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Wer wird Millionär: Alle verzocken sich – ausser dieser Langzeitstudent

Im grossen WWM-Zockerspecial verzocken sich alle – nur dieser Langzeitstudent nicht

04.10.2022, 11:4704.10.2022, 12:56

Bei der gestrigen Ausgabe von «Wer wird Millionär?» gab es fast nur Verlierer. Günther Jauch machte es seinen Kandidatinnen und Kandidaten aber auch wirklich nicht einfach: Das dreistündige Zockerspecial kannte nämlich besondere Regeln.

Bis zur 16'000-Euro-Frage durfte kein Joker verwendet werden. Kennt man die Antwort wirklich nicht, darf man einen benutzen – dafür verfallen alle weiteren. Das wurde denn auch einigen zum Verhängnis. Zum Beispiel dem ersten Kandidaten mit dem illustren Namen Hans vom Ende. Der Salesmanager scheitert an dieser 4000-Euro-Frage – weil er sich weigert, einen Joker zu nehmen:

4000 Euro: Womit lässt sich zu durchaus erschwinglichen Preisen der heimische Garten verschönern?
An dieser Umfrage haben insgesamt 21288 Personen teilgenommen

Hans vom Ende tippt unsicher auf die Zasternelken. Er liegt falsch – es sind die Moosrosen. Immerhin fällt er nur auf 1000 Euro – statt wie normalerweise auf 500. Schliesslich werden beim Zockerspecial die Summen auf den meisten Gewinnstufen verdoppelt. So hätten «am Ende» (Achtung, Wortspiel) auch ganze zwei Millionen statt nur einer gewunken. Mit der Betonung auf hätten – denn kein Kandidat, keine Kandidatin, kam nur annähernd in diese Sphären.

Zwei Frauen versuchten es nach dem Salesmanager, auch sie scheiterten: Mariel Weigel nimmt gerade mal 8000 Euro mit nach Hause und Anke Mikalauskas scheitert, weil sie den Zusatzjoker vor der 16'000-Euro-Stufe einsetzt – und sich danach jokerlos verzockt. Es war aber auch eine schwierige Frage – bei der sie die richtige Antwort gleich zu Beginn ausschliesst:

32'000 Euro: Wer verwandelt sich am Ende der Geschichte in einen Luftgeist?
An dieser Umfrage haben insgesamt 18974 Personen teilgenommen

Es wäre Ariel, die kleine Meerjungfrau, gewesen.

Neben dem Zoo-Mitarbeiter Jörg Riehemann, der am Ende der Sendung immerhin bei 64'000 Euro und noch zwei Jokern steht, ist es ein ewiger Student, der an diesem Abend die grösste Summe abräumt: Niklas Buhl studiert im 13. Semester im Bachelor BWL und schafft es bei Günther Jauch, bis zur erforderlichen Stufe keinen Joker zu verballern.

Wer wird Millionär?-Kandidat Niklas Buhl
Wenn es mit der Familie ins Schwimmbad ging, sei er immer «krank» gewesen: Niklas Buhl lüftet bei Günther Jauch ein Geheimnis.Bild: rtl

Für seinen langen Uni-Aufenthalt schämt sich der 27-Jährige nicht – dafür für etwas anderes. Vor sechs Jahren liess sich Buhl beide Oberarme tätowieren. Am Montag gestand er im Fernsehen, dass er die Tattoos bis heute vor seinem Vater geheimgehalten hat.

«Sorry, Papa!», entschuldigt sich der Student, während er seine Tattoos zeigt. Für seine Leistung auf dem heissen Stuhl bei «Wer wird Millionär?» muss er sich hingegen nicht entschuldigen: Als Einziger räumt Buhl 64'000 Euro ab. Hättest du das auch geschafft?

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11 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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sansibar
04.10.2022 13:07registriert März 2014
13 Semester sind jetzt auch nicht ewig, wenn man nebenher arbeitet… 😅
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Somnambulator
04.10.2022 12:32registriert Mai 2020
Zum Feedback zur ersten Frage: Die Befehlsform heisst Imperativ. Der Indikativ ist der dritte Modus neben Imperativ und Konjunktiv. Die Normalform jeder Zeitform quasi.
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Elsa Roth – als eine Frau an der Spitze des Schweizer Skisports stand
Die Bernerin Elsa Roth war Rennfahrerin, Skilehrerin und Funktionärin. Sie gründete den Schweizerischen Damenskiclub mit und führte ab 1939 die Geschäfte des nationalen Skiverbands während fast 35 Jahren. Heute ist ihr Name nur wenigen ein Begriff.
Roth kam am 15. Februar 1906 als fünftes Kind einer Berner Burgerfamilie zur Welt. Ihr Vater war Wirt, die Mutter wird in den Akten als «Privatière» bezeichnet. Nach dem frühen Tod des Vaters wuchs sie in der Stadt mit ihrer Mutter und ihrem Stiefvater auf. Hans Dinkelmann war unter anderem Nationalrat für die Radikalen (heute: FDP) und später Mitglied der Generaldirektion der SBB. Roth besuchte die Sekundarschule in Bern und absolvierte eine Fortbildungsklasse an der städtischen Mädchenschule mit den Schwerpunkten Erziehungs- und Haushaltungskunde. Danach ging sie als 17-Jährige für einen einjährigen Sprachaufenthalt nach England.
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