International
Wirtschaft

China verhängt Sondersteuer für Luxusautos

epa04986229 (FILE) A 30 April 2015 file photo shows a model besides a Ferrari LaFerrari hybrid sports car at the Dream Car Show in Beijing city, China. Shares in legendary Italian carmaker Ferrari are ...
Das zur Schau Stellen von Reichtum ist in China derzeit nicht gern gesehen.Bild: WU HONG/EPA/KEYSTONE

Ferrari, Rolls-Royce und Co. kosten in China künftig mehr

01.12.2016, 02:4301.12.2016, 06:17

Im Kampf gegen Luftverschmutzung und Protz verhängt China eine Sondersteuer von zehn Prozent auf Luxusautos. Dadurch solle die Verschwendung von Geld eingedämmt werden, teilte das Finanzministerium am Mittwochabend mit.

Betroffen seien Fahrzeuge ab einem Preis von 1,3 Millionen Yuan (rund 190'000 Franken). Die Steuer wird beispielsweise bei Autos der Marken Ferrari, Aston Martin und Rolls-Royce fällig. Sie soll von Donnerstag an gelten.

Gegen das Protzen

Die chinesische Führung, allen voran Präsident Xi Jinping, geht seit einigen Jahren gegen allzu grossen Protz der Reichen vor. Auf den Verkauf von Luxusgütern wie Edel-Spirituosen und teure Handtaschen hat sich das bereits ausgewirkt.

Die Steuer auf Nobelkarossen dürfte zwar nur die Superreichen in der Volksrepublik treffen. Doch sie ist ein weiteres Zeichen dafür, dass der kommunistischen Führung die Zurschaustellung von Reichtum ein Dorn im Auge ist. (kad/sda/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Elon Musk zofft sich mit Ryanair-CEO – und überlegt sich, die Airline zu kaufen
Zwischen dem SpaceX-Boss und Ryanair-CEO Michael O'Leary ist ein heftiger Streit entbrannt. Beide bezeichnen einander als Idiot. Nun macht Musk Andeutungen, dass er sich den Kauf der Airline überlegt.
Ryanair-CEO Michael O'Leary hat sich mit dem reichsten Mann der Welt angelegt. Begonnen hatte das Ganze, als O'Leary in einem Radio-Interview erklärte, dass Ryanair kein Starlink-Wi-Fi in seinen Flugzeugen installieren wolle. Grund sei der steigende Treibstoffverbrauch, den eine Antenne verursachen würde und auf die Kundschaft abgewälzt werden würde.
Zur Story