

08.02.2017, 05:4309.02.2017, 17:31

Die US-Streitkräfte wollen den Weg für den letzten Bauabschnitt der umstrittenen Ölpipeline Dakota Access freimachen. Die von US-Präsident Donald Trump angeordnete Überprüfung des Bauvorhabens sei abgeschlossen, erklärte das Ingenieurskorps der Armee am Dienstag.

Der Kongress sei informiert, dass die Streitkräfte dem Bau auf der ursprünglich geplanten Route am Missouri-Fluss und nahe dem Oahe-Staudamm in North Dakota die Genehmigung erteilen würden. Der zu bebauende Teilabschnitt gehört den Streitkräften.

Präsident Trump hatte Ende Januar zwei hochumstrittene Pipeline-Projekte wiederbelebt. Er unterzeichnete zwei Dekrete, mit denen er sowohl die Dakota-Access-Pipeline als auch die Keystone-XL-Pipeline neu genehmigte. Umweltorganisationen reagierten mit scharfer Kritik. Beide Ölprojekte waren unter Trumps Vorgänger Barack Obama gestoppt worden.

Die Dakota-Access-Ölpipeline hatte in den vergangenen Monaten für besonders heftige Auseinandersetzungen gesorgt. Nach erbitterten Protesten von Ureinwohnern und Umweltschützern verhängte das Ingenieurskorps der US-Armee Anfang Dezember einen vorläufigen Baustopp und ordnete die Prüfung von Alternativen zum bisherigen Leitungsverlauf an.

Heilige Stätten und Trinkwasser

Sioux-Indianer hatten monatelang mit Unterstützung anderer Stämme und von Umweltaktivisten gegen die Pipeline demonstriert, die von North Dakota durch mehrere Bundesstaaten bis nach Illinois verlaufen soll. Die Sioux-Indianer wehren sich gegen das Projekt, weil die Pipeline durch heilige Stätten auf dem Land ihrer Vorfahren verlaufen soll. Zudem befürchten die Ureinwohner eine Verseuchung ihres Trinkwassers durch Lecks in der Leitung. (sda/afp)

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