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epa06074634 Firefighters extinguish the fire of a burning car during riots at the G20 summit in Hamburg, Germany, 08 July 2017. The G20 Summit (or G-20 or Group of Twenty) is an international forum for governments from 20 major economies. The summit is taking place in Hamburg 07 to 08 July 2017.  EPA/CLEMENS BILAN

Im Schanzenviertel in Hamburg brannten in der Nacht auf Samstag mehrere Autos.  Bild: CLEMENS BILAN/EPA/KEYSTONE

«Besser, als wenn sie Krieg führen» – Reportage aus Hamburg 

Zwischen dem hermetisch abgeriegelten G20-Tagungsort und der Hamburger Innenstadt liegen Welten. Genau wie zwischen den Gipfelgegnern und den Mächtigen.

christoph reichmuth aus hamburg / schweiz am wochenende



Ein Artikel von

Die neusten Entwicklungen aus Hamburg gibt´s in unserem Liveticker

Gerd Nitzsche lehnt mit seinem Fahrrad an einer Strassenlaterne unweit der polizeilich abgeriegelten Sperrzone. Dahinter erstreckt sich das Kongresszentrum, wo die Mächtigen der Welt über Flucht, Klima, Handel und Migration debattieren sollten. Die Kaiser-Wilhelm-Strasse führt genau vor Nitzsches Haus durch. Der Protest einer Gruppe von vielleicht 100 linken Aktivisten droht jetzt, kurz vor halb zwölf Uhr mittags, zu eskalieren.

Die Polizei fährt mit Wasserwerfern an, Beamte in Vollmontur stürmen die Strasse, vermummte Demonstranten flüchten sich in Nebenstrassen. Das Schauspiel dauert keine drei Minuten, dann ist die Demo aufgelöst. «Die Polizei geht viel zu rabiat vor», sagt der 68-Jährige, «was soll dieses Vorgehen gegen ein paar Leute, die Plakate hochhalten?» Den G20-Gipfel hält Nitzsche für wichtig: «Besser, sie unterhalten sich, als wenn sie Kriege führen.»

Hamburg gleicht am Freitag beim Auftakt zum Gipfel der G20 einer Festung. Schon die ganze Nacht hindurch heulten Sirenen, war der Nachthimmel blau beleuchtet. Am Vorabend des Gipfels kam es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen mit mehreren Verletzten. Am Freitagvormittag war der Weg zum Kongresszentrum hermetisch abgeriegelt, Helikopter kreisten über jenem Ort, wo Putin, Trump, Merkel und Co. an Lösungen für die Konflikte der Gegenwart feilen sollten.

«Die G20 machen Deals»

Am Freitag forderte die Hamburger Polizei wegen der hohen Gewaltbereitschaft militanter Gipfel-Gegner Verstärkungen aus anderen Bundesländern an. Die Meinungen der Hamburger über die G20 und das Vorgehen der Polizei gehen weit auseinander. Im Zentrum der linksautonomen Hamburger Szene, in der seit Jahren besetzt gehaltenen Roten Flora im links-alternativen Schanzen-Viertel, tummeln sich am frühen Nachmittag Hunderte von Gipfel-Gegnern. Man gelangt erstaunlich leicht in das Gebäude, weit und breit ist keine Polizei zu sehen, die Hausbesetzer führen keine Kontrollen durch. Überall liegen Info-Broschüren linker NGOs auf.

Von wem die Gewalt ausgeht, darüber ist man sich in der Roten Flora einig: Kapitalismus tötet, und die Hamburger Polizei lässt es durch ihr provokatives Auftreten absichtlich zur Eskalation bei Demonstrationen kommen. Die Medien sollen das Bild von Gewalt zeichnen, damit die breite Öffentlichkeit von den wahren politischen Inhalten des Gipfels abgelenkt wird. Im westlichen Hamburger Viertel Altona, einem gutbürgerlichen Wohnquartier, ist es am Freitagmorgen zu wüsten Szenen gekommen. Vermummte haben Autos von Anwohnern in Brand gesteckt und einen Ikea angegriffen, Scheiben von Geschäften rund um den S-Bahnhof Altona sind eingeschlagen, der Boden ist übersät mit Scherben.

Vor zwei völlig ausgebrannten Fahrzeugen stehen am Nachmittag einige Anwohner etwas ratlos und schiessen Fotos, manche diskutieren miteinander. Richard Träger, 75, hat die abgefackelten Autos begutachtet. «Ein blödes Pack», nennt er die Übeltäter und zeigt mit dem Finger nach Osten, wo sich Gipfel-Gegner ein Zeltlager eingerichtet haben. «Diese Vermummten in der Roten Flora und ihre Sympathisanten, die sind ja gegen alles. Aber gleichzeitig machen sie die Hand beim Staat auf und kassieren Sozialhilfe, damit sie ihr Leben in Freiheit geniessen können.» Dabei wäre Träger dem Protest gegenüber der G20 durchaus zugetan. Er kritisiert das Agieren der «Mächtigen» in scharfen Worten, am schlimmsten findet er aber die deutsche Kanzlerin Angela Merkel. «Merkel fehlt das Weltwissen und der Weitblick. Sie handelt wie eine normale Hausfrau. Eine Hausfrau mit Physikstudium.»

«Von Entscheiden ausgegrenzt»

Im Bauch des Stadions des FC St.Pauli am Millerntor haben verschiedene linke Organisationen ein alternatives Pressezentrum eingerichtet. Hier kommen linke Aktivisten bei Pressekonferenzen zu Wort, hier debattieren Vertreter von NGOs, hier sind auch Menschen jener afrikanischer Staaten anwesend, welche es nicht auf die Liste der G20 im Kongresszentrum nebenan geschafft haben. Auch die linke Schweizer Wochenzeitung «WoZ» ist mit zwei Redakteuren anwesend.

Werner Rätz, Mitbegründer des linken Netzwerkes Attac Deutschland, hat auch beim Pressezentrum im Millerntor vorbeigeschaut. Der 65-Jährige ist eine der markanten Figuren des Hamburger Protests, für Samstag hat er eine Grossdemo angekündigt. Dass die G20 ausgerechnet in der linken Hochburg Hamburg tagt, das halten Rätz und viele Hamburger für eine bewusste Provokation der Behörden. Es sei wichtig, dass die G20 von lautstarkem Protest begleitet wird, sagt Rätz. Die G20 würde Spielregeln setzen, die für alle zu gelten hätten. «Sie setzen sich Regeln, obwohl die meisten Staaten in einer Konkurrenz zueinander stehen, manche sogar indirekt in Kriegen gegeneinander.» Die Vereinbarungen zu Flucht, Migration, Klima, Handel und Krieg seien «Verabredungen im Sinne der G20. Alle anderen Staaten werden von den Entscheiden ausgegrenzt», kritisiert der Aktivist.

Merkels nüchterne Bilanz

Um 19 Uhr hätte das Konzert des Philharmonischen Staatsorchesters in der prachtvollen Elbphilharmonie beginnen sollen. Nicht zuletzt auch wegen Trumps langer Unterredung mit Putin beginnt das Orchester mit Beethovens 9. mit einer halben Stunde Verspätung. Zuvor zog Gastgeberin Angela Merkel eine nüchterne Bilanz nach dem ersten Tag. Die Unterhändler haben eine Nachtschicht vor sich, damit für das heutige Abschlusspapier ein Kompromiss gefunden werden kann, mit dem sich der G20-Gipfel von Hamburg als Erfolg verkaufen lässt. Während die Regierungs- und Staatschefs in der Hamburger Elbphilharmonie den klassischen Klängen lauschen, formiert sich vor der Roten Flora neuer Widerstand militanter Linker. Hamburg steht vor einer neuen unruhigen Nacht.

Hamburg im G20-Ausnahmezustand

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Video: srf

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37Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Kurt Bucher 08.07.2017 16:03
    Highlight Highlight Und watson distanziert sich als linkes Propagandaportal natürlich nicht von der Gewalt.
    14 10 Melden
  • Kuba 08.07.2017 13:04
    Highlight Highlight Linksextreme, Rechtsextreme, religiöse Extremisten. Alles der selbe engstirnige und intolerante Haufen.
    24 2 Melden
    • Echo der Zeit 08.07.2017 21:45
      Highlight Highlight Die haben alle Angst von der Globalisierung.
      7 0 Melden
  • Mr.President 08.07.2017 11:13
    Highlight Highlight Wieso gibts so ne G20 nicht in Bern? Würde sonst auch mitmachen, aber nur bei Aareböötle, wie damals von gonnado, wo man das Guiness Rekord aufstellte.
    Darf man eigentlich auch gegen diese Demonstranten demonstrieren, quasi für Polizei/ oder der Polizei helfen, diese Chaoten zu stoppen? P.S.: die schönen Porsches... würde lieber die 10 mitnehmen, statt sie anzuzünden!
    26 23 Melden
  • Boogie Lakeland 08.07.2017 11:01
    Highlight Highlight Solche Gestalten gehören für mich in die gleiche Schublade wie Neonazis.
    Ideologisch festgefahren, intolerant, gewaltbereit, kompromisslos und extrem peinlich.
    74 9 Melden
  • PenPen 08.07.2017 11:01
    Highlight Highlight Wenn man die Linksextremen jahrelang verhätschelt, toleriert, politisch und medial in den Schutz nimmt...
    Et voilà.
    56 23 Melden
    • Rumbel the Sumbel 08.07.2017 14:26
      Highlight Highlight So ist es. Wer der Wurzel eines Baumes nicht das Wasser entzieht, lässt ihn wachsen. Und dafür darf sich das Volk dann noch mit stetig wachsendem Rechtsextremismus in Europa herumschlagen, welcher mit Argumenten gefüttert werden.
      5 1 Melden
    • atomschlaf 08.07.2017 14:34
      Highlight Highlight So ist es. Habe gestern gelesen, dass die "Rote Flora" (einer der Haupt-Rückzugsorte der linksextremen Gewalttäter) seit fast 30 Jahren(!) besetzt sei.
      Wer solches linksanarchistisches Treiben über Jahrzehnte toleriert, muss sich nicht wundern wenn es zu gewalttätigen Exzessen wie jetzt in Hamburg kommt.
      Die Politik trägt nicht nur die Verantwortung für den unsinnige Entscheid, den G20-Gipfel in einer Grossstadt abzuhalten sondern noch viel mehr dafür, dass man die Links-Anarchistische Szene seit Jahrzehnten weitgehend unbehelligt agieren und gedeihen lässt.
      12 7 Melden
    • David Steger 08.07.2017 16:39
      Highlight Highlight @atomschlaf Mit der Reitschule in Bern ist es das selbe. Ein praktisch rechtsfreier Raum in gehdistanz des Polizeipostens. Ob das auch als "Provokation" gewertet wird...
      9 5 Melden
  • MartinArnold 08.07.2017 10:16
    Highlight Highlight Ich verurteile diese Gewalt aufs Schärfste! Ich verurteile aber auch die Politik dieser G20 und der anderen auf Schärfste! Leider verpassen es diese gewählten (oder auch nicht) Volksvertreter die gesamte Menschheit zu vertreten und Politik für die gesamte Menschheit zu machen. Das ist der Teil der Verantwortung die sie zur Steigerung der Gewaltbereitschaft und Gewaltspirale zu tragen haben! Und das ist weitaus der grössere Teil!
    Aber solange die nur Politik für die eigene Tasche machen wird sich nichts ändern. Schade dass wir solchen Menschen noch Vertrauen schenken
    31 28 Melden
  • Ökonometriker 08.07.2017 09:24
    Highlight Highlight Warum muss so ein Gipfeltreffen eigentlich in einer Grossstadt stattfinden? Das riesige Polizeiaufgebot, die Sicherheitsvorkehrungen und die Demonstranten die sich durch das Sicherheitsaufgebot zum Eskalieren berechtigt sehen sind doch mühsam für die Bewohner der Stadt.
    Mich würde das gehörig nerven.
    Kann man so ein Treffen nicht auf einer Insel veranstalten? Dort könnte die Sicherheit besser gewährleistet werden und weniger Menschen würden gestört. Das WEF macht man in der Schweiz ja auch nicht in Zürich, sondern in Davos.
    35 3 Melden
    • m. benedetti 08.07.2017 11:46
      Highlight Highlight Ja, so eine kleine griechische Insel, wie etwa Karpatos, würde sich bestens eignen, auch ein schwer zugänglicher Ort in den Tiefen Bayerns wäre eine Möglichkeit. Entweder sind die Politiker wirklich so blöd oder der Krawallrahmen ist gewollt, aus welchen Motiven auch immer.
      16 5 Melden
    • Hochen 08.07.2017 17:12
      Highlight Highlight Schonmal was von Infrastruktur gehört?
      3 6 Melden
    • Enttabuisierte Zone 10.07.2017 09:08
      Highlight Highlight "Warum muss so ein Gipfeltreffen eigentlich in einer Grossstadt stattfinden?" "Schonmal was von Infrastruktur gehört?"

      Das Konzert in der Elbphilharmonie? Die Nachtklubs an der Reeperbahn?
      1 0 Melden
  • Stöckli 08.07.2017 09:17
    Highlight Highlight Und es heisst immer noch "Redaktoren", nicht "Redakteure" in der Schweiz. Das sollten sowohl C. Reichmuth, der ja Schweizer ist, wie auch Watson wissen.
    15 19 Melden
    • AskLee 08.07.2017 12:10
      Highlight Highlight Stöckli het echli en Stock...
      10 11 Melden
  • MRJ 08.07.2017 09:11
    Highlight Highlight "die Hamburger Polizei lässt es durch ihr provokatives Auftreten absichtlich zur Eskalation bei Demonstrationen kommen. Die Medien sollen das Bild von Gewalt zeichnen, damit die breite Öffentlichkeit von den wahren politischen Inhalten des Gipfels abgelenkt wird." - und doch lassen sich die Gegner so leicht von den Behörden instrumentalisieren... die Gewalt ist so berechenbar und läuft mit Pauken und Trompeten ins Leere...
    34 2 Melden
    • PenPen 08.07.2017 11:06
      Highlight Highlight Lernt man diese Sichtweise zusammen mit dem Antikapitalista-Liedli?
      20 14 Melden
    • David Steger 08.07.2017 16:48
      Highlight Highlight Als ob die Chaoten sich benehmen würden, wenn die Polizisten nur in ihren Ausgangsuniformen dort stünden...
      6 2 Melden
  • Dirk Leinher 08.07.2017 09:09
    Highlight Highlight Das waren alles doch nur ganz friedliche Demonstranten.
    Wie in Russland, Venezuela und anderen totalitär regierten Ländern auch.
    Ironie off.
    15 7 Melden
  • Anno1893 08.07.2017 08:51
    Highlight Highlight Was mich am meisten stört am ganzen ist, dass jetzt genau nur über die Kravalle und die Provokationen der Polizei debattiert wird. Ich konnte bissher leider gar keinen Artickel finden, der sich ausführlich mit Sinn und Zweck, Nutzen/ nicht-Nutzen oder Kosten
    /Nutzen Verhältniss dieses G20 Gipfels auseinandersetzt. Und genau dies währe doch das Ziel, zumindest der NGO s und allen anderen Protestlern. Wobei mir auch klar ist, das die deutschte Politik kein interesse an einer sachlichen Diskussion darüber hat, und gewisse Chaoten diesen Schauplatz leider auch nur zur selbstinszenierung nutzen.
    31 1 Melden
  • reaper54 08.07.2017 08:33
    Highlight Highlight Hört doch auf mit dieser Verniedlichung!
    "Linksaktivisten" das sind Linksradikale Gewalttäter. Welche ihr verherrlicht und sogar noch durch Kommentarzensur schützt. Solche leute auch noch ins Scheinwerferlicht stellen, wiso habt ihr das nötig? Distanziert euch von diesem Dreck!
    47 19 Melden
  • Rumbel the Sumbel 08.07.2017 08:03
    Highlight Highlight Nur Herr Nitzsche, ist es doch so, dass das Verhalten der gewaltbereiten und plündernden Demoteilnehmer mit ihrem Linksextremen Gedankengut die Wurzel des Krieges ist. Der Mensch will aus der Geschichte nicht lernen. Würde es anders sein, hätte das Rechtsextreme Gedankengut keine Argumente. Besser sind auch die übrigens nicht. Man könnte also alle in den gleichen Korb werfen.
    65 34 Melden
    • kebabverkaufer 08.07.2017 11:08
      Highlight Highlight das rechtsextreme gedankengut brauchte noch nie argumente... hauptsache in eine richtung hass schüren...
      3 5 Melden
    • atomschlaf 08.07.2017 14:39
      Highlight Highlight @RumbeL: Wo siehst Du heute in Europa noch nennenswertes rechtsextremes Gedankengut ausser bei weitgehend unbedeutenden Splitterparteien wie der NPD oder der PNOS?
      8 7 Melden
    • Sted 10.07.2017 22:03
      Highlight Highlight Zu lesen in der Hamburger Morgenpost von heute: "Bei Krawallen in der Schanze: Auch Rechte randalierten mit."
      2 0 Melden
  • Ruffy 08.07.2017 07:44
    Highlight Highlight Überall das gleiche Spiel mit diesen Anarchistischen Hausbesetzern. Fremdes Eigentum entwenden und beim ach so verachteten Staat die hole Hand machen. In Sibirien hats sicher noch Platz für ein par freiräume. Aber verpisst euch aus unseren Städten ihr Pack!
    100 48 Melden
    • LukasderErste 08.07.2017 09:10
      Highlight Highlight Whoa jetzt mach mal halblang, bin auch für ein konsequentes vorgehen, aber ein verweis auf sibirien geht bisschen zu weit.
      12 33 Melden
    • Rumbel the Sumbel 08.07.2017 14:32
      Highlight Highlight Das Nordkap wäre nicht so weit Lukas W.
      2 3 Melden
    • Sted 08.07.2017 15:52
      Highlight Highlight Ruffy, geh doch auf dem Dachboden poldern. Wo siehst Du denn "Anarchistische Hausbesetzer", welche "die hole Hand" machen?
      "Unsere Städte" klingt dann doch auch eher nationalistisch und totalitär, weswegen ich Vorschlage, Du nimmst beim nächsten Kommentar den DEUTSCHEN Duden zur Hand...
      6 3 Melden
  • Roterriese 08.07.2017 07:05
    Highlight Highlight Viele Linksextreme sind Analphabeten, deshalb hier noch ein Bildchen:
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    • Roterriese 08.07.2017 08:54
      Highlight Highlight Können sich die Blitzer bitte erklären?
      14 20 Melden
    • Swarup 08.07.2017 09:16
      Highlight Highlight Erwischt, du Dieb 😂✌
      User Image
      36 8 Melden
    • AskLee 08.07.2017 12:12
      Highlight Highlight 😂👊😂😂😂😂
      8 1 Melden
  • N. Y. P. D. 08.07.2017 07:04
    Highlight Highlight Mitten in Hamburg ein
    G20-Treffen !

    Da sass doch mal Barak Obama ganz entspannt bei einem G-Treffen auf einer Bank und plauderte locker mit my dear Angela. Die Mächtigen waren da auf dem Land einquartiert und waren unter sich. Keine Krawalle. Nichts. Und jetzt ? G20 mitten in einer Grossstadt.

    Die Krawallbrüder WISSEN JETZT : Mit 1500 Militanten bringen wir das Sicherheitsdispositiv komplett an den Anschlag. Mit 3000 Militanten bringen wir es zu Fall.

    P. S. Die Krawallanten sind Arschlöcher und Feiglinge. Eigentum von Unschuldigen kaputt machen.

    106 14 Melden

«Wir haben es in der Hand, ein Massensterben zu verhindern»

Die Artenvielfalt ist in den letzten 50 Jahren dramatisch gesunken. Das zeigt der WWF in seiner neuesten Ausgabe des Living Planet Index auf. Zum Glück findet ein Umdenken bei den Menschen statt. Das sagt Thomas Vellacott, CEO des WWF Schweiz. 

60 Prozent der Tierarten sind in den letzten 50 Jahren verschwunden. Ist es also gerechtfertigt, von einem sechsten Massensterben zu sprechen? Ja, heute sterben 100 bis 1000 Mal mehr Arten aus als in vergangenen Zeiten. Das ist einmalig – und wir Menschen sind die Ursache. Der Living Planet Index des WWF untersucht die Populationstrends und zeigt so Veränderungen sehr früh an.

Ist dieses Massensterben nicht mehr aufzuhalten? Die kurze Antwort lautet: doch. Taucht man tiefer in die Daten ein, …

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