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Juncker zum Brexit: «Es reicht jetzt mit dem langen Schweigen»



European Commission President Jean-Claude Juncker arrives at the European Parliament in Strasbourg, France, Wednesday March 27, 2019. The Parliament discusses the conclusions of the 21-22 March EU summit, including Brexit, with European Council President Donald Tusk and Commission President Jean-Claude Juncker. (AP Photo/Jean-Francois Badias)

Jean-Claude Juncker Bild: AP/AP

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat vom britischen Parlament rasche Klarheit über die Pläne des Landes zum EU-Austritt gefordert. «Eine Sphinx ist ein offenes Buch im Vergleich zum britischen Parlament», sagte er am Montag. Das Unterhaus wollte am Montagabend erneut über Brexit-Pläne abstimmen.

«Und wir müssen diese Sphinx jetzt zum Reden bringen. Es reicht jetzt mit dem langen Schweigen», sagte der EU-Kommissionschef bei einer Sondersitzung des saarländischen Landtags in Saarbrücken.

Juncker beklagte, dass in Sachen Brexit «niemand weiss, wo es lang geht». Die EU wisse, was das britische Parlament nicht wolle: «Was es aber will, haben wir bislang noch nicht in Erfahrung gebracht.»

Er bedauerte, dass die EU vor dem britischen Brexit-Referendum vom Juni 2016 nicht in Grossbritannien ihre Argumente für Europa habe vortragen dürfen. Dies sei der EU-Kommission vom damaligen Premierminister David Cameron verboten worden: «Von Herrn Cameron, der zu den grössten Zerstörern der neuzeitlichen Geschichte gehört.» (aeg/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Fischra 01.04.2019 20:13
    Highlight Highlight Man kann von Herrn Juncker halten was man will. Wo er recht hat da hat er recht.
  • P. Silie 01.04.2019 17:06
    Highlight Highlight Wie sehr ich auch Juncker, Tusk, Asselborn, Weber, Schulz, Mogherini und viele viele andere Mitglieder des EU Zentralkomitees verabscheue.....ausnahmsweise muss ich ihm recht geben.
    • FrancoL 01.04.2019 18:45
      Highlight Highlight Sein Verabscheuen aber auch wirklich viele PolitikerInnen der EU. Vermutlich verabscheuen Sie die EU. Aber schön dass sie der EU ausnahmsweise recht geben können, das ist schon eine grosse Leistung.
      Ich frage mich allerdings immer woher kommt dieses Verabscheuen der EU, verabscheuen Sie auch die einzelnen Mitglieder oder sind Sie der Meinung dass die EU etwas anders ist als das Resultat ihrer Mitglieder?
    • Juliet Bravo 01.04.2019 19:05
      Highlight Highlight FrancoL, Ich denke, Blocher und die SVP haben die schlechte Stimmung bzw. sogar den Hass sicher entscheidend mitzuverantworten.

      P. Silie, Es würde mich ernsthaft sehr interessieren, wieso du die alle so verabscheust. Nehmen wir mal Mogherini: sie ist sogar von Berlusconis Forza Italia nach Brüssel geschickt worden, wenn ich mich nicht irre. Auch Weber ist sehr rechts - er ist CSU Politiker. Tusk und Asselborn sind liberale. Schulz der einzige SPler.
    • P. Silie 01.04.2019 19:11
      Highlight Highlight Es sind dies diejenigen die die EU politisch und wirtschaftlich weiter auf Biegen und Brechen zu einem Bundesstaat formen wollen. Ein äusserst gefährliches und zum Scheitern verurteiltes Unterfangen, welches die reiche Geschichte Europas, die Diversität, die Mentalitäten der einzelnen Völker, komplett ausser Acht lässt. Das Ziel ist ein zentralistisch geführtes Technokratenkonstrukt welches klar das Ausschalten jeglicher Nationaler Demokratien zum Ziel hat. Brüssel wird befehlen... das alles hatten wir schon mal, einfach ein paar Kilometer weiter gegen Osten -> Moskau.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chrigi-B 01.04.2019 16:49
    Highlight Highlight Aaah der Penthousebewohner des europ. Elfenbeinturmes meldet sich.

    Die Briten haben demokratisch an der Urne entschieden, lässt sie gehen oder das Anti-EU Sentiment wächst weiter. Lega hat kürzlich sogar im Süden (!!!!) gewonnen.

    In weiteren Nachrichten:
    Gelbvesten werden weiterhin, unter dem Schweigen der Medien, brutal runtegeprügelt in Frankreich, inkl. Schwerverletzte und Tote. Heeey, Europa das Paradies, inkl. Blendgranaten gegen Protestierende.

    • trio 01.04.2019 18:25
      Highlight Highlight Die Schweiz war mit Blocher und SVP Vorreiter der Rechten, Anti EU und populistischen Parteien in ganz Europa. Jetzt sind wir mit einer erstarkten Grünen Partei erneut Vorreiter für ganz Europa. Wetten?
      Keine Angst also, die ganzen Rechte, Umweltistmiregal-Parteien werden bald wieder zurückgebunden werden.
      Dan hören wir auch etwas weniger von Chrigi-B 😜
    • Piwi 01.04.2019 18:28
      Highlight Highlight Hier, ein paar Scooby-Snacks 🍪🍗🍖, das wird schon wieder.
    • Juliet Bravo 01.04.2019 18:44
      Highlight Highlight Ja klar haben die Briten an der Urne entschieden. Das ist ja nicht das Problem. Und die EU hat von Anfang an gesagt, „echt schade, aber ist zu akzeptieren. Bringt Vorschläge, wie wir das umsetzen!“ Und ganz offenbar bringt es das Unterhaus nicht auf die Reihe, sich für ein Vorgehen auszusprechen. Alle möglichen Lösungen werden permanent abgeschmettert.

      Italien würde ebenfalls sein blaues Wunder erleben. Wieso? Weil auch das in ewigen Streitereien enden würde (z.B. Wiedereinführung der Lira). In einem Land, dass gerade in eine Rezession schlittert.
      Die Lega will wie Orbàn nicht austreten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Juliet Bravo 01.04.2019 16:45
    Highlight Highlight Juncker hat völlig recht. Man weiss nur, dass sie sämtliche Optionen ablehnen, und dass sie irgendwie das Gefühl haben, es gäbe eine Fünfer-und-Weggli-Lösung.
    • Juliet Bravo 01.04.2019 17:44
      Highlight Highlight Wissen die Blitzer mehr darüber, was das Britische Parlament möchte?
    • DemonCore 01.04.2019 18:31
      Highlight Highlight Habe nicht geblitzt, aber das HoC ist ziemlich strikt entlag den Parteigrenzen getrennt. Ich glaube man erwartet zu viel, auch angesichts der Traditionen in der Brit. Politik, wenn man meint, die können sich einfach so, ohne weiteres auf eine Lösung einigen, die eine so komplexe Frage, wie die langfristige Gestaltung der künfigen UK-EU-Beziehungen beantwortet. Diese Frage, bzw. ihre Antwort vorzubereiten, wäre eigentlich die Aufgabe der brit. Regierung gewesen.
    • FrancoL 01.04.2019 18:51
      Highlight Highlight Ja Juliet Bravo, es scheint hier bei Watson tatsächlich einige zu haben die wissen was UK will. Chigi-B zB, der weiss es, der ist sicher dass man die Briten nicht gehen lassen will und das ist doch schon mal wichtig, dass Chigi-B mehr weiss als das britische Parlament.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alf 01.04.2019 16:43
    Highlight Highlight BREAKING NEWS:

    Grossbritannien reagiert mit betroffenem Schweigen.
    • Juliet Bravo 01.04.2019 19:21
      Highlight Highlight Leider auf den Punkt getroffen.

      ...Ausser, dass die Parlamentarier im Unterhaus eigentlich nicht unbeding betreten schweigen. Sie benehmen sich eher wie eine Horde Besoffener im Pub, die rumpöbeln und schreien. Der Pubbesitzer ruft dann wieder „Order!“, geniesst aber eigentlich die aufgeheizte Stimmung in seinem Pub.
  • Chriguchris 01.04.2019 16:19
    Highlight Highlight Herr Juncker der Unsympath.
    Nichtsdestotrotz hat er recht und beantwortet sich die Frage gleich selber, das britische Parlament selber weiss nicht was es will.
    • Bosshard Matthias 01.04.2019 16:37
      Highlight Highlight Habe die TV Sendungen verfolgt im britischen Parlament, köstliches Käsperli Theater vom feinsten und ich werde den gedanken nicht los das gewisse im Parlament genau das Chaos möchten.
      Warum aber schmeisst die EU nun nicht Grossbritannien einfach raus wie mal angesagt wurde, weil man hofft das es doch nicht so kommt .. ?!
    • Jason84 01.04.2019 18:52
      Highlight Highlight @Bosshard Matthias
      Weil das für alle die schlechteste Lösung wäre.
  • inmi 01.04.2019 16:15
    Highlight Highlight "Es reicht mit Schweigen" ?

    Der alte Trinker hört nie auf zu reden.
    • FrancoL 01.04.2019 18:54
      Highlight Highlight Hat er unrecht? Mal abgesehen ob Trinker oder nicht Trinker.
      Wissen Sie was die Briten wollen?
      Wenn ja wäre es schön wenn Sie dies der EU darlegen könnten und gleich auch noch dem britischen Parlament, denn die wissen es tatsächlich nicht, also nur zu helfen Sie diesen verlorenen Politikern.

«Wollte ihm in den Arsch treten» – Churchills Enkel rechnet mit Boris Johnson und Co. ab

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