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Bruce Willis lebt wegen seiner Demenz nicht mehr bei seiner Familie

FILE - In this Nov. 10, 2014 file photo, Bruce Willis attends the 2014 Glamour Women of the Year Awards at Carnegie Hall in New York. Willis, Kristen Stewart and Blake Lively are among the stars of Wo ...
Bruce Willis leidet an Demenz.Bild: Evan Agostini/Invision/AP/Invision
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Bruce Willis lebt nicht mehr bei seiner Familie – «er würde das so wollen»

Es gibt Momente, in denen Liebe bedeutet, jemanden loszulassen – zumindest räumlich. Für Emma Heming Willis war genau das nötig, um sowohl ihrem Ehemann Bruce Willis als auch ihren gemeinsamen Töchtern gerecht zu werden.
28.08.2025, 22:4728.08.2025, 22:47
Jennifer Ullrich / watson.de

Die Diagnose Demenz hat das Leben der Familie grundlegend verändert, mit emotionalen Folgen für alle Beteiligten. Der Hollywood-Star Bruce Willis, bekannt aus Filmen wie «Stirb langsam» oder «The Sixth Sense», leidet an frontotemporaler Demenz (FTD). Diese Form der Erkrankung betrifft besonders die Bereiche im Gehirn, die für Sprache, Verhalten und Persönlichkeit zuständig sind.

Die Diagnose erhielt Willis im Jahr 2023. Seitdem wird die Öffentlichkeit in behutsamen Etappen über seinen Gesundheitszustand informiert.

Ehefrau von Bruce Willis trifft schwierige Entscheidung

In einem bewegenden Interview mit ABC-Journalistin Diane Sawyer sprach seine Ehefrau Emma Heming Willis nun über die bisher schwerste Entscheidung in dieser Zeit: Bruce lebt inzwischen nicht mehr unter einem Dach mit seiner Frau und den gemeinsamen Kindern Mabel (13) und Evelyn (11).

Er wurde in ein speziell angepasstes Haus mit Pflegepersonal verlegt – eine Massnahme, die vor allem dem Schutz und der Entwicklung der Kinder dienen soll.

«Bruce würde das für unsere Töchter wollen», erklärt Emma Heming Willis in dem ABC-Special »Emma and Bruce Willis: The Unexpected Journey". Die Familie habe erkannt, dass die Bedürfnisse der Kinder in einer Umgebung besser erfüllt werden können, die nicht durch die fortschreitende Erkrankung geprägt sei.

Trotz der räumlichen Trennung bleibt der Kontakt eng. Heming Willis berichtet, dass sie mit den Mädchen regelmässig bei Bruce sei – etwa zum Frühstück oder Abendessen. «Wenn wir bei ihm sind, sind wir draussen oder schauen einen Film. Es geht einfach darum, mit Bruce zusammen zu sein», erläutert sie.

Das neue Zuhause beschreibt sie als Ort voller Wärme, Liebe und Fürsorge. Bekannte des Schauspielers kämen oft vorbei, um ihn zu besuchen und Freude in seinen Alltag zu bringen.

Auf die Frage, was sie Bruce am liebsten fragen würde, wenn ein Gespräch wie früher möglich wäre, antwortet Heming Willis, sie wolle wissen, ob es ihm gut gehe, ob er sich ängstige oder sich etwas anderes wünsche. «Ich würde einfach gerne wieder mit ihm sprechen können», so ihre ehrlichen Worte.

Bruce Willis: Die Anfänge seiner Krankheit

Im Interview erinnert sich Heming Willis auch an den Moment der Diagnose. Als der Begriff «frontotemporale Demenz» fiel, sei sie «in Panik» geraten. Sie habe das Wort zunächst nicht einmal aussprechen können. Ihr Mann habe die Zusammenhänge damals wohl noch nicht ganz erfasst.

Die ersten Anzeichen der Krankheit seien subtil, aber alarmierend gewesen: «Er war früher sehr gesprächig und präsent. Doch plötzlich wurde er ruhiger. Bei Familienfeiern zog er sich mehr zurück.» Später verlor er zunehmend Worte, ein früheres Stottern kehrte zurück.

Trotz aller Herausforderungen versucht Heming Willis, dankbar zu bleiben. «Bruce ist noch immer sehr mobil und insgesamt körperlich in guter Verfassung. Es ist sein Gehirn, das versagt.» Die Familie habe neue Wege gefunden, mit ihm zu kommunizieren – auf nonverbale, aber liebevolle Weise.

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Action-Filme von Bruce Willis
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«Stirb langsam»Bild: 20th Century Fox
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