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Pepsi und Politiker gegen Auftritt von Kanye West an Londoner Festival

Das Comeback von Kanye West schlägt wenig überraschend hohe Wellen.
Das Comeback von Kanye West schlägt wenig überraschend hohe Wellen.Bild: Invision / Chris Pizzello

Pepsi und Politiker gegen Kanye West – Londoner Festival in Gefahr

Ein Festival, ein Weltstar – und plötzlich steht alles auf der Kippe. Was als grosses Comeback gefeiert werden sollte, entwickelt sich nun zu einer handfesten Kontroverse. Im Zentrum: Kanye West, wie so oft.
06.04.2026, 05:2106.04.2026, 05:21
Jennifer Ullrich / watson.de

Während sich Fans auf seine Rückkehr auf die Bühne freuen, wächst die Kritik. Jetzt hat die Debatte sogar direkte Konsequenzen für eines der grössten Musik-Events in Grossbritannien.

In der Vergangenheit hatte es sich Kanye West schon des Öfteren mit wichtigen Partnern wie Adidas verscherzt. Nun holen ihn diese Eklats wieder ein, und zwar zu einem wichtigen Zeitpunkt.

Wegen Kanye West: Pepsi geht auf Distanz

Wie Variety berichtet, hat Pepsi seine langjährige Partnerschaft mit dem Wireless Festival in London beendet. Das Unternehmen erklärte in einem kurzen Statement: «Pepsi hat beschlossen, sein Sponsoring des Wireless Festivals zurückzuziehen.»

Die Entscheidung fiel nur wenige Stunden, nachdem der britische Premierminister Keir Starmer deutliche Kritik an Kanye West geäussert hatte.

Hintergrund ist der geplante Auftritt von Ye als Headliner. Der britische Premierminister Keir Starmer urteilte, es sei «zutiefst besorgniserregend», dass Kanye West trotz früherer antisemitischer Aussagen und der Verherrlichung des Nationalsozialismus gebucht wurde. Antisemitismus in jeder Form sei «abscheulich» und müsse konsequent bekämpft werden.

Auch andere Persönlichkeiten aus der Politik positionierten sich gegen den Auftritt. So forderte der Parlamentarier Ed Davey, man müsse härter gegen Antisemitismus vorgehen.

Aus dem Umfeld von Londons Bürgermeister Sadiq Khan hiess es derweil, die früheren Aussagen und Handlungen des Künstlers seien «beleidigend und falsch» und spiegelten nicht die Werte der Stadt wider.

Skandal-Rapper Kanye West: Hochmut kommt vor dem Fall

Die Kritik kommt für Kanye West zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Bei Konzerten in den USA zeigte er sich selbstbewusst und äusserte, man habe ihm gesagt, er würde nie wieder in den USA auftreten. Doch nun gebe er zwei ausverkaufte Shows.

Ausserdem bedankte er sich bei seinen Fans dafür, dass sie ihm auch in schwierigen Zeiten treu geblieben sind.

Gleichzeitig bleibt seine von Skandalen geprägte Vergangenheit ein zentrales Thema. Erst vor wenigen Monaten hatte er sich öffentlich entschuldigt und erklärt, er habe eine schwierige Phase durchlebt. Die Kritik an früheren Aussagen und Aktionen ebbt dennoch nicht ab.

Sein geplanter Auftritt beim Wireless Festival wäre sein erster in Grossbritannien seit über einem Jahrzehnt. Ob es tatsächlich dazu kommt, ist angesichts der aktuellen Entwicklungen jedoch ungewiss.

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Gina3
06.04.2026 06:58registriert September 2023
« Erst vor wenigen Monaten hatte er sich öffentlich entschuldigt und erklärt, er habe eine schwierige Phase durchlebt »
Exigent hat er nur erklärt, dass er an einer echten psychischen Störung leidet: Er soll gesagt haben, dass er an einer bipolaren Störung leidet, und sich für das Unrecht entschuldigt haben, das er angerichtet hat.
Nun:
Das Unrecht, das er angerichtet hat, ist ungeheuerlich!
Ich weiß nicht, ob eine einfache Entschuldigung ausreicht?
Welche weiteren Taten oder Worte kann er vorweisen, um zu zeigen, dass er es wirklich bereut?
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