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Sechs Millionen Franken gibt die Regierung für Gratis-Tampons aus.  Bild: Jennifer Zimmermann

Jetzt gibt's in Schottland Gratis-Tampons – als erstes Land der Welt



Es sind Zahlen, die aufhorchen lassen. Jede fünfte Frau kann sich in Schottland während der Menstruation kaum Binden oder Tampons leisten – und das in einem der reichsten Länder Europas.

Nun gibt die Regierung Gegensteuer. Mit Beginn des neuen Schuljahres wird Schottland das erste Land der Welt, das gratis Tampons und Binden für seine 395'000 Schülerinnen und Studentinnen herausgibt. 

Die Regierung lässt sich die Hygieneartikel rund sechs Millionen Franken kosten. «In einem reichen Land wie Schottland  ist es inakzeptabel, dass irgendjemand Probleme hat, völlig grundlegende Hygiene-Artikel zu kaufen», sagte laut Guardian eine Regierungsvertreterin. 

(amü)

Menstruationsprodukte verursachen riesige Abfallberge

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Video: srf

Zwei Teenagerinnen kämpfen mit dem Spiel «Tampon Run» gegen ein gesellschaftliches Tabu

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71
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    Alle Leser-Kommentare
  • Pain in the Ass 11.09.2018 13:57
    Highlight Highlight Eine Korrekturbrille ist dringender notwendig und um ein Vielfaches teurer als Tampons. Wird den Fehlsichtigen nun auch die Brille bezahlt?
    • Red4 *Miss Vanjie* 12.09.2018 09:27
      Highlight Highlight 3,85 Milliarden Frauen auf der Welt welche JEDEN MONAT eine Menstruation bekommen die sie weder steuern noch Lenken können und dazu noch Schmerzen haben und sie durch periodenarmut daran hindert ihren Tätigkeiten nach zu gehen! Da du offensichtlich im Sexualkunde Unterricht nicht aufgepasst hast empfehle ich dir doch nochmals einen zu besuchen bevor du dich zu einem Thema von dem du offensichtlich keine Ahnung hast zu äussern. Frauen in deinem Umfeld tun mir leid da du offensichtlich keine Empathie und Ahnung hast.
    • Pain in the Ass 12.09.2018 16:07
      Highlight Highlight Erklär mir inwiefern die 3.85 Milliarden Frauen auf der Welt, Periodenarmut und Menstruationsschmerzen mit gratis Tampons in der Schweiz zu tun haben. Es scheint mir, dass du willkürlich zusammengewürfelte Begriffe als Rechtfertigung siehst mich persönlich zu beleidigen. Wenn du weder den Anstand noch das Niveau hast eine sachliche Diskussion mit mir zu führen, dann verschone mich bitte mit deinen beleidigenden Kommentaren.
    • Red4 *Miss Vanjie* 12.09.2018 17:06
      Highlight Highlight Es geht um Schottland. Hör auf zu relativieren. Sehkorrektur hat gar nichts mit dem Thema zu tun.
      Billiger Whataboutism. Die Zahlen dienen zur Hilfe das du dich mit der Thematik auseinandersetzt!
  • Bash 10.09.2018 16:31
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht, wieso hier einige Rasierklingen mit Tampons vergleichen....man sucht sich die Menstruation nicht aus, sie passiert. Vom Hörensagen manchmal sogar unerwartet und unpassend. Es gibt m.M.n. so viel gröberen Unfug, den man mitfinanzieren muss, als einem Mädchen / einer Frau den Zugang zu Hygieneartikeln zu ermöglichen! Ich finde das eine sinnvolle und gute Idee. Mag sein, dass es nur einen Tropfen auf den heissen Stein ist, aber es ist ein Anfang!
    • Red4 *Miss Vanjie* 10.09.2018 17:06
      Highlight Highlight Danke für deine Empathie :)
      Mmn spricht ja auch nichts dagegen Verhütungsmittel zur Verfügung zu stellen jedoch ist dies weiter unten in der Diskussion einfach ein weiterer Fall von Whataboutism und hat mit dem Thema der Periodenarmut nicht viel am Hut.
    • danbla 11.09.2018 11:30
      Highlight Highlight Als ob Mann es sich aussuchen könnte ob er Bartwuchs bekommt oder nicht.
      Der wächst übrigens das ganze Jahr, bis ans Lebensende.
    • Pain in the Ass 11.09.2018 13:45
      Highlight Highlight Es gibt Wichtigeres und Dringenderes, das die Kk bezahlen müssten als Luxusartikel. Verhütungsmittel und Tampons darf jeder und jede gern selber berappen. Das kostet weder viel noch ist es rar.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Redly 10.09.2018 14:35
    Highlight Highlight Ja total Good News... 🤦‍♂️🤦‍♀️
    Aber mit ein bisschen logischer Stringenz gehören dann folgende Dinge auch subventioniert: Rasierapparate, Nagelscheren, Verhütungsmittel, Esswaren, Betten und Bettzeug, ...
    Mist, wo ziehen wir jetzt die völlig willkürliche Grenze?
    Gibt’s in Schottland keine Einkommen und für die Armen sowas wie Sozialhilfe?
    Moll macht super-viel Sinn auf Einzelproduktstufe Partialinteressen zu verwirklichen. 🤦‍♀️🤦‍♂️🤦‍♀️🤦‍♂️
    • Red4 *Miss Vanjie* 10.09.2018 16:45
      Highlight Highlight Du gehst also nicht zur Arbeit weil du keinen Sex hast? 😂 du armes Ding du. Nein einfach nein hört auf mit so dämmlichen vergleichen. Die Studentinnen können sich keine Tampons leisten und müssen deswegen die Schule schwänzen!
    • Redly 10.09.2018 17:39
      Highlight Highlight @Darth: Danke, dass du etwas „dämlich“ findest, ohne das Argument verstehen zu wollen. Also, wenn diese Studentinnen kein Smartphone, kein TV, keine Ferien, keine Stependien, keine teure Freizeit und nur ein Billigst-Laptop/Tablet haben, dann glaub ich dir sofort, dass sie sich keine Tampons leisten können. OK, streich die Verhütung - was ist mit Rasieren, Bett, Essen etc.? Ich glaube, da will jemand das Argument nicht verstehen, um einer Diskussion auszuweichen...
    • Redly 10.09.2018 17:44
      Highlight Highlight @Darth: Sex ist etwas triebgesteuert. Wenn Verhütung zu teuer ist, weil diese Studentinnen gem. deinen Worten nicht mal Tampons leisten können, ist die Subvention von Verhütung der deutlich wichtigere Schutz vor nachhaltiger Armut, weil ungewollte Schwangerschaft wohl für so arme Personen noch viel mehr Probleme schafft (zB Abbruch Studium).
      Mein Argument war ev. weniger dämlich, als du mir oben sagst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • no-Name 10.09.2018 14:34
    Highlight Highlight Hmmm.... ich muss auch sauber Rasiert (im Gesicht) zur Arbeit, wegen Hygiene. (‘Dresscode’, so zu sagen)

    Ob Einweg, mit Klinge oder beim Barbier.

    Kosstet auch ne menge Geld!
    • Red4 *Miss Vanjie* 10.09.2018 16:05
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • no-Name 10.09.2018 18:30
      Highlight Highlight Das eine hat mit dem anderen wenig zu tun.

      Die Ansicht das Hygieneprodukte nicht nach gutdünken (wo fängts an und wo hörts auf) bezahlt werden sollen hat nichts mit mangelndem Verständnis für die Hormonellen unannehmlichkeiten zu tun. Es geht darum zu differenzieren und einfach Kohle rüberschieben ist die billigste Art einfühlungsvermögen zu zeigen.

  • schrat 10.09.2018 13:05
    Highlight Highlight Also nemmen die Schotten an das Studentinnen zu den Armen gehören?
    Man möchte den Armen helfen, hilft dann aber einer Gruppe Menschen mit verschiedensten Wohlstandsnieveaus...
  • sanhum 10.09.2018 12:51
    Highlight Highlight find ich etwas bescheuert. eine menstruationstasse kostet etwa 20.— und hält mindestens 10 jahre und macht auch keinen abfall. und ist hygienischer, wenn wir schon von hygieneartikeln sprechen.
    • Garp 10.09.2018 13:18
      Highlight Highlight Ist halt nicht für jede Frau etwas, es sollte aber sicher auch die Möglichkeit geben zwei Menstruationstassen zu beziehen.
    • Garp 10.09.2018 14:13
      Highlight Highlight Und hier geht's ja auch um Schülerinnen, die sind vielleicht noch nicht so vertraut mit ihrem Körper, dass sie mit einer Tasse zurecht kommen, oder haben ein enges Jungfernhäutchen usw. usf. .
    • sanhum 10.09.2018 20:05
      Highlight Highlight ein tampon wird viel tiefer eingeführt als die tasse :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Butschina 10.09.2018 10:00
    Highlight Highlight Die Ausgaben für Periodenartikel unterscheiden sich von Frau zu Frau sehr stark. Wer unter einer massiven Regelblutung leidet gibt viel mehr Geld aus als jemand der mit drei Tampons pro Tag klarkommt. Dennoch müsste es in einem reichen Land möglich sein, dass jede Frau genügend finanzielle Mittel hat zu solchem Material. Das Problem liegt wohl eher in der grösser werdenden Schere zwischen Arm und Reich. Dieses Problem anzugehen würde deutlich mehr bringen.
    • schrat 10.09.2018 12:58
      Highlight Highlight Die Armut wurde im letzten Jahrhundert immer kleiner
    • Garp 10.09.2018 13:23
      Highlight Highlight Je nach Eltern, die Du hast, geben die das Geld für anderes aus, wenn sie mehr Geld bekommen. Drum finde ich das so schon ok.
    • w'ever 10.09.2018 17:14
      Highlight Highlight @butschina
      darf ich fragen auf was sich die monatlichen ausgaben für periodenartikel ca belaufen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilie 10.09.2018 09:39
    Highlight Highlight Also, der gute Wille in Ehren, aber warum?

    Wenn die Leute sich keine Hygieneartikel leisten können, sollte man fragen warum. Wenn sie unter der Armutsgrenze leben, gilt es dort anzusetzen. Wenn aber nicht, warum kaufen sie sich keine Binden und Tampons - oder einen Moon Cup?

    Finde den Ansatz irgendwie etwas merkwürdig.
    • DomKi 10.09.2018 11:57
      Highlight Highlight Genau. Sonst werden wir immer vom Staat abhängig.
  • DerSimu 10.09.2018 09:26
    Highlight Highlight Wäre in der Schweiz ja grundsätzloch aich kein Problem. Und für die Männer könnte man im Sinne der Gleicjberechtigung dasselbe mit Rasierklingen oder Kondomen machen.
    • LeChef 10.09.2018 09:36
      Highlight Highlight Und warum sollte man das..? Verteilt der Staat dann vielleicht nächstens Butter, Tomaten, Kernseife und Glühbirnen?
      Dann müsste man nicht mehr selber einkaufen gehen, wär doch was.
    • Red4 *Miss Vanjie* 10.09.2018 09:53
      Highlight Highlight *seufz*
      Benutzer Bild
    • ~°kvinne°~ 10.09.2018 09:59
      Highlight Highlight Warum sollten Kondome Männersache sein?
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