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FILE- In this March 14, 2019, file photo Tesla CEO Elon Musk speaks before unveiling the Model Y at Tesla's design studio in Hawthorne, Calif. Shares of electric vehicle maker Tesla Inc. fell at the opening bell Thursday, May 23 but recovered into positive territory after an analyst predicted falling demand but Musk told employees that orders are up. The gyrations within an hour of when the markets opened were indicators of a volatile day for the shares, which have shed about 40 percent of their value this year and are trading at the lowest levels since late 2016.  (AP Photo/Jae C. Hong, File)

Weiss, wie man Geld macht: Elon Musk von Tesla Bild: AP/AP

Milliardengeschäft: Tesla verkauft US-Emissionsrechte an GM und Fiat Chrysler



Um sich trotz vieler Autos mit schwacher Umweltbilanz für strengere Abgasvorschriften zu rüsten, haben General Motors (GM) und Fiat Chrysler neue US-Emissionsrechte von Tesla gekauft. GM und Fiat Chrysler hätten diese Deals schon früher in diesem Jahr offengelegt.

Dies schrieb der Finanzdienst Bloomberg am Montag (Ortszeit) unter Berufung auf entsprechende Dokumente, die im US-Bundesstaat Delaware eingereicht wurden.

Die Unterlagen enthielten zwar nicht viele Details. Es sei jedoch das erste Mal, dass Autohersteller einräumten, sich zum Erreichen strikterer US-Umweltgesetze an Tesla zu wenden, heisst es in dem Bericht. Der Elektroautobauer wiederum habe seit 2010 fast zwei Milliarden Dollar Umsatz durch den Verkauf von Emissionszertifikaten gemacht. Hersteller, die weniger E-Autos im Angebot haben, können ihre Klimabilanz aufbessern, indem sie diese Abgasrechte kaufen.

CO2-Handelsabkommen

Ein GM-Sprecher sagte Bloomberg, der Konzern wappne sich damit für «künftige regulatorische Unsicherheiten». Fiat Chrysler erklärte, so lange die US-Umweltvorschriften nicht mit der Nachfrage nach Autos auf dem Markt in Einklang stünden, sei der Kauf solcher Zertifikate ein probates Mittel. GM und Fiat Chrysler sind in den USA schon länger vor allem mit schweren SUV's und Pick-up-Trucks erfolgreich, die vergleichsweise viel Sprit verbrauchen.

Tesla äusserte sich zunächst nicht zu den Deals mit GM und Fiat Chrysler. Im April war bereits durch einen Bericht der «Financial Times» ein geplantes CO2-Handelsabkommen des Unternehmens von Tech-Milliardär Elon Musk in Europa bekanntgeworden. Demnach soll Fiat Chrysler Tesla umgerechnet Hunderte Millionen Franken zahlen, um die E-Autos der US-Firma in seine Fahrzeugflotte einrechnen und auf diese Weise künftige EU-Abgasvorschriften erfüllen sowie Strafen verhindern zu können. (sda/dpa/mim)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Inspector Callahan 04.06.2019 16:13
    Highlight Highlight Haupsache Tesla-Bashing.
    DIe CO2-Emissionsrechte sind Lenkungsabgaben.
    Man kann nicht darüber rüsseln, und es umgekehrt OK inden, dass die Shorts mit globalem FUD die Aktien von Tesla runter rauschen lassen. Bei beidem geht's um Geld.
    Tesla will uns muss überleben, da würde ich die Mia $ auf jeden Fall auch nehmen, der Zweck heiligt die Mittel.
  • Hagri 04.06.2019 14:19
    Highlight Highlight Obwohl es mir labge bakannt ist, schockt es trotzdem, diesen Artikel zu lesen. "Handel mit Emmissionsrechten" ist so scheint es einträglicher, als klimabilanz zu verbessern. Wo sind hier all die Demonstrier für unser Klima- oder besser Demonstrierer gegen Klimaerwärmung. Solange man gegen etwas ist, wird es immer stark bleiben- man gibt ihm ja genug Energie. Ein guter Slogan wäre vielleicht " Für Abschaffung von menschengemachter Klimaerwärmung und Emmissionshandel."
    • All- und nichtswissender Student 04.06.2019 19:38
      Highlight Highlight Lies bitte nochmals nach, was Emissionsrechte sind. Man kann Emissionsrechte nur verkaufen, wenn man seine Klimabilanz verbessert, sonst braucht man die Emissionsrechte selbst. Sprich dein Statement macht keinen Sinn, ohne Klimabilanz verbessern, kein Handel mit Emissionsrechten.
  • All- und nichtswissender Student 04.06.2019 12:11
    Highlight Highlight Wieso all die Empörung? Unter Forschern ist es anerkannt, dass Emissionszertifikate die effizienteste Methode ist, um Emissionen zu reduzieren. Firmen, die für wenig Geld Emissionen reduzieren können, werden das tun und ihre Zertifikate verkaufen. Firmen, die zu viel investieren müssten, kaufen sich die Zertfikate. Unter dem Strich muss die Anzahl an Zertifikaten stetig reduziert werden, dann erreichen wir das Ziel. Ich finde diesen Deal erfreulich, da er bestätigt, dass das System langsam ins Rollen kommt und ernst genommen wird. Jetzt noch die Zertifikate rationieren und das System läuft.
  • Kaspar Floigen 04.06.2019 12:04
    Highlight Highlight Ein funktionierender, globaler Emissionshandel mit tiefen Caps ist der einzige realistische Weg unsere Ziele zu erreichen. Solange dieses sinnvolle Mittel noch als "Ablasshandel" verschrien wird, haben wir keine Chance.
  • Frankygoes 04.06.2019 11:43
    Highlight Highlight Die Pickups sind können aber nicht der Grund sein... Die sind von der CO2-Geschichte und der Flotten-Verbrauchsangabe nämlich ausgenommen. Deswegen sind sie ja so erfolgreich. Die Gas Guzzler Taxes gibt's in den Staaten schon seit den 70ern, die Pickups wurden dank erfolgreichem Lobbying aber ausgenommen (es sind ja "Nutzfahrzeuge"). Deswegen können die Hersteller sie so gross, schwer und von-vorgestern bauen, wie sie wollen.. ohne Konsequenzen.
  • Ürsu 04.06.2019 11:27
    Highlight Highlight Das sollte verboten werden. Ist wie früher der Ablasshandel
  • 1+1=3! Initiative 04.06.2019 11:11
    Highlight Highlight Man kann also ein "Recht auf Abgas" kaufen.

    Menschliche Kreativität kennt wohl keine Grenzen..
    • TanookiStormtrooper 04.06.2019 13:59
      Highlight Highlight Wenn es so gemacht wird, dass Zertifikate kaufen teurer ist, als selber Umweltfreundliche Autos herzustellen, dann ist es ganz ok. Besser als gar nichts zu tun auf alle Fälle. Normalerweise sind Politiker ja der Büttel der Autoindustrie, da sind meine Erwartungen allgemein tief. Am Ende sollte vor allem der Kunde sich keine Drecksschleuder mehr kaufen.
  • Nickoseli 04.06.2019 11:05
    Highlight Highlight Weiter so. So kommt das mit dem Klima bestimmt gut. Und wenn nicht, kaufen wir uns Atmungsrechte vom Mars oder so..
  • winglet55 04.06.2019 10:56
    Highlight Highlight Ablasshandel, nennt man das korrekt, oder nicht?
  • Sam12 04.06.2019 10:56
    Highlight Highlight Und genau hier sieht man, wie pervers das ganze System um den Emissionshandel ist. Man kauft sich einfach entsprechende Scheine und Schwupps - die Klimabilanz ist wieder im grünen Bereich. Ratet mal, wie viel Geld für die Vermittlung und Verwaltung dazwischen zudem noch abgezweigt wurde...Willkommen beim Ablasshandel der Moderne!
  • Reto Von Niederhäusern 04.06.2019 10:47
    Highlight Highlight Nebenbei sollte mal jemand den Schlaumeiern von Crysler erklären, dass der Sinn der regulatorischen Massnahmen eben gerade der ist, nicht! dem Markt zu entsprechen.
    Sondern den Markt zu beeinflussen, weg von der Aerodynamik eines Kühschranks, hin zu Fahrzeugen die nur dass können was sie können müssen und solche Karren nur noch gekauft werden von wem sie auch wirklich gebraucht werden.
    #fridaysforfuture
    https://www.mcc-berlin.net/fileadmin/data/clock/carbon_clock.htm
  • Reto Von Niederhäusern 04.06.2019 10:46
    Highlight Highlight Wen Elon tatsächlich etwas für die Umwelt tun wte, würde er die CO2-Zertifikate einfach vernichten. So würden der Preis steigen und der Druck auf die Autobauer erhöht, umweltfreundlichere Fahrzeuge zu bauen.🤷‍♂️
    #fridaysforfuture
    https://www.mcc-berlin.net/fileadmin/data/clock/carbon_clock.htm
    • Adumdum 04.06.2019 13:31
      Highlight Highlight Ja, aber dummerweise lebt auch Elon in der realen Welt, wo jeder seiner Angestellten Gehälter haben wollen - und auch Investoren für ihr Geld Rendite haben wollen (weil wir alle ja kein Geld umsonst irgendwohin geben wollen... - ok, ausser aufs Bankkonto, aber das ist eine andere Geschichte...)
    • Inspector Callahan 04.06.2019 16:14
      Highlight Highlight ...und riskieren, dass die Firma pleite geht und die Industrie nicht gezwungen wird, EV's herzustellen?
      Wie kurzsichtig...
  • passiver Überströmer 04.06.2019 10:14
    Highlight Highlight Emissionszertifikat, will ich auch mal. Dann schäm ich mich nicht mehr beim fu...
    Nein, im Ernst: Warum wird das viele Geld nicht in F+E für ökologischere Antriebe gesteckt? Wie VW, lieber die Ingeneure anstellen um Abgaswerte zu fälschen, als sie Elektroantriebe entwickeln zu lassen.
    • DerHans 04.06.2019 12:32
      Highlight Highlight Was denken sie was Tesla mit diesem Geld tun wird? Als Klopapier brauchen? Was z.T. mit Geldern für F+E sonst so passiert kann man am Bsp. von Brennstoffzellen sehen. Seit 30 Jahren wird uns versprochen die Entwicklung stehe kurz vor dem Durchbruch, mehrere Milliarden investiert, jedoch der Durchbruch lässt immer noch auf sich warten.
  • My Senf 04.06.2019 10:05
    Highlight Highlight Jetzt geht einigen vielleicht ein lämpli auf was das Tesla Geschäftsmodell alles beinhaltet
    • Inspector Callahan 04.06.2019 16:17
      Highlight Highlight @my Senf ...nur weil du den Masterplan weder gelesen noch verstanden hast, ist dort nichts anrüchig.
  • Finöggeli 04.06.2019 10:02
    Highlight Highlight So ein Handel sollte verboten sein. Entweder man erfüllt die Umweltauflagen oder nicht. Da sollte man sich nicht rauskaufen können.
  • TheDoctor 04.06.2019 09:48
    Highlight Highlight Man sollte Elektroautos vom Emissionshandel ausnehmen.
    • Sam12 04.06.2019 11:35
      Highlight Highlight Würde ich nicht, denken Sie an die Produktion der Einzelteile und vor allem auch der Akkus (ja, Mehrzahl). Aber ich sehe Ihren Gedanken dahinter.

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