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Das zur Schau Stellen von Reichtum ist in China derzeit nicht gern gesehen.
Das zur Schau Stellen von Reichtum ist in China derzeit nicht gern gesehen.
Bild: WU HONG/EPA/KEYSTONE

Ferrari, Rolls-Royce und Co. kosten in China künftig mehr

01.12.2016, 02:43

Im Kampf gegen Luftverschmutzung und Protz verhängt China eine Sondersteuer von zehn Prozent auf Luxusautos. Dadurch solle die Verschwendung von Geld eingedämmt werden, teilte das Finanzministerium am Mittwochabend mit.

Betroffen seien Fahrzeuge ab einem Preis von 1,3 Millionen Yuan (rund 190'000 Franken). Die Steuer wird beispielsweise bei Autos der Marken Ferrari, Aston Martin und Rolls-Royce fällig. Sie soll von Donnerstag an gelten.

Gegen das Protzen

Die chinesische Führung, allen voran Präsident Xi Jinping, geht seit einigen Jahren gegen allzu grossen Protz der Reichen vor. Auf den Verkauf von Luxusgütern wie Edel-Spirituosen und teure Handtaschen hat sich das bereits ausgewirkt.

Die Steuer auf Nobelkarossen dürfte zwar nur die Superreichen in der Volksrepublik treffen. Doch sie ist ein weiteres Zeichen dafür, dass der kommunistischen Führung die Zurschaustellung von Reichtum ein Dorn im Auge ist. (kad/sda/reu)

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