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Princess Nokia ist New Yorkerin durch und durch. Im März kommt sie nach Zürich. bild: Aaron Stathum/wikipedia

«Kleine Titten, fetter Bauch» – Princess Nokia zeigt, wie feministischer Queer-Rap geht

Princess Nokia irritiert. Sie ist eine afro-indigene, queere Rapperin, Feministin, eine, die sich nichts bieten lässt und in der New Yorker U-Bahn genauso austeilt, wie auf der Bühne. Im März tut sie dies in Zürich. Ihr dabei zuzuschauen, lohnt sich.



Princess Nokia? Noch nie gehört? Höchste Zeit, die junge Frau kennen zu lernen. Warum? Weil es im Hip Hop nicht viele gibt, die einerseits die Regeln dieses Genres perfekt beherrschen und gleichzeitig der Machokultur sehr erfolgreich ans Bein pissen – und weil sie im März ihr erstes grosses Konzert in der Deutschschweiz spielt.

Zu erklären, wer oder was Princess Nokia ist, ist nicht ganz einfach. Ihre Identität ist komplex, sie selbst bezeichnet sich als afro-indigene, queere Frau, als kreolische Hexe, Feministin und New Yorkerin. Ihre Musik ist ein Schmelztiegel all dieser Einflüsse, mal seichter Pop, mal Old School Hip-Hop, mal beinharter Rap, aber immer experimentell. In eine Schublade einordnen lässt sich Princess Nokia also definitiv nicht.

Die Geschichte von Destiny Frasqueri, so heisst Princess Nokia mit bürgerlichem Namen, beginnt dort, wo auch der Hip-Hop seine Wurzeln hat: in der Bronx, in New York. Die heute 27-Jährige ist die Tochter einer puerto-ricanischen Einwandererfamilie. Als sie zehn Jahre alt ist, stirbt ihre Mutter an AIDS. Sie kommt in verschiedenen Pflegefamilien unter. Dort wird sie misshandelt, manchmal tauchte sie mit blau geschlagenem Gesicht in der Schule auf. In einer Kurz-Doku sagt sie: «Als ich 15 Jahre alt war, checkte ich, dass es nicht ok ist, ein Kind zu schlagen.» Mit 16 haut sie ab. «Ich hatte drei Dollars in meiner Tasche und 75 Prozent Batterie auf meinem Handy. Ich rannte aus dem Haus und kam nie wieder zurück. Und das war dann sozusagen der Start von Princess Nokia.»

Sie ist noch keine zwanzig Jahre alt als sie im New Yorker Underground aufzutreten beginnt. Unter dem Namen Wavy Spice produziert sie Club-Tracks wie «Versace Hottie» oder «Bitch, I'm Posh» und macht sich damit vor allem in der Gay-Szene der Stadt einen Namen.

Die Anfänge von Princess Nokia 2012, damals noch als Wavy Spice.

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Video: YouTube/Bvss Recordz

2014 bringt sie das Album «Metallic Butterfly» heraus auf dem sie afrikanische Trommeln mit schrägen Jazz-Melodien, Elektro-Synthesizer und Hip-Hop Beats kombiniert. In eine vollkommen andere Richtung geht sie mit «Honeysuckle», der Platte, die ein Jahr später erscheint. Darin taucht sie tief in die Welt des Souls und Blues ein.

Mit einem erneuten Stilwechsel erfolgt der internationale Durchbruch: 2017 erscheint das nach ihrem Geburtsjahr benannten Album «1992». Und da drin steckt alles, was die inzwischen gereifte Künstlerin Princess Nokia ausmacht: Bodypositivity, eine gehörige Portion Feminismus, viel New Yorker Strasse, pumpende Hip-Hop Beats und ein bisschen afroamerikanische Magie.

In ihrem Hit «Tomboy» rappt sie über ihre kleinen Brüste und den fetten Bauch, darüber, dass sie eben ein Tomboy sei, ein Mädchen, das sich nicht entsprechend der ihr zugeschriebenen Geschlechterrolle verhält. Im dazugehörigen Video lässt sie ihre Frauenclique in übergrossen Hoodies als Skateboard-Gang auffahren. Der Song wird zur Hymne eines Genres, an dessen Entstehung Princess Nokia massgeblich beteiligt ist: Queer Rap.

Sie tourt durch die USA, später durch Europa. Ihre Konzerte sollen ein Safe-Space für Frauen, Queers und Transpersonen sein. In einem Interview mit dem «New York Times Magazine» sagt sie, dass Rap-Shows normalerweise Orte seien, bei dem Männer vor der Bühne den grossen Macker raushängen lassen und die Frauen irgendwo hinten stehen. «Ich wollte das wirklich ändern. Also habe ich begonnen, Räume zu schaffen, in denen Frauen bei Hip-Hop-Shows nach vorne kommen und sich sicher fühlen können.»

Frasqueri ist nicht eine, die laut und wütend durch den Raum stampft und die Ungerechtigkeiten der Welt niederschreit. Vielmehr ist sie ein ruhiges, verspieltes Gemüt, das beobachtet und sich in Interviews lieber zurückhaltend abwartend gibt, anstatt vorpreschend. Was aber nicht heisst, dass sie nicht austeilen kann. Als sie in England bei einem Auftritt von einem Mann sexistisch beleidigt wird, steigt sie kurzerhand ins Publikum und verpasst ihm eine Ohrfeige. Danach beendet sie die Show. Einem Rassisten in der New Yorker Subway kippt sie nach einem mehrminütigen Disput ihre Suppe über den Kopf. Alles in allem macht sie klar, dass sie keine ist, die sich rumschupsen lässt. Geht ihr etwas gegen den Strich, kann sich auch anders.

Nach ihrem Erfolg mit «1992» überrascht Princess Nokia 2018 mit einem neuen Mixtape. Und wieder ist es so ganz anders, als alles, was die Rapperin davor gemacht hat. Mit «A Girl Cried Red» kehrt Frasqueri zurück zur Musik, die sie sich während ihrer Schulzeit angehört hat: Punkrock. Aber sie wäre nicht Princess Nokia, wenn sie das Genre nicht mit allerlei anderen Einflüssen kreuzen würde. Das Musikmagazin «Pitchfork» beschreibt das Ergebnis so: «Es ist ein Emo-Mixtape, das nicht nach Emo oder Rap und auch nicht nach Emo-Rap klingt. Vielmehr ist es so, als wären Pop-Punk und Cloud-Rap in einer plötzlichen Flut von Melancholie gefangen und gezwungen, sich einen Regenschirm zu teilen.» Auf dem Album-Cover trägt Frasqueri ein Sklipnot-Shirt.

Und nun kommt diese vielfältige, sich immer wieder neu erfindende und doch sich treu bleibende junge Frau auf Europatour. Und dieses Mal lässt sie die Schweiz auf ihrer Route nicht aus. Nachdem man bereits 2017 am Musikfestival Bad Bonn Kilbi ein kurzer Vorgeschmack auf ihre Bühnentauglichkeit erhielt, stemmt sie am 1. März im Zürcher Kulturhaus Dynamo erstmals eine eigene Show in der Deutschschweiz.

Mit im Gepäck hat sie zwei neue Singles, die andeuten, dass sie nach ihrem letzten musikalischen Ausbrecher zurück auf dem Pfad des geradlinigen Hip-Hop ist. In «Sugar Honey Iced Tea (S.H.I.T.)» rappt sie über ihre Hater, das Nachfolgewerk «Balenciaga» ist ein Liebesbrief an New Yorks Second-Hand-Läden und eine Kritik an überteuerter Luxusmode. Es ist ein Vorgeschmack auf das neue Album, das noch dieses Jahr erscheinen soll. Laut Princess Nokia soll es die beste Musik werden, die sie bisher gemacht hat.

Sugar Honey Iced Tea (S.H.I.T.)

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Video: YouTube/PrincessNokiaVEVO

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    Alle Leser-Kommentare
  • ravendark 18.02.2020 11:23
    Highlight Highlight Hab mal Musik studiert und abgeschlossen ... das da ist lustig wenn man voll besoffen ist ... aber abseits von Talent, Eleganz oder Geschmeidigkeit wie zBsp.
    die Power-Ballade von Quiet Riot "Don't wanna be your fool" oder Vicous Rumours "Children" ... ach was sag ich. Die sind zu faul, um ein Instrument zu lernen.
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  • unkreativist 17.02.2020 18:09
    Highlight Highlight Eines der schlechtesten Konzerte, die ich je gesehen habe. Die pure Enttäuschung. Für mich einfach nur egoistisch =(
  • geisit 17.02.2020 08:58
    Highlight Highlight Jaja, es ist nicht okay, ein Mädchen/ eine Frau zu schlagen, sie darf dann aber, wegen einer sexistischen Bemerkung, zuschlagen und alle finden das gut. Mich interessiert doch die sexuelle Orientierung und Definition einer Person nicht. Wer als Rapper/ Rapperin physische Gewalt anwendet, hat gar nichts über den Ursprung des Hip Hops verstanden
  • Bits_and_More 17.02.2020 08:19
    Highlight Highlight Hab mir das ganze Zug Video angeschaut.
    Ja, der Typ ist ein Arschloch. Offensichtlich aber auch stark betrunken und eventuell noch sonstige psychische Probleme.

    Das ganze scheint aber erst richtig zu Eskalieren, als er den Zug verlässt. Er kann sich kaum mehr auf den Beinen halten und dann treten noch zwei Leute auf ihn ein.

    Ganz egal was der Typ gesagt hat, umwerfen, mit Suppe beschmeissen und auf ihn eintreten gehen gar nicht! Das Gewaltmonopol liegt immer noch beim Staat.

    Da wäre ein auf Deeskalation ausgerichtetes Verhalten besser gewesen.
    • Füdlifingerfritz 17.02.2020 10:55
      Highlight Highlight Sowas werden wir zukünftig noch öfters sehen. Linke bestimmen was Gut und Böse ist und wer nach ihrer Definition böses sagt, wird zum Freiwild erklärt und darf geschlagen und getreten werden. Ich meine, klar: dieser Typ ist ein besoffener Idiot und redet Scheisse. Das darf aber kein Grund sein, dass zivile Personen ihn schlagen, ihn an der Weiterfahrt hindern und sein Eigentum zurückbehalten. Wird vielleicht bei uns auch soweit kommen, befürchte ich. Wer was falsches sagt, die 'falsche' Partei wählt oder 'falsch' abstimmt, muss mit Prügel rechnen. Linker Faschismus, wie bei den Rechten.
    • Fritz N 17.02.2020 14:24
      Highlight Highlight @Füdli Jup. Nur sind das nicht generell Linke, sondern Linksautoritäre und die beunruhigen imfall auch mich als kommunistischer Linksliberaler (ja sowas geht :) )
    • grünergutmensch 18.02.2020 07:40
      Highlight Highlight Kommunistischer linksliberaler, intressante wortschöpfung;)
  • Marko 32 17.02.2020 08:18
    Highlight Highlight Image Rap, wenn man sich nicht durch Skills sonder durchs Image als Musiker/in profiliert. Die Mainstream Medien lieben es
  • Robi14 17.02.2020 07:28
    Highlight Highlight Wenn ihr das Titelbild nicht zugeschnitten hättet würde man den "fetten Bauch" auch sehen. Bodypositivity ja, selber dünn sein und sich als fett bezeichnen, nein.
  • Locutus70 17.02.2020 03:01
    Highlight Highlight "Sie ist eine afro-indigene, queere Rapperin, Feministin" - in der Definition eurer Zielgruppe werdet ihr immer exakter :xD
  • Domino 17.02.2020 02:24
    Highlight Highlight Zu zehnt auf einen offensichtlich Besoffenen loszugehen, den man noch anstachelt so etwas zu sagen, scheint in meinen Augen nichts mir Grösse zutun zu haben.
    Da hätte es eher jemand gebraucht, der die Szene entspannt und beschwichtigt.
    Zudem er noch von seinem Eigentum entwendet worden war.
    • Ribsi 17.02.2020 10:29
      Highlight Highlight Schau das Video nochmal. Vielleicht fallen dir ein paar Sachen auf.
  • Amkkk 16.02.2020 23:57
    Highlight Highlight Eine puerto ricanerin die sich als afro-indigen bezeichnet?🤔 ich habe genug gehört
    • PastafariLU 17.02.2020 08:42
      Highlight Highlight Viele stammen von Sklaven aus Afrika ab.
    • Locutus70 17.02.2020 13:56
      Highlight Highlight @PastafariLU - So wie Pocahontas? :D
    • grünergutmensch 17.02.2020 14:22
      Highlight Highlight Locutus, was soll die Frage? Anspielung auf eine Demokratin oder...oder...?!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Delg. 16.02.2020 23:04
    Highlight Highlight Der Kilbi gig war ein Witz
  • Tomsen2 16.02.2020 22:46
    Highlight Highlight Feministisch, afroindigene Queerrapperin. Es geht aber schon irgendwie auch um Musik und ob die gut ist? Oder ist das drum herum jetzt wichtiger?
  • Gzuz187ers 16.02.2020 21:54
    Highlight Highlight Wer auf Rasse oder Nation stolz ist hat etwas nicht verstanden.
    • Deckardcain 16.02.2020 22:37
      Highlight Highlight Ich sehe kein problem auf die eigene Nation und deren Geschichte,natürlich in einem angemessenen mass , stolz zu sein,

    • SwissWitchBitch 17.02.2020 08:17
      Highlight Highlight @Deckardcain Ich sehe keine Berechtigung, stolz zu sein darauf dass irgend ein Vorfahre es geschafft hat, ein Kind in Gebiet X zu entbinden, was mich heute Schweizerin sein lässt. Wow, stell dir vor, meine Mutter hat es geschafft, mich in Zürich zur Welt zu bringen. Das wär höchstens Grund zum Stolz wenns irgendwo fern ab der Zivilisation und ohne fremde Hilfe geschehen wäre.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 17.02.2020 09:15
      Highlight Highlight Man kann nicht stolz darauf sein, dass man in der Schweiz geboren wurde.
      Aber dankbar, das es gleich so ein tolles Land ist schon.
  • THEOne 16.02.2020 20:44
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Der müde Joe 16.02.2020 20:06
    Highlight Highlight Jemanden eine verpassen. Suppe über den Kopf kippen. Löst man so Differenzen?
    Wenn ja, dann nehmt euch morgen in Acht! Ich habe heute Süsskartoffelsuppe gemacht und habe genug für alle, die mir blöd kommen!😂
  • Tonkatsu 16.02.2020 20:03
    Highlight Highlight Ich bevorzuge La Gale. Und dann erst noch auf dem besten Radiosender der Schweiz :-)
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    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 17.02.2020 07:11
      Highlight Highlight La Gale ist ja schon gut, aber couleur3 nur, wenn ich grrif ("déchirre ta rroutine") nicht reinkriege.🤘🏻
  • Johnny707 16.02.2020 19:47
    Highlight Highlight Was ist das Antonym von Feminismus?
    • Lucida Sans 17.02.2020 00:19
      Highlight Highlight Ichbidämaaichsägewosduregaat
  • Nino F. 16.02.2020 19:40
    Highlight Highlight Hehe es ist so einfach, schreib "feministisch" und "queer" in den Titel, die Kommentarschreiber rasten aus.
    • Bene86 16.02.2020 20:30
      Highlight Highlight Nein Nino F. Versteh es doch endlich, diese künstlich gehypte Dauerempörung langweilt einfach nur noch.
    • peeti 16.02.2020 23:06
      Highlight Highlight Die künstlich gehypte Dauerempörung der Kommentarschreiber meinst du? Ja, ist schon mühsam. Lässt keine anständige Diskussion zu..
    • JaneSodaBorderless 17.02.2020 06:19
      Highlight Highlight Ja, das wirkt und viele Männer fühlen sich sogleich getriggert, wenn wer nicht dem Standart entspricht und dann noch weiblich ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kennlar 16.02.2020 19:26
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Neruda 16.02.2020 19:09
    Highlight Highlight "Tomboy"... ich finde es schon interessant, müssen wir immer alles klassifizieren.
    • The_real_Zippy 16.02.2020 20:59
      Highlight Highlight Da House of Pain
    • JaneSodaBorderless 17.02.2020 11:28
      Highlight Highlight Neruda: Solange keine Gleichberechtigung herrscht, definitiv ja! Die Gesellschaft soll unbedingt über diese Themen sprechen und debattieren. Sonst ändert sich ja nie was.

      Wenn dann endlich mal alle vor dem Gesetz gleich gestellt sind, können wir auf die Klassifizierungen sehr gerne verzichten.
    • Fritz N 17.02.2020 12:13
      Highlight Highlight Alle vor dem Gesetz gleichgestellt? Wo genau soll denn das momentan noch nicht der Fall sein?
    Weitere Antworten anzeigen
  • The_real_Zippy 16.02.2020 18:59
    Highlight Highlight Irgendwo zwischen "Puff" Daddy und House... Aber Rap? Echt jetzt? Fuck ich glaube ich bin zu Alt für diesen Scheiss...
  • what's on? 16.02.2020 18:47
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    • Nino F. 16.02.2020 19:49
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Kruk 16.02.2020 20:04
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Peldar 16.02.2020 20:49
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  • Militia 16.02.2020 18:40
    Highlight Highlight Wow, ziemlich viel Hass für ein Portal wie Watson und für eine Frau von der wohl die wenigsten hier gehört haben. Schämt euch wenigstens ein bisschen.
    Mir ist sie und ihr Sound auch egal, das gilt aber auch für Gölä oder Lo & Leduc. Trotzdem braucht man ja nicht gerade so zu haten an einem gemütlichen Sonntag.
    • Mate 16.02.2020 20:31
      Highlight Highlight Wenn du andere Meinungen sofort als Hass bezeichnest, zeigt das nur deine schräge Weltandschauung.
    • Blitz Gordon 17.02.2020 07:42
      Highlight Highlight Militia, mit solchen Aussagen bist du Teil des Problems. Punkt.
    • Fritz N 17.02.2020 09:38
      Highlight Highlight Hass? Wo siehst du genau Hass? Schlagwörter und Slogans fragwürdig finden, ist imfall kein Hass
  • Füdlifingerfritz 16.02.2020 18:39
    Highlight Highlight "sie selbst bezeichnet sich als afro-indigene, queere Frau, als kreolische Hexe, Feministin und New Yorkerin."
    Uuuuund ich bin raus...
    • Neruda 16.02.2020 19:15
      Highlight Highlight Ich finde dieses Kategoriesieren schade. Es wird uns Menschen nicht weiterbringen, sondern eher das Gegenteil.
    • grünergutmensch 17.02.2020 07:50
      Highlight Highlight Was ist an diesen bez. schlimm?
    • Fritz N 17.02.2020 09:38
      Highlight Highlight @grünergutmensch das sind Schlagwörter ohne Aussage, darum
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gooner1886 16.02.2020 18:28
    Highlight Highlight Sie kann sein was sie will aber die Musik welche sie macht ist schrecklich und ich mag Rap wenn es denn guter ist.

    Wenn ich von Rap spreche dann natürlich von Künstler wie Run Dmc, Wu Tang Clan, NWA, Immortal Technique, Cypress Hill etc.
    • The Count 16.02.2020 20:16
      Highlight Highlight Der Boomer Spruch ist leider extrem langweilig. Mach mal was konstruktives, ja?
    • Mitläufer 16.02.2020 20:35
      Highlight Highlight Ok, Kiddy. :)
      Genial, witziger und vielsagender Kommentar von dir (wenn man 16 ist zumindest). Danke Wander Kern's Revenge
    • Peldar 16.02.2020 20:51
      Highlight Highlight Musik entwickelt sich halt weiter und verändert sich, so auch Rap. Obe das wem gefällt, ist geschmackssache.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Die Kirsche 16.02.2020 18:20
    Highlight Highlight Ihr Auftritt an der Kilbi war peinlich. 20 Minuten Playback und dann noch das Publikum beleidigen.
    • Fritz N 17.02.2020 09:40
      Highlight Highlight Jup, ich war da und hab gemeint ich spinn
      "Bühnentauglichkeit" LOL
  • Gubbe 16.02.2020 18:12
    Highlight Highlight Ein hübsches Frauchen, das auf der 'leck mich' - Welle schwimmt. Das reicht einfach nicht.
    • SwissWitchBitch 17.02.2020 08:20
      Highlight Highlight "Frauchen", echt?
    • Spargel 18.02.2020 01:52
      Highlight Highlight Hexchen
  • Ricola74 16.02.2020 17:15
    Highlight Highlight Fetter Bauch? Das soll ein fetter Bauch sein? Da würde mir bei mir selber body positivity, auch leicht fallen. Ein winzig kleines Haitfältchen am Bauch.... Ich weiss ja nicht wo da die Body positivity bleibt
  • Calvin Whatison 16.02.2020 17:12
    Highlight Highlight Wenn’ ich Nokia wäre, würde ich auf Schadensersatz klagen. Aber sowas von. 🤔
  • w'ever 16.02.2020 17:10
    Highlight Highlight klingt mehr wie ein verwöhnter balg die ihre emotionen nicht kontrollieren kann/will.
    • kupus@kombajn 16.02.2020 17:43
      Highlight Highlight Oh ja! Die ist sicher ein verwöhntes Balg....wächst in der Bronx auf, Mutter stirbt, als sie 10
      war, wird in Pflegefamilien missbraucht und blau geschlagen, haut mit 16 und 3$ in der Tasche ab...
  • My Senf 16.02.2020 17:08
    Highlight Highlight Sprich, sie weiss selber nicht was sie ist

    Gute Voraussetzungen um Musik zu machen 😁
    • Gwdion 16.02.2020 17:43
      Highlight Highlight Wer weiß schon, was er ist? Wer so etwas von sich behauptet, hat wohl einfach die Suche nach Antworten aufgegeben.
    • SwissWitchBitch 16.02.2020 18:39
      Highlight Highlight 🤔
      Benutzer Bild
  • neutrino 16.02.2020 17:05
    Highlight Highlight Komisch, bei mir löst das gar nichts aus. Finde das eher so ein bisschen lächerlich.
  • Anna Landmann 16.02.2020 17:03
    Highlight Highlight Ui, der Kilbi-Gig (kurz nach der Suppen-Geschichte) war Katastrophe, da hatte ihr auch irgendwas nicht gepasst gehabt.

    Bewundernswerte Geschichte, tolle Künstlerin, wichtig für die Bewegung. Aber im weissen Europa scheint sie sich nicht wirklich wohlzufühlen. Nicht zu unrecht wahrscheinlich, verglichen mit den USA haben wir haben hier auch null echte Sensibilität für Rassismus. Sogar die, die meinen „woke“ zu sein.
    • BöserOnkel 16.02.2020 18:11
      Highlight Highlight Welche Bewegung? Wenn ein Mädel wie sie aufgrund ihrer Geschichte sich als Feministin bezeichnet, kann man dies doch einigermassen nachvollziehen. Bei euch verwöhnten und dauerfrustrierten Schweizer Tanten ist es allerdings schlicht lächerlich.
      Und wer sich selber in erster Linie über seine Rasse definiert sollte sich vielleicht mal ein paar Gedanken darüber machen, was Rassismus eigentlich bedeutet.
      Und ihr Biene Maja Menschen plärt mir nicht wieder die Ohren voll, von wegen den Okelz. Mein Name hat andere Gründe.
    • Neruda 16.02.2020 19:32
      Highlight Highlight @BöserOnkel: Welche Gründe? Schlägst du deine Neffen? 😂
    • 044 508 39 39 het sie gseit 16.02.2020 21:36
      Highlight Highlight Anna

      Wir sind ja auch keine Amis.
      Bei uns ist,s mit der Rassismus Hysterie noch nicht ganz so weit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Barracuda 16.02.2020 16:59
    Highlight Highlight Ihr Hit "1992"?
    War das nicht "3310"? 🤔
  • jjjj 16.02.2020 16:53
    Highlight Highlight Was ist afro-indigen?
    • Nino F. 16.02.2020 17:17
      Highlight Highlight Ich glaube dir nicht, dass du das nicht verstehst.
    • jjjj 16.02.2020 17:38
      Highlight Highlight Und warum definieren sich Amis immer so wahnsinnig über ihre „Rasse“?
    • milkdefeater 16.02.2020 17:41
      Highlight Highlight Habe den Ausdruck noch nie gehört, nehme aber an, dass sie eine halb afrikanische halb uramerikanische Abstammung hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • jjjj 16.02.2020 16:53
    Highlight Highlight Ok.
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