DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Sieg für Chodorkowski: Russland muss doch 50 Milliarden Schadenersatz für Yukos zahlen

18.02.2020, 13:43
Weilt in der Schweiz: Chodorkowski.
Weilt in der Schweiz: Chodorkowski.Bild: AP

Russland hat im milliardenschweren Dauerstreit mit den Altaktionären des zerschlagenen Ölkonzerns Yukos eine Niederlage erlitten. Russland müsse doch 50 Milliarden US-Dollar Schadenersatz zahlen, urteilte ein Gericht in Den Haag im Berufungsverfahren am Dienstag.

Das Gericht gab damit einer Klage der früheren Aktionäre statt. Das russische Justizministerium in Moskau kündigte an, gegen diese Entscheidung vor dem höchsten Gericht der Niederlande vorzugehen.

Ein internationales Schiedsgericht in Den Haag hatte 2014 den Aktionären 50 Milliarden US-Dollar Schadenersatz zugesprochen, weil Yukos zu Unrecht enteignet worden sei. Doch zwei Jahre später war der Anspruch auf Schadenersatz nach Klage von Russland von einem Bezirksgericht in Den Haag kassiert worden. Vor dem Berufungsgericht aber haben die Altaktionäre nun recht bekommen.

Yukos gehörte früher dem Oligarchen und Gegner von Präsident Wladimir Putin, Michail Chodorkowski. Russland hatte Chodorkowski wegen angeblicher Steuerhinterziehung verurteilt und jahrelang ins Lager geschickt. Unterdessen lebt der frühere Oligarch hauptsächlich in London. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Igor Schuwalow – der neue starke Mann Russlands

1 / 8
Igor Schuwalow – der neue starke Mann Russlands
quelle: juerg vollmer / juerg vollmer
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

«Sehe da ganz klar totalitäre Anklänge»: AfD-Chef Meuthen verlässt die Partei

Der langjährige Vorsitzende der rechtspopulistischen AfD in Deutschland, Jörg Meuthen, kehrt der Partei den Rücken. Er habe der Bundesgeschäftsstelle mitgeteilt, dass er sein Amt niederlegen und die AfD verlassen werde, sagte Meuthen am Freitag auf Anfrage.

Zur Story