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epaselect epa07060837 Buddhist monk's cross the desert road in Yardang Geopark also known as Devil’s Town near Dunhuang, Gansu Province, China, 29 September 2018, (issued 01 October 2018). Dunhuang is a city in northwestern Gansu Province, Western China. City was major stop on the ancient Silk Road, established in an oasis which contains Crescent Lake and had strategic position on a crossroads of the Southern Route of Silk Road and main road from India trough Tibet and Mongolia to Southern Siberia. Donhuang is tourist destination best known for Crescent Lake, Mogao Caves, Yardang Geopark and desert with countless sand dunes which are merging to stone composed desert and mountains. At winter temperature riches -25 C and sand dunes become frozen with tops covered in snow. Mogao Caves are located 25 km form Dunhuang. Buddhist caves are famous for their Buddhist art such as murals inside, Buddhist statues and Dunhuang manuscripts found hidden in a sealed-up cave. There is 735 of them. Crescent Lake is a crescent-shaped lake in an oasis, 6 km south of the city. Lake is top tourist attraction and landmark in Donhuang where dune sledding, camel or SUV ride, helicopter flight or dune hiking are offered to visitors. Reports say Dunhuang city of about 200 000 population, accommodate 10 million visitors during a year. Yardang Geopark also known as Devil’s Town and part of it as Ghost Town, is located 180 kilometers northwest of Dunhuang. The park contains rock formations of unique shape developed over a period of 700,000 years. When there are no wind visitors experience soundless environment while walking between rock formations of witch some are naturally shaped to remind viewer on peacock, buddha, camel etc. Yardang covers area of abut 400 square kilometers and its part of UNESCO protected areas.  EPA/ALEKSANDER PLAVEVSKI

Dunhuang in der chinesischen Gansu-Provinz war einst ein Hauptort auf der historischen Seidenstrasse. Bild: EPA/EPA

Die neue Seidenstrasse: Mit diesen 9 Grossprojekten will China die Welt an sich binden

Heute beginnt der «Seidenstrassen»-Gipfel in Peking. Zum zweitägigen Treffen sind Vertreter aus 100 Ländern angereist, unter ihnen Bundespräsident Ueli Maurer. Ein Überblick zu den verschiedenen Grossprojekten auf vier Kontinenten.



China finanziert im Rahmen der Initiative «Neue Seidenstrasse» (Belt and Road) Grossprojekte im Transportbereich in Asien, Europa, Afrika und bald wohl auch Lateinamerika. Eine offizielle Liste aller Projekte gibt es nicht, es sind aber vor allem Häfen, Bahn- und Strassenverbindungen sowie Pipelines, die von China Geld bekommen – und dann von chinesischen Firmen gebaut werden.

seidenstrasse silk road map karte one belt one road china quelle

Eine Übersicht über die Projekte in Europa, Asien und Afrika. Bild: mdpi

Hauptgeldquellen sind der Seidenstrassenfonds (New Silk Road Fund) und die Asiatische Infrastrukturinvestitionsbank (AIIB). Der Seidenstrassenfonds hat rund 57 Milliarden Franken zur Verfügung und investiert sein Geld in Beteiligungen. Die China Development Bank und die Export-Import-Bank, zwei weitere chinesische Investoren, vergeben Spezialkredite für Infrastrukturprojekte. Auch hier ist von umgerechnet knapp 57 Milliarden Franken Umfang die Rede.

Bisher hat China im Rahmen des Seidenstrassenprojekts 171 Kooperationsvereinbarungen mit über 150 Staaten unterzeichnet. 82 Sonderwirtschaftszonen sind ausserhalb Chinas entstanden, in die über 30 Milliarden Franken investiert wurden. Elf chinesische Banken haben inzwischen Filialen in Ländern der Seidenstrasse eröffnet. Nebenbei wurden auch Kulturabkommen mit mehr als 60 Staaten unterzeichnet und 17 Kulturzentren eröffnet.

Sehr vielfältig sind die Projekte, die mit dem Geld vorangetrieben werden. Ein paar Beispiele:

Die Neue Eurasische Landbrücke

xinjiang china urumqi railway train zug seidenstrasse one belt one road

Tausende Kilometer durch die zentralasiatische Steppe. Bild: shutterstock

Das Herzstück der neuen Seidenstrasse ist die Bahnstrecke London – Yiwu. Die 12'000 Kilometer lange Strecke führt über Warschau – Moskau – Yekaterinburg – Astana – Almaty – Khorgos – Xian zum Handelszentrum Yiwu, 300 km südlich von Shanghai. 18 Tage lang dauert die Reise. Es ist die zweitlängste Eisenbahn-Handelsroute (hinter Madrid – Yiwu).

A general view of the first China Railway Express, a new railway line from China to Europe during the inauguration by visiting Chinese President Xi Jinping in Warsar, Poland, on the sideline of the International Forum on the New Silk Road, Monday, 20 June 2016. The visit is intended to boost China's infrastructure investments in Europe, and opening China's market to Poland's foods. (AP Photo/Czarek Sokolowski)

Der erste China Railway Express macht 2017 Halt in Warschau. Bild: AP/AP

Zum Vergleich: Ein Frachtschiff von Ostasien nach Nordeuropa ist 30 – 45 Tage auf See, zwei bis drei Mal so lange.

In this April 1, 2018, photo, vehicles work at the Khorgos Gateway, one of the world's largest dry dock in a remote crossing along Kazakhstan's border with China near Khorgos. Khorogs Gateway CEO Zhaslan Khamzin attributes the success of the dry port to fortunate geography, divine intervention and Chinese President Xi Jinping's desire to spread China's economic influence westward.(AP Photo/Ng Han Guan)

Hier in Khorgos gibt's einen Spurwechsel. Bild: AP/AP

Bindeglied ist die 2014 aus dem Boden gestampfte Stadt Khorgos (im Bild oben) an der Grenze zwischen China und Kasachstan. Weil die chinesischen Schienen schmaler sind als die russischen (aus der Zeit, als Kasachstan noch eine Sowjetrepublik war), müssen die Züge hier die Spur wechseln. Khorgos dürfte sich mit einem Warenumschlag von jährlich 30 Millionen Tonnen in Zukunft zum grössten Trockenhafen der Welt entwickeln.

Pakistan-China-Korridor

A general view of Pakistan's Gwadar deep-sea port on the Arabian Sea in this March 19, 2007 file photo. To match PAKISTAN-CHINA/SECURITY     REUTERS/Qadir Baloch/Files        EDITORIAL USE ONLY. NO RESALES. NO ARCHIVE

Der Hafen in Gwadar. Bild: X80002

Eine direkte Verbindung zwischen dem Hafen Gwadar und der chinesischen Stadt Kashgar soll die Transportdistanz für Öl aus dem Nahen Osten von 12'000 Kilometer auf unter 2'400 Kilometer verringern. Die Kosten für den Aufbau des Korridors sollen sich auf 45 Milliarden Franken belaufen, das ist rund ein Fünftel des pakistanischen Bruttoinlandproduktes und etwa das Zehnfache der US-amerikanischen Investitionen in dem Land.

In this Dec. 22, 2017, photo, work in progress at the site of Pakistan China Silk Road in Haripur, Pakistan. From Pakistan to Tanzania to Hungary, projects under Chinese President Xi Jinping's signature

Pakistanische Arbeiter in Haripur. Bild: AP/AP

Das Vorzeigeprojekt soll 2030 fertiggestellt werden. Für das von Ölimporten abhängige China geht es darum, für das Öl eine Alternative zum Transport am Seeweg durch die strategisch heikle Strasse von Malakka aufzubauen.

Asien-Pipeline

Oil Drilling in Central Asia turkmenistan kazakhstan gas

Kasachstan ist reich an Öl. bild: shutterstock

Eine neue Pipeline führt vom Kaspischen Meer in Kasachstan nach China, seit Ende 2014 ist eine neue Pipeline zwischen Turkmenistan und China im Bau (1'800 Kilometer), die jährlich rund 40 Milliarden Kubikmeter Gas nach China transportieren soll. In Korgas in Kasachstan entsteht mit chinesischem Geld eine Anlage, um das effiziente Umfrachten von chinesischen auf kasachische Züge zu ermöglichen.

Malaysia

Malaysian Prime Minister Mahathir Mohamad is live broadcasted speaking at the Second Belt and Road Forum In Beijing on Friday, April 26, 2019. President Xi Jinping has promised to set high standards for China's Belt and Road infrastructure-building initiative, seeking to dispel complaints the many billion dollars in projects leave developing countries with too much debt. Countries including Malaysia and Thailand have canceled or scaled back projects while Ethiopia and others have renegotiated debt repayment. (AP Photo/Ng Han Guan)

Der malaysische Premier Mahattir Mohamad führt die gemeinsamen Projekte mit China aus, 26. April 2019. Bild: AP/AP

Mit chinesischem Geld sollen chinesische Staatsfirmen eine Bahnverbindung für 20 Milliarden Franken und zwei Pipelines im Wert von 2,3 Milliarden Franken bauen. 2018 stoppte Malaysia die Vorhaben und warf China neuen Kolonialismus vor. Mitte April kündigte Malaysia aber an, doch mit chinesischem Geld eine abgespeckte Bahnverbindung um immer noch zehn Milliarden Franken zu bauen. Im Gegenzug soll mehr Palmöl nach China geliefert werden.

Griechenland

port of piraeus athens piräus athen hafen frachter

Der Hafen von Piräus soll der grösste Containerhafen des Mittelmeers werden. Bild: shutterstock

Der Transportkonzern Cosco aus China hat schon 2008 51 Prozent des Containerhafens von Piräus für 40 Jahre gepachtet und 2016 einen Mehrheitsanteil an der griechischen Betreibergesellschaft PPA erworben. Hier soll der grösste Containerhafen des Mittelmeeres entstehen. Investiert wurden 1,4 Milliarden Franken.

Balkan

FILE - In this Nov. 28, 2017, file photo, workers and officials await the ceremony of the reconstruction of a railway line between Budapest and Belgrade, a project financed mainly by China, as a

Die Arbeiten an der Eisenbahn werden in Belgrad feierlich eröffnet. Bild: AP/AP

Neubau der Eisenbahn zwischen Belgrad und Budapest mit einem Auftragswert von 4,2 Milliarden Euro. Dies soll die Reisezeit zwischen Belgrad und Budapest von 8 auf 3,5 Stunden verkürzen. Das Projekt soll 2023 fertiggestellt sein und ist die erste Phase in der geplanten Verbindung Budapest – Belgrad – Skopje – Athen, die den Hafen von Piräus besser an Zentraleuropa anbinden soll.

China-Iran-Eisenbahn

epa05161915 The first Chinese cargo train, to be used following Iran-China joint efforts to revive the Silk Road, arrives in Tehran, Iran, 15 February 2016. Reports said the 32-containers train, each with a capacity of 40 square feet, arrived in Tehran after a 14-day journey from northwestern China. Chinese President Xi Jinping introduced the ‘Silk Road Economic Belt’ in 2013 to improve the infrastructure linking China to Europe through Central Asia.  EPA/STRINGER

Der erste chinesische Güterzug kommt in Teheran an, 15. Februar 2016. Bild: EPA/EPA

Iran ist für China die Pforte in den Nahen Osten. Im Jahr 2016 kam der erste Zug aus China in Teheran an (im Bild) – nach 14-tägiger Reise. Peking hofft, dass die Eisenbahn und die Zusammenarbeit mit Teheran China den Zugang zum ölreichen Nahen Osten ermöglicht. Je nach Bericht investiert China in Zukunft zwischen 10 und 30 Milliarden Franken in den Ausbau der Infrastruktur im Iran.

Afrika

FILE - In this May 30, 2017, file photo, the SGR cargo train rides from the port containers depot on a Chinese-backed railway costing nearly $3.3 billion, opened by Kenya's president as one of the country's largest infrastructure project since independence, in Mombasa, Kenya. The eventually will link a large part of East Africa to a major port on the Indian Ocean as China seeks to increase trade and influence. Asian and African leaders plan to press Beijing at a conference starting Thursday, April 24, 2019, to reduce the politically volatile debt burden left by its Belt and Road Initiative to build ports and other trade-related infrastructure. (AP Photo/Khalil Senosi, File)

Der kenianische Präsident weiht das grösste Infrastruktur seit der Unabhängigkeit ein, Mombasa, am 30. Mai 2017. Bild: AP/AP

In Sambia, Äthiopien, Gabun, Kamerun und Ghana sind mit chinesischer Hilfe Staudämme entstanden. In Kenia, Nigeria, Äthiopien, Tansania, Angola und Marokko haben die Chinesen wichtige Bahnlinien und tausende Kilometer Strassen gebaut, Spitäler und Regierungsgebäude errichtet.

Bild

Nova Cidade de Kilamba im Jahr 2011.

In Angola entsteht eine neue Stadt, die fast neun Quadratkilometer grosse Nova Cidade de Kilamba – Kostenpunkt: Etwa 3,5 Milliarden Franken. Die angolanische Regierung bezahlt den chinesischen Kredit mit Öl.

In this photo taken Tuesday, March 13, 2018 the sun sets in the port of Djibouti. The tiny Horn of Africa nation of Djibouti with less than 1 million inhabitants, has become a military outpost for China, France, Italy and Japan, with that nation's first overseas base since World War II. (AP Photo/Elias Messeret)

Erster chinesischer Marinestützpunkt im Ausland: Der Hafen von Dschibuti. Bild: AP/AP

In Südafrika will die Shanghai Zendai Group mit rund acht Milliarden US-Dollar in der Nähe der Wirtschaftsmetropole Johannesburg ein «New York von Afrika» bauen. Seit 2017 unterhält China bereits seinen ersten Marinestützpunkt im Ausland in Dschibuti am Horn von Afrika.

Lateinamerika

In this Dec. 3, 2018, photo, a Panama Canal worker docks the Chinese container ship Cosco at the Panama Canals' Cocoli Locks, in Panama City. China’s expansion in Latin America of its Belt and Road initiative to build ports and other trade-related facilities is stirring anxiety in Washington. As American officials express alarm at Beijing’s ambitions in a U.S.-dominated region, China has launched a charm offensive, wooing Panamanian politicians, professionals, and journalists. (AP Photo/Arnulfo Franco)

Ein chinesischer Frachter von Cosco im Panama-Kanal. Bild: AP/AP

China hat in den vergangenen Jahrzehnten Südamerika schon mehrere Milliarden Franken geliehen. Venezuela erhielt 62,5 Milliarden Euro, Brasilien 48 Milliarden, Argentinien 20 Milliarden und Ecuador 17 Milliarden Franken. Der mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador erklärte kürzlich, sein Land erwäge auch, sich der Neuen Seidenstrasse anzuschliessen. Damit würde das Projekt bis an die Grenze der USA heranreichen. In der Karibik stimmte im vergangenen Mai Trinidad und Tobago einer Beteiligung zu. Im September wurde der Vertrag für den Bau eines Trockendocks an ein chinesisches Staatsunternehmen vergeben. (jaw/sda)

Du willst mehr zur Seidenstrasse erfahren? Dann sei dir diese interaktive Webseite der «South China Morning Post» empfohlen.

China baut Riffs zu Stützpunkten aus

China raubt Russland das Wasser

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    Alle Leser-Kommentare
  • Dirk Leinher 27.04.2019 08:39
    Highlight Highlight China mavht das was der Westen Jahrzehnte lang machte, mit dem grossrn Unterschied dass wirklich Infrastruktur gebaut wird und nicht nur korrupte Regierungen bestochen werden.
  • [CH-Bürger] 27.04.2019 08:38
    Highlight Highlight Europa war vor 500 Jahren nicht viel besser: den Zugang zu Rohstoffen, tropischen Produkten, Sklaven und sogar den "Export" der eigenen Religion hat man sich mit militärischer Überlegenheit gesichert!

    China wiederholt dies nun mit monetärer Übermacht...
  • Spooky 27.04.2019 04:56
    Highlight Highlight Die Zeit ist gekommen, Chinesisch zu lernen.
  • Sharkdiver 26.04.2019 23:12
    Highlight Highlight Karl der Grosse, Napoleon oder Hitler, sie alle wollten die Welt mit Waffengewalt erobern und scheiterten. Die Chinesen kaufen die Welt auf. Womöglich mit Erfolg und weitreichenden Folgen😧
  • sunshineZH 26.04.2019 22:15
    Highlight Highlight Strassenausbau würde auch bei uns helfen 😉
  • Dominik Treier 26.04.2019 22:13
    Highlight Highlight Die Strasse zur Hölle ist bekanntlich mit guten Absichten gepflastert...
  • Wander Kern 26.04.2019 20:45
    Highlight Highlight Wer trägt denn heute noch Seide?
  • Mat_BL 26.04.2019 20:01
    Highlight Highlight Danke WatsOn für diesen guten Artikel. V.a. bei der Karte "Eine Übersicht über die Projekte in Europa, Asien und Afrika" und dann noch im Text die xy Mrd. Beträge von Südamerika *puh* - Wer so investiert, wird seine Investitionen schützen wollen und das wird mit Militär sein. Der erste chin. Stützpunkt im Ausland ist ja schon da (Dschibuti). Viele weitere werden folgen! Garantiert.

    Aber lieber machen wir hier in der CH Nabelschau, als Global zu denken: Grün, lieb und Öko gegen Bürgerlich, böse, und CO2 Schlimme. Oder: Die liebe unabh. CH, gegen die böse EU, usw.

    Um was es geht es wirklich?
  • Christian Mueller (1) 26.04.2019 20:01
    Highlight Highlight Was? China macht dasselbe wie der Westen die letzten Jahrhunderte? Waaaas? Der Westen wollte Kapitalismus und nun bekommt er Kapitalismus??? (Einfach keiner mit Marktwirtscahft sondern ein etwas modifizierter Sozialismus) Waaaaas? China gibt das Geld aus, welches wir ihnen gegeben haben, indem wir unsere Arbeitsplätze und Industrien ausgelagert haben? Waaaaaaaas? Wer hätte das gedacht, hätte man halt mal nachdenken müssen, was man will...
    • sowhat 27.04.2019 08:14
      Highlight Highlight Der Unterschied zur damaligen Kolonisation vom "Westen" ist, dass die Chinesische sauber geplant und sukkzessive umgesetzt wird.
  • Ihre Dudeigkeit 26.04.2019 19:33
    Highlight Highlight Langsam sollte es auch dem grössten Optimisten und Weltverbsserer klar werden was China im Schilde führt... die Amis denken in Quartalen oder max. In Jahren. Die Chinesen aber in Dekaden... und die Ziele werden bis aufs Blut mit von 1.3Mia Menschen unterstützt. Da ist zB. Huawei welche global und vor allem in der CH die Telekom Netze dominiert. Trina Solar im Solar Umfeld, zudem kaufen sich die Chinesen über die Hinterrüre bei allen grossen Konzernen ein. Alles was Recht ist... Da ist es mir viel lieber wenn der Ami das sagen hat denn die kommunistische Partei...
    • Basti Spiesser 27.04.2019 14:00
      Highlight Highlight „Da ist es mir viel lieber wenn der Ami das sagen hat denn die kommunistische Partei...“

      Warum? Die Amis hatten die letzten 70 Jahre ihre Chance und haben es ziemlich verkackt. Lieber die Chinesen als die Amis die Kriegsgurgel.
  • Spooky 26.04.2019 19:32
    Highlight Highlight Ich bin beeindruckt.
  • Ökonometriker 26.04.2019 19:24
    Highlight Highlight Vielleicht garnicht so schlecht. Der Westen kann die Dritte Welt weniger ausbeuten, wenn er um ihre Gunst buhlen muss.
    • Alpöhy 26.04.2019 22:47
      Highlight Highlight Macht das denn für die Dritte Welt einen Unterschied...?
    • Ökonometriker 26.04.2019 22:58
      Highlight Highlight @Alpöhi: ob ein Land ein 3. Welt Land mit Militärgewalt ausbeutet oder Infrastruktur baut um es auszubeuten macht durchaus einen Unterschied. Wenn China mit dem Bau von Infrastruktur lockt, müssen die USA nachziehen - was sogar passiert, wenn man beispielsweise Mike Pence's Aussagen am Asia-Pacific Economic Cooperation CEO summit in Papua New Guinea Glauben schenkt.
  • Ha End 26.04.2019 18:22
    Highlight Highlight Gute Frage was uns aengstigt oder argwoehnt.
    Pioniergeist ? Ist in Europa eine Untugend und lockt Scharen von Schaulustigen an in der Hoffnung an einem Scheitern beizuwohnen.
    Dominanz ? Kennen und fuerchten wir aus unserer eigenen Weltenherrscher - Vergangenheit.
    Unsere kultivierte Moral ?
    Wird geschissen und laesst sich nicht verkaufen.
    Eventuell tauglich um Teenager zu narkotisieren.
    Chears
  • Posersalami 26.04.2019 18:09
    Highlight Highlight Was für uns wichtig wird und nicht gesagt wurde: China wird massiv in die Häfen von Genua und Triest investieren. Damit spart man sich 5-6 Tage auf See im Vergleich zu Rotterdam. Die Waren werden dann durch die Schweiz und Österreich weitergeleitet.

    Zum Glück haben wir die Neat schon gebaut!
  • drjayvargas 26.04.2019 18:08
    Highlight Highlight Schlau waren sie schon immer, die Chinesen.
  • Garp 26.04.2019 17:50
    Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass es den Chinesen um eine Weltgemeinschaft geht, in denen es irgendwann allen gleich gut geht. Was sie in Afrika betreiben, ist Kolonialisierung, sie versuchen sich langfristig Nahrung, Bodenschätze und in andern Regionen Wasser zu sicher. Sie denken nur an sich und benutzen die andern. Nichts wirklich Neues, es geht wie immer um Macht!
    • Astrogator 27.04.2019 07:44
      Highlight Highlight Aber sie machen einiges schlauer. Während die USA alles in Grund und Boden Bomben, die Zivilbevölkerung terrorisieren und Marionettenregierungen installieren kommen die Chinesen, machen Geschäfte und bauen eine Infrastruktur auf.
      Mit dem Resultat, dass China als Wohltäter wahrgenommen wird (unabhängig davon ob es zutrifft) und die USA sind rund um die Welt mit Terrorismus konfrontiert.

      Und wir in Europa sind mit den Rechtspopulisten à la SVP blockiert die unseren ganzen Wohlstand verzocken mit ihrer Blockadepolitik.

      Homer Simpson: "Wir werden die Welt beherrschen! Wir sind China?"
  • Posersalami 26.04.2019 17:18
    Highlight Highlight Was heisst hier „will die Welt an sich binden“? Würde China morgen in einem Loch versinken, würde hier recht schnell nicht mehr viel funktionieren.

    Ich finde die neue Seidenstrasse grundsätzlich vernünftig. Wir müssen halt schauen, das wir auch am Tisch hocken und nicht China alles alleine macht. Das Projekt zeigt ja auch ein bisschen unser Versagen, den Eurasischen Kontinent zu modernisieren. Wenn wie es nicht machen, macht es halt ein anderer.
  • Katzenseekatze 26.04.2019 17:16
    Highlight Highlight Wie eine Kracke um die Welt 🌎
  • losloco 26.04.2019 16:50
    Highlight Highlight Projekt Seidenstrasse! Heute ist ja Freitag, verstehen das die Klimahysteriker eigentlich auch oder haben sie immer noch einen Ziegelstein vor der Nase?
    • Posersalami 26.04.2019 17:20
      Highlight Highlight Das künftig mehr Waren mit der Eisenbahn transportiert werden sollen ist doch positiv! Die kann man elektrifizieren mit EE Strom. Bei Schiffen und Flugzeugen wird das schwer.

      Mein Traum wäre ein Bullettrain von Europa nach China, der viele viele Flüge ersetzen kann.
    • versy 26.04.2019 18:07
      Highlight Highlight @Posersalami
      In dem Bildern hat das aber gar nicht nach Elektro-Lok ausgesehen, sondern nach Dieselloks. Ist kostengünstiger als noch die Kabel zu ziehen.
      Daher ja, wenn sie Elektro benützen würden, wäre es tatsächlich eine gute Sache. Ich glaube aber noch nicht wirklich daran.
    • Hugeyun 26.04.2019 18:49
      Highlight Highlight Da wird nur leider nichts elektrifiziert, fürchte ich, alles Dieselloks. Schön und besser wäre es sicherlich
    Weitere Antworten anzeigen
  • sweeneytodd 26.04.2019 16:38
    Highlight Highlight Der Imperialismus den China hier betreibt ist extrem beängstigend. Viele Länder verkaufen sich mir nichts dir nichts an ein Land, welches agressiver ihre Politik expandiert als die USA.
    Die Zukunft sah noch nie rosig aus, jetzt sieht sie aber sehr düster aus 🙄
    • Posersalami 26.04.2019 17:21
      Highlight Highlight Niemand expandiert aggressiver als die USA. Oder droht China auch anderen Länder, wenn sie mit D Geschäfte machen wollen? Nein? Eben!
    • sweeneytodd 26.04.2019 17:59
      Highlight Highlight @Posersalami China setzt auf die verschuldung der Staaten in welche investiert wird und warte nur bis China ihre Stützpunkte gebaut hat, dann werden auch die lieben Chinesen intervenieren in Krisengebiete.
    • Basti Spiesser 26.04.2019 18:32
      Highlight Highlight Die USA macht es militärisch UND finanziell via Weltbank & IWF.

      @_jay_ inwiefern genau? Die Chinesen mischen sich weit weniger in andere Staaten ein, als die USA.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Regas 26.04.2019 16:26
    Highlight Highlight Gut möglich das die Riesigen Transportwege und Hafenanlagen kaum ausgelastet werden und in ein paar Jahrzehnten riesige Bauruinen die Umwelt in einem nie dagewesenen ausmass belasten.
    • Yummy 26.04.2019 16:47
      Highlight Highlight Dann kannst dich ja freuen ;) Wird ungenutzt mit ziemlich hoher Sicherheit die Umwelt weniger belasten als wenn alles voll ausgelastet ist.

      Aber danke, bestätigt mir, dass Grüne "nit für a füfer studiaren"
  • redeye70 26.04.2019 16:24
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
  • Regas 26.04.2019 16:18
    Highlight Highlight China kümmert sich also kein bisschen um den CO2 Ausstoss und versucht Weltweit die meisten Öl und Gasvorräte anzuzapfen. Währenddessen sind wir so doof und glauben mit unseren CO2 Reduktionszielen etwas erreichen zu können. Trotz unseren Bemühungen den CO2 Ausstoss zu verringern wird der Weltweite CO2 Ausstoss drastisch zunehmen. Während Europa sich selber deindustrialisiert und marginalisiert werden die fossilen Vorräte vorwiegend in den Schwellenländern oft mit schlechter Effizienz verbrannt. Dagegen helfen auch keine Klimademonstrationen.
    • John Carter 26.04.2019 18:41
      Highlight Highlight Ja - Achtung. Dafür wird Europa die sauberste Umweltbilanz von allen Staaten aufweisen. Das ist doch was.
    • Nonkonformist 26.04.2019 19:16
      Highlight Highlight Tja, wir opfern unsere Wohlstand dem "guten Gewissen" während der Rest der Welt über uns lacht.
    • PVJ 26.04.2019 20:25
      Highlight Highlight Was schlägst Du denn vor, Regas? Selber mehr verbrennen, weil es eh nicht mehr drauf an kommt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • salamandre 26.04.2019 16:18
    Highlight Highlight Ich seh schon, Die Kuh des ungebremsten Wachstums grasiert noch kräftig, auf das sie noch lange gemolken werden kann.
    • swisskiss 26.04.2019 16:57
      Highlight Highlight salamandre: Solange 70% der Weltbevölkerung Nachholbedarf bei der wirtschaftlichen Entwicklung auf den Stand der "ersten Welt" hat, sollte Dich solches Bestreben nicht verwundern.Es ist nun mal Fakt, dass genau diese Länder, die nicht den Wohlstand eines "Erstwelt Landes" geniessen, ALLES internehmen um dahin zu gelangen, wo wir uns in unserer Selbstgerechtigkeit träge suhlen. Wenn wir mit Ländern konkurrieren müssen, die bereit sind 80 Stunden in der Woche zu arbeiten, 7 Tage die Woche, Dann und erst dann beginnt das Wehklagen, wie träge und satt wir sind. Nur dann ist es zu spät!
    • salamandre 26.04.2019 17:55
      Highlight Highlight Das ist natürlich vollkommen richtig und ich gönn auch Jedem seinen "Reichtum" oder was auch immer er für erstrebenswert hält.
      Aber das ungebremste Wachstum der Konzerne und deren Gier, ja das stell ich wirklich in Frage.

  • Namenloses Elend 26.04.2019 16:09
    Highlight Highlight Ein ehemaliger Lehrer von mir hatte mal eine Fracht via Eisenbahn nach China versendet. Vorteile sind klar, dass es schneller geht als mit Seefracht. Nachteile soweit sind:
    - Zoll ist mühsam, jedes Land will die Fracht kontrollieren.
    - Korruption vor allem in Zentralasien, wo es nichts zu holen gibt, dauert es länger bei Behörden
    - Feiertage von Eisenbahngesellschaften
    -Langwierige Prozesse beim Umlad der Container etc.

    Aber, das lässt sich alles beheben, diese neue Seidenstrasse könnte die Zukunft der Logistik zwischen Asien und Europa sehr prägen.

    • Posersalami 26.04.2019 17:54
      Highlight Highlight Der Zug von China bis an die grenze der EU dauert gleich lang, wie dann von zB Polen nach Duisburg. Europa muss sich da echt anstrengen und liefern!
  • Hmmm.. 26.04.2019 16:06
    Highlight Highlight China vergibt Kredite, die dann zurückbezahlt werden müssen (!) und im gegenzug dürfen Chinesische Firmen die Bauten machen. Das nenn ich Subventionierung der eigenen Wirtschaft auf Kosten anderer. Die Chinesen haben wirklich gut von den alten Methoden der USA, der Europäischen "Entwicklungshilfe" und vom New Deal gelernt.

    Und in Südamerika haben die Chinesen schon so gut wie alles finanziert. Siehe "Tren Bioceánico" von Sontos (Brasilien) über Bolivien nach Ilo (Peru). Da kommt das Geld soweit ich weiss auch aus China.
  • WickedPanda 26.04.2019 15:50
    Highlight Highlight Nicht gut...
  • AquaeHelveticae 26.04.2019 15:47
    Highlight Highlight Auch wenn das viele anderst sehen hoffe ich stark, dass dies auch einem wirtschaftlichen Aufschwung für Afrika bedeutet. Generell könnte Afrika von der Infrastruktur stark profitieren.
    Ich verspreche mir davon ehrlich gesagt mehr als von den hunderten von milliarden die bisher an Geldern überwiesen wurden.
    Schlussendlich macht China nun das in Afrika was der Westen in der Vergangenheit in China gemacht hat. Und zumindest wirtschaftlich und bezüglich Wohlstand konnte China langfristig davon profitieren.
    Aber in Sachen Demokratie wünsche ich Afrika natürlich einen anderen Weg.
    • sweeneytodd 26.04.2019 16:42
      Highlight Highlight Nicht ganz, wir liessen hauptsächlich in China produzieren. Die Politik in China wurde aber in Rihe gelassen. In Afrika sind die Absichten anders. Rohstoffe, Verschuldung der Afrikanischen Staaten (siehe insbesondere Angola - China), mehr Macht in der UN durch gekauft unterstützer. Die Bevölkerung in Afrika wird auch davon nicht profitieren. Die Firmen die alles leiten und bauen schicken ihre eigeneb Arbeiter aus China nach Afrika etc.
  • Triumvir 26.04.2019 15:40
    Highlight Highlight Bad news für die ganzen Piraten auf den Weltmeeren. Und noch schlechtere News für die ganzen China Hasser in den USA inkl. ihrem Präsidenten. Die Chinesen verfolgen eine langfristige Politik und bald werden sie die USA auch in Sachen künstliche Intelligenz überholt haben...
  • Julian Roechelt 26.04.2019 15:40
    Highlight Highlight Zu einem grossen Teil finanziert durch unsere Bequemlichkeit und duch unsere übersteigerten Ansprüche.
    War eine Superidee, die Produktion ganz nach China auszulagern, nur weil es billiger ist.
  • Loeffel 26.04.2019 15:39
    Highlight Highlight Krass, die haben sogar zweispurige Zebrastreifen.
  • RatioRegat 26.04.2019 15:37
    Highlight Highlight Weshalb ist die Schweiz auf der Karte in rot als AIIB Founding State markiert?

    Sind wir wirklich so dumm, dass wir die hegemonialen Bestrebungen Chinas aktiv unterstützen?
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  • Nicosinho 26.04.2019 15:36
    Highlight Highlight Den Chinesen gehört bald die ganze Welt.....
  • Zeit_Genosse 26.04.2019 15:33
    Highlight Highlight Der Westen hat Angst davor, möchte sich aber gleichzeitig die Handelsmöglichkeiten nicht verbauen. China ist dann auf einmal ganz nah (und einflussreich). Interessant, wie auf einmal Europa auf der Klonialliste anderer steht, wenn man bedenkt, dass ein Teil des Wohlstandes von Europa durch Kolonialismus entstanden ist.
  • SpoonerStreet 26.04.2019 15:28
    Highlight Highlight Jedes Projekt beinhaltet irgendetwas mit Öl. Ölpipeline, Hafen mit Schwerölschiffen, Eisenbahnlinien für Dieselloks, Strassen für Lastwagen usw.
    Dann kommen noch Abholzung von Regenwäldern dazu und Kontaminierung von Böden. Konnte einiges in Afrika live besichtigen. Beängstigend, sehr sehr beängstigend wie Rücksichtslos die Chinesen ihr Projekt umsetzen. Wundern tu ich mich nicht. Hinterfragen aber schon.
    • Eidi 26.04.2019 15:45
      Highlight Highlight China baut infrastruktur um an Öl zu kommen, die USA macht Krieg. Was da wohl besser ist?
    • swisskiss 26.04.2019 16:41
      Highlight Highlight SpoonerStreet: Die Frage ist, ob die Bedarfsdeckung des Westens mit billigen Rohstoffen durch das "amerikanische Modell" mit dem Beispiel Irak und der Konfrontationspolitik gegen Russland, Iran Venezuela, die bessere Lösung ist. Man kann nicht nur die Umwelt zum Massstab nehmen (Wobei die USA genauso bedenkliche Politik machen!) sondern auch geopolitische Faktoren wie die Emanzipation der Dritten Welt gegenüber der Ersten Welt, der Entwicklung durch Fortschritt und Wachstum und der Nachhhaltigkeit solchen Bestrebens.

      Das dies Angst macht, zeigt wir wirksam das ist und wie tief wir schlafen!
    • SpoonerStreet 26.04.2019 18:12
      Highlight Highlight Irgendwie ist den Menschen die ganze Globalisierung ausser Kontrolle geraten. Wirklich Nachhaltig wäre das ganze System zu hinterfragen. Die Weiterentwicklung von Technologien und des Internets werden der Menschheit neue Türen öffnen. Wir werden sehen was die Zukunft bringt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • B-Arche 26.04.2019 15:26
    Highlight Highlight China führt aber auch Debtbook Diplomacy. Da viele afrikanische Staaten diese Kredite nicht abzahlen können wird Druck aufgebaut bei der UN und anderen Organisationen nicht gegen China zu stimmen oder Militärstützpunkte Chinas erlauben.

    Aller Infrastruktur zum Trotz: Afrika wird wieder kolonisiert - von China. Und auch deren Regierungsform mit Vollüberwachung ohne Demokratie breitet sich in Afrika aus als "Erfolgsmodell".
    • redeye70 26.04.2019 16:25
      Highlight Highlight Dieses Monster wurde mit gütiger Mithilfe aus dem Westen erschaffen. Wir wurden an die Chinesen verkauft, nur weil unsere Manager den Hals nicht voll kriegten.
    • Basti Spiesser 26.04.2019 18:30
      Highlight Highlight Naja die Kreditfalle stellt unter anderem auch die Weltbank oder der IWF.
    • Militia 27.04.2019 07:19
      Highlight Highlight Und die Amis kommen in dein Land um dir zu "helfen" oder zu "befreien" und bleiben dann einfach da. Da gibts bei den Chinesen bei weitem weniger Tod und Leid.
      Benutzer Bild
  • Pasch 26.04.2019 15:21
    Highlight Highlight Wahnsinn! Faszinierend und erschreckend zugleich. Zu Nr.1: Irgendwie verspüre ich einen leichten Drang doch noch Lokführer zu werden. :-D
    • Astrogator 27.04.2019 07:55
      Highlight Highlight Habe den Schritt vor ein paar Jahren gemacht, absoluter Traumjob, kann es nur empfehlen. Mit keinen 10 Pferden bringt man mich in meinen (besser bezahlten) Bürojob zurück.
  • Raphael Stein 26.04.2019 15:14
    Highlight Highlight Hätten wir uns vor 40 Jahren nicht träumen lassen.

    Die einen fahren jetzt auf dem Holzweg in die Sackgasse, die anderen auf der Seidenstrasse rund um den Planeten.
    • Raphael Stein 26.04.2019 15:52
      Highlight Highlight Münz,
      so wie du denkst reicht das Münz leider bloss bis zur nächsten Haltestelle.

      Die Sache ist drum Geopolitisch, weisch. 😚

      Wart noch bis Anfang Mai. Die Chinesen wärmen grad etwas auf, während die anderen 1000 Tausend Tonnen Stahl rosten lassen.

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