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epa06665161 A handout photo made available by World Press Photo (WPP) organization shows a picture of photographer Heba Khamis that wins the 1st prize of the 'Contemporary Issues - Stories' category in the World Press Photo 2018 Contest as it was announced by World Press Photo on 12 April 2018. The picture from a story shows Veronica, 28, as she massages the breasts of her 10-year-old daughter, Michelle, as her other children watch in Bafoussam, Cameroon, 07 November 2016. Veronica started to iron Michelle's breasts seven months before this image was taken. Her older daughter, not pictured, refused to have her breasts ironed and became pregnant at 14 years old.  EPA/HEBA KHAMIS / HANDOUT NO CROPPING / NO MANIPULATING / USE ONLY FOR SINGLE PUBLICATION IN CONNECTION WITH THE WORLD PRESS PHOTO AND ITS ACTIVITIES HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Veronica (28) «massiert» 2016 in Bafoussam (Kamerun) die Brüste ihrer 10-jährigen Tochter Michelle, während die anderen Kinder zuschauen. Eine ältere Tochter (nicht auf dem Bild) weigerte sich, ihre Brüste massieren zu lassen und wurde mit 14 Jahren schwanger.  Bild: EPA/WORLD PRESS PHOTO

Warum afrikanische Mütter ihre Töchter «Brustbügeln»



Sie meinen es gut. Die Mütter, Tanten, älteren Schwestern oder Grossmütter, die jungen Mädchen mit heissen Steinen oder Holzspateln die wachsenden Brüste «bügeln», wollen nur das Beste. Doch die Schäden, die sie damit anrichten, bleiben ein Leben lang. 

«Breast Ironing» («Brustbügeln») – so nennen Medien in Grossbritannien die schmerzhafte Prozedur – soll die heranwachsenden Frauen vor Schlimmerem bewahren. Das «Bügeln» hindert die Brüste am Wachsen und «schützt» die Mädchen davor, sexuell attraktiv zu werden – das glauben jene, die es praktizieren. Attraktive Mädchen, so fürchten sie,  würden häufiger vergewaltigt und seien öfter sexuellen Belästigungen ausgesetzt. Oder sie würden früher schwanger und könnten deshalb die Schule nicht abschliessen. 

«Als meine Brüste zu wachsen begannen, fing meine Familie an, darüber zu reden. Die redeten und redeten. (...) Schliesslich beschloss meine Mutter, meine Brüste zu bügeln: ‹Wenn wir sie nicht bügeln, werden sie Männer anziehen. Und wir wissen, dass Männer Schwangerschaft bedeuten.› (...) Ich nehme an, sie meinte es gut.»

Carole B.  Gildaspare.com

Die Anzahl der Opfer der brutalen Methode beläuft sich weltweit nach UNO-Schätzungen auf 3,8 Millionen. Die Mehrzahl der betroffenen Mädchen lebt in westafrikanischen Staaten, allen voran Kamerun. Aber auch in Guinea-Bissau, Togo, Benin, Gabun und Nigeria ist die Praxis verbreitet. Allein in Kamerun trifft es rund ein Viertel aller heranwachsenden Frauen; insgesamt sollen 12 Prozent der weiblichen Bevölkerung davon betroffen sein. Je früher die Brüste wachsen, desto grösser ist die Gefahr für die Mädchen, dass sie der Prozedur unterzogen werden.

«Als ich 9 Jahre alt war, fingen meine Brüste an zu wachsen. Meine grosse Schwester hatte Angst, dass die Männer mich schon als erwachsen ansehen und mich begehren würden. Um das zu verhindern, hat sie entschieden, meine Brüste jeden Abend mit einem in heisses Wasser getunkten Handtuch zu massieren. Das hat sehr weh getan.
Und zum Schlafen hat mir meine Schwester einen grossen elastischen Gürtel ganz eng um die Brust geschnallt, um meine Brüste ganz platt zu drücken. Dieser Gürtel hat mir so sehr die Luft weggenommen, dass ich schlaflose Nächte verbracht habe und morgens immer müde war. Trotz allem habe ich das ausgehalten, ich habe mir gesagt, dass es schliesslich zu meinem Besten sei.
Nach sechs Monaten ohne Erfolg hat meine Schwester von selbst mit dieser Methode aufgehört. Aber die Haut um meine Brüste herum war schon ganz schlaff. Mit 10 Jahren hatte ich schon hängende Brüste und jedes Mal, wenn ich mich ausgezogen habe, habe ich mich geschämt und ich hatte deshalb grosse Komplexe ...»

Anonym «‹Brustbügeln› – eine grausame Praxis»

Mittlerweile gibt es jedoch auch in Europa eine besorgniserregende Anzahl von Fällen, namentlich in Grossbritannien. Schon vor knapp drei Jahren berichtete die Wochenzeitung «The Week», dass im Vereinigten Königreich etwa 1000 Mädchen aus westafrikanischen Communities so «behandelt» worden seien – wobei  die wahre Zahl viel höher sein könnte. Am 26. Januar hat der «Guardian» auf aktuelle Fälle hingewiesen und Fachleute zitiert, die eine zunehmende Verbreitung der Prozedur beobachten. 

Breat Ironing, Brustbügeln, Brustbandage
https://omgvoice.com/lifestyle/breast-ironing-west-africa/

Manche Mädchen müssen enge Bandagen um den Brustkorb tragen, die das Wachstum der Brüste verzögern oder verhindern sollen.  Bild: Konbini

Eine britische Psychotherapeutin und Aktivistin, die gegen weibliche Genitalverstümmelung (FGM) ankämpft, sagte dem «Guardian», sie habe in ihrer Klinik im Norden von London mit fünf Frauen gesprochen, die «Breast Ironing» erlebt hatten. Es habe sich ausnahmslos um britische Staatsangehörige gehandelt. Eine von ihnen sei durch die Prozedur flachbrüstig geworden, doch sie sei nie deswegen medizinisch untersucht worden. 

Eine andere Frau, die bis 2015 in verschiedenen britischen Krankenhäusern gearbeitet hatte, sagte der Zeitung, die Anzahl der Fälle habe in der letzten Zeit zugenommen. Sie schilderte den Fall eines 10-jährigen Mädchens, das wegen des «Bügelns» mehrere Jahre unter einer Infektion gelitten habe. 

Es ist kein Wunder, dass es zu solchen Folgen kommt. Die «Behandlung» erfolgt oft über mehrere Monate hinweg; dabei wird jeden Tag ein- oder zweimal ein erhitzter Gegenstand – das kann ein Mahlstein oder ein Holzspatel sein – auf die Brust gedrückt und hin und her bewegt. Manche Mütter wickeln zudem enge Bandagen um den Brustkorb der Mädchen; auch dies soll verhindern, dass die Brüste wachsen. Diese Massnahmen sind allesamt unwirksam in dem Sinne, dass sie nicht zum gewünschten Resultat führen, da die Entwicklung der Brüste dadurch nicht gestoppt wird. 

Breast Ironing, Brustbügeln
https://www.kisskissbankbank.com/fr/projects/ces-filles-aux-seins-repasses-2

Die Praxis des «Brustbügelns» deformiert die Brüste und hinterlässt Narben.  Bild: kisskissbankbank.com

Dafür kann es zu allerhand verheerenden Folgen kommen, einmal abgesehen davon, dass die Prozedur sehr schmerzhaft ist: Das Gewebe wird zerstört, es entstehen Wunden und Abszesse, die Narben hinterlassen. Mögliche Spätfolgen sind Zysten, Brustkrebs und Schwierigkeiten beim Stillen. Neben der äusserlichen Verstümmelung kommt es zudem sehr oft zu einer Traumatisierung der Mädchen, die sich bestraft und schuldig fühlen und sich für ihre deformierte Brüste schämen. 

Die Gesichter der Opfer

Der französische Fotograf Gildas Paré ist in Kamerun gewesen und hat dort einige der Opfer fotografiert, um ihnen in seinem Projekt «Plastic Surgery Dream» ein Gesicht und eine Stimme zu geben. Er stiess zunächst auf grosse Widerstände, weil sich die betroffenen Frauen schämen und lieber nicht fotografiert werden wollten. Erst nach langen Gesprächen gelang es ihm, sie davon zu überzeugen, dass sein Blick nichts Sexuelles an sich hatte. 
Die eindrücklichen Bilder sind hier zu sehen.

Eine 2005 publizierte Studie (online nicht verfügbar) der deutschen Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) über die Situation in Kamerun erbrachte den Befund, dass Brustbügeln dort eher in den Städten als auf dem Land praktiziert wird. 

«Das Leben in der Stadt ist eine Quelle von Besorgnis für die Eltern, weil sie nicht wissen, was ihre Kinder in ihrer Abwesenheit machen.»

Dr. Flavien Ndoko, Autor der GTZ-Studie via: «Brustbügeln“ – eine grausame Praxis»

Da die Grossfamilie in der Stadt weit weniger Kontrolle ausüben kann als in ländlichen Regionen und die Kinder daher nicht schützen kann, steigt das Bedürfnis nach alternativen Methoden der Kontrolle. Dies dürfte auch auf die Migranten aus Westafrika zutreffen, die in Europa vornehmlich in Städten leben. 

Das kamerunische Gesundheitsministerium hat dem Breast Ironing den Kampf angesagt. Unterstützt von der Nichtregierungsorganisation Réseau National des Associations de Tantines (Renata) klärt es die Bevölkerung über das Leid der Mädchen und die Nutzlosigkeit der Prozedur auf. Renata propagiert zudem Verhütungsmittel, um die Anzahl der ungewollten Schwangerschaften zu vermindern. Ihr Slogan: «Bügle keine Brüste, sie sind ein Geschenk Gottes!»

Breat Ironing, Brustbügeln, Protest
http://sisterspeak237.com

«Brüste sind natürlich, bügle sie nicht.» Bild: sisterspeak237.com

(dhr)

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«‹Breast Ironing› in Grossbritannien auf dem Vormarsch.»  Video: YouTube/Sky News

«Es ist kein sexueller Missbrauch, es ist Vergewaltigung»

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Video: srf

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126Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 31.01.2019 08:14
    Highlight Highlight In was für einer perversen Welt leben wir eigentlich, in der Frauen unattraktiv sein müssen, damit sie eine Vergewaltigung durch Männer vermeiden können?
    Die Methode des "Brustbügelns" ist dabei eng verwandt mit der Methode "Sack überstülpen" (Burka), der Methode "Magersucht" und der Methode "Heimchen am Herd".
    Dass die Geschädigten des weltweit nach wie vor und scheinbar sogar wieder vermehrt vorherrschenden und vergewaltigenden und einschüchternden und einschränkenden Patriarchats (Männer-Dominanz) die Frauen, die Erotik UND WIR MÄNNER sind, macht mich traurig und wütend!
    Scheiss Machos!
  • Qwertzuiopü 30.01.2019 00:06
    Highlight Highlight Hättet ihr das Bild von der halbnackten, 10 jährigen Michelle auch gezeigt, wenn sie weiss und aus Europa wäre?
    • ConcernedCitizen 30.01.2019 08:48
      Highlight Highlight Es geht ja um Brustbügeln. Würde dieses im Berner Oberland auch vorkommen, wäre ein entsprechendes Bild sicher such gezeigt worden.
    • Qwertzuiopü 30.01.2019 12:16
      Highlight Highlight @CC Vielleicht hast du recht. Ich kann es mir aber trotzdem schlecht vorstellen, dass ein Foto von einem halbnackten Kind aus dem Berner Oberland, welches gerade misshandelt wird, einfach so veröffentlicht wird.
    • rodolofo 31.01.2019 08:16
      Highlight Highlight @ Qwerzuiopü
      Dort, wo das Bild gemacht wurde, ist es eben heisser, als im Berner Oberland.
      Mach Dir nicht zu viele Gedanken...
  • Maracuja 29.01.2019 22:14
    Highlight Highlight In Ghana wurde diese Unsitte aus Kamerun bereits vor Jahren in den Medien verurteilt: https://www.modernghana.com/news/101031/breast-ironing-camerouns-painful-secret.html

    Und hier titelt watson im Stil, als handele es sich um einen Brauch, der von allen afrikanischen Müttern (von Senegal im Westen bis Madagaskar im Osten, von Marokko im Norden bis Südafrika im Süden) praktiziert würde.
  • zeitgeist 29.01.2019 21:43
    Highlight Highlight Das Wort "afrikanisch" ist im Kontext von Kultur-Themen äusserst selten angebracht, auch hier. Dabei wird eine unglaubliche kulturelle Vielfalt ignoriert.
  • honesty_is_the_key 29.01.2019 20:23
    Highlight Highlight Ich lese zum ersten Mal von dieser grausamen Verstümelung und bin absolut entsetzt. Brüste "flach bügeln", schon wenn ich das lese tut mir das weh, körperlich und in der Seele.

    Was wohl zum Schlimmsten für mich gehört - die Frauen die das den jüngeren Frauen antun, machen es wohl weil sie denken sie damit zu beschützen. Wie traurig und wie schlimm !
  • horst müller 29.01.2019 20:04
    Highlight Highlight überhaupt nicht wertend. aber es steht, dass "bügeln" nicht zu den gewünschten ergebnissen führt.

    die brüste werden jedoch verformt und vernarbt -> unattraktiv und schränkt das verlangrn des mannes ein -> kleinere möglichkeit für die schwangerschaft

    nicht, dass ich es irgendwie unterstützen würde aber das ziel ist doch damit erreicht und die methodik effektiv (nicht mit effizient zu verwechseln)
  • Albert J. Katzenellenbogen 29.01.2019 20:03
    Highlight Highlight Man möchte es kaum glauben. Ich will gar nicht wissen, wieviele vergleichbare Widerwärtigkeiten sich Frauen/Mädchen in weiten Teilen Afrikas noch antun lassen müssen. Was mir bisher auf dem afrikanischen Kontinent gezeigt wurde ist schon schwer zu ertragen, die Vorstellung wieviel davon noch 'unentdeckt' sein muss, raubt einem den Atem.
    Die Problematik ist, dass niemand wirklich bemüht ist (nicht einmal unbedingt Regierungen) ein generelles Umdenken herbei zu führen, weil viele gar kein Problem damit sehen. Die Machtlosigkeit die man mit dem verspürt, wenn man dies bemerkt, macht wahnsinnig.
    • rodolofo 31.01.2019 08:20
      Highlight Highlight So ist es aber immer mit Menschen, die lokal denken und lokal handeln.
      Die Ursachen können sie nicht ändern und merken, dass sie machtlos sind.
      Also versuchen sie, Probleme zu lösen, indem sie neue Probleme schaffen.
      (siehe auch: die SVP-Politik...)
    • Albert J. Katzenellenbogen 31.01.2019 11:20
      Highlight Highlight Da haben Sie recht. Dies merkt man auch wenn man zB mit Männern aus besagten Regionen spricht.
      Die Frage ist meist: "Warum sollte ich was ändern, hat ja bisher immer funktioniert".
      Die Schweizer Politik würde ich jedoch nicht damit in Verbindung bringen. Unser Problem ist meiner Meinung nach mehr, dass man ein Wettrennen veranstaltet, anstatt im Sinne der Allgemeinheit zu denken.
  • I_am_Bruno 29.01.2019 19:52
    Highlight Highlight Schlimm. Vor allem, dass man durch solche Massnahmen die Mädchen vor Vergewaltigungen "schützen" muss.

    Gleichzeitig stört ein Titel wie "Warum afrikanische Mütter ihre Töchter «Brustbügeln»" denn solche Titel vermitteln wieder und wieder das Bild eines wilden und ungesitteten "Afrika".

    Es ist richtig und wichtig, solche Themen anzusprechen, aber bitte differenzierter auf diesen vielfältigen Kontinent und dessen Menschen schauen.
  • Follower 29.01.2019 17:21
    Highlight Highlight Die Frauen/Mädchen müssen in lange Gewänder gehüllt werden, die Haare müssen verdeckt werden, die Vagina zugenäht und die Brüste gebügelt werden zum Schutz der Mädchen/Frauen. Ich werde es nie begreifen. Selbstbeherrschung? Anstand? Schutz am Schwächeren?
    Die Männer müssen vor der Attraktivität der Mädchen und Frauen geschützt werden? Welch verkehrte Welt!
    • sowhat 29.01.2019 22:58
      Highlight Highlight Ich begreif es auch nicht. Ich begreif auch nicht, warum bei uns Frauen verbrannt wurden, weil Priester sich von ihnen verhext fühlten.
      Ja ich gestehe, das ist arg verkürzt. Hat eber die gleiche Wurzel.
    • bilmo 29.01.2019 23:41
      Highlight Highlight Sorry, aus versehen geblitzt!
    • rodolofo 31.01.2019 08:26
      Highlight Highlight Ein Psychologe könnte sagen, dass die Ursache im "Brust-Neid" liegt.
      Männer geben nie Milch und sind in ihrem frühen Leben als Baby total abhängig von einer Frau, die Milch gibt.
      Diese beiden Dinge formen im Mann einen riesigen Minderwertigkeitskomplexe Komplex gegenüber der Frau, den er dadurch zu kompensieren versucht, dass er seine Muskelkraft glorifiziert und in den Vordergrund rückt, kombiniert mit Gewalttätigkeit und Allmacht-Fantasien, die auch in männlich dominierten Religionen zum Ausdruck kommen.
      Aber tief im Unterbewussten schlummert das Wissen u die Göttlichkeit der Frau.
  • So en Ueli 29.01.2019 16:55
    Highlight Highlight Drittweltländer, was erwartet man von dort. Dass etwa alle zivilisiert sind. In Europa hat es auch einige Jahrhunderte gedauert, bis wir den Frauen ein Stimmrecht gaben. Nicht einmal jetzt sind sie gleichberechtigt. Weshalb wird erwartet, dass ein Kontinent, der von uns ausgebeutet wurde und immer noch wird, sich zivilisierter verhält als wir in Europa? Gewisse afrikanische Länder brauchen noch ein wenig mehr Zeit, bis sie so weit sind wie wir, oder noch weiter sind. ¯\_(ツ)_/¯
    • Albert J. Katzenellenbogen 29.01.2019 19:41
      Highlight Highlight Schon grad ein Bitzeli dunkel, ihr Bild vom heutigen Europa.
    • Magenta 29.01.2019 21:11
      Highlight Highlight Wo genau habe ich in der Schweiz als Frau weniger Rechte als ein Mann, bitte?
    • So en Ueli 29.01.2019 22:02
      Highlight Highlight Na nicht wirklich weniger Rechte, aber eine Unterdrückung z.B. in Form von ungleichem Lohn ist ja existent, wenn man den Medien Glauben schenkt. Oder sehe ich das falsch?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fräulein Sarahs Gespür für den ISLAM 29.01.2019 15:19
    Highlight Highlight Willkommen in den schönen neuen Parallel-Gesellschaften in Europa.
    • rodolofo 31.01.2019 08:33
      Highlight Highlight Eine Bioladen-Genossenschaft, oder ein Heavy Metal-Club sind auch Parallelgesellschaften.
  • Cédric Wermutstropfen 29.01.2019 14:12
    Highlight Highlight „Schon vor knapp drei Jahren berichtete die Wochenzeitung «The Week», dass im Vereinigten Königreich etwa 1000 Mädchen aus westafrikanischen Communities so «behandelt» worden seien – wobei die wahre Zahl viel höher sein könnte.„

    Anscheinend nehmen viele Männer aus den entsprechenden Ländern ihr primitives Verhalten mit in ihre Diaspora. Sonst würden es die Frauen wohl nicht als notwendig erachten, diese Barbarei an sich selbst zu vollziehen. UK war wohl zu lasch mit den Einwanderungsgesetzen. Das ist eben genau das, was die Migrationswelle nach Europa spült.
    • SpecialK 29.01.2019 16:15
      Highlight Highlight Immer wieder interessant wie ein Thema auf die Migration/Politik beschränkt werden kann! Wieso in aller Welt soll es besser sein, wenn es nicht in Europa passiert?! Es geht um die Sache an sich die unterbunden werden soll nicht wo es passiert. Dafür sind die Voraussetzungen in Europa evtl. sogar günstiger!
    • Lolus 29.01.2019 18:45
      Highlight Highlight Ach wie schön deine Kommentare ohne jegliche Faktenlage doch immer sind.
      Du schreibst "diese Barbarei an sich selbst zu vollziehen", kannst du mir sagen woher die Info kommt das es Frauen an sich selbst vollzogen haben?
      Und was hat das mit dem Einwanderungsgesetz zu tun? Glaubst du im ernst falls nur Frauen einwandern würden, dass dies dann nicht geschehen würde?
    • Platon 29.01.2019 19:18
      Highlight Highlight @Cédric
      Diese Art von Argumenten habe ich noch nie verstanden. Wieso soll es für verstümmelte Mädchen nicht besser sein, in einer Gesellschaft zu leben, wo man das alles anklagen kann? Gleichzeitig ist es ja nicht so, dass die aufgeklärte Gesellschaft in die "Barbarei" abdriftet, weil ein paar Rückwärtsgewandte dazustossen. Es sei denn du hältst tatsächlich so wenig von unseren Errungenschaften, was ziemlich viel erklären würde.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Miicha 29.01.2019 13:46
    Highlight Highlight Es nützt ja nicht mal was, müsste ja auch mal jemandem auffallen! Unfassbar!
    • Human 29.01.2019 15:24
      Highlight Highlight Ist doch leider mit vielen Traditionen so... siehe zb Teile der Chinessischen Medizin...
    • sowhat 29.01.2019 23:01
      Highlight Highlight Hm zu Tradition: weiss man denn seit wann das gemacht wird?
  • WID 29.01.2019 13:44
    Highlight Highlight Unsäglich. Leider nicht unglaublich. Sogar in Europa.
  • Spama Lotto 29.01.2019 13:19
    Highlight Highlight Wenn Frau den Mann aufgeilt und trotzdem nicht willig ist, dann ist logischerweise die Frau Schuld bei einem Übergriff. In der zivilisierten Schweiz gibt es solches Gedankengut glücklicherweise nicht.

    "Ein Vergewaltiger muss hart bestraft werden. [Aber]es gibt Ausnahmen:
    Bei naiven Frauen, die fremde Männer nach dem Ausgang mit nach Hause nehmen. Und ein bisschen mitmachen und dann doch nicht wollen. Und da ist eine Mitschuld der Frau gegeben."

    https://www.watson.ch/schweiz/gesellschaft%20&%20politik/642923837-naive-frauen-mitschuldig-an-vergewaltigung-svp-frau-setzt-sich-in-die-nesseln

    • Baccara 29.01.2019 14:55
      Highlight Highlight Es ist unsäglich, wie oft Frauen dafür beschuldigt werden, eine Mitschuld an einer Vergewaltigung zu tragen.

      Egal, wieviele wildfremde Männer ich mit nach Hause nehme - ein Nein ist ein Nein. Egal ob der Mann oder die Frau nicht (mehr) will.
      Wenn kein Konsens besteht und trotzdem weiter gemacht wird - der Täter hat Schuld. Ob das Opfer bereits nackt ist oder einen Taucheranzug trägt, spielt dabei keine Rolle. KEINE.
    • Spama Lotto 29.01.2019 17:25
      Highlight Highlight Hmm, aufgrund des Härzli:Blitz-Verhältnisses gehe ich davon aus, dass ich falsch verstanden worden bin.... Ich bin genau deiner Meinung, Baccara. Trotzdem finde ich es interessant, dass die Grausamkeiten an westafrikanischen Mädchen alle verabscheuen und gleichzeitig 30% der Wählerinnen und Wähler Leute ins nationale Parlament hieven, die finden, vergewaltigte Frauen seien auch hierzulande zu einem guten Stück sebst schuld an ihrem Schicksal. Und weitere 30% machen die Augen und Münder zu, wenn ihre Grüselpartner sowas propagieren und nennen das bürgerlicher Schulterschluss.
    • Vergugt 29.01.2019 18:01
      Highlight Highlight Spama Lotto: Hier ein Blitzer, der dich tatsächlich falsch verstanden hat. Entblitzen geht leider nicht, drum ❤️❤️
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ms. Song 29.01.2019 13:17
    Highlight Highlight Ich habe erst vor einiger Zeit von dieser Tradition erfahren. Die weibliche und männliche Beschneidung kannte ich, aber diese Praktik war mir unbekannt. Daher finde ich es enorm wichtig, dass ihr darüber berichtet. Nur durch öffentlichen Druck, entsprechende Verbote und Aufklärung kann man dies verhindern. Zumindest bei uns in Europa. Gerade Menschen, die mit Kindern arbeiten, sollten die Praktik kennen, damit sie Opfer erkennen und unterstützen können.
  • Ratchet 29.01.2019 13:12
    Highlight Highlight Afrikanische Mütter? Afrika ist ein riesiges Kontinent mit unzähligen Kulturen. Anstatt zu verallgemeinern würde man eher konkret die betroffene westafrikanische Kulturen in Pranger stellen. In dem alle in einem Topf geworfen werden, wird das Problem nämlich nicht gelöst, sondern nur Vorurteile gefördert.
    • Ms. Song 29.01.2019 13:20
      Highlight Highlight Sind die Mütter denn keine Afrikanerinnen? Im Text wird ja klar geschrieben, dass die Tradition aus Westafrika kommt. Und überhaupt- ist das wirklich das einzige, was dir zu dem Thema einfällt?
    • Ratchet 29.01.2019 14:47
      Highlight Highlight @Ms. Song
      Ja, das ist das einzige bzw. das erste, was mir zu dem Thema einfällt. Warum? Weil das eben in meinen Augen das essentielle Problem ist bei so Themen.
      Man verallgemeinert und bekämpft nur Symptome anstatt die Wurzel anzupacken. Fakt ist in Afrika gibt es unzähligen Ethnien und Kulturen mit zum Teil sehr fragwürdigen, sexistischen und diskriminierenden Gedankengut und Traditionen.
      Die Betroffene verkaufen dann den unwissenden Europäer da irgendwelche Steinzeit-Rechtfertigungen, "es sei kulturell, notwendig, diene ja nur dem Schutz, so lauft es in Afrika". Das ist einfach Unsinn.
    • Ratchet 29.01.2019 14:55
      Highlight Highlight Diese Traditionen werde in Afrika von anderen zum Teil genau so hinterfragt und verurteilt (siehe Artikel: Kamerun bekämpft es). Dafür gibt es null Verständnis. Das ist schwere Körperverletzung und Eltern, die das machen, gehören meiner Meinung nach eingesperrt.
      Der gesunde Menschenverstand ist universell. Nennt das Problem bei der Sache. Diese Distanzierung in dem man wieder nur von "Afrika" redet, ist feige und löst keine Probleme.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Iltis 29.01.2019 13:09
    Highlight Highlight Bei solchen Storys erscheint mir sogar die Greta Thunberg dekadent.
  • Adumdum 29.01.2019 12:19
    Highlight Highlight Und immer wieder dieselbe Geschichte: Mädchen und Frauen müssen leiden um sie vor den Männern zu "schützen" (in unserer Hochkultur des Christentums ist ja auch die Anziehungskraft der Frau das - für den der noch an die Bibel glaubt - Problem, nicht der Mann). Wie lange noch...
    • kontos 29.01.2019 13:36
      Highlight Highlight "unsere Hochkultur des Christentums" müsste auf alle patriarchalen Glaubensgemeinschaften Weltweit angewandt werden.
      Oder warum müssen sich Muslimas mit Stoff bedecken, verwitwete Hindufrauen den Kopf rasieren, Jüdische Frauen Perücken tragen usw.
    • Beat-Galli 30.01.2019 12:17
      Highlight Highlight Nebst den Zöpfen Röcken und sondtigen Vorschriften in gewissen Christlichen Hochkulturen...
  • Turi 29.01.2019 12:10
    Highlight Highlight Ich würde mal sagen, die Beschneidung von Knaben ist mindestens so schmerzhaft. Aber die wird sogar von der UNO propagiert und mit Fördergeldern gefördert.
    • who cares? 29.01.2019 12:24
      Highlight Highlight Nicht das Thema?! Tut es nun den Mädchen weniger weh, wenn sie wissen, dass Jungs beschnitten werden? Macht es das weniger schlimm? Oder auf was willst du hinaus?

      Deine Aussage würde ich zudem auch bestreiten. Jungs beschneiden ist ein Verbechen, das ist klar, aber werden damit auch über Monate hinweg Schmerzen zugefügt? Evtl. wenn es entzündet. Ausserdem ist es psychisch eine schlimmere Belastung pubertierenden Mädchen beizubringen, dass eine Frau werden negativ ist.
    • rundumeli 29.01.2019 12:25
      Highlight Highlight träum weiter !
      klar, beschneidung darf man auch hinterfragen und bedeut meist einen einmaligen schmerz ... hier aber werden mädchen tagtäglich malträtiert und fürs leben verunstaltet ... hey
    • Gertrud 29.01.2019 12:27
      Highlight Highlight Dieser Artikel ist definitiv der falsche Ort um diese andauernden, unnötigen Männer/Frauen-Vergleiche anzustellen. Zudem zeugt deine Aussage nicht gerade von wahnsinniger Intelligenz, denn die Knaben werden nicht beschnitten, damit sie nicht mehr von den Frauen vergewaltigt werden. Zusammenfassend kann man also getrost sagen: Dein Kommentar ist absoluter nonsens und an Taktlosigkeit nicht zu überbieten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • westwing 29.01.2019 11:57
    Highlight Highlight Die Opfer tun mir so leid? Aber denkt immer daran: auch bei uns ist der Aberglaube noch weit verbreitet rsp. wird von Dämagogen mit Fake News geschürt.
    • westwing 29.01.2019 16:31
      Highlight Highlight *grml* auf der Handytastatur ist das ! und das ? gleich nebeneinander...
    • Albert J. Katzenellenbogen 29.01.2019 19:47
      Highlight Highlight Verwenden Sie die WRIO Tastatur.
  • olga 29.01.2019 11:57
    Highlight Highlight Afrika ist kein Land. Der Titel klingt so irgendwie verallgemeinernd und deshalb falsch. ‘Europäer lieben Stierkämpfe’ oder ‘Asiaten essen Sushi’. Auch irgendwie falsch.
    • TheWall_31 29.01.2019 12:10
      Highlight Highlight Es ist aber korrekt. Trifft das Attribut "stammt aus Afrika" auf die Mütter zu? Ja. Damit ist "afrikanische Mütter" richtig, es muss sich ja nicht zwingend auf alle beziehen.
    • trio 29.01.2019 12:31
      Highlight Highlight Sorry für den Blitz! 😕
    • Daniel Huber 29.01.2019 12:41
      Highlight Highlight @olga: Dein Einwand mag ja oft genug gerechtfertigt sein, aber in diesem Text sehe ich nun wirklich keinen Grund dafür.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bündn0r 29.01.2019 11:57
    Highlight Highlight Traumatisiert scheinen viele Betroffene nicht. Immerhin tun sie das Selbe ihren kleinen Schwestern, Kindern etc an. Es scheint leider vielmehr normal zu sein in ihrer Zivilisation.

    Ich kannte bis heute nur die grauenhafte Genitalverstümmelung. Aber leider existieren wohl noch andere leidige Traditionen...
    • Aerohead 29.01.2019 12:22
      Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass Trauma einen davon abhält, anderen nicht dasselbe anzutun.
    • Walter Sahli 29.01.2019 13:17
      Highlight Highlight Man kann Kinder zu allem erziehen oder anstacheln. Das ist unabhängig davon, wie sehr sie selbst traumatisiert wurden.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 29.01.2019 11:53
    Highlight Highlight "Eine ältere Tochter (nicht auf dem Bild) weigerte sich, ihre Brüste massieren zu lassen und wurde mit 14 Jahren schwanger."
    Oke lautet der Bildunterschrift nützt es also trotzdem, die Tochter zu bügeln, Herrscharen von Medizinern waren blind und haben ein ganz neus Konzept für die Kontrazeption übersehen, statt Pille kann man auch einfach heisse Umschläge auf die Brust legen und frau wird nicht schwanger, genial, die Pharmaindustrie und die Schulmedizin können einpacken.
    (Ironie off)
    Vielleicht solltem man die Bildunterschrift anpassen...
    • Daniel Huber 29.01.2019 12:26
      Highlight Highlight Niemand behauptet, dass die Prozedur sich als Verhütungsmittel eignet. Es geht darum, die Mädchen sexuell weniger attraktiv und weniger entwickelt erscheinen zu lassen, damit sie nicht die Aufmerksamkeit von Männern erregen. In dieser Hinsicht – und nur in dieser – mag die Prozedur «erfolgreich» sein. Den Preis bezahlen die Opfer.
    • Qu-olà 29.01.2019 13:08
      Highlight Highlight Finde ich sehr fragwürdig, es gibt keinerlei statistische Zusammenhänge zwischen Kleidung/Aussehen bzw. Attraktivität und Vergewaltigung.
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 29.01.2019 15:15
      Highlight Highlight Da bin ich wohl ein bisschen über das Ziel hinausgeschossen, es war nicht meine Absicht, zu unterstellen, dass diese Praktiken von Dir unterstützt werden, wollte nur sarkastisch auf die in meinen Augen missverständliche Bildunterschrift hinweisen.
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  • Findolfin 29.01.2019 11:51
    Highlight Highlight Die sollten lieber die Jungs penisbügeln.

    Oder viel besser: aufklären.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 29.01.2019 11:50
    Highlight Highlight Statt die Töchtern zu bügeln könnte man auch die Söhne dazu erziehen, sich nicht an diesen zu vergreiffen oder bei gegenseitigem Einverständnis ein Kondom zu benutzen.
    Schöner Einstieg in den Text, "sie meines es gut". No shit Sherlock, auch die Mütter die ihre Söhne oder Töchtern beschneiden, "meinen es gut", nur ist gut gemeint das Gegenteil von Gut gemacht!
    Aber hey, was weiss ich schon, bin ein weisser europäischer Mann, wer bin ich, über andere Kulturen zu urteilen?
    • Daniel Huber 29.01.2019 12:31
      Highlight Highlight Ich bin kein Kulturrelativist. Dennoch bin ich überzeugt, dass die allermeisten der Mütter, die ihre Töchter dieser Tortur unterwerfen, es tatsächlich gut meinen. Das heisst übrigens nicht, dass «gut gemeint» nicht das Gegenteil von «gut gemacht» sein kann. Da hast du vollkommen recht. Genau wie mit dem Einwand, sie sollten ihre Söhne entsprechend erziehen.
    • Baccara 29.01.2019 14:59
      Highlight Highlight ECHT jetzt, Männerbeschneidung? ECHT JETZT?
      Was stimmt mit euch Männern nicht, ehrlich?
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 29.01.2019 15:06
      Highlight Highlight Vielen Dank für die beiden ausführlichen Antworten.
      Zustimmung, dass sie es vermutlich wirklich gut meinen, mein Problem mit dieser Aussage ist, dass sie sich wohl auf jedes Verhalten anwenden lässt, jede Person wird ihre Taten rationalisieren und davon überzeugt sein, dass das in der gegebenen Situation auch das bestmögliche für die andere Person war/ist.
      Nur wird diese Aussage, so falsch sie auch sein mag, sehr unterschiedliche gewertet. Wenn jemand die Tochter unter die Burka zwingt wird ein Bericht wohl kaum mit "Er meint es ja gut" beginnen, das selbe gilt für die Erziehung mit dem Gurt.
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  • Magenta 29.01.2019 11:48
    Highlight Highlight OK, dass in gewissen Kulturen Brüste abgebunden werden, habe ich schon gehört, aber dass sie regelrecht "gebügelt" und mit heissen Gegenständen malträtiert werden, ist mir neu. Man lernt nie aus.
    • Milaaa 29.01.2019 12:01
      Highlight Highlight Geht mir auch so...
  • Follo 29.01.2019 11:46
    Highlight Highlight Kommt eigentlich niemanden in den Sinn die Jungs zu erziehen, anstatt die Mädchen zu verstümmeln?
    • lilie 29.01.2019 12:15
      Highlight Highlight @Follo: Nee, das Gleiche ist ja mit den Verschleierungen, wir verschleiern mal unsere Frauen, damit sich die bösen Männer nicht an ihnen vergreifen. Was hier als Diskriminierung der Frau wahrgenommen wird, ist in Wirklichkeit Diskriminierung des Mannes - nur müssen die Frauen es ausbaden.
    • Baccara 29.01.2019 12:15
      Highlight Highlight Nein.

      Ganz einfache Antwort. Es ist eine patriarchalische Gesellschaft, da hat die Frau einfach keinen Wert. Sieht man ja auch in vielen Praxen, die dort gang und gäbe sind.
      Und nein, Beschneidung von Mädchen ist nicht dasselbe wie Beschneidung von Jungs und hat keinen religiösen Hintergrund.
    • ThomasHiller 29.01.2019 12:16
      Highlight Highlight Jungs werden dazu erzogen, zu begatten und der Mann im Haus zu werden...


      Jupp, und genau da schließt sich dann der Kreis ...
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  • eBart! 29.01.2019 11:40
    Highlight Highlight Findet ihr es nicht etwas problematisch eine 10jährige mit entblösstem Oberkörper zu zeigen? Ich bin ja nicht prüde oder so. Aber sie ist 10...
    • Daniel Huber 29.01.2019 12:37
      Highlight Highlight Mir scheint deine Sorge etwas übertrieben. Der Kontext, in dem das Bild gezeigt wird, ist nicht sexuell. Das Bild der Fotografin Heba Khamis hat übrigens den 1. Preis des World Press Photo Contest 2018 in der Kategorie «Contemporary Issues - Stories» gewonnen.
    • Ironiker 29.01.2019 12:50
      Highlight Highlight @eBart!

      Ich sehe eine Mutter, die sich über die Brüste Ihrer Tochter hermacht, und ich sehe 3 weitere Kinder, wovon zumindest die älteste Augen macht, die zum Nachdenken anregen.

      Also, wenn sich da jemand sexuell angesprochen fühlt, dann haben wir da ganz andere Probleme.

      Aber ich weiss was Du meinst. Hier wird man evtl. den Persönlichkeitsrechte einer 10-Jährigen nicht ganz gerecht. Auf der anderen Seite öffnen solche Fotos die Augen! Ohne Bild hätte ich mir das gar nicht so recht vorstellen können (zum Glück...).
    • eBart! 29.01.2019 13:06
      Highlight Highlight Genau Ironiker - ich meine die Geschichte ist schon tragisch und sie rüttelt auf.

      Finde trotzdem dass man wenigstens ihr Gesicht hätte verpixeln können - wird ja sogar bei Verbrechern gemacht.
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