Leben
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«1917» und Tarantino räumen bei den Golden Globes ab



Das Kriegsdrama «1917» von Regisseur Sam Mendes hat den Golden Globe als bestes Filmdrama gewonnen. Das gab der Verband der Auslandspresse in der Nacht zum Montag in Beverly Hills bekannt.

Der Brite Mendes drehte das Werk so, dass es aussieht, als sei es in einer einzigen Einstellung gefilmt – dafür nahm er auch den Preis für die beste Regie entgegen. In der Komödien-Sparte siegte «Once Upon a Time in Hollywood» von Regisseur Quentin Tarantino.

Die Gewinner:

Weitere Topauszeichnungen

Der Film wurde noch mit zwei weiteren Preisen geehrt: Tarantino gewann für das beste Drehbuch; Brad Pitt als bester Nebendarsteller. Die Golden Globes, nach den Oscars Hollywoods wichtigste Filmpreise, wurden in Beverly Hills zum 77. Mal vergeben.

Quentin Tarantino arrives at the 31st annual Palm Springs International Film Festival Awards Gala on Thursday, Jan. 2, 2020, in Palm Springs, Calif. (Photo by Jordan Strauss/Invision/AP)
Quentin Tarantino

Freude bei Quentin Tarantino. Bild: AP

Die amerikanische Schauspielerin Renée Zellweger holte den Golden Globe als beste Schauspielerin in dem Filmdrama «Judy» über die Schauspiel-Ikone und Sängerin Judy Garland. In der Männerriege gewann der amerikanische Schauspieler Joaquin Phoenix für seine Rolle in dem düsteren Thriller «Joker» den Globe als bester Drama-Darsteller. Beste Hauptdarstellerin in der Sparte Komödie/Musical wurde die US-Komikerin und Musikerin Awkwafina für ihre Rolle in der Tragikomödie «The Farewell».

Bester Filmsong

Gleich zwei Auszeichnungen gab es auch für «Rocketman» über das Leben des Sängers Elton John: Der Brite Taron Egerton gewann den Golden Globe als bester Hauptdarsteller in der Sparte Komödie/Musical – und Elton John selbst wurde für den besten Filmsong geehrt.

Zum fünften Mal stand der britische Komiker Ricky Gervais als Gastgeber auf der Bühne. Zwei Ehrenpreisträger standen vorab schon fest. Die US-Moderatorin Ellen DeGeneres erhielt den Carol-Burnett-Preis als Ehrung für besondere TV-Persönlichkeiten. Tom Hanks wurde mit dem Cecil B. DeMille Award für sein Lebenswerk gewürdigt.

90 Journalisten entscheiden

Zahlreiche Stars waren zu der Gala in der Nacht auf Montag pompös eingetroffen. Nicole Kidman flanierte in knallrot und schulterfrei. Elton John kokettierte mit einer rosaroten Sonnenbrille und Jennifer Lopez zeigte sich mit riesiger gold-grüner Schleife auf ihrem Dress.

Über die Auszeichnungen des Verbands der Auslandspresse (HFPA) in 25 Film- und Fernsehkategorien entscheiden rund 90 internationale Journalisten, die seit langem in Hollywood arbeiten. Die vom Verband der Auslandspresse in Hollywood vergebenen Golden Globes gelten als wichtiger Hinweis darauf, welche Filme und Darsteller bei den später verliehenen Oscars gute Chancen haben.

Im vergangenen Jahr gewannen nahezu sämtliche Golden-Globe-Preisträger später auch einen Oscar. Die Frist für die Oscar-Nominierungen endet am Dienstag. (sda/dpa/afp)

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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Satan Claws 07.01.2020 10:42
    Highlight Highlight Auch wenn ihr es nicht höre mögt, Tarantino wird massiv überbewertet.
    • hopplaschorsch12 07.01.2020 15:20
      Highlight Highlight Wieso?
  • Army Neilstrong 06.01.2020 10:11
    Highlight Highlight Die Eröffnungsrede von Ricky Gervais war weltklasse.

    https://streamable.com/dsahs
  • Don Huber 06.01.2020 09:45
    Highlight Highlight Ich liebe Tarantino Filme. Aber "Once Upon a Time in Hollywood" war so was von laaaaaaaaaangweilig. Jedes mal wenn man denkt es passiert was....passiert nichts. Die meisten finden ihn wohl nur gut, weil es ein Tarantino ist. Aber in Wahrheit ist er der grottenschlechteste Film aller Zeiten finde ich. Viele Leute verliessen ja auch die Kinosääle. Keine Ahnung was man an diesem Film gut finden kann.
    • Heb dä Latz! 06.01.2020 10:34
      Highlight Highlight Ich liebe Kommentare die mit ich liebe blablabla beginnen, um dann so gleich über etwas herzuziehen.
    • ingmarbergman 06.01.2020 10:35
      Highlight Highlight Ich vermute mal, du hattest vor dem Film keine Ahnung, wer Sharon Tate und Charles Manson überhaupt waren.
      Wer sich mit der Geschichte auskennt und dazu noch die historische Entwicklung von Hollywood nach dem Krieg kennt, für den waren die Anspielungen ein Genuss.

      Wer aber Tarantino nur wegen dem Gemetzel schaut, der ist bei Scary Movie vielleicht besser aufgehoben.
    • Alan Smithee 06.01.2020 12:09
      Highlight Highlight Nope!
      Das schlechteste Tarantino Machwerk ist und bleibt" Death Proof".

      Ich persönlich fand Once upon a time in Hollywood unterhaltender als Jackie Brown.
      Die fiktive Story mit Realitätsbezug zur Hollywoodhistorie von OuatiH
      ist jetzt nicht gerade der Bringer,aber die Schauspielleistung von di Caprio und Pitt machen den Film zu einem der besten Filme des Jahres 2019.
    Weitere Antworten anzeigen
  • w'ever 06.01.2020 09:29
    Highlight Highlight ich glaube ich hab "Once Upon a Time in Hollywood" nicht verstanden. ich fand den film so was von schlecht.
    • Soelevan 06.01.2020 09:44
      Highlight Highlight
      Play Icon

      Mal diese Doku über Charles Manson schauen, hat mir geholfen den Film zu verstehen😊
  • Satan Claws 06.01.2020 08:34
    Highlight Highlight Gratuliere zur immer gleichen Selbstbeweihräucherung. Ist es möglich, dass Hollywood Journalisten eher das Material von dort bevorzugen?
  • jjjj 06.01.2020 07:02
    Highlight Highlight Das wahre Highlight!
    Benutzer Bild

So doof klingen diese 10 englischen Filmtitel auf Schweizerdeutsch

Übersetzungen von englischen Filmtiteln ins Deutsche sind ja immer ein bisschen Glückssache. Mal geht der Sinn verloren, mal ist es komplett falsch. Doch wie würden wohl Filmposter aussehen, wenn die Filme in Schweizerdeutsch synchronisiert würden?

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