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Busse warten auf ihre Touristen in Nagano, Japan. Bild: shutterstock

Wie sich Destinationen gegen Touristenmassen wehren

Städtereisen boomen – und bringen immer mehr Destinationen an den Anschlag. Diese wehren sich vermehrt gegen den Overtourismus – mit teils sehr unterschiedlichen Methoden.



Die Zahl der touristischen Übernachtungen in europäischen Städten wuchs seit 2008 um 57 Prozent, mehr als doppelt so schnell wie die Übernachtungen in den jeweiligen Ländern insgesamt. Dies hat eine Studie der 52 wichtigsten Touristen-Städte in Europa gezeigt.

Doch das Wachstum und die Ballung auf ihre Zentren bringt immer mehr Metropolen an den Anschlag. Denn entscheidend für die Qualität des Tourismus ist – neben der Wertschöpfung – ein gesundes Verhältnis zwischen der Zahl der Touristen und den Einwohnern. Ein Verhältnis, das an manchen Orten mittlerweile gehörig aus dem Ruder gelaufen ist.

Barcelona: Betten reduzieren

Zu den Touristen, die in Hotels untergebracht sind, kommen noch viele in privaten Unterkünften und Tagestouristen dazu.

Für die Olympischen Sommerspiele 1992 wurde viel Geld in das noch relativ unbekannte Barcelona gesteckt, um den Besuchern einen guten Eindruck zu vermitteln. Ganze Stadtteile wurden komplett «aus dem Boden gestampft», der Flughafen renoviert und der Hafen «Port Olimpic» gebaut.

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Barcelonas berühmteste (und bei den Einwohnern meistgemiedene) Strasse «La Rambla». shutterstock

Der Plan ist aufgegangen: Die Besucherzahlen von Barcelona sind seither in die Höhe geschnellt.

Heute kämpft Barcelona mit vielen Tagestouristen, die wenig Geld in der Stadt hinterlassen. Zudem setzte den Einwohnern der Metropole Airbnb zunehmend zu. Die hohe Nachfrage und die günstigen Angebote auf Airbnb (und anderen Vermittlern von Privatwohnungen) sorgten für massive Erhöhungen der Mietpreise. Das wiederum drängt die Einheimischen zunehmend aus der Stadt, weil sie sich Wohnungen in der Innenstadt nicht mehr leisten können.

Abgesehen von den finanziellen Problemen rund um Mietpreise beschweren sich die Einwohner Barcelonas auch über Abfall- und Drogenprobleme, öffentliches Urinieren und Lärm.

epa06124422 A man walks past a 'Tourists Go Home'  graffitti on a wall close to the City Hall in Oviedo, northern Spain, 04 August 2017. Spanish Energy and Tourism Minister, Alvaro Nadal (unseen), said that the authorities do not tolerate the attacks against touristic sector after several of such incidents happened in Barcelona and Majorca.  EPA/ALBERTO MORANTE

Solche Graffitis findet man vermehrt in Spanien, hier in Oviedo. Bild: EPA EFE

Vor zwei Jahren hat die Regierung Konsequenzen gezogen: Per Gesetz wurden die Anzahl Betten in Hotels und gemeldeter Apartments limitiert, der Bau von neuen Hotels im Stadtzentrum von Barcelona wurde komplett verboten – selbst abgerissene Hotels dürfen nicht mehr ersetzt werden.

Über die neue Regelung sind aber nicht alle glücklich. Für nicht gemeldete Unterkünfte – wie sie oft bei Airbnb zu finden sind – ändert sich nämlich nichts. Im Gegenteil: Der einheimische Hotelier Manel Casals kritisiert die Regelung scharf und ist überzeugt, dass nicht gemeldete Unterkünfte dadurch zusätzlichen Aufwind bekämen: «Von den 32 Millionen Menschen, die Barcelona im letzten Jahr besucht haben, wohnten nur 8 Millionen in Hotels. [...] Die Regierung reguliert damit also nicht den Tourismus, sie reguliert nur die Orte, an denen die Touristen schlafen werden.»

In Barcelona hat der übermässige Tourismus eine nicht allzu schmeichelhafte Bezeichnung erhalten: parquetematización – «die Verwandlung in einen Themenpark».

Thousands of people flock to the beach in Barcelona, Spain, to take the sun and enjoy the Mediterrenean, Sunday 04 July 2004 as temperatures rose into the mid-30s following several days of cooler weather.  (KEYSTONE/EPA/Toni Garriga)

Der Strand von Barcelona an heissen Tagen. Bild: EPA

Venedig: Eintrittspreise verlangen

Das berühmteste Beispiel für Overtourism in Europa ist wohl Venedig. Rund 30 Millionen Besucher kommen jährlich in die italienische Wasserstadt, täglich hat es also fast doppelt so viele Touristen wie die 50'000 Einwohner des historischen Zentrums.

Kreuzfahrtschiff in Venedig

Ein Kreuzfahrtschiff bringt Tagesgäste nach Venedig. Bild: shutterstock

Einen beachtlichen Anteil dabei machen die Gäste von Kreuzfahrtschiffen aus: An manchen Tagen kommen über 40'000 Passagiere nach Venedig. Während den paar Stunden, an denen sie hier sind, trinken sie etwas, laufen herum, und verlassen die Stadt wieder – ohne viel Geld in der lokalen Wirtschaft hinterlassen zu haben.

Seit Jahren versuchen besorgte Einwohner Venedigs, die Anzahl Kreuzfahrtschiffe zu limitieren. Durch die Kollision anfangs Juli sind die Forderungen nach einem Verbot in letzter Zeit wieder lauter geworden.

Venedig Overtourism

Touristen auf einer der über 400 Brücken Venedigs Bild: shutterstock

Die italienische Regierung hat jedoch eine andere Lösung im Visier: Tagestouristen sollen Eintritt bezahlen, um sich Venedig ansehen zu dürfen. Zu bezahlen wäre die Ortstaxe möglicherweise direkt über die Verkehrsmittel wie Busse oder Kreuzfahrtschiffe, die die Reisenden nach Venedig bringen. Venedigs Regierung will «ausgewogene Regeln prüfen und damit diejenigen schützen, die in unserer Gegend wohnen, studieren oder arbeiten». Bis die Regel in Kraft tritt, wird aber wohl noch einige Zeit vergehen.

Machu Picchu: Timeslots

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grafik: watson / daten: peru telegraph, machupicchutrek

Die Besucherzahlen der berühmtesten Attraktion Perus schossen im letzten Jahr nach oben. Über 1,5 Millionen Personen wollten sich die Ruinenstadt aus dem 15. Jahrhundert anschauen.

Machu Picchu Overtourism

Anstehen am Eingang des Machu Picchu. Bild: shutterstock

Den Behörden wurde es zu viel: Seit Anfang dieses Jahres ist ein neues Ticketsystem in Betrieb. Der Eintritt kostet zwar nach wie vor rund 46 Franken, doch der Zutritt ist auf vier Stunden limitiert. Die Verantwortlichen vor Ort sind zufrieden: «Das neue Ticketsystem am Machu Picchu hat die täglichen Besucherzahlen nicht reduziert, aber war sehr effektiv im Verteilen der Besucherströme.»

Overtourism Machu Picchu

Tolle Aussicht – aber alleine ist man selten. shutterstock

Island: Saison ausweiten

Noch vor 10 Jahren war Island eine kaum bekannte Tourismusdestination. Der berühmte Vulkanausbruch des Eyjafjallajökull im Jahre 2010, die Fotoplattform Instagram und die Erfolge der Fussball-Nationalmannschaft lenkten in den letzten Jahren jedoch viel Aufmerksamkeit auf die kleine Insel.

Heute kommen auf einen Isländer bereits sechs Touristen. Als Folge gingen die Mietpreise in der Hauptstadt Reykjavik durch die Decke, Hotels schossen wie Pilze aus dem Boden. Neben den traditionellen Künstlerateliers und Cafés mit isländischen Musikern stehen nun ein H&M und ein Hard Rock Café.

GULLFOSS, ICELAND - SEPTEMBER 6, 2017: people at viewpoint over Gullfoss waterfall. Gullfoss is located in canyon of Olfusa river, it is one of the most popular tourist attractions in Iceland - Bilder

Unter zwei Stunden von Reykjavik entfernt und damit ein Hotspot für Tagestouristen: Die Gullfoss Wasserfälle. Bild: shutterstock

Aber nicht ganz Island ist vom Phänomen «Overtourism» betroffen. Reykjavik und die umliegenden Sehenswürdigkeiten sind zwar in den Sommermonaten überfüllt – doch die Lösung liegt auf der Hand: Touristen sollen ausserhalb der Hauptsaison kommen – und dabei nicht nur Reykjavik, sondern die ganze Insel erkunden, erklärt Sigríður Dögg Guðmundsdóttir, Marketingchef von «Promote Iceland». Man sehe grosses Potential von Island als Winterdestination, und die Leute scheinen das allmählich wahrzunehmen.

Amsterdam: Geografische Verteilung

Der rot-weisse Schriftzug «I amsterdam» hat mitgeholfen, die niederländische Hauptstadt in ein Touristenmagnet zu verwandeln. Und plötzlich war er so erfolgreich, dass er zum Problem wurde. Tausende Besucher posierten für ein Selfie – und der Schriftzug wurde zum Symbol für den Massentourismus. Die Regierung liess den zwei Meter hohen Schriftzug vor dem Rijksmuseum daher im vergangenen Dezember wieder entfernen.

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Jeder will ein Erinnerungsfoto: So hat es noch letzten Sommer vor dem Rijksmuseum ausgesehen. Die «I amsterdam»-Buchstaben wurden inzwischen entfernt. shutterstock

Doch die Aktion war eher symbolischer Natur – die Probleme, die die Millionen Touristen jährlich mit sich bringen, sind längst nicht gelöst.

Die Niederländische Tourismusbehörde zieht nun einen Schlussstrich: In ihrem Report «Perspective 2030» erklärt sie, dass es nicht mehr länger darum geht, die Destination Niederlande zu vermarkten, sondern viel eher zu «organisieren und entwickeln».

Dazu gehört auch die Verteilung der Gäste auf die verschiedenen Teile des Landes. Das soll überlaufene Gebiete entlasten und im Gegenzug unbekannte Gebiete von den Tourismuseinnahmen profitieren lassen.

Dubrovnik: Kreuzfahrten begrenzen

Während 1980 noch die Hälfte der Touristen aus Kroatien selbst kamen, stammen heute 12'000 von den 14'000 Besuchern aus dem Ausland.

Spätestens seit «Game of Thrones» dort gedreht wurde, ist Dubrovnik ein weltweit beliebtes Touristenziel. Die 300 x 400 Meter grosse Altstadt ist UNESCO-Weltkulturerbe und lockt jährlich weit über eine Million Touristen an – aktuell wohnen dort gerade mal gut 40'000 Leute.

Den Einheimischen wird es zu viel: In Zukunft sollen nur noch zwei Kreuzfahrtschiffe pro Tag anlegen dürfen, früher waren es bis zu zehn.

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shutterstock

Hallstatt: Touristen-Obergrenze

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grafik: watson / daten: statistik austria

779 Einwohner zählt Hallstatt. Doch seit 2012 ist dort nichts mehr, wie es einmal war. Die Zahl der Busse, die zehntausende Touristen für ein paar Stunden heranfahren, ist von 3440 Reisebussen (im Jahr 2010) auf bereits 19'344 (2018) gestiegen. An manchen Tagen drängen sich fast 10'000 Besucher durch die engen Gassen zwischen Berg und See.

Grund: Hallstatt erlangte vor allem in China Berühmtheit, nachdem dort 2012 eine exakte Nachbildung des Dorfes erschaffen wurde. Dies brachte viel PR und noch mehr Gäste – doch die Schattenseiten sind längst spürbar.

Anfang Jahr beschloss nun der Gemeinderat, dass die Reisebusse den Ort am Hallstätter See ab 2020 nur noch anfahren dürfen, wenn sie eines der begrenzt verfügbaren Zufahrtstickets gekauft haben. Die Mindest-Aufenthaltsdauer soll zudem zweieinhalb Stunden betragen. Und die Gebühren sollen von derzeit 40 Euro auf einen noch unbestimmten Betrag angehoben werden.

Übrigens: Bürgermeister Alexander Scheutz rechnete im vergangenen Dezember für das Jahr 2019 mit Einnahmen von 336'000 Euro – allein durch die Benutzung der 5 öffentlichen Toiletten. Deren Benutzung kostet 1 Euro.

Cinque Terre: Flipflop-Verbot

Cinque Terre

Bild: shutterstock

Während Cinque Terre früher ein Geheimtipp war für Reisende ausserhalb der bekannten Routen, stoppen inzwischen viele Bustouren und Kreuzfahrtschiffe täglich in der Region.

Viele Touristen sind für die schlecht ausgebauten Wege vor Ort nicht ausgerüstet. In den letzten Jahren häuften sich Unfälle mit Touristen, die den Nationalpark Cinque Terre mit schlechter Ausrüstung besuchten. Regelmässig mussten Personen in Flipflops mithilfe von Helikoptern von abgelegenen Pfaden evakuiert werden.

Für nächsten Sommer gibt's deshalb neue Regeln: Wer Schuhe mit flachen Sohlen oder sogar Flipflops trägt, zahlt eine Geldstrafe von 50 bis zu 2500 Euro.

Florenz: Spritzen und Büssen

Firenze è malata. Florenz ist krank, stand in der Zeitung «La Nazione». «Der Massentourismus erstickt Florenz», schrieb «Die Zeit». Und Giovanni Klaus Koenig, Architekt, Vordenker und Präsident des Ausschusses für Fragen der Bewältigung des Tourismus, warnte: «Man kann auch am Tourismus sterben, durch Überdosen.»

Das war 1985.

People line up to enter in the Uffizi Gallery in Florence, Italy, Tuesday, Aug. 1, 2017. The famed Uffizi Gallery in Florence is taking a swipe at so-called

Bild: AP/AP

Sechs Millionen Touristen pilgerten damals in die Hauptstadt der Toskana. Mittlerweile sind es über 14 Millionen (Stand 2016). Umso bemerkenswerter ist dies, weil die Einwohnerzahl seit den 1970er eher rückläufig ist und heute bei rund 380'000 liegt.

Der renommierte Vordenker und Kritiker Koenig provozierte bereits 1985: «Die Städte müssen das Recht haben, sich zu wehren. Es kann jeder kommen? Wieso?» Er empfahl den Verantwortlichen den Numerus Clausus für Touristen, Preiserhöhungen, und er wollte die Besucher aus dem Zentrum drängen, indem er ein Museum an der Autobahnausfahrt ausserhalb der Stadt vorschlug – durchaus auch mit Kopien der berühmten Kunstwerke, die sich die Touristen dort anschauen sollten.

Es war schon damals mehr Utopie. Im Sommer 2017 wies Bürgermeister Dario Nardella die Stadtreinigung an, immer am Mittag die Kirchentreppen und Piazze zu putzen – und zwar mit viel Wasser. In Florenz ärgert man sich zunehmend über «Billigtouristen», die ihre Sandwiches und Cola-Dosen auf den Plätzen und Treppen der Stadt konsumieren und die Zugänge verstopfen, als wäre die Stadt ein Rastplatz.

Ein Jahr später wurde zudem ein Bussgeld in Höhe von 150 bis 500 Euro angedroht für jene, die rund um die Uffizien sitzen und essen. «Wenn sich die Touristen in Florenz so verhalten, wie bei sich zu Hause, sind sie immer willkommen. Vor allem, wenn sie unsere Gastronomie nutzen», so Bürgermeister Nardella. Von den Billigtouristen allerdings hat nicht nur er genug.

Diese Städte kämpfen ebenfalls gegen Overtourism

(Mitarbeit: Marius Egger)

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89Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • YvesM 24.07.2019 06:49
    Highlight Highlight Die günstigen Flüge in Europa tun ihr Übriges. Es gibt aber noch genug Orte, die sehr schön sind und nicht überlaufen. 🤫
  • Jarl Ivan 24.07.2019 06:33
    Highlight Highlight Luzern Tourismus währenddessen:
    Hold my Beer
  • Beauty65 23.07.2019 22:58
    Highlight Highlight Auch ich hatte den Luxus wie 'Alterssturheit' viele Destinationen vor dem heutigen Massenabsturm zu geniessen. Warteschlangen: Fehlanzeige. Vorabreservationen für Restaurants, Museen o.ä. waren nicht nötig. Dafür bin ich sehr dankbar.
  • Alterssturheit 23.07.2019 16:34
    Highlight Highlight Wenn ich solche Berichte lese und die Fotos anschaue, dann bin ich doch gar nicht so unglücklich zu den "etwas älteren Semestern" zu gehören. Die meisten der beschriebenen Orte haben wir noch individuell, ohne Staus und in Ruhe besuchen können.
    Allerdings mussten wir für diese Reisen damals vorher sparen und es konnte es sich auch nicht jeder leisten.

    • Beauty65 23.07.2019 22:36
      Highlight Highlight Geht mir genau so. Hatte den Luxus einige dieser Destinationen vor den Massenanstürmen zu geniessen
    • hauruck 23.07.2019 22:48
      Highlight Highlight Vielleicht lag es auch einfach daran, dass es damals nur 2 bis 3 Milliarden Menschen gab und nicht fast 8 Mialliarden wie heute.
  • angrod87 23.07.2019 15:38
    Highlight Highlight Liebe Lea, wie kommts, dass dein erstes Bild Nagano ist, aber im Artikel kommt nichts darüber? Nicht einmal bei "Diese Städte kämpfen ebenfalls gegen Overtourism"
  • hauruck 23.07.2019 15:32
    Highlight Highlight Einfaches Mittel: die Einreise in ein Land wird mit einer Einreisegebühr von 10 000 Euro belegt.
    • Hierundjetzt 23.07.2019 16:27
      Highlight Highlight Super und danach stellen wir 400‘000 Schweizer auf die Strasse weil niemand mehr zu uns kommt.

      Eine Gebühr wie in einigen Zürcher Kirchen fände ich aber sinnvoll
    • Der Soziale 23.07.2019 17:05
      Highlight Highlight @Hauruck

      Ihre Idee passt zu Ihrem Namen.
      Wirklich eine Hauruck Übung... 😂
  • imposselbee 23.07.2019 15:31
    Highlight Highlight Ein weiterer Vorteil, wenn man eine Hochpreisinsel ist. You‘ve been switzerlanded, thank you very much and have a great day.
  • Me:ish 23.07.2019 14:56
    Highlight Highlight Grauenhaft, wie kann man sich solche Destinationen antun?
  • salamandre 23.07.2019 14:46
    Highlight Highlight Zwischen Deutschland und der Schweiz würd ich das Problem verstehn, da sich in Maßen und und Massen genau gleich schreiben, aber das Thema besteht leider überall.
  • Celia* 23.07.2019 14:01
    Highlight Highlight Was neben dem Clichee-bashing von Barcelona in der Recherche unter ging (nein, weder Flamenco, Stierkämpfe noch Paella sind Katalanisch, wirklich nicht!) ... der Hafen von Barcelona empfängt die meisten Kreuzfahrtschiffe in Europa (2.5Mio vs. Venedig 1 Mio Pax) , und spült alle Besucher auf die Rambla. Ist mind. Genau so schlimm wie die Airbnb Plage für die Stadt.
  • Sanchez 23.07.2019 13:47
    Highlight Highlight Da gönn‘ ich mir noch einmal meinen Moment, als ich alleine auf der chinesischen Mauer stand (soweit das Auge reicht jedenfalls) 😉
    Benutzer Bild
  • mcgee 23.07.2019 13:37
    Highlight Highlight z.B. Gotthard
    Eine etwas versteckte Form des Over-Tourismus ist der Transit. Die Hauptstrasse durch den Kanton Uri ist jeweils tagelang völlig überlastet durch PWs, Wohnwagen und Töffs. Sobald sich der Verkehr auf der A2 staut, weichen sie aus - naja Töffs fahren in der Saison durchgehend auf der Kantonsstrasse.
    ... alles unter dem Motto: "ohne Geld in der lokalen Wirtschaft zu hinterlassen". Wann kommt eine Entlastung wie am Brenner?
  • Delg. 23.07.2019 12:56
    Highlight Highlight Daheimbleiben ist auch Ferien
  • Der Soziale 23.07.2019 12:22
    Highlight Highlight Wir sind einfach extrem Verwöhnt.

    Europa jammert über zu viele Touristen und in Asien werden Touristen bejubelt und mit Freude empfangen.
    Freuen wir uns doch über die Touristen, weil ohne würde das Gejammer gleich tönen.
    Je ärmer das Land, desto grösser die Freude über Touristen.
    • Cédric Wermutstropfen 23.07.2019 16:00
      Highlight Highlight Das ist doch kein Argument. Nur weil man sich über Regen freut, muss man ja nicht gleich auf die Sintflut hoffen.
  • The Real Deadpool 23.07.2019 11:49
    Highlight Highlight Irgendwie hatte ich jetzt Luzern auch in dieser Liste erwartet. In der Altstadt ist es an einem schönen Tag echt der Horrror. Alles verstopft.

    Ich weiss, Touris bringen Geld, aber schön ist es nicht mehr, eher stressig.
    • pixelqueen 23.07.2019 23:56
      Highlight Highlight Das Problem ist vor allem, dass sehr wenige davon profitieren. Dank der unglaublich "netten" Unternehmenssteuern in Luzern sind das einige Uhrenläden und Hotels.
  • Magnum44 23.07.2019 11:46
    Highlight Highlight Wie kann der Titel von Massnahmen gegen den Massentourismus gesprochen werden, wenn eigentlich nur in Hallstatt und Dubrovnik effektiv die Anzahl Touristen reduziert wird?
    • redeye70 23.07.2019 12:44
      Highlight Highlight Holland möchte ja die Touristen verteilen statt die Anzahl reduzieren. Ist doch auch eine Massnahme. Nur wird das wohl nicht funktionieren.
    • Magnum44 23.07.2019 12:55
      Highlight Highlight Holland wäre auch fast in meiner Liste gelandet, aber wie du sagts, dürfte die Wirkung gegen Null gehen.
  • AnDerWand 23.07.2019 11:17
    Highlight Highlight Früher hiess es ja reisen bildet und sei wichtig fürs kulturelle Verständnis.

    Man man hier anfangen umzudenken. Ich stimme der Aussage oben absolut zu. Aber im Moment macht der Tourismus mehr Probleme als Freude
    • manhunt 23.07.2019 12:22
      Highlight Highlight reisen bildet erst dann, wenn man das jeweilige leben vor ort auch mitbekommt.
      einfach im hippsten restaurant zu speisen und ein paar selfies vor sehenswürdigkeiten zu machen, hat mit reisen nichts zu tun. reisen sollte entspannt sein und die möglichkeit der spontanität zulassen. doch der überwiegende teil der reisenden ist derart darauf fixiert, was unbedingt gemacht oder gesehen werden "muss", dass gar keine zeit bleibt, von den menschen, ihrem alltag und ihrer kultur etwas mitzubekommen.
    • AnDerWand 23.07.2019 13:18
      Highlight Highlight Stimme ich dir vollkommen zu.

      Deswegen bin ich überhaupt kein Fan von Pauschalreisen. Ich bestimme gerne selbst, wo und wie lange ich bleiben will.

      Von Kreuzfahrtschiffen, ausser evtl. Hurtigruten müssen wir gar nicht erst reden
  • Weiterdenker 23.07.2019 11:17
    Highlight Highlight Ich habe sowieso ein Problem mit der Tourismus-Branche. Ich will in einem Land nicht wie ein Tourist behandelt werden und ich will auch keine typischen Touristensachen machen, sondern ich will die Menschen sehen, mit den Menschen sprechen und die Kultur kennenlernen. Das geht aber selten gut mit organisierten Touristenveranstaltungen. Aber heute heisst es ja bei vielen nur noch "Hauptsache, man ist mal da gewesen", was ich sehr schade finde.
    • stookie 23.07.2019 12:51
      Highlight Highlight Generation Easyjet macht's möglich...
  • lilie 23.07.2019 11:12
    Highlight Highlight Ich würde Eintritt verlangen für völlig überlaufene Altstädte und Promenaden. Checkpoints an allen Zugangswegen zur Innenstadt/Promenade, welche die Zutrittsberechtigung überprüfen. Falls es Hotels etc. gibt in der Innenstadt, schlägt man den Eintrittspreis auf den Zimmerpreis pro Nacht drauf.

    Die lokalen Einheimischen kriegen einen Gratispass.

    Die Einnahmen dienen einerseits dazu, dieses Kontrollsystem zu unterhalten, und können zudem für Reinigung, Unterhalt etc. verwendet werden.

    Und es ist einfach damit zu steuern, wieviele Touristen pro Zeiteinheit zugelassen werden sollen.
    • sruetti 23.07.2019 13:54
      Highlight Highlight Uuui, da werden die Einwohner sicher Freude haben... Nicht jeder, der in die Altstadt will, ist ein Tourist oder EInwohner.

      Der Handwerker aus dem Nachbardorf, der Kelner aus einem anderen EU-Land, der Kunde aus der Nachbarprovinz, der Geschäftspartner aus dem Ausland, die Verwandtschaft zu Besuch, ...
    • lilie 23.07.2019 14:48
      Highlight Highlight @sruetti: Auch in der Zürcher Altstadt braucht ein Handwerker, Lieferant etc. eine Sondergenehmigung, um in der autofreien Zone liefern zu dürfen. Genauso können für Verwandte, Geschäftspartner, Angestellte etc. Sondergenehmigungen ausgestellt werden.

      Das ist alles machbar, wenn man nur will.

      Ausserdem wage ich es zu bezweifeln, dass es heutzutage so viel einfacher ist für einen Handwerker oder Zulieferer, mit dem Lieferwagen durch die Touristenströme zu kommen.
    • Scrat 23.07.2019 14:52
      Highlight Highlight Viel Spass, wenn Du als Einheimischer dann zusammen mit den Touristenmassen am Checkpoint anstehen musst, obwohl Du nach einem stressigen Arbeitstag eigentlich nur noch nach Hause willst... 🤯
    Weitere Antworten anzeigen
  • Paedu87 23.07.2019 10:43
    Highlight Highlight Eintrittspreise für Städte finde ich am vernünftigsten. Wenn du von 5mio Touristen jeweils 10 Euro erhälst ist da reichlich Geld für kleinere aber effektive Verbesserungen an Infrastruktur möglich.
    Wer es etwas gemeiner mag beschränkt die Anzahl an Eintritte und versteigert die Zutrittserlaubnisse.

    Am besten via der Betten. Und das gejammer mit den AirB&B finde ich ein Witz, wenn die Polizei Kinderpornoringe im Internet ausheben kann, dann findet sie auch nicht gemeldete Wohnungen welche offiziell ausgeschrieben und vermarktet werden.
    • Judge Dredd 23.07.2019 11:07
      Highlight Highlight Ja klar kann die Polizei diese nichtgemeldeten Wohnungen finden. Nur fehlen dann genau diese Beamten beim Kampf gegen Kinderpornoringe. Das man da Prioritäten setzt und die AirB&Bs vernachlässigt scheint soweit auch klar, oder?
      Man kann nicht alles machen was eigentlich möglich ist, das ist das Problem.
  • Arts 23.07.2019 10:37
    Highlight Highlight Das Problem mit den Mietpreisen ist ein grosses. AirBnB wachsen wie Pilze aus dem Boden.

    Wohnungen werden an Touristen statt an Mieter vergeben, die Wohnungsknappheit wird verstärkt, Mieten werden erhöht.

    In vielen Städten wird die Situation für die Einwohner sogar prekär, tiefe löhne hohe Mieten, vielfach belastet die Miete das Budget mit 50% oder sogar mehr.
  • Darkside 23.07.2019 10:33
    Highlight Highlight Wenn ich mir die Zahlen von Amsterdam ansehe und daran denke, wie es schon 1994 von den ganzen Interrailern und Backpackern komplett überrannt war im Sommer... da muss ich dann wohl definitiv nicht mehr hinfahren. Dafür seh ich mir diesen Herbst mal Rotterdam an.
    • Crapaud Commune 23.07.2019 12:23
      Highlight Highlight Gute Wahl! Ich war vor ein paar Monaten eine Freundin in Rotterdam besuchen und war begeistert. Es hat zwar Touris, ist aber (noch) eher ein Geheimtipp.
    • TheRealSnakePlissken 23.07.2019 14:08
      Highlight Highlight Geh mal nach Middelburg und Veete in der Provinz Zeeland. Da ist Holland noch ein Idyll und mit viel „Welkom“ - die Globetrottel fehlen dort ganz. - Übrigens auch der Teil Hollands mit den meisten Sonnenstunden....😎
    • tr3 23.07.2019 15:35
      Highlight Highlight Rotterdam ist fan-tas-tisch
    Weitere Antworten anzeigen
  • Serge Künzli 23.07.2019 10:23
    Highlight Highlight Reisen und Entdecken ist ein Urtrieb. So hat sich die Welt und die Zivilisation entwickelt: durchs Reisen und Wandern. Ohne Kolumbus gäbe es heute keinen Trump. Ich kann die Diskussion nicht verstehen. Mal über den eigenen Tellerrand schauen bringt den Menschen zu neuen Visionen. Was ist daran so verwerflich wenn sich Leute für andere Kulturen und Länder interessieren? Nur so werden wir die durchmischte Welt (Massenmigration/Klimaflüchtlinge) der Zukunft bewältigen. Durch Vorbereitung, Offenheit und Toleranz.
    • x4253 23.07.2019 10:49
      Highlight Highlight Sich mittels Viehtransporter an einen Ort zu verfrachten um dann mit tausenden Anderen das gleiche in einer geschützten Umgebung (frei von Einheimischen, da zu teuer) anzugucken hat aber wenig mit reisen und entdecken, oder über den eigenen Tellerrand schauen zu tun. Das Interesse an anderen Kulturen ist bei dieser Reiseform bestenfalls Nebensache.

      Eigentlich ist es für viele mehr so wie ein Trip ins Disneyland oder in den Europapark.

      Tourismus kann viele wertvoll sein (für Tourist und Einheiische). Der Discount-Disney Tourismus ist aber weder nachhaltig noch wertvoll.
    • Utschli 23.07.2019 10:50
      Highlight Highlight Es geht ja nicht darum, dass die leute nicht mehr reisen dürfen. Nur sollte die verteilung besser sein und wenn es für die einheimischen mühsam wird (frag mal die luzerner) sollte etwas getan werden.
    • Firefly 23.07.2019 10:54
      Highlight Highlight Reisen und Entdecken ist was anderes als Massentourismus. Beim Massentourismus reist man nicht, man fliegt hin und zurück und beim Massentourismus entdeckt man vor allem Bier und Brezel und andere Touristen. Es geht um Ausbruch aus dem Arbeitsalltag und Ferien und um ein Geschäft.

      Wenn jemand reisen und entdecken will, soll er/sie mit dem Velo nach China fahren. Oder so.
    Weitere Antworten anzeigen
  • franzfifty 23.07.2019 10:13
    Highlight Highlight Man wird es eh niemandem Recht tun. Wenn ich als Privatperson nicht in die Ferien gehe, dann erleidet der Tourismus eine Krise (Jobs etc). Wenn ich gehe, dann leiden alle...(locals, Klima, Natur etc). Wenn ich ausserhalb der "Saison" gehe, dann kann ich in Rimini im November nicht baden...also gehe ich nicht.
    Ich hab die Loesung nicht, aber evtl kann man dies mit hoeheren Preisen loesen - dann kriegt jeder trotzdem etwas aber es gehen nicht zuviele
    • Coffey 23.07.2019 11:11
      Highlight Highlight Wieso kannst du in Rimini nicht baden? Lassen die überall das Wasser aus den Pools?
  • Borki 23.07.2019 10:12
    Highlight Highlight Und wieso genau subventionieren wir den Tourismus mit verbilligter MWSt und Beiträge ans Standortmarketing?
  • Birdie 23.07.2019 10:01
    Highlight Highlight "Barcelona, mit seiner Kultur rund um Küche, Stierkampf und Flamenco, wurde weltweit bekannt."

    Flamenco kommt aus Andalusien und wird auch vor allem dort praktiziert und Stierkampf hatte in Katalonien nie eine besonders grosse Bedeutung und ist seit ein paar Jahren sogar verboten. Spanien hat viele vielseitige Regionen und man könnte auch etwas recherchieren, statt einfach das erste spanische Stereotyp das einem einfällt anzuwenden.
  • Hierundjetzt 23.07.2019 09:57
    Highlight Highlight Oder:

    - Flugbenzin wird besteuert wie Autobenzin

    - Kreuzfahrtschiffe dürfen nicht mehr mit billigstem Schweröl (Abfallprodukt aus der Raffinerie) rumfahren

    Voilà.
    • Gipfeligeist 23.07.2019 11:21
      Highlight Highlight Und:

      -Airbnb Mieter müssen Abgaben an die Stadt zahlen, damit diese Wohnraum finanziert
      -Städte autofrei machen (zumindest für Tagestouristen)
      -Nebensaison attraktiver machen und Sommer entlasten
    • sruetti 23.07.2019 13:46
      Highlight Highlight (Fast) alle grossen Schiffe fahren mit Schweröl - das nur auf Kruezfahrtschiffen zu ändern wäre ein ziemlicher Aufwand, der selbst ökologisch kaum zu rechtfertigen wäre.
      Auch könnten das wohl nur die Zielländer das Einlaufen in einen Hafen mit Schweröl verbieten - Vorschriften zur Schiffsausrüstung stellt primär der Staat, unter deren Flagge ein Schiff fährt und die Flagge lässt sich einfach wechseln.
    • Hierundjetzt 23.07.2019 16:22
      Highlight Highlight Struetti: dasselbe mit dem Flugbenzin, dass ist auch in der CH Steuerbefreit.

      Aber schau, bis in die 00er Jahre gabs die gleiche Argumentation mit den Filter bei Industriekaminen.

      Heute: Standart.

      Und ganz ehrlich 90% der Klimaerwärmung kommt von der Industrie, der Schifffahrt und dem Flugverkehr. Nicht vom heizen deiner Wohnung mit Öl...

      Du willst den Massentourismus in den Griff kriegen und etwas für das Klima tun? Dann verrechne die Vollkosten für den Transport.
  • Suchlicht 23.07.2019 09:51
    Highlight Highlight Die Beschreibung „Barcelona, mit seiner Kultur rund um Küche, Stierkampf und Flamenco“ ist auch nur Spanien-klischeebehaftet.

    Stierkämpfe gibt es seit ca. 2010 dort nicht mehr und der Flamenco gehört nach Andalusien, nicht nach Katalonien. Das ist zwar auch Spanien, aber ganz woanders.

    aber Hey, die ganze Schweiz sagt ja auch Grüezi, isst Risotto und trinkt Fendant.
    • paddyh 23.07.2019 13:56
      Highlight Highlight Haha. Hab auch gedacht Gaudi würde sich im Grabe umdrehen für so eine Aussage. Am besten dann noch eine Paella und etwas Sangria bestellen und dann habt ihr Barcelona erfolgreich geschändet 😜
    • Lea Senn 23.07.2019 14:27
      Highlight Highlight @Suchlicht Du hast Recht, ich habe den Abschnitt umformuliert. Merci für den Input! :)
    • u.nic.orn 23.07.2019 22:15
      Highlight Highlight Mhm, Risotto 🤤
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spirulina 23.07.2019 09:46
    Highlight Highlight Ein schwieriges Thema für die 1. Welt. Da muss dringend ein radikales Umdenken stattfinden - Reisen wurde zu einem selbstverständlichen Gut. Ein definitiv neuartiges Problem unserer Erde ist, dass es zuvor noch nie so viele Menschen gab und diese tummeln sich auf engem Raum. Afrika, Skandinavien, Russland, Südamerika etc. hätten noch einige unbewohnte und nicht touristische Flecken.. aber diese Spots sind für likes auf Instagram wohl zu langweilig.
    • Firefly 23.07.2019 10:57
      Highlight Highlight Das Problem ist, dass die meisten nicht Reisen sondern in die Ferien fliegen.
  • Illuminati 23.07.2019 09:41
    Highlight Highlight Ich machte diesen Juni einen Roadtrip durch den Balkan. Serbien, Bosnien, ganz kurz Kroatien, und Montenegro. Durch das kleine Küstenstück in Kraotien kamen wir an Dubrovnik vorbei und wollten es uns anschauen. Für auf die Stadtmauer zu gehen zahlt man 30 chf ca. und überall hat es Appartments und es ist alles überlaufen und fast unbezahlbar für die Einwohner. Sehr schade für eine eigentlich wunderschöne Stadt.
    Btw viele der Massnahmen (zb eine Tagestaxe zu verlangen) werden kaum helfen ausser dem Geldbeutel einiger weniger..
  • Gapunsa 23.07.2019 09:37
    Highlight Highlight Also solange die Touristen Geld ausgeben sind sie willkommen...;)
    • goschi 23.07.2019 10:09
      Highlight Highlight Ja, das ist meistens so, aber gerade Tagestouristen geben kaum Geld aus.
    • Jarl Ivan 24.07.2019 06:35
      Highlight Highlight Gapunsa
      Wenn Du in Luzern nicht Bucherer oder Gübelin heist, hast Du nicht all zu viel von diesem Geld.
  • Balois 23.07.2019 09:32
    Highlight Highlight Zu 1: Die haben nicht nur Quartiere aus dem Boden gestampft. Die haben Quartiere zerstört. Ein wenig Schadenfreude schwingt mit. Wären nicht die wenig Verdienenden heute wie gestern betroffen. Bei uns in Lausanne geht das gleiche, einfach im Kleinen, ab.
  • Domino 23.07.2019 09:25
    Highlight Highlight Alles schreit nach Multikulti, aber reisen tut man, da man an einem spezifischen Ort die entsprechende Kultur kennenlernen will....
    • TodosSomosSecondos 23.07.2019 09:28
      Highlight Highlight a) wer genau schreit Multikulti?
      b) ööööh what?
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser___________________ 23.07.2019 09:17
    Highlight Highlight Und Luzern beauftragt Thomas Aeschi als Tourismusdirektor. 😂
  • PC Principal 23.07.2019 09:12
    Highlight Highlight Italien hat eine Arbeitslosigkeit von 11%, Spanien hat eine Arbeitslosigkeit von 15%. Ist es nicht zynisch gegenüber den Arbeitslosen, den Tourismus zu bekämpfen?
    • amyontheline 23.07.2019 10:37
      Highlight Highlight einerseits ja, andererseits schiessen eben auch die preise für wohnungen etc. in die höhe, so dass es sich die einheimischen personen nicht mehr leisten können dort zu leben...ein teufelkreis.
    • gupa 23.07.2019 10:41
      Highlight Highlight Das Problem ist wie immer die Verteilung.
    • PC Principal 23.07.2019 11:02
      Highlight Highlight @amyontheline: Wenn die Preise für Wohnungen steigen, kann man mehr Wohnungen bauen, um dem entgegenzuwirken. Dadurch entstehen noch mehr Arbeitsplätze, zum Beispiel in der Baubranche. Das ist kein Teufelskreis sondern genau das Gegenteil avon.

      @gupa: Wie soll man wenige Arbeitsplätze auf viele Menschen verteilen? Erst wenn der Tourismus dem Land Geld und Arbeitsplätze bringt, kann man diese Dinge verteilen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TodosSomosSecondos 23.07.2019 09:10
    Highlight Highlight "lustig" ist ja unter anderem die Grafik zu Venedig. Das ist ja das Paradebeispiel für Overtourism und das beileibe nicht erst seit 2011 sondern seit 30 Jahren. Ich war vor etwa 20 Jahren da und es war schon damals absolut grauenhaft.
    • Albi Gabriel 23.07.2019 09:29
      Highlight Highlight Typisch, ein Tourist, der sich über die anderen Touristen aufregt... Da kann man eigentlich nur den Kopf schütteln.
    • TodosSomosSecondos 23.07.2019 09:39
      Highlight Highlight Dann schüttel du mal schön. Ich ziehe es vor, Orte zu besuchen, an denen ich nicht in Horden von Pauschaltouristen zu ersaufen drohe.

      Ein Kopfschütteln wird meine diesbezüglichen Vorlieben sicherlich nicht ändern.
    • Posersalami 23.07.2019 10:00
      Highlight Highlight Wieso? Ich nerve mich auch über Touristenmassen. Ich reise seit 10 Jahren nur noch in Gebiete wo es wenig oder gar keinen Tourismus gibt (meine letzten Reisen gingen mach Nicaragua, Iran, Burma und Bangladesh) Da wird man auch fast immer äusserst freundlich empfangen.

      Tourismus hat ja auch viele gute Seiten, solange er nicht Überhand nimmt.
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