Luzern: Das will man sich nicht bieten lassen – Rekordstrafe für Hooligan
- Am 25. Mai letzten Jahres war anlässlich des Fussballspiels zwischen dem FC Luzern und dem FC Zürich die Hölle los. Fans beider Lager lieferten sich eine gewalttätige Auseinandersetzung mit Sachbeschädigung als Folge. Gestern gab die Luzerner Staatsanwaltschaft Auskunft über die Konsequenzen für die Randalierer, wie die «Neue Luzerner Zeitung» schreibt.
- Von 34 gesuchten Chaoten wurden 26 identifiziert. Zehn davon erhielten Geldstrafen zwischen 3900 und 15'600 Franken. Letzteres ist die höchste Geldstrafe, die im Kanton Luzern je gegen Randalierer erteilt wurde.
- Doch: Die hohe Strafe gilt bedingt, also während einer Probezeit von drei Jahren.
- Bei den zehn Verurteilten handelt es sich laut Staatsanwaltschaft primär um Anhänger des FC Zürich.
- «Es gilt, dass wir mit den Strafen auch zeigen, dass wir das im Kanton Luzern nicht akzeptieren und auch ein Signal setzen», gab diese bekannt. (rwy)
