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ESC: Noam Bettan vertritt Israel in Wien

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Noam Bettan vertritt Israel beim ESC in Wien

21.01.2026, 09:2721.01.2026, 09:27

Der Sänger, der Israel beim diesjährigen Eurovision Song Contest (ESC) in Österreich vertreten wird, steht fest: Der 27 Jahre alte Noam Bettan setzte sich in der Nacht im Finale der Fernsehshow «Hakochav Haba» («Der nächste Star») gegen weitere Kandidaten durch.

Noam Bettan, ESC 2026 Israel
Das Lied, mit dem Bettan beim ESC antreten wird, soll israelischen Medien zufolge im März ausgewählt werden.Bild: instagram/thenextstarisrael

Über die ESC-Teilnahme Israels hatte es eine monatelange Debatte gegeben. Aus Protest gegen das Vorgehen Israels im Gazastreifen boykottieren Spanien, Irland, Island, die Niederlande und Slowenien den kommenden 70. ESC in Wien. Auslöser des Gaza-Kriegs war das Massaker der islamistischen Hamas und anderer Terroristen in Israel am 7. Oktober 2023.

Medien zufolge beschreibt Bettan die Teilnahme an dem Musikwettbewerb mit den Worten: «Es ist, als würde man sich in die Höhle des Löwen begeben». Die israelischen Kandidatinnen der Vorjahre waren zum Teil heftig angefeindet und ausgebuht worden. 2025 hatte die israelische Sängerin Yuval Raphael allerdings dank eines überwältigenden Publikumsvotings Platz zwei belegt. Die Veranstalter haben danach die Regeln für die Abstimmungen geändert. Das Publikum hat nun weniger Gewicht, die Rolle der Jury wurde gestärkt.

Lied des israelischen Sängers soll im März ausgewählt werden

Das Lied, mit dem Bettan beim ESC antreten wird, soll israelischen Medien zufolge im März ausgewählt werden. Der Popsänger, der aus einem Vorort von Tel Aviv stammt, hat bereits ein Album veröffentlicht. Seine Eltern stammen Berichten zufolge aus Frankreich. Viele Lieder singt der 27-Jährige auf Französisch.

Alle Shows des ESC sind bereits ausverkauft. Am 70. Eurovision Song Contest (ESC) werden insgesamt 35 Länder teilnehmen. (sda/dpa)

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1 Kommentar
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Warum??? Das sind die 5 ESC-Favoriten. Und das machen sie mit mir :-( :-(
Laut Eurovision World, der grössten Plattform für ESC-Wetten, -Prognosen und Prophezeiungen sind diese 5 Länder die Anwärter auf den Sieg in Wien. Finnland liegt mit gegen 40-prozentiger Gewinnchance weit vorn.
Da ich genau weiss, dass mein Vater auch diesen Artikel wieder lesen wird, ganz egal, ob mir das ein bisschen peinlich ist oder nicht, sag ich, wie's ist: Wäre Linda Lampenius ein Mann, ein paar Jahrzehnte jünger und schon in den 1960er-Jahren aufgetreten, dann könnte sie möglicherweise mein Vater sein. Der hat als blutjunger Teufelsgeiger nämlich ähnlich abgeliefert wie Lampenius heute, jedenfalls ist mir das so überliefert worden. Sensationell, was die Frau, die einst als beste klassische Geigerin von Finnland berühmt wurde, da macht. Zu ihrem Aussehen sage ich nur: 1989 hatte sie unter dem Pseudonym Linda Brava eine Gastrolle in «Baywatch». Schade, dass Pete Parkkonen sie mit seinem Gesang ständig unterbricht. «Liekinheitin» heisst übrigens «Flammenwerfer», klar, dass damit Lampenius gemeint ist.
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