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Deutscher stürzt vor Neuseeland ins Meer – und überlebt wegen des «Navy-Seal-Tricks»



In grösster Seenot hatte Arne Murke einen Einfall, der ihm das Leben rettete. Die Rettung des Deutschen in Neuseeland sorgt für Aufsehen.

Gegenüber dem «New Zealand Herald» berichtet Murke: «Ich wurde für ein oder zwei Sekunden im Wasser neben dem Boot hergezogen, aber dann löste sich das Seil zum Glück, und ich schwamm ohne Schwimmweste im Wasser. Nur mein T-Shirt, meine Jeans, das war alles.»

Es folgten dramatische Szenen: Sein Bruder warf dem 30-Jährigen eine Rettungsweste hinterher, doch die bekam Murke nicht zu fassen. Das Boot zum in Seenot steckenden Bruder zurücksteuern? Nicht möglich. Das verhinderte ein Motorschaden der 12-Meter-Yacht.

Doch Murke hatte einen Einfall, der ihm schliesslich das Leben retten sollte. Der Norddeutsche erinnerte sich nämlich an eine Technik, die er sich von der US-Elite-Kampfeinheit Navy Seals abgeschaut hatte: «Ich atmete tief durch, zog meine Jeans aus, machte Knoten am Ende der Beine und blies die Jeans auf. Ich zog sie über Wasser und bekam Luft hinein und schob sie dann unter Wasser – ich hatte eine improvisierte Schwimmweste.»

Zweieinhalb Stunden musste Murke so auf offener See ausharren – doch dann kam die Rettung in Form der alarmierten Küstenwache.

Ein Video der örtlichen Küstenwache zeigt, wie Murke mit seiner improvisierten Schwimmweste von Rettungskräften in den sicheren Helikopter gezogen wird.

«Glücklicherweise kannte ich den Trick mit der Jeans. Ohne die Jeans wäre ich heute nicht hier, sie waren wirklich das, was mich gerettet hat.»

Die Stunden auf See müssen nervenaufreibend gewesen sein. Murke erinnert sich: «Als ich im Wasser war, dachte ich nur, dass ich meine Tochter nicht ohne Vater zurücklassen kann. Das war die grösste Motivation.» Und weiter: «Das Wasser brach über mich herein, und es wurde kalt. Meine Beine begannen zu zittern. Ich musste die Jeans wieder aufpumpen, weil sie ein wenig Luft verlor, sie war irgendwie verdreht.»

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So geht der «Navy-Seal-Trick». Video: YouTube/BlackScoutSurvival

Das Seenot-Erlebnis hat der erfahrene Seemann bestens verdaut, laut «New Zealand Herald» plant er bereits das nächste Abenteuer: «Ich kenne das Risiko, aber ich habe keine Angst davor. Ich werde in Zukunft nur super vorsichtig sein. Ich würde niemals sagen, dass ich nicht mehr aufs Meer gehen werde oder dass ich zu viel Angst hätte.»

(pb)

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Video: nfr

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24
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    Alle Leser-Kommentare
  • Joe Smith 12.03.2019 09:56
    Highlight Highlight Den einfachsten und besten «Navy-Seal-Trick» kannte er offenbar nicht: auf einer Jacht einfach grundsätzlich immer eine Schwimmweste zu tragen.
    • Astrogator 12.03.2019 12:35
      Highlight Highlight Und/oder sich einklinken...
    • who cares? 12.03.2019 17:11
      Highlight Highlight Als er sich entschieden hatte keine Rettungsweste anzuziehen, war ihm seine Tochter wohl nicht so wichtig. Aber er "kennt ja das Risiko".
    • Bav 13.03.2019 06:51
      Highlight Highlight Was seid ihr denn für Besserwisser?
  • 2fel 12.03.2019 09:17
    Highlight Highlight wie es levis wohl vermarkten wird 🤔
  • lilie 11.03.2019 18:45
    Highlight Highlight Sehr eindrücklich. Ich frage mich nur, wie man die Hose über den Kopf schwingen kann, wie es der Mann im Video zeigt, wenn man keinen festen Boden unter den Füssen hat. 🤔

    Aber fantastisch, dass der junge Mann sich erinnern und selbst über Wasser halten konnte! 👍
    • ands 11.03.2019 22:09
      Highlight Highlight Das müsste schon möglich sein. Man wird den Kopf dabei nicht über Wasser halten können. Aber das ist ja auch nicht nötig.
    • Astrogator 12.03.2019 12:36
      Highlight Highlight Wassertreten? Schaut mal synchronschwimmen 😉
  • Mutbürgerin 11.03.2019 18:34
    Highlight Highlight Wär's eine Frau gewesen, hätte sie mit dem BH zurück kiten können.
  • loquito 11.03.2019 18:27
    Highlight Highlight Schon cool der Trick. Aber 2 Stunden hätte er wohl gerade noch überlebt, ach ohne Jeans...
    • Lukee 12.03.2019 16:44
      Highlight Highlight Zwei Stunden auf offener See mit starker Strömung und sehr kaltem Wasser?
      Das bräuchte eine außerordentliche Ausdauer oder ein eiserner Wille
    • loquito 12.03.2019 18:57
      Highlight Highlight Woow 110 Leute können im Salzwasser keine 2h sich treiben lassen... Oder blitzen gerne.
    • loquito 13.03.2019 11:38
      Highlight Highlight Die Strömung und das Wasser ziehen dich nicht runter. Die kälte wird nicht weniger. Müde wird man ein bisschen, aber sry 2h, nicht 8 und auchc keine 2 Tage... Die meisten ertrinken aufgrund von Panik und nicht wegen der Strömung selbst. Aber egal, hier hats wohl viele, welche nicht am Schwimmunterricht teilgenommen haben...
  • Pana 11.03.2019 18:23
    Highlight Highlight Krass. Das probier ich nachher mal in meiner Badewanne aus.
    • Schluch 11.03.2019 18:44
      Highlight Highlight schwimm bloss nicht zu weit raus
    • Pana 11.03.2019 20:56
      Highlight Highlight Scheint auf jeden Fall zu funktionieren. Untergegangen bin ich nicht. Gerettet allerdings auch nicht. Meine Freundin schmiss mir noch ne Flasche Shampoo hinterher, als sie auf meine Hilferufe herbeigerannt kam.
    • Sherlock_Holmes 12.03.2019 11:42
      Highlight Highlight Made my day! 🤣
  • Daniel Martinelli 11.03.2019 18:15
    Highlight Highlight Also wenn sie dei Navy Seals da mal keinen Scheiss beigebracht haben. Auch nasse Hosen haben massig Löcher. Da muss schon einer Gummihosen anhaben. Wo wir gleich beim Thema wären. Wenn die Sache mit der improvisierten Schwimmweste funktionieren soll, ist es nützlich zwei Kondome dabei zu haben. Aufblasen und in die Hosenbeine stecken. Dann, hoffen das der Gummi nicht platzt.
  • TRL 11.03.2019 17:45
    Highlight Highlight Zum Glück hatten sie keine Löcher, seine Jeans!
    • salamandre 11.03.2019 18:26
      Highlight Highlight wer trägt den schon Jeans mit Löcher?😂
    • bhauswirth 11.03.2019 19:19
      Highlight Highlight Macht mal eine Umfrage 😊🤔
    • salamandre 11.03.2019 21:09
      Highlight Highlight also die Reaktionen auf meinen Spruch kommen einer Umfrage schon verdammt nahe
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