DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Wird Tinder zum neuen Fremdgeh-Portal? Die Dating-App kündet neue Funktion an

08.06.2021, 18:4508.06.2021, 21:42

Die ehemalige Flamme, die Familienmitglieder oder die Arbeitskollegen will man auf Tinder nicht unbedingt sehen. Deshalb führt die Dating-App eine neue Funktion ein, die es den User:innen ermöglicht, persönliche Kontakte zu blockieren. Unannehmlichkeiten durch bekannte Gesichter, die man lieber nicht sehen möchtet, können ab sofort also vermieden werden.

Gemäss eigenen Angaben sollen im Rahmen einer Befragung 40 Prozent schon einmal einem Ex-Partner auf einer Dating-App begegnet sein. Weitere 24 Prozent haben ein Familienmitglied oder einen Kollegen gesehen, und jeder Fünfzehnte ist sogar schon auf das Profil seines Professors gestossen. 78 Prozent der Befragten würden es vorziehen, wenn sie all dies vermeiden könnten.

Ein Dutzend Kontakte auf der «Block List»

Nach einer Testphase in Korea, Indien und Japan kommt die Blockierfunktion nun auch in die Schweiz. «Wir führen ‹Block Contacts› ein, um unseren Mitgliedern mehr Sicherheit zu geben und um einen besseren Raum zu schaffen, um Verbindungen zu knüpfen», erklärt Bernadette Morgan, Group Product Manager von Tinder.

Morgan erwähnt aber auch, dass man die Benutzer:innen nicht vor allen «peinlichen» Begegnungen bewahren könne. Die Funktion sei in den Testländern aber sehr gut angekommen. Im Schnitt fügten die Testpersonen etwa ein Dutzend Kontakte auf ihre Blockierliste hinzu.

Wie genau soll das funktionieren?

Mitglieder können in ihren Profileinstellungen auf «Block Contacts» zugreifen. Von dort aus kann man eingeben, welche Kontakte man nicht sehen möchte – unabhängig davon, ob dieser Kontakt bereits auf Tinder ist oder sich zu einem späteren Zeitpunkt auf Tinder anmeldet.

bild: tinder

Tinder wurde 2012 auf einem College-Campus eingeführt und ist wohl die bekannteste App, um neue Leute kennenzulernen. Tinder ist in 190 Ländern und mehr als 40 Sprachen verfügbar. Laut eigenen Angaben wurde die App mehr als 430 Millionen Mal heruntergeladen.

(cst)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die 21 vermutlich lustigsten (und schrägsten) Tinder-Profile

1 / 23
Die 21 vermutlich lustigsten (und schrägsten) Tinder-Profile
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

«Ich habe gemachte Brüste, ich will ja unbedingt Sex»

Video: watson

Abonniere unseren Newsletter

17 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Max Dick
08.06.2021 18:57registriert Januar 2017
Na solang man nur der Ex begegnet und nicht der Jetzigen :D
2045
Melden
Zum Kommentar
avatar
M&M
08.06.2021 19:43registriert März 2016
Tinder sollte nicht für die Moral der Menschen verantwortlich gemacht werden. Wenn man wirklich fremd gehen will, gibt es jetzt schon genügend Wege.
865
Melden
Zum Kommentar
avatar
owlee
08.06.2021 19:43registriert Januar 2015
Naja, klingt ja nett und so, aber schlussendlich ist das nur ein weiterer Move, um an noch mehr Daten zu kommen.
8312
Melden
Zum Kommentar
17
Peter Jackson wundert sich über Ghosting von Amazon bei «Herr der Ringe»-Serie
Der Oscar-Preisträger und Regisseur der «Herr der Ringe»-Saga Peter Jackson sagt, Amazon habe ihn gebeten, an der Mega-Budget-Serie «The Rings of Power» mitzuwirken – dann sei der Kontakt abgebrochen. Amazon behauptet, die Sache sei nicht ganz so einfach.

Für den Film «Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs» gewann Regisseur Peter Jackson einen Oscar. Amazon, das Studio hinter der Mega-Budget-Serie «The Rings of Power», habe ihn gebeten, an dem HdR-Spin-off mitzuwirken. Die Macher versprachen ihm, die Drehbücher zu schicken – und dann brach der Kontakt ab. Die Drehbücher hat Jackson nie erhalten.

Zur Story