Leben
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Milo Rau in Brasilien 2020

Die Proben zu Milo Raus Projekt «Antigone im Amazonas» wurden durch Corona abrupt abgebrochen. Bild: Armin Smailovic

Interview

Milo Rau zu Corona: «Wenn wir diese Lektion nicht lernen, sind wir gefickt»

Der Regisseur Milo Rau ist Schweizer, hat Familie in Köln und ein Theater in Belgien. Corona ist für ihn die Krankheit des alten weissen Mannes. Der Stillstand der Welt erfüllt ihn mit Euphorie und Hoffnung.



Milo, du hast den Einschlag von Corona in deinen Alltag nicht in Europa erlebt, sondern in Brasilien. Kannst du den Tag beschreiben, als du und deine Leute beschlossen habt, jetzt geht’s nicht weiter, jetzt geht’s nur noch nachhause?
Wir kooperierten am Amazonas mit der brasilianischen Landlosen-Bewegung. Also mit den Vertretern von 2 Millionen Familien, denen Bolosonaro in seiner Antrittsrede als Präsident mit Waffengewalt gedroht hatte, weil sie Monokulturen besetzen. Unser Deal war, sobald im Amazonas-Gebiet der erste Fall bekannt wird, brechen wir ab. Wir wollten nicht riskieren, dass infizierte Landlose und Indigene zu ihren Familien zurückkehren und wir so dazu beitragen, dass sich die Krankheit verbreitet. Das war Mitte März.

Und dann gab's den ersten Fall?
Ja. Und zwar den ersten im ganzen Bundesstaat – also in einem Gebiet, das so gross ist wie Italien, Spanien und Deutschland zusammen. Wir haben mit der Landlosen-Bewegung entschieden: Das ist der Moment, im November geht’s weiter. Das war jedoch harte Überzeugungsarbeit, man kam sich fast etwas paranoid vor. Denn während zuhause mein Theater und alle Schulen bereits geschlossen waren und die Leute in Quarantäne gingen, dachten die Brasilianer immer noch, dass das bei ihnen nicht stattfinden wird. Dass sich das mit reiner Willenskraft bewältigen lässt. Ich sagte, ja, das dachten wir auch mal. Ich dachte zum Beispiel wirklich, Corona bleibt in Italien, das kommt gewissermassen nicht über die Alpen. Das kriegen wir Europäer in den Griff.

Die Schoellenen Strasse zwischen Goeschenen und Andermatt wird wegen der Corona-Pandemie nur sehr gering befahren, am Freitag, 10. April 2020. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Die Alpen. Nutzlos im Kampf gegen das Virus. Bild: KEYSTONE

Das klingt nach klassischem Gotthard-Fetischismus.
Süss, oder? Aber das ging dann durch die Schweiz elegant durch nach Deutschland – wie im Zweiten Weltkrieg die Waffenlieferungen. In Brasilien sind wir währenddessen in den Süden über Brasilia nach Sao Paulo gereist, das war die einzige Stadt, wo du noch Flüge gekriegt hast. Unsere Flüge für Ende April waren damals bereits storniert, Europa hat die Türen dicht gemacht. In Sao Paulo haben wir gewartet, bis es irgendwann in einem Flugzeug Platz für uns gab. Wir flogen nach Amsterdam, ich sprang in den Zug und fuhr nach Köln. Ich hatte mir extra noch Papiere schicken lassen, die meine Niederlassung in Deutschland bestätigten, aber an der Grenze hat sich kein Mensch dafür interessiert.

Jetzt bist du also zuhause mit deiner Familie?
Mit meiner Freundin, meinen beiden Töchtern und Minzi, der Katze.

Und machst Homeschooling?
Ja, klar! Ich bin begabter in Mathematik, als ich gedacht habe, aber Zehnjährige sind natürlich auch noch nicht so weit. (lacht) Ich habe allerdings feststellen müssen, dass meine Tochter alles schon gelernt hat, was ich im Erwachsenenleben benutze. Addieren, Subtrahieren, Multiplizieren, Dividieren in Kombi mit dem Einmaleins, das ist alles, was ich heute noch brauche. Der Rest ist im Grunde, wie soll ich sagen, Nerd-Quatsch. Mit zehn hat man eigentlich das Meiste schon gelernt. Das Englisch meiner älteren Tochter, sie ist zwölf, ist bereits besser als meins. In Französisch kann ich noch ein bisschen was beitragen und ein paar Tricks und Fun-Facts in Deutsch und Geschichte.

Na, das ist nicht nichts.
In allen andern Fächern verlangsame ich durch Homeschooling eher den Prozess des Lernens. (springt auf) Warte, ich muss mal die Katze rauslassen, die ist hier eingesperrt. Ich hab die Tür zugemacht, damit meine Töchter mich kurz nicht stören.

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Milo Rau sucht nach Katze Minzi. bild: screenshot skype

Viele beschreiben Corona als die demokratische Krankheit, die demokratische Bedrohung. Siehst du das auch so?
Das wirkte so, weil es am Anfang die Reichen getroffen hat, die mobile globale Elite. Aber dass die Elite die Krankheit eingeschleppt hat, das war auch schon der einzige demokratische Moment – übrigens war das bei der Pest auch schon so. Aber damit wars auch schon vorbei mit Demokratie, denn dann konnten sie sofort in die Notaufnahmen gehen und sich privatversichert heilen lassen.

Oder sich wie in der Schweiz Hotelzimmer für enorm viel Geld samt ärztlicher Betreuung rund um die Uhr kaufen.
Siehst du? Wenn du in einer Favela lebst, gibt es nichts, schon gar keine Beatmungsmaschinen, dann ist es einfach aus. Das sieht man jetzt in Brasilien, das sieht man in den Flüchtlingslagern. Und in Indien verhungern die Wanderarbeiter auf ihrem epischen Marsch nachhause mitten auf der Strasse.

Normalerweise reist du um die Welt, arbeitest mit Menschen und hochpolitischen Stoffen im Kongo, in Ruanda, Russland, dem Irak oder eben Brasilien. Wie gehst du mit dem plötzlichen Stillstand um?
Ich habe natürlich wie alle Künstler meine Sorgen, vor allem ökonomischer Art. Aber was sind schon unsere Existenzängste, wenn man sie etwa mit der Lage in den Flüchtlingslagern vergleicht? Dann werden eben ein paar Projekte abgesagt. Es scheint mir also geradezu frivol, von mir selbst zu sprechen, aber ich muss zugeben, dass ich auch eine anarchistische Freude empfinde: dass diese Mega-Maschine, inklusive meiner Produktionsgesellschaft und meines Theaters, einfach mal gestoppt ist.

Migrant workers shout slogans during a protest against the the extension of the lockdown, at a slum in Mumbai, India, Tuesday, April 14, 2020. Indian Prime Minister Narendra Modi on Tuesday extended the world's largest coronavirus lockdown to head off the epidemic's peak, with officials racing to make up for lost time. (AP Photo/Zoya Thomas Lobo)

Abertausende von indischen Wanderarbeitern machen sich auf den verzweifelten Weg nachhause. Bild: AP

Du hast Freude daran, dass du nicht arbeiten kannst?
Ich produziere ja seit bald 20 Jahren wie irre, ich arbeite auch jetzt wie verrückt, bloss schreibe ich jetzt den ganzen Tag, ich telefoniere, mache Streams und Podcasts. In den letzten Wochen habe ich gelernt, wie viele Leute sich sowas ansehen, wie das zu Debatten führen kann, auch internationalen. Wir können zum Beispiel in einem Livestream mit dem Flüchtlingslager in Moria, einem süditalienischen Lager und der brasilianischen Landlosen-Bewegung gleichzeitig verbunden sein: globale Kommunikation für globale Probleme. Und wir müssen ohnehin darüber nachdenken, wie wir politisch und künstlerisch arbeiten wollen in Zukunft, ohne ständig zu fliegen. Da lernen wir gerade extrem schnell.

Das klingt, als hättest du keine akute Existenzangst.
Doch. Das Theater in Gent, das ich leite, ist eine staatliche Organisation, da gibt es eine Rettungsstrategie, auch wenn wir bis zum Sommer geschlossen bleiben und bloss noch streamen. Aber unsere private Produktionsgesellschaft, das IIPM (International Institute of Political Murder), mit der ich alle meine Stücke produziere, navigiert am Abgrund. Wir haben das Weihnachtsgeld jetzt schon ausgezahlt. Das Frühjahr ist die Zeit der grossen Touren, dann kommen die Festivals im Sommer – das ist alles abgesagt. Dutzende, Hunderte von Tour-Auftritten fallen aus, dieses Geld ist einfach weg. In der Kunst ist es wie in einem italienischen Restaurant. Wenn du keine Pizzen mehr verkaufst, ist es ziemlich bald vorbei: Niemand gibt dir Geld, weil du ein geiler Pizzabäcker bist.

Und trotzdem die anarchistische Freude und fundamentale Entspannung?
Ich inszeniere zum Beispiel in Genf eine Oper. Normalerweise fliegen da ständig die Dramaturgen hin und her, und vorher wird das jeweils eine Woche lang terminlich von zehn Leuten organisiert. Jetzt merkt man, da reichen zehn Minuten per Zoom, direkt, ohne Planungsdepartments. Ich glaube, das ist extrem heilsam, befreiend, wenn auch ziemlich desillusionierend natürlich.

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Nach einem wahren Schulenmord in Belgien: Milo-Rau-Tour-Stück «La Reprise». bild: Michiel Devijver

Inwiefern?
Plötzlich merkt man, dass die «reale» Arbeit der kapitalistischen Elite, all dieser Designer, Manager, professionellen Evaluierer und Debattierer mit einer Videokonferenz pro Woche erledigt ist. Wir haben quasi per Zufall festgestellt: Wenn die globale Bourgeoisie zuhause bleibt und einfach gar nichts mehr tut, ist das die Lösung all unserer Probleme. Man braucht sie nicht, sie ist nutzlos. Das finde ich eine extrem schöne und beruhigende Erfahrung.

Würdest du sagen, dass sich die ganze Klimakrise ohne Manager-Gejette und Ähnlichem erheblich besser in den Griff kriegen liesse?
Ja. Wenn wir diese Lektion jetzt nicht lernen, sind wir wirklich gefickt, und wir verdienen es. Corona ist die Generalprobe zum Klimakollaps. Man hat nun mehrere Generationen lang gesagt, anhalten geht nicht. Wir sind alle nur kleine Marionetten des Markts, das Kapital ist der grosse Akteur und wir müssen hinterherhecheln. Aber dank Corona haben die Staaten, wenn auch leider manchmal auf etwas faschistische Weise, gesagt: Wir fahren jetzt alles runter, die Grenzen werden geschlossen, die grossen Konzerne werden nationalisiert. In Deutschland wird sogar ein Grundeinkommen diskutiert, in Portugal werden die Flüchtlinge regularisiert, der Zug geht von einer Ökonomie des Gewinns zu einer Ökonomie des Lebens. Oder einfacher: Der ganze kapitalistische Zirkus, dass alle die ganze Zeit mobil sein und arbeiten müssen, ist als Lüge enttarnt. Zumindest in Westeuropa ist klassische Lohn-Arbeit, nun ja, nicht mehr zukunftsfähig.

Arbeit, Kapitalismus und Mobilität sind also unwichtig. Neuerdings ja auch Erdöl.
Wir sind die mit Erdöl betriebene Zivilisation. Im 19. Jahrhundert gab's die Kohle, vorher hatte man Holz, und wir haben seit hundert Jahren das Erdöl. Als vor ein paar Tagen der Erdölpreis unter Null gefallen ist, zum ersten Mal in der Geschichte, habe ich sofort einem Komponisten den Auftrag gegeben, die Kurve des Börsenkurses wagnerianisch zu vertonen. Das soll die Titelmelodie unseres neuen Livestreams «The School of Resistance» werden. Denn das klingt total schön, wie eine Melodie aus der postkapitalistischen Zukunft.

epa08340183 A currency dealer works in the trading room of KB Kookmin Bank in Seoul, South Korea, 03 April 2020, with the benchmark Korea Composite Stock Price Index (KOSPI) edging up 0.58 point, or 0.03 percent, to close at 1,725.44. South Korean stocks closed almost flat as a recovery in global oil prices boosted investor sentiment against the new coronavirus pandemic.  EPA/YONHAP SOUTH KOREA OUT

Lassen sich Börsenverläufe vertonen? Offenbar. Bild: EPA

Das klingt berauscht.
Eine andere Komponistin von unserem Theater bearbeitet derweil das Thema für einen Kinderchor, für die Bühne. Es soll ein neues Volkslied im Stil von «Bella ciao» werden. «Ich singe den Tag als der Ölpreis unter Null fiel», inspiriert von «I Sing the Body Electric», dem Gedicht von Walt Whitman aus dem 19. Jahrhundert. Dieses Gedicht war für mich immer der Beginn des individualistischen Kapitalismus als Ästhetik. Nun kommen wir ans Ende dieser Ästhetik.

Ich sehe, du bist jetzt in diesem Opern-Groove. Genf, Wagner, Chöre ... Wenn Theaterregisseure zu erfolgreich werden, machen sie Oper. Du jetzt also auch?
Ja genau, wenn Regisseure in die finale Phase ihrer Karriere eintreten, dann kommen irgendwie immer Mozart, Bach und Wagner um die Ecke. Schlingensief ist ja nach Bayreuth an Krebs erkrankt. Nun, dann muss ich jetzt eben noch ein bisschen schneller inszenieren.

Du hast mal gesagt, dass Corona den postmodernen Egos endlich erlaube, das sein zu dürfen, was wir schon lange gerne wären, nämlich Opfer.
Die Hipster erstrahlen geradezu in dieser prozentual verschwindenden Möglichkeit, dass sie sterben könnten. Wir finden uns jetzt alle so wertvoll, noch wertvoller als vorher schon. Ja, Corona ist die perfekte Seuche, aber die ist eben auch nur so geil, weil wir wissen, dass es in Wahrheit wieder mal die andern trifft: die Schwachen, die Alten, die Leute in der Dritten Welt, die sich keine Quarantäne leisten können. Boccaccio beschreibt das im «Decamerone» sehr schön ...

Achtung, jetzt kommt der obligate «Decamerone»-Exkurs!
... die Pest wütet in Florenz, und die Elite flüchtet sich auf einen luxuriösen Landsitz. Für 80 Prozent der Weltbevölkerung ist das, was wir in Europa gerade durchmachen, die Vorstellung des Paradieses. An einem behaglichen Ort zu leben, ein bisschen spazieren zu gehen, das Essen wird dir an die Tür gebracht, und für dein Einkommen musst du ein paar Minütchen täglich skypen. Es ist eine Mischung aus neoliberaler Identitätspolitik – don’t touch me, ich will in meinem Safe Space bleiben – und Elite-Leben auf dem Rücken der Arbeitermassen des Globalen Südens. Die perfekte postheroische Situation: Man kann zuhause sitzen und sich doch irgendwie an der Front fühlen, wie im Ersten Weltkrieg Thomas Mann oder Rilke.

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Morsezeichen aus einer kriegsversehrten Stadt: Rau-Projekt «Orest in Mossul». Bild: FRED DEBROCK

Wir sind in einem Krieg, aber wir werden nicht getroffen?
Ich würde sogar sagen: In Wahrheit ist es ein Krieg, den wir selbst angefangen haben. Denn Corona mag eine schlimme Krankheit sein, der eigentliche Virus aber ist der Kapitalismus. Und doch besteht die kleine Möglichkeit, dass wir getroffen werden. Wir kennen alle jemanden, der jemanden kennt, der gestorben ist, nicht? Und das ist, global gesehen, der Grund, warum wir überhaupt etwas tun: Es trifft überproportional die überalterten, westlichen Gesellschaften. Corona ist die Krankheit des weissen alten Mannes. Und das ist das Glück im Unglück. Wäre es das nicht, wäre es mit Corona wie mit Malaria: Jährlich stirbt eine halbe Million an Malaria, ein Mehrfaches wie an Corona. Da hat aber nie irgendwer einen Lockdown gemacht. Dabei gibt es prophylaktische Medikamente gegen Malaria. Aber die sind zu teuer für Afrika.

Was ist für dich das Aussergewöhnlichste an Corona?
Dass es eine Krankheit ist, die vor allem die Zentren der Gesellschaft trifft. Ich habe viel stärker an eine rasche Ausstrahlung in die Peripherie geglaubt. Aber tatsächlich ist dort zum einen die Demographie ganz anders, die Leute sind jünger. Die zynische Wahrheit ist, dass der Globale Süden nicht an Corona, sondern an seinen Folgen sterben wird: am Abzug der Finanzen, am Zerfall der Preise, an der Unterbrechung der Lieferketten, am Hunger. Der andere für mich wirklich zynische Vorgang ist dieser: Das letzte Mal als Krankheiten wie Grippe oder Masern ganze Zivilisationen im Kern erschütterten, nämlich zu Beginn der Neuzeit, brachten wir Europäer diese nach Amerika, das gerade kolonialisiert wurde. Corona aber kam vom neuen Zentrum der Welt, nämlich aus China nach Europa. Eine sehr schöne, wenn auch etwas düstere Metapher dafür, wo heute der Weltgeist wohnt, nicht wahr?

Hier gehts zum Corona-Zoom-Gespräch mit Milo Rau und Jean Ziegler. Unter ntgent.be findet sich ab 7. Mai die «School of Resistance». Beim Verbrecher-Verlag sind unzählige Bücher von Milo Rau erhältlich. Ein nächstes mit dem Titel «Die Rückeroberung der Zukunft» erscheint 2021 bei Rowohlt.

DANKE FÜR DIE ♥
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