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epa08385945 Vocational school students for wholesale merchants sit during a lesson at the Johann-Joachim-Becher vocational school in Speyer, Germany, 27 April 2020. On the day some school grades in Rhineland-Palatinate reopened classes for students after being temporarily closed over the coronavirus disease (COVID-19) pandemic.  EPA/RONALD WITTEK

In Deutschland sind Schulen bereits wieder geöffnet. Bild: EPA

5 Erkenntnisse, die zeigen, dass Kinder vielleicht doch nicht so unansteckend sind



Wie sehr sind Kinder von der Krankheit Covid-19 betroffen und wie stark können sie das Coronavirus weiterverbreiten? Experten sind sich offenbar immer noch uneinig. In der Schweiz hat Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit gerade gesagt, dass Grosseltern ihre Enkel wieder umarmen dürfen, nur langer Kontakt sollte vermieden werden. Zudem sollen ab dem 11. Mai die Schulen wieder öffnen.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Eine Massnahme, von der die australische Epidemiologin Zoë Hyde stark abrät. Sie präsentiert auf Twitter Erkenntnisse aus sieben unterschiedlichen Studien, die sich mit dem Thema des Sars-Cov-2-Virus bei Kindern befassen, und warnt Regierungen davor, Schulen bereits wieder zu öffnen.

«In diesem Thread präsentiere ich Beweise, warum Schulen weiterhin geschlossen bleiben sollten. Zusammenfassung: Kinder können andere Personen infizieren. Bei gewissen Kindern verläuft die Krankheit schwer. Eine Öffnung von Schulen ist ein grosses Risiko für die Gesellschaft.»

Das sind ihre wichtigsten Erkenntnisse.

Auch bei Kindern kann die Krankheit schwer verlaufen

Als Erstes zitiert Hyde eine Studie der US-amerikanischen «Centers for Disease Control and Prevention» (CDC). Die Studie bestätigt, dass Kinder (per Definition: Personen, die jünger sind als 18 Jahre) grundsätzlich weniger stark von Covid-19 betroffen sind. Von den untersuchten, laborbestätigten Fällen bei Kindern zeigten nur 73 Prozent die Symptome Husten, Fieber und Atemprobleme (bei erwachsenen Patienten sind es 93 Prozent). Letztere kommen bei Kindern aber deutlich weniger oft vor als bei Erwachsenen.

Das bedeute aber nicht, dass die Krankheit nicht auch bei Kindern schwer verlaufen kann. 5,7 Prozent der positiv getesteten Kinder, bei denen der Hospitalisierungsstatus bekannt war, mussten zwischenzeitlich ins Spital. Besonders stark waren Säuglinge betroffen. 62 Prozent der positiv getesteten Kinder unter einem Jahr und mit bekanntem Hospitalisierungsstatus mussten ins Spital – ein kleiner Teil davon gar auf die Intensivstation. Die Hospitalisierungsrate bei Kindern im Alter von einem bis 17 Jahren war deutlich geringer.

Die Autoren der Studie schreiben auch, dass Social Distancing und präventive Massnahmen auch bei Kindern weiterhin wichtig bleiben.

Kinder könnten US-Gesundheitssystem überlasten

Eine Studie des «Journal of Public Health Management and Practice», will den Effekt aufzeigen, den Kinder auf das US-Gesundheitssystem haben könnten. Die Studie erschien am 16. April und nahm den 6. April als Stichtag. Damals ging man von rund 176'000 infizierten Kindern (inklusive Dunkelziffer) in den USA aus. 74 davon mussten in Kinderspitälern auf die Intensivstation verlegt werden.

Geht man davon aus, dass sich nur rund fünf Prozent der Kinder in den USA mit Covid-19 anstecken werden (das sind 3,7 Millionen), dann projizieren die Autoren, dass 10'000 Kinder Spitalpflege benötigen. Über 1000 davon müssten auf die Intensivstation. Die Wissenschaftler glauben deshalb, dass Kinderspitäler in den USA überlastet werden können, auch wenn die Krankheit bei Kindern generell milder verläuft als bei Erwachsenen.

Langzeitschäden sind möglich

Zoë Hyde warnt zudem davor, dass die Langzeitfolgen von Covid-19 noch nicht bekannt seien. Einige Patienten, die sich erholen, tragen möglicherweise bleibende Gesundheitsschäden davon. Das scheint bei Erwachsenen wahrscheinlicher, aber auch Kinder können betroffen sein.

Die Epidemiologin zitiert eine Studie von «The Lancet». Dabei wurden Daten von 36 positiv getesteten chinesischen Kindern ausgewertet. Bei elf davon (31%) wurden nach der Genesung erhöhte Herzenzym-Werte festgestellt, was auch bei milden Verläufen eine Schädigung der Herzmuskelzellen anzeigen kann.

Andere Experten vermuten allerdings, dass die Behandlung mit dem Medikament Interferon für die erhöhten Werte verantwortlich ist.

Kinder können das Virus verbreiten – auch ohne Symptome

Das Coronavirus verbreitete sich auch deshalb so rasch, weil auch Menschen ohne Symptome es weitergeben können. Am ansteckendsten seien diese Menschen bis zwei Tage vor dem Auftreten der ersten Symptome, wie diese Studie herausgefunden hat. Deshalb sei es auch laut Hyde so wichtig, dass man aktive Fälle mit vielen Tests finde.

Eine weitere Studie belegt, dass ein positiv getestetes, sechsmonatiges Kind Viruszellen in seinem Zimmer im Kinderspital stark verbreitet hat – vermutlich durch Weinen und Sabbern. Die gute Nachricht dabei ist, dass sich keiner der Mitarbeitenden im betroffenen Zimmer angesteckt hat.

Das muss aber nicht bedeuten, dass Kinder nicht ansteckend seien, oder dass sie sich selbst nicht anstecken. Dass bislang wenige Kinder positiv auf das Coronavirus getestet wurden, führt Hyde darauf zurück, dass bei Kindern auch wenig getestet werde.

In Island testete eine Studie rund sechs Prozent der Bevölkerung auf das Coronavirus. Dabei wurden bei Kindern, die unter zehn Jahre alt sind, weniger positive Tests festgestellt als bei Erwachsenen. Bei Kindern über zehn Jahren wurden dagegen ähnliche Infektionsraten wie bei den Erwachsenen festgestellt. In Australien gebe es an einer Schule zudem mindestens einen bestätigten Fall von einem Kind, das sich bei einem Mitschüler angesteckt habe.

Schulen sind Kontaktherde

Wenig überraschend sind Kinder in Schulen vielen Kontakten mit ihren Mitschülern ausgesetzt. Eine Studie, die eine Primarschule in Lyon untersuchte, fand heraus, dass ein Kind in einer Primarschule täglich rund 323 Kontakte mit bis zu 47 anderen Schülern hatte. Die Kinder kamen dabei auf rund 176 Minuten reine Interaktionszeit pro Tag.

Wissenschaftler seien zudem zur Erkenntnis gekommen, dass es kein Husten oder Niesen brauche, um das Virus zu verbreiten. Es reiche bereits, zu sprechen, damit Tröpfchen entstehen, die eine Weiterverbreitung von Viren ermöglichen. Wenn Kinder also tatsächlich auch vom Sars-Cov-2-Virus betroffen sind und es weiterverbreiten können – wenn auch beides weniger stark als bei erwachsenen Menschen – könnte laut Zoë Hyde eine Öffnung der Schulen die Verbreitung des Virus wieder beschleunigen.

(abu)

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27.04.2020 – Koch erklärt, wieso Grosseltern ihre Enkel nicht besuchen sollen

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    Alle Leser-Kommentare
  • tellmewhy 28.04.2020 12:45
  • Mavericks Marvelous 28.04.2020 08:37
    Highlight Highlight Hier eine Quelle des BAG, Dr. Berger, Kinder-Unispital Zürich:

    „ Wir haben keine grosse Erfahrung damit, wie das Virus unter Kindern zirkuliert.„

    Wie bitte???

    https://www.nzz.ch/schweiz/schulstart-wie-gefaehrdet-sind-die-kinder-durch-das-coronavirus-ld.1553418
  • AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 27.04.2020 23:56
    Highlight Highlight Koch spricht von Kindern bis 10 Jahre. Hyde spricht von Teenagern bis 18 Jahre. Das ist, als ob man Äpfel mit Birnen vergleichen würde.
  • maude 27.04.2020 21:58
    Highlight Highlight Sinn dieses weiteren 'Experten'meinungsartikels, der wieder was anderes behauptet ist :
    ..... ..... ..... ..... ..... ..... .....
  • infantrix 27.04.2020 21:14
    Highlight Highlight So, so, wieder eine Theoretikerin, die mir als praktischem Kinderarzt erklären möchte, welche Probleme Kinder haben oder auslösen. Ich kenne die zitieren Studien alle. Kein einziger der hier angeführten "Erkenntnisse" zeigt irgendeinen Beweis. Es sind Hypothesen, Ableitungen aus Erkenntnissen bei Erwachsenen und gleichzeitig werden alle epidemiologischen Studien der letzten Wochen verschwiegen, die in eine andere Richtung zeigen. Insgesamt ist das Ziel des Artikels zu polarisieren, sicherlich nicht, objektiv Fakten zusammenzutragen. Schade! Warum fragt ihr nicht einmal eine Kinderärztin/-arzt?
    • Erklärbart. 28.04.2020 00:15
      Highlight Highlight Weil der Fakten bringen würde. Positive Fakten. Diese lassen sich nun mal nicht so gut verkaufen wie bad news.
  • TheLaenz 27.04.2020 20:20
    Highlight Highlight 2/2 Natürlich gibt es Fälle, in denen Kinder gestorben sind, doch wir wissen auch nicht, wie genau die Tests sind und ob wirklich jeder positive Test auch wirklich stimmt. Ein befreundeter Arzt geht von einer 75% Genauigkeit aus. Das gibt mir schon zu denken.
    Das würde auch die „Neuinfektionen“ in Sudkorea erklären.
    • infantrix 27.04.2020 21:18
      Highlight Highlight Ja, die gibt es. Aber es ist sehr, sehr selten. Der von der Epidemiologin zitierte Artikel zeigt es nicht. Dort gab es 3 Todesfälle aber es steht - wenn man den Artikel genau liest - dass die Bestätigung, dass die Kinder wirklich an COVID-19 gestorben sind, steht noch aus. Weckt das Vertrauen?
  • TheLaenz 27.04.2020 20:16
    Highlight Highlight 1/2 Unser Kleiner ist nun 2.5 Monate alt. Wir wohnen in einem Mehrgenerationenhaus mit meinen Eltern in einer Einliegerwohnung. Meine Eltern sind 53. Bis letzten Samstag haben wir die Social Distancing Massnahmen eingehalten. Auch meine Eltern durften den Kleinen nur von Weitem bewundern. Nach den Aussagen von Herrn Koch haben wir entschieden, dass meine Eltern den Kleinen wieder umarmen und halten dürfen, aber wir zu ihnen weiterhin den Abstand wahren.
    Dass Säuglinge öfters hospitalisiert werden erstaunt mich nicht, denn viele Eltern rennen bei jeder Kleinigkeit ins Spital.
    • DanielaK 28.04.2020 05:32
      Highlight Highlight Könnte auch damit zusammen hängen, dass die Kleinen viel eher mit Atemnot zu kämpfen haben, wenn es sie so richtig erwischt. Ich meine auch bei einer üblichen Grippe usw. So kleine Atemwege sind bestimmt auch schneller ziemlich zugeschwollen. Dann kommen noch die Vorerkrankungen usw. Dazu. Eine Bekannte hat ihre Kinder vorsichtshalber aus der Krippe genommen, da das noch keine 2 Jahre alte Mädchen ein Frühchen war und nach der langen Beatmung im ersten Winter bei Erkältungen 2 oder 3x zur Beobachtung und Atemunterstützung ins Spital musste. Sonst ist sie fit wie ein Turnschuh.
  • David Rüegg 27.04.2020 20:15
    Highlight Highlight Dieser Artikel und die zugrundeliegende "Studie" sind absolut unnötige Panikmache: 1) Klar, es wird immer ein Restrisiko geben, auch bei Kindern... Sorry, aber das Leben ist für jeden tödlich 2) Was soll uns solche Kaffeesatzleserei wie "wenn sich nur 5% der Kinder infizieren könnten vielleicht X Kinder ins Spital kommen" (in der Schweiz entfallen nur ~3% der Fälle auf U20 jährige obwohl sie ca. 20% der Bevölkerung ausmachen (=0.1-0.5% angesteckte Kinder) 3) Welche Risiken entstehen durch den Schulausfall der auf jeden Fall alle betrifft (=100% der Kinder)?
  • Pafeld 27.04.2020 20:08
    Highlight Highlight Ein bisschen schwierig zu sagen, dass Kinder sich nicht infizieren und so auch keinen Vektor darstellen können, wenn man Kindern systematisch die Tests verweigert, weil sie keine Risikopatienten sind. Ein solcher correlation bias ist saugefährlich, wenn wir nur eine dumme Entscheidung vor dem Ausbruch einer zweiten Welle stehen.
  • Yogi Bär 27.04.2020 20:02
    Highlight Highlight Ich bezweifle, dass die Strategie von Herrn Koch gut ist! Kinder zeigen vielfach kaum Anzeichen des Viruses. Können dieses aber dennoch übertragen (Robert Koch Institut) Deutschland. Zudem haben auch die Chinesen davor gewarnt....

    Die einzigen die diesbezüglich kein Problem sehen sind die Isländer doch diese haben auch nicht das selbe Problem wie wir....
  • Luca89 27.04.2020 19:41
    Highlight Highlight Hört mal auf mit dieser Panikmache! Wenn ich ins Auto steige, kann ich verunfallen und auch auf dem Zebrastreifen. Man kann nicht einfach wegen den kleinsten Risiken alles verbieten. Wo bleibt das vernünftige Risikomanagement? Werden in Zukunft am Wochenende alle Passtrassen gesperrt, damit es keine Töffunfälle mehr gibt? Nein, müsste aber konsequenterweise!
    • Satan Claws 27.04.2020 20:13
      Highlight Highlight @Luca89

      Einschränkungen um Schwächere zu schützen gibt es überall. Sie mögen offenbar motorisierte Fahrzeuge, darum ein sehr passendes Beispiel:

      In der Tempo-30-Zone schützen wir Kinder.
    • Luca89 28.04.2020 18:34
      Highlight Highlight @satan claws: richtig, weil sich in den Gebieten mehr Kinder aufhalten. Deswegen fahren wir aber auf der Autobahn nicht Tempo 30...
  • tellmewhy 27.04.2020 18:51
    Highlight Highlight Ich hab mir jetzt nochmal den Beleg vom Koch rausgesucht:

    "Es gibt eine ziemlich komplizierte Studie, die geschaut hat, ob es bei Kindern Rezeptoren für das Virus gibt."

    Jetzt überlege ich, wie diese Studie überhaupt abgelaufen sein soll ? ?

    Irgendwie müssen die Kinder-Synapsen ja mit dem Covid-19 in Kontakt gebracht sein, ansonsten ist dies ja nur eine ungeprüfte Theorie, wo es fraglich ist, von welchen Studienergebnissen aus, diese Theorie abgeleitet wurde.

    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 27.04.2020 20:34
      Highlight Highlight Koch ist ein Laferi. In einem Jahr wird es für alle offensichtlich sein und meine Kommentare diesbezüglich, wenn sie denn überhaupt veröffentlicht wurden, sind bis dahin längst im Dschungel des Watson-Nets nahezu unfauffindbar.

      Also, alle mal notieren: Koch ist ein Laferi.
    • tellmewhy 27.04.2020 23:46
      Highlight Highlight Ich bezweifle stark, dass dies so umsetzbar ist...von genug Kindern allen Alters die Zellen entnehmen....separieren und vermehren....ausserdem lassen sich Laborresultate nicht auf die Realität übertragen, sondern müssen geprüft werden....und dann kennt keiner von den berühmten Virologen diese weltbewegende Studie. Es ist immer mehr als komisch, wenn keine Autoren genannt werden können. Ich hab keine Studie gefunden.
  • Töfflifahrer 27.04.2020 18:16
    Highlight Highlight Ich habe es langsam wirklich satt. Kaum informiert Herr Koch über Massnahmen und Änderungen kommen alle Medien inter dem Ofen vor und zaubern irgend welche Experten aus dem Hut.
    Koch entscheidet ja nicht alleine, wie ich mitbekommen habe hat er sich mit den Kinderspitals abgesprochen und so ist das BAG zu Schluss gekommen, dass dies jetzt möglich ist.
    Irgend welche Experten finden sich immer, die das Gegenteil behaupten. Also, was soll das Watson?
  • Thomas G. 27.04.2020 17:54
    Highlight Highlight Möglichkeit 1: Das Virus ist nicht so gefährlich wie angenommen. Dann sind alle Massnahmen überflüssig und wir können öffnen was das Zeugs hält. Auch die Schulen.

    Möglichkeit 2: Das Virus ist exakt so gefährlich wie angenommen. Dann sind die Massnahmen gerechtfertig und wir müssen das Virus besiegen bevor es verbreitet wird.

    Realität: Wir reden uns die Welt schön und machen ein wenig "Cargo-Cult Massnahmen". Wir denken ein wenig Maskentragen und Abstandhalten wird uns schon retten. Im Zweifel sind es ja die anderen die ein Problem haben. Wir selbst sind ja gesund. Das ist einfach nur dumm.
    • ands 27.04.2020 19:55
      Highlight Highlight Im Leben ist nichts nur schwarz oder nur weiss. Es treffen also weder Möglichkeit 1 noch Möglichkeit 2 zu. Die Realität ist, dass man inzwischen mehr weiss. Zum Beispiel, dass bereits die Massnahmen vor dem Lockdown ausreichen, um die Reproduktionszahl unter 1 zu bringen. Oder eben, dass Kinder das Virus weniger verbreiten als Erwachsene. Mit diesem Wissen kann man nun bessere Massnahmen definieren.
    • Thomas G. 28.04.2020 08:30
      Highlight Highlight Kinder sind ansteckend. Koch behauptet heute mal das morgen etwas anderes. Immer das was die politischen Entscheide gerade so benötigen. Ein Beamter wie er im Buche steht. Glaubwürdigkeit verspielt.
    • ands 28.04.2020 17:35
      Highlight Highlight Hast du meinen Kommentar nicht verstanden oder ignorierst du ihn einfach? Bloss weil jemand lernfähig ist und die aktuellsten Erkenntnisse der wissenschaftlichen Forschung in seine Überlegungen, Entscheidungen und Aussagen einfliessen lässt, verspielt er in deinen Augen seine Glaubwürdigkeit? Ist man glaubwürdiger, wenn man stur an etwas festhält, was längst überholt ist?
  • Satan Claws 27.04.2020 17:51
    Highlight Highlight "nur langer Kontakt sollte vermieden werden."

    Das soll mir jemand erklären. Ist das so wie die absolut bescheuerte 5 Sekundenregel nur länger? Kriechen bei längerem Kontakt die Viren rüber? Ein Huster reicht doch um sich anzustecken, ist der Huster länger als 15 Minuten sollte man eventuell beim Bestatter seines Vertrauens probeliegen.


    Ich meine es ernst, weshalb soll ein kurzer Kontakt potenziell besser sein? Klar die Statistik sagt Leute die längeren Kontakt hatten haben sich angesteckt. Das liegt doch vermutlich daran, dass sie die selbe Wohnung teilen.
    • Coffey 27.04.2020 18:55
      Highlight Highlight „ Klar die Statistik sagt Leute die längeren Kontakt hatten haben sich angesteckt. Das liegt doch vermutlich daran, dass sie die selbe Wohnung teilen.“

      Nein, wenn die Statistik das sagt, liegt es daran, dass die Leute längeren Kontakt hatten. Man muss aufhören, in Statistiken Zeug zu sehen, was dort nicht drin steht.
    • Satan Claws 27.04.2020 20:06
      Highlight Highlight @Coffey

      Falsch in Statistiken steckt viel mehr drin als viele vermuten und in Datensätzen noch mehr.

      PS zuhause hat man längeren Kontakt und steckt sich (un)erstaunlicherweise auch am meisten an. Das liegt aber nicht an der Zeit wie die Statistik vermuten lässt, sondern am Verhalten zuhause.

      https://www.srf.ch/news/regional/basel-baselland/coronavirus-die-meisten-basler-stecken-sich-in-der-familie-an
    • DonChaote 27.04.2020 20:31
      Highlight Highlight @Satan Claws

      Da geht es rein um mathematische wahrscheinlichkeiten. Dass dich dein gegenüber irgendwann per tröpfchen infiziert (ob sprechen, husten oder niesen) ist bei einer begegnung von 15 min wahrscheinlicher, als bei einem treffen von 5 min.
      All die statistiken und abgeleitete massnahmen basieren auf mathematischen modellen, welche im einzelfall vielleicht nicht aufgehen, aber im grossen ganzen doch ziemlich genau aufgehen (in den meisten fällen).
    Weitere Antworten anzeigen
  • tellmewhy 27.04.2020 17:46
    Highlight Highlight Hier ist ein Artikel über Kinder und eine geplante Studie:

    https://www.theguardian.com/world/2020/apr/27/nhs-warns-of-rise-in-children-with-new-illness-that-may-be-linked-to-coronavirus

    und in Deutschland wird nun eine begonnen. Dort gehen zuerst die älteren Schüler in die Schule. https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/studie-ueber-corona-bei-kindern/
    Weitere Antworten anzeigen
  • homo sapiens melior 27.04.2020 17:44
    Highlight Highlight Am Morgen dies am Nachmittag das der eine so der nächste anders ja nein vielleicht gibts nicht gibts doch ist so ist nicht so ist gut ist schlecht Experte hier Experte da blablablabla ...
    Hier habt ihr die Erklärung, warum immer mehr Leute niemandem mehr glauben und sich lieber an Verschwörungsmythen klammern. Da kann man sich auf eine Aussage festlegen und gut ist. Zurück zum scheinbar Verständlichen, raus aus dem gefühlten Wahnsinn. Einfachheit! Hier Schwarz, da Weiss. Fertig Chaos im Kopf.

    Nein, ich hab kein Problem damit. Aber es ist wirklich anstrengend.
    • nur Ich 27.04.2020 18:29
      Highlight Highlight Ja, es ist anstrengend. Aber hier weiss, da schwarz existiert so gut wie nirgends. Und da wir es hier mit etwas Neuem zu tun haben, wissen wir sogar für einfache und klare Ansagen zu wenig.
      Du hast ja recht, dass das der Grund für all die Verschwörungstheorien und den Aufstieg der Populisten rund um die Welt ist. Aber wäre es nicht langsam an der Zeit, dass wir lernen mit Ungewissheit umzugehen und zu akzeptieren, dass es selten einfache Antworten gibt - schon gar nicht für komplexe Probleme?
    • homo sapiens melior 27.04.2020 19:44
      Highlight Highlight Drum sag ich immer, dass Bildung der Schlüssel für mehr Frieden auf der Welt ist.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 27.04.2020 20:43
      Highlight Highlight Welche Bildung? Da gibt's unterschiedliche Ansätze. So lange du z.B. keine chinesischen Schriftzeichen lesen kannst, bleibt dir eine ganze Welt voller Bildung verschlossen...

      In der Schule wurden uns Dinge gelehrt, die sich 20 Jahre später als falsch herausgestellt haben. Vielmehr braucht es Intelligenz. Das hat man oder hat man nicht.

      Das ist wie die permanente Forderung nach sogenannter "Medienkompetenz". Diesen Migros Klubschule Lehrgang hatten wir nie und dennoch weiss ich, wie die Inhalte im Internet zu nutzen und verstehen sind. Nicht wegen Bildung, sondern wegen ausreichend Grips.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hiker 27.04.2020 17:28
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht wieso ihr hier Unsicherheiten verbreiten müsst. Gerade beim Thema Kinder finde ich es nicht hilfreich wenn auf der hätte, könnte, würde, Schiene gefahren wird. Die Eltern sind so schon stark verunsichert und werden durch solche unnötigen wiedersprüchlichen Artikel auch nicht beruhigt. Wenn die Fachspezialisten um Herrn Koch zur Kenntnis gekommen sind, dass Kinder bis 10 Jahre für Grosseltern kein Risiko darstellen darf man Ihnen Glauben. Wie soll man sich sonst in diesem Dschungel aus sog. Experten und Fachmeinungen zurechtfinden? Kochs Team hat bisher gute Arbeit geleistet!
    • Hiker 27.04.2020 18:54
      Highlight Highlight SwissWitchBitch Wiso? Er hat seine Quellen doch genannt? Die Fachärzte der Uni - Kinderspitäler Zürich, Bern und Genf, haben Sie nicht zugehört? Ich staune immer wieder über gewisse Journalisten*innen die einfach nicht zuhören können und zig mal dieselben Fragen stellen. Er hat einfach davor gewarnt, jetzt sämtliche Vorsicht fallen zu lassen und Familienzusammenkünfte zu feiern. Das gäbe es unweigerlich würde er Kinderhütedienste wieder befürworten. Das und genau das, hat er gefühlte hundert mal wiederholt! Ich verstehe nicht was davon man nicht kapiert?
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 27.04.2020 20:45
      Highlight Highlight "Transparenz würde seine Glaubwürdigkeit stärken."

      Oder ihn schlicht und einfach völlig entlarven. Ich gehe aus, dass genau dies passieren würde. Darum hält er den Deckel auf dem Topf. Ist ja auch ein Koch.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 27.04.2020 20:49
      Highlight Highlight @Hiker: Fachärzte sind Fachärzte und keine Wissenschaftler. Viele Fachärzte sind in vielen Fällen einfach ahnungslos und tun nichts anderes, als im Dunkeln nach dem Try-and-Error-Prinzip nach Erfolgen zu stochern.
      Nun haben wir es mit einem Virus zu tun, das ganz einfach noch so viele Fragen offen lässt, dass ein Arzt gar nichts anderes tun kann, als sein Glück mit Ausprobieren zu versuchen.

      Kinder könnten auch der Weg in die Hölle sein. Sollte das Virus in ihnen Wege finden zu mutieren, dann sieht's plötzlich ganz wüst aus. Ist das Virus dormant, dann wartet es im Kind auf seinen Moment.
    Weitere Antworten anzeigen
  • derWolf 27.04.2020 17:15
    Highlight Highlight Sry, aber langsam nervt es. Gefühlt im Stundentakt neue Meldungen. Kinder sind ungefährlich, ne sie sind doch ansteckend. Nein sind Sie nicht, also umarmt Opi, aber nicht zu lange. Und dann Händewaschen. Das ist wirklich nur noch lächerlich. Nicht jeder hat Zeit, oder noch Lust, jede Pressekonferenz "durchzuprüfen" wer denn nun was genau gesagt hat, und fast noch wichtiger wie er das gemeint hat. Es muss nicht täglich 6 Artikel geben, denn so wie es jetzt gehandelt wird trägt es nicht dazu bei das die Menschen weiterhin einen kühlen Kopf behalten. Im Gegenteil, man hört immer weniger hin...
    • Noblesse 27.04.2020 18:37
      Highlight Highlight Gerade wenn es um eine Risikogruppe geht! Härtere Fakten, z. B in Form von tauglichen Tests zu den kleinen Kindern??
    • Shabaqa 27.04.2020 20:09
      Highlight Highlight Finde dich damit ab, dass wir vieles noch nicht wissen. Solange das so ist, werden sich Nachrichten und Empfehlungen widersprechen. Das war bei andern neuen Infektionskrankheiten nicht anders.
    • derWolf 27.04.2020 23:58
      Highlight Highlight Ich finde mich damit ab das wir noch vieles nicht wissen. Genau deshalb rate ich davon ab das die Medien geich jede/s Gerücht/Studie verbreiten. Ein wenig Beruhigung würde gut tun.
  • Satan Claws 27.04.2020 17:13
    Highlight Highlight Wie es gewesen ist

    Eine Telefonkonferenz irgendeiner Corona-Taskforce:

    "Leute wir müssen mit unseren Aussagen sehr vorsichtig sein und immer betonen, dass wir noch zu wenig wissen und zu wenig Daten haben."

    "Ja, aber ich bin im Home Office und kann mich kaum konzentrieren, weil die Kinder ständig rum brüllen."

    "Okay, dann sagen wir die sind ungefährlich, dann sind wir sie los."

    "Aber wir sagten doch, dass die Studienlage zu dürftig ist."

    "Ja... aber hey KIIINDEER!"

    "Okay, der Vorschlag ist vernünftig."
    • tellmewhy 27.04.2020 18:19
      Highlight Highlight Mein Gedanke war noch fieser....Hat der 65-jährige Koch Enkel, die er vermisst ?

      Ok, es gibt eine Tendenz in den Studien, aber keine Basis, daraus eine Wahrheit zu machen, das ist schon mal absolut dilettantisch und nicht wissenschaftlich. Bisher gibt es KEINE Studie, die sagt, inwiefern Kinder andere anstecken.

      Es gibt aber Anzeichen für Schädigungen bei Kindern und Deutschland startet nun eine Studie und hält sich bis dahin mit den KItas und jüngeren Klassen zurück. (s.o. Studien-links)
  • oettli 27.04.2020 17:07
    Highlight Highlight "In Australien gebe es an einer Schule zudem mindestens einen bestätigten Fall von einem Kind, das sich bei einem Mitschüler angesteckt habe."

    Es gibt also am anderen Ende der Welt irgendwo irgend ein Kind, dass sich irgendwie bei einem anderen Kind angesteckt hat.
    Also fundierte Wissenschaft sieht schon anders aus.
    Herrn Kochs Meinung mag nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Aber die Argumente von Dr. Hyde sind jetzt auch nicht gerade über alle Zweifel erhaben.
    • Peter Panther 27.04.2020 17:48
      Highlight Highlight Dr. Hyde🤣🤣 Die ist wahrscheinlich mit Dr Jekill liiert.
  • Noblesse 27.04.2020 17:02
    Highlight Highlight Kinder zeigen halt keine Symptome. Somit keine Tests. Aber auf Omas Knie sitzend? Vielleicht hätte man bis zu den tauglichen Antikörpertests warten und kleine Kinder testen können. Um dann das Tor der Liebe zu Oma und Opa mit gutem Gewissen zu öffnen. Aber nach 3 - 4 Wochen wird man die Auswirkungen i. S Grosseltern im Spital wieder sehen!!!!
  • Garp 27.04.2020 17:02
    Highlight Highlight Dass es kein Anhusten und Anniesen braucht, wissen wird doch bereits. Mit Kindern hat das nichts zu tun.
    Studien, bei denen es um 1 Kind geht, sind derzeit auch nicht relevant für eine breite Strategie.

    Wichtig ist nach wie vor in den Kernfamilien zu bleiben und dass vor allem Erwachsene Distanz wahren und die Hygienemassnahmen allgemein weiterhin strikt zu befolgen.
  • ZimmiZug 27.04.2020 16:55
    Highlight Highlight Ist doch das Dilemma, nach dem ich schon lange fragte, aber kein Reporter an einer PK ansprach: Was sind Kinder?
    Gemäss den AMI-Studien alle unter 18. Aber Koch spricht wohl von kleinen Kindern. Das ist doch in der Entwicklung des Imunsystems ein riesen Unterschied, nicht?
    Darum müssen sich die Aussagen auch nicht zwingen wiedersprechen, sondern man müsste vom selben sprechen. Koch spricht evtl. von Kindern <10 oder 12. Aber eben, das habe ich jedenfalls bis vor Kurzem noch nicht so differenziert gehört.
    • ZimmiZug 27.04.2020 17:18
      Highlight Highlight Habe erste jetzt die PK von heute nachgelsen. Da Spricht Koch erstmals von Alter. Endlich! Wie vermutet, wird es aber der Oberstufe kritischer.
  • nadasagenwirjetzteinfachmal 27.04.2020 16:45
    Highlight Highlight Zoë Hyde kommt nicht wirklich zu einer anderen Schlussfolgerung, sondern sie zieht Statistiken zu, welche Kind von 0 - 18 Jahre definiert, was natürlich nicht zulässig ist.
    Das Kind sein endet mit der Geschlechtsreife und die beginnt ab 12 Jahren und nicht erst nach 18 Jahren. Man könnte bis 14 Jahre diskutieren und trotzdem wäre die Studie welche Zoë Hyde zitiert nicht relevant.

    Herr Koch definiert Kind richtigerweise von 0 - 12 Jahre, dann sprechen wir von Jugendlichen und da rät Herr Koch auch von Kontakten ab.
    • Hiker 27.04.2020 18:57
      Highlight Highlight Das kannst Du hier tausend mal erklären, einige hier kapieren das einfach nicht! Es nervt extrem!
  • Faktenchecker 27.04.2020 16:40
    Highlight Highlight Unverantwortlicher als Koch kann man kaum noch kommunizieren.
    Warum der Mann künstlich so hochgelobt wird ist ein Rätsel.
  • Pasionaria 27.04.2020 16:35
    Highlight Highlight 1/3
    hier noch die Klarstellung der Corona-Regeln 😝:

    1. Im Prinzip dürfen Sie das Haus nicht verlassen, aber wenn Sie es möchten, dann dürfen Sie es schon.

    2. Masken sind nutzlos, aber Sie sollten unbedingt eine tragen, denn sie kann Leben retten.

    3. Alle Läden sind geschlossen, ausser die, die geöffnet sind.

    4. Dieses Virus ist tödlich, aber dennoch nicht allzu beängstigend, außer dass es ev. zu einer globalen Katastrophe führt.
    5. Jeder muss ZUHAUSE bleiben, aber auch wichtig RAUSZUGEHEN, bes. bei Sonne, aber besser, nicht rauszugehen, außer für Sport, aber eigentlich NEIN ...
    ff


    • Satan Claws 27.04.2020 18:01
      Highlight Highlight @Pasionaria

      Mein Lachen ging nahtlos in einen trockenen Husten über.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 27.04.2020 18:39
      Highlight Highlight Ja so vereinfacht sehen das Menschen welche gerne eine klare 1 zu 1 Anleitung haben.
      Ich bin froh lebe ich nicht in Ungarn mit einem klaren Chef , sondern in der Schweiz in welcher mir zwar alles erklärt wird, ich dann aber doch noch selber denken darf.
      Regeln:
      1. Abstand 2 Meter
      2. Nicht mehr als 5 Personen in einer Gruppe
      Empfehlung:
      Bleiben sie zu Hause, ausser sie gehn zu Arbeit,einkaufen oder spazieren
      Den Rest sollte man kennen
      Also für mich ist alles Klar und ich bin nicht verwirrt.
  • Pasionaria 27.04.2020 16:30
    Highlight Highlight 2/3
    .....
    Klarstellen der Corona-Regeln:

    7. Das Virus hat keine Auswirkungen auf Kinder, außer auf diejenigen, auf die es sich auswirkt..

    8. Tiere sind nicht betroffen, aber es gibt immer noch eine Katze, die im Februar in Belgien positiv getestet wurde, als sonst noch niemand getestet wurde, plus ein paar Tiger

    10. Das Virus bleibt auf verschiedenen Oberflächen zwei Stunden lang aktiv, nein vier, nein sechs, nein, habe ich Stunden gesagt, vielleicht Tage? Aber es braucht eine feuchte Umgebung. Aber eigentlich nicht unbedingt.
    ff
  • Pasionaria 27.04.2020 16:26
    Highlight Highlight 3/3
    Klarstellung der Corona-Regeln 😝:

    10.....Das Virus bleibt eigentlich nicht in der Luft, aber öfter mal schon. Vor allem in einem geschlossenen Raum..

    11. Wir sollten so lange eingesperrt bleiben, bis das Virus verschwindet, aber es wird nur verschwinden, wenn wir eine kollektive Immunität erreichen, also wenn es zirkuliert..
    Dafür dürfen wir nicht zuviel eingesperrt sein, deswegen bleiben sie besser die meiste Zeit über Zuhause.

    12. Sollten Sie erkrankt gewesen sein, werden Sie möglicherweise später wieder erkranken, dazwischen sind

    • Eiswalzer 27.04.2020 17:34
      Highlight Highlight Pasionaria:
      Trifft es leider ziemlich. Aber ich mache dem BR und auch Koch kaum Vorwürfe. Es gibt viele Unbekannte am Anfang einer Pandemie.
      Vor allem dein Punkt 11 ist aber gut. Da das Ziel Verlangsamung und Teildurchseuchung immer klar war (und auch so kommuniziert wurde), ist auch die jetzt folgende Öffnung zwingend. Demokratische Prozesse müssen wieder laufen, Notrecht nur so lange wie zwingend nötig. Leider ist erstaunlich, wie viele Leute eine Vollkaskolösung wollen und Teilshutdowns bis zum Impfstoff fordern. Ohne das Gesamtbild zu betrachten. Gute Intention bedingt nicht gute Folgen...
    • Blubber 27.04.2020 17:49
      Highlight Highlight @Pasionaria, voll auf den Punkt gebracht.
    • Pasionaria 27.04.2020 18:25
      Highlight Highlight Eiswalzer
      Ganz Ihrer Meinung. Der BR hat (für einmal.....?) sehr bedacht und fern von lobbyistischen Interessen, mit kühlem Kopf gehandelt und kommuniziert.
      Auch Koch empfinde ich als kompetenten, überlegten und glaubwürdigen Experten.
      Es ist immer einfach, Kritik anzubringen, in dieser Sache werden wir erst in ein paar Wochen mehr wissen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Varanasi 27.04.2020 16:18
    Highlight Highlight Baden-Württemberg finanziert jetzt eine Studie, die genau das untersuchen soll.
    Es wäre wirklich hilfreich, hätte man hier keine widersprüchlichen Aussagen mehr, sondern einigermassen klare Ergebnisse.

    https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/studie-ueber-corona-bei-kindern/
    • tellmewhy 28.04.2020 12:48
      Highlight Highlight https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-bei-kindern-was-ueber-infektionen-und-ansteckungsraten-bekannt-ist-a-1a1efbf5-8a02-41f9-940c-1882bc06007a

      hier ist heute alles nochmal schön zusammengefasst worden.
  • moedesty 27.04.2020 16:14
    Highlight Highlight Ich hoffe dieser Coronazirkus hört bald auf. Jetzt wo Material für neue Coronanews fehlt, sind die Kinder dran.
  • partyarty 27.04.2020 16:12
    Highlight Highlight Ah ja, bekanntlich veröffentlichen Wissenschaftler ihre Studien des Öfteren auf Twitter.
    • suppenhuhn 27.04.2020 17:07
      Highlight Highlight Die Studie ist auf Lancet, einer renommierten wissenschaftlichen Plattform, veröffentlicht und dass der Twitter-Account nicht länger als das Coronavirus selbst existiert, sollte nachvollziehbar sein.
    • dämittemgröschte 27.04.2020 18:45
      Highlight Highlight @ suppenhuhn: eine der von Zoë Hyde beigezogenen Studien wurde in Lancet Infectious Diease publiziert, ja (die mit den 36 Kindern). Aber Zoë Hyde hat nicht in Lancet publiziert. Das ist ein gewichtiger Unterschied.
  • Hinterm Mond, wärmts sich bestens 27.04.2020 16:12
    Highlight Highlight Ich verstehe auch nicht, wieso jetzt Kinder plötzlich ungefährlich sind...den Virus können sie ja auch weitertragen... und genau deswegen bleiben wir ja zuhause...
    • Noblesse 27.04.2020 18:50
      Highlight Highlight Hat ein 3- jähriger diesen Virus ohne Symptome, dann steckt der doch Schwester über Katze auch noch das Playmobil an. Was denn sonst?
  • tobinia 27.04.2020 16:11
    Highlight Highlight Sammelt ihr jetzt eigentlich krampfhaft nach möglichen Indizien gegen Koch oder was? Ihr habt einen langen Artikel über die Meinung einer einzigen Virologin geschrieben, die sich übrigens auch auf Studien mit knapp 30 Kindern stützt - in der Wissenschaft ja eh ein no go! Koch entscheidet ja nicht alleine, er hat eine Taskforce und ganz viele andere Wissenschaftler hinter sich. Und wir wissen ja eh alle zusammen, dass die heutige Öffnung ein Versuch ist - der durchaus auch ganz schlimm in die Hosen gehen kann. Nachher sind wir gscheiter. Ich bleibe auf jeden Fall daheim...
    • suppenhuhn 27.04.2020 16:23
      Highlight Highlight Nachher sind wir gescheiter. Easy Sag das Eltern, deren Kinder schwer erkranken ins Gesicht. Oder noch besser den Kindern.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 27.04.2020 16:36
      Highlight Highlight Koch ist nicht der einzige Virologe. Im Moment ist der weltweite Status "Nix Genaues weiss man nicht", ausser vielleicht dass SARS, MERS und SARS-COV-2 Ärger machen: letzteres Virus bei vielen in der Lunge, bei einigen am Herzen (durch Viren ausgelöste Infarkte), in der Leber und der Niere und bei wenigen im zentralen Nervensystem. In einem Jahr wissen wir vermutlich mehr. Bis dahin würde ich persönlich das Risiko minimieren, weil die Langzeitfolgen noch völlig unklar sind.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 27.04.2020 17:58
      Highlight Highlight @ SwissWitchBitch
      Ich habe letzte Woche in der Schule angerufen, weil unser Krokodil mit dem Zug eine ordentliche Strecke auf einer der Hauptachsen fährt. Man war sehr bemüht, Lösungen zu finden, damit sich die Schüler sicher und wohl fühlen. Ich würde beim Klassenlehrmenschen mal nachfragen, wie man das handlen will.
    Weitere Antworten anzeigen
  • suppenhuhn 27.04.2020 16:10
    Highlight Highlight Danke für den Beitrag! Hoffentlich wird er berücksichtigt.
  • Der Bademeister 27.04.2020 16:07
    Highlight Highlight Habe die Pressekonferenz heute mitverfolgt. Koch hat gesagt er habe eine Studie und habe diese mit dem Kinderspital Bern, Zürich und Genf besprochen. Wem glaube ich also mehr einem Twitteraccount welcher seit Januar 2020 existiert oder unseren Spezialisten/Fachleuten. Die hauen ja so eine Aussage nicht leichtfertig raus. Aber natürlich wir finden immer Studien welche das Gegenteil behaupten.
    • suppenhuhn 27.04.2020 16:16
      Highlight Highlight Na klar, wir wissen wieder alles besser, weil eben Schweizer sind und dissen alles, was wir nicht wahrhaben wollen.
    • Garp 27.04.2020 16:44
      Highlight Highlight Ich hoffe dass Herr Koch sich nicht nur auf eine Studie beruft.
    • HAL1 27.04.2020 16:50
      Highlight Highlight Doch unter umständen tun sie das eben... genau wie die aussage das masken nichts bringen und sich danach herausgestellt hat dass dies nur gesagt wurde weil es nicht genügend gab.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MJCD 27.04.2020 16:02
    Highlight Highlight Studien sind durchaus wichtig. Allerdings ist es sehr schwer bei einer noch so "jungen" Thematik genügend empirische Daten "richtig" zu beschaffen und auszuwerten. Für jede Studie findet sich irgendwo eine Gegen-Studie abhängig davon wer diese bezahlt.
    Ehrlich wäre einfach:
    "Die Faktenlage dazu ist noch zu ungewiss."
    Betreffend Enkel umarmen finde ich eine Risikoabwägung der Grosseltern zwischen Seelenwohl der Umarmung und kleinem Ansteckungsrisiko sollte jeder selbst machen und entscheiden.
    • Phrosch 27.04.2020 16:55
      Highlight Highlight Richtig. Sarum muss man aber auch vorläufige Einsichten und Möglichkeiten berücksichtigen und allenfalls lieber etwas auf der vorsichtigen Seite bleiben.
  • Dr. Unwichtig 27.04.2020 16:02
    Highlight Highlight Toll. Es lässt sich auch problemlos ein Artikel verfassen mit dem Titel "Warum alle Läden und Unternehmen per sofort wieder öffnen sollten" - ebenfalls untermalt mit Studien oder Meinungen von Experten.

    Warum so einseitig?
  • tyche 27.04.2020 15:59
    Highlight Highlight Frau Dr.Hyde befasst sich ja vor allem mit Krankheiten von indigenen Australiern , was bei mir die Frage aufwirft wieso sie sich zu diesem Thema äussert... und dann noch auf Twitter 😬
    https://www.researchgate.net/profile/Zoe_Hyde
  • d10 27.04.2020 15:57
    Highlight Highlight Danke, dass Ihr diese Erkenntnisse von Dr Hyde nicht ignoriert! Haben das BAG / Herr Koch je angegeben, auf welchen Quellen ihre Aussagen beruhen? Ich habe sonst nirgends je gelesen, dass Kinder weniger ansteckend sein sollen.
    • Dr. Unwichtig 27.04.2020 16:07
      Highlight Highlight Eine Quelle ist die WHO. Und es gibt unzählige Medienberichte (schon seit Beginn der Pandemie), die Studien oder Beobachtungen von Fachleuten zitieren, welche Kinder klar als weniger anfällig für die Krankheit und deren Verbreitung identifizieren.
    • SBP 27.04.2020 16:26
      Highlight Highlight Mr Jekill und Dr Hyde? :-)
    • d10 27.04.2020 17:45
      Highlight Highlight @Dr ja weniger anfällig bezüglich der Auswirkungen der Krankheiten, aber hast Du eine Quelle oder Studie der WHO, die aufzeigt, dass Kinder die Krankheit weniger verbreiten?

      SBP :D
    Weitere Antworten anzeigen
  • wel_hued_morn_scho_wieder_gester_isch 27.04.2020 15:57
    Highlight Highlight also in den USA z.b. sind schon viele kinder in sehr jungen jahren stark übergewichtig und darum nur schon viel mehr vorbelastet wie in Europa!
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 27.04.2020 16:41
      Highlight Highlight Die Haltung ist so arrogant. Ich würde mich auch eher für die Langzeitfolgen interessieren: Ist die Lungenkapazität wieder wie vorher? Gibt es Schäden am Herzmuskel? Wie sieht es mit Leber- und Niereninsuffizienzen aus? Sind die Schäden reversibel?
  • Lucida Sans 27.04.2020 15:57
    Highlight Highlight Sorry, habe die Pressekonferenz gesehen und glaube nicht, dass Herr Koch einfach so ins Blaue hinaus geredet hat. Ehrlich gesagt, glaube ich eher Herrn Koch, den ich als kompetent erachte, als irgendeiner Ami-Ärztin, die ihren Namen gedruckt sehen möchte.
    Dieser Artikel dient nur dazu, die Leute zu verunsichern. Etwas, das wir hier ganz sicher nicht brauchen können.
  • The Rogue 27.04.2020 15:53
    Highlight Highlight Danke Watson Team, dass ihr es nicht einfach sein lässt mit der Kinderfrage und somit noch mehr Unsicherheit und Verwirrung stiftet. Ganz Stark, moll. Es geht um eine Beurteilung in der SCHWEIZ, da zählt eine einzige Studie in Australien nicht. Es gilt das Gesamtbild und die Gesamtsituation in der Schweiz zu betrachten, genau das macht Herr Koch und die Leute des BAG. Nicht einmal die Massnahmen untermauern, warum, weshalb, erachtet Ihr als notwendig. Grandiose journalistische Meisterleistung 👏
  • Snowy 27.04.2020 15:52
    Highlight Highlight Zu spät.

    Nun ist der Geist aus der Flasche.
  • Brobdingnagisch 27.04.2020 15:52
    Highlight Highlight Punkt 3 ist symptomatisch für die Linie, die auch Watson aktuell fährt: ‚möglicherweise‘, ‚wahrscheinlicher‘, Studie mit 36 Kindern, ‚andere Experten‘ wiederum so und so. Der fette Titel aber spricht von Langzeitschäden. Ist man sich bewusst, welche potentiellen Langzeitschäden etwa auch eine Grippe oder ein Atemwegsinfekt zB mit RS-Viren gerade auch bei Kindern nach sich ziehen können? Diese Infekte kommen jedes Jahr. Ich will hier keine Äquidistanz herstellen. Aber es ist mir nach wie vor bei aller sachlicher Berichterstattung zu viel Panik im Getriebe.
    • sikki_nix 27.04.2020 16:45
      Highlight Highlight Ich fand diesen Punkt jetzt nicht sehr deplaziert. Da berichten andere Medien um einiges plakativer. Es ist halt nunmal eine Tatsache, dass über die Langzeitfolgen noch nicht viel bekannt ist. Bis man genug darüber weiss werden Meldung über neue erkenntnisse halt gezwungenermassen mit "möglicherweise" und "wahrscheinlich" verknüpft bleiben. Nichtsdestotrotz finde ich es wichtig sich auch darüber Gedanken zu machen, auch wenn es ein höchst unbequemes Thema ist.
    • Calimoerchen 27.04.2020 17:15
      Highlight Highlight Aber seien wir mal ehrlich - was wissen wir denn genau über das Virus? Es gibt weder Langzeitstudien, noch definitive Aussagen, ob Kinder jetzt oder halt eben nicht. Obduktionen haben gezeigt, dass noch weitere Organe betroffen und angegriffen waren. Es gibt Tote in allen Altersklassen und es gibt Genesene, die nochmals krank wurden oder immer noch positiv sind. Wir wissen doch noch gar nicht viel und das macht das ganze doch einfach etwas schwierig.
    • tellmewhy 27.04.2020 17:47
      Highlight Highlight https://www.theguardian.com/world/2020/apr/27/nhs-warns-of-rise-in-children-with-new-illness-that-may-be-linked-to-coronavirus
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cirrum 27.04.2020 15:50
    Highlight Highlight Hahaha, also liebe Grosseltern die sich heute morgen gefreut haben endlich ihre Grosskinder wieder zu umarmen. Ihr solltet es jetzt doch wieder nicht tun..
    Vielleicht siehts heute Abend ja wieder anders aus;-)

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