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Mexico's President Andrés Manuel López Obrador says Mexico will not respond to U.S. President Donald Trump's threat of coercive tariffs with desperation, but instead push for dialogue, during his daily morning press conference at the National Palace, in Mexico City, Friday, May 31, 2019. (AP Photo/Ginnette Riquelme)

Der mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador macht seinem Volk Hoffnung. Bild: AP/AP

Mexiko besorgt 40'000 Migranten Arbeit in Fabriken an US-Grenze



Rund 40'000 Migranten sollen Arbeit in Fabriken an der Grenze zwischen Mexiko und den USA bekommen. In der kommenden Woche werde eine entsprechende Vereinbarung mit Montagebetrieben in Nordmexiko unterzeichnet.

Dies erklärte der mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador am Freitag (Ortszeit) bei seiner täglichen Pressekonferenz.

Nach einer Schätzung seiner Regierung von Anfang Juni warten mehr als 18'000 Menschen auf der mexikanischen Seite der Grenze, um Asyl in den USA beantragen zu können. Entlang der mehr als 3000 Kilometer langen Grenze gibt es auf mexikanischer Seite zahlreiche Fabriken, in denen Einzelteile verschiedener Produkte – vor allem für den Export in die USA – zusammengesetzt werden.

Zehntausende Migranten aus Mittelamerika fliehen jeden Monat vor Gewalt und Armut in ihren Heimatländern und versuchen, über Mexiko in die USA zu gelangen. Die Zahl derjenigen, die US-Grenzpolizisten beim illegalen Grenzübertritt festsetzen, stieg zuletzt dramatisch – allein im Mai waren es mehr als 144'000. Seit Januar gilt eine umstrittene Regelung der USA, wonach Asylbewerber für die Dauer ihres US-Verfahrens in Mexiko bleiben müssen. Rund 15'000 Menschen, die über die mexikanische Grenze in die USA eingereist waren, wurden nach Angaben von Mexikos Regierung seitdem zurückgeschickt.

Nachdem US-Präsident Donald Trump mit Strafzöllen auf alle Importe aus Mexiko gedroht hatte, falls das Nachbarland nicht mehr unternehme, um die illegale Migration in die USA einzudämmen, kamen beide Länder am 7. Juni zu einer Einigung. Darin verpflichtete sich Mexiko unter anderem, die Asylbewerber aufzunehmen und ihnen Arbeit sowie Gesundheitsversorgung und Bildung zu bieten. (viw/sda/dpa)

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9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Luzifer Morgenstern 29.06.2019 22:24
    Highlight Highlight Wäre ja absolut endgeil, wenn die Mauer von Trump überflüssig wird, weil Mexiko eine Mauer aus Arbeitsplätzen dagegenhält.

    In Mexiko geht man von einer Arbeitslosenquote von etwa 4% aus. Und der Norden ist wirtschaftlich eher stärker als der Süden.
  • MGPC 29.06.2019 21:16
    Highlight Highlight Zahlreiche Fabriken die Einzelteile für die USA herstellen? Dann werden die Einzelteile zusammengesetzt wahrscheinlich eine Mauer bilden.🤷🏻‍♂️
  • dho 29.06.2019 21:02
    Highlight Highlight Grossartig. 40'000 billige Arbeitskräfte, die in der US Landwirtschaft fehlen...

    🤣🤣🤣

    Der Brüller der Woche.
  • salamandre 29.06.2019 20:01
    Highlight Highlight Mir ist weniger Klar wie man aus einer stagnierenden oder gar rückläufigen Wirtschaft 40000 Jobs schafft, aber den Ansatz find ich toll.
  • nöd ganz. klar #161! 29.06.2019 19:04
    Highlight Highlight Win-Win für beide Seiten, so scheint es. Die USA kann sich Zeit lassen beim Bearbeiten der Asylanträge ohne durch Migranten belästigt zu werden, während die mexikanischen Firmenbesitzer und der Staat günstige Arbeitskräfte bekommen, welche sich praktischerweise nicht wehren können gegen Ausbeutung. Oder sehe ich das falsch?

    Na Europa, wäre doch was für dich?!

    🤦🏾‍♀️
  • _stefan 29.06.2019 16:23
    Highlight Highlight Ich möchte gerne das Gesicht von Trump sehen, wenn man ihm mitteilt, dass die Asylsuchenden nun in Mexiko für US-Autobauer arbeiten. Well done, Mr. Trump ;)
    • Heinzbond 29.06.2019 16:47
      Highlight Highlight Das war der Plan, sie in Mexiko ausbeuten zu lassen für Amerika great again...
  • wasps 29.06.2019 13:08
    Highlight Highlight Das wäre ja mal ein vernünftiger Ansatz. Nur, wo werden sie wohnen, unter welchen Bedingungen arbeiten, wie entlöhnt etc. Ich befürchte, dass hier eine Herde von Gaunern bzw. die Schlepperheinis bereits Gewehr bei Fuss stehen und diese Menschen weiter ausnehmen werden, wie Weihnachtsgänse.
    • Heinzbond 29.06.2019 16:50
      Highlight Highlight Die Horde von Gauner fängt bei den us Firmen an, die lechzen nach billigen arbeitssklaven ohne Rechte... Seltsam nur das den Migranten das versprochen wird was trump seinen Leuten verwährt. Gesundheitssystem, Bildung und Jobs...

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