DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Dank «Dorian» ist von diesem Highway nicht mehr viel zu sehen.
Dank «Dorian» ist von diesem Highway nicht mehr viel zu sehen.Bild: EPA

Hurrikan «Dorian» zieht weiter in Richtung Kanada

Hurrikan «Dorian» ist über einen küstennahen Teil des US-Bundesstaats North Carolina hinweggezogen. Dort sorgte der Sturm für Überschwemmungen, Schäden und Stromausfälle.
07.09.2019, 09:5607.09.2019, 09:58

Der Wirbelsturm soll am heutigen Samstag in relativ grosser Entfernung zur US-Küste an den Gliedstaaten Neuenglands vorbeiziehen, darunter etwa New York, Massachusetts und Maine. Dies erklärte das Nationale Hurrikan-Zentrum (NHC) am Freitag (Ortszeit).

Im weiteren Verlauf solle «Dorian» dann ab Samstagabend aber als abgeschwächter Sturm über Nova Scotia im äussersten Nordosten Kanadas hinwegziehen. «An unsere kanadischen Nachbarn – heute ist der Tag, um sich auf Hurrikan ‹Dorian› vorzubereiten», hiess es in einem NHC-Tweet.

Hunderttausende ohne Strom

«Dorian» war am Freitag als Hurrikan der schwächsten Kategorie in North Carolina auf eine Gruppe vorgelagerter Inseln getroffen und brachte Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometern pro Stunde mit sich. Dort kam es zu grossen Überschwemmungen, Häuser wurden abgedeckt, Bäume und Strommasten knickten um. Zeitweise verloren rund 200'000 Haushalte ihre Stromversorgung.

Auf der Insel Ocracoke in der Inselgruppe Outer Banks sassen Hunderte Menschen zeitweise fest. Auf Bildern der Insel waren schwere Überflutungen zu sehen.

Nach der Hurrikan-Katastrophe auf den Bahamas versuchen unterdessen Tausende, den Inselstaat zu verlassen. Allein in Freeport kamen Augenzeugen zufolge am Freitag Tausende zum Hafen, um einen Platz an Bord eines Kreuzfahrtschiffs zu ergattern. Die Betreibergesellschaft bot denen, die über die nötigen Einreisedokumente verfügten, eine kostenfreie Passage nach Florida an. Gleichzeitig wurden aus den am schlimmsten betroffenen Katastrophenregionen Hunderte an Bord von Flugzeugen oder Booten in die Hauptstadt Nassau gebracht.

«Dorian» war von Sonntag bis Montag als Hurrikan der kraftvollsten Kategorie über die nördlichen Inseln der Bahamas hinweggezogen und hinterliess eine Schneise der Verwüstung. Nach bisherigen Angaben kamen nach neuesten Behördenangaben zufolge mindestens 43 Menschen ums Leben, die Behörden befürchteten aber, dass die Opferzahl noch deutlich ansteigen könnte. Tausende gelten immer noch als vermisst.

Hilfe aus den USA

US-Präsident Donald Trump sandte in einer auf seinem Twitter-Account veröffentlichten Videobotschaft seine besten Wünsche an die Menschen auf den Bahamas. Die Bahamas seien sehr hart getroffen worden, die USA würden unter anderem mit Wasser und Lebensmitteln helfen.

«Dorian» war der verheerendste Wirbelsturm auf den Bahamas und einer der stärksten im Atlantik seit Beginn moderner Aufzeichnungen. Es kam zu meterhohen Sturmfluten und grossflächigen Überschwemmungen. Nach Schätzung des Roten Kreuzes wurden auf Grand Bahama und den Abaco-Inseln etwa 13'000 Wohnhäuser schwer beschädigt oder zerstört. (viw/sda/dpa/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

20 Bilder vom Hurrikan Dorian

1 / 22
20 Bilder vom Hurrikan Dorian
quelle: keystone
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Diese Bilder zeigen das Ausmass der Zerstörung durch «Dorian»

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

3 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3
Rettet der «Typ von nebenan» die Demokraten?
Der Sitz von Pennsylvania könnte über die Mehrheit im Senat entscheiden. Mit John Fetterman schicken die Demokraten einen Kandidaten ins Rennen, der Siegeschancen hat.

Amerikanische Politiker treten in der Regel bestens frisiert, im Anzug und mit Krawatten vor ihre Wählerinnen und Wähler oder vor die TV-Kameras. John Fetterman tut dies meist in Shorts und im Hoody. Der 52-jährige Riese – er misst rund zwei Meter – hält seine Wahlkampfveranstaltungen auch an liebsten in Bars ab, grösstenteils mit einem Bierglas in der Hand.

Zur Story