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Carla Schauer am Tattag beim Geld abheben.
Bild: Kapo Aargau

Vierfachmord: «Von einer Trennung waren wir weit entfernt», sagt Carla Schauers Lebenspartner

Erstmals spricht Georg M. (47), der Lebenspartner der ermordeten Carla Schauer (†48) über das Drama von Rupperswil. Er dementiert vehement ein Gerücht, dass die Beziehung am Ende war.
14.01.2016, 10:5514.01.2016, 15:34

Schon über drei Wochen sind vergangen, seit die Mörder von Rupperswil das Leben von Carla Schauer (†48), ihrer Söhne Davin (†13) und Dion (†19) sowie dessen Freundin Simone F. (†21) ausgelöscht haben. Wie der Stand der Ermittlungen ist, ist für die Öffentlichkeit unklar. Oberstaatsanwaltschaft und Kantonspolizei hüllen sich aus ermittlungstaktischen Gründen in Schweigen.

Dafür machen Gerüchte rund um den Rätselmord die Runde: War es ein Beziehungsdelikt? Vom «Blick» wird ein Nachbar der ermordeten Familie zitiert: «Es heisst, Carla und ihr Freund hätten sich eine Woche vor der Tat getrennt. Es habe Streit gegeben.»

«Sie sassen an einem Zweiertisch in einer Ecke des Restaurants und blieben recht lange. Die Stimmung war friedlich, von Streit keine Spur. Die beiden wirkten verliebt und hatten bestimmt einen schönen Abend.»
Bären-Wirtin in Rupperswil

Georg M. (47), der Lebenspartner von Carla Schauer widerspricht. «Von einer Trennung waren wir weit entfernt», sagt er zu «Blick». «Es war voller Harmonie zwischen uns. Bis zum Schluss.»

Erst am Freitag vor der Tat vom Montag, 21. Dezember 2015, hat er seine Liebste zu einem Candle-Light-Dinner in den Bären in Rupperswil ausgeführt. «Über viele Stunden sassen wir dort zusammen.»

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Vierfachmord von Rupperswil AG
quelle: keystone / alexandra wey
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Die Wirtin des Gasthofs bestätigt den Besuch. «Sie sassen an einem Zweiertisch in einer Ecke des Restaurants und blieben recht lange. Die Stimmung war friedlich, von Streit keine Spur. Die beiden wirkten verliebt und hatten bestimmt einen schönen Abend.»

«Unerträgliche Leere»

Georg M. sagt ausserdem, dass er bis zuletzt mit Carla Schauer und ihren Söhnen im Haus im Spitzbirrliquartier gelebt habe. Wann er es verlassen hat, «dazu darf ich nichts sagen».

Und wie es ihm, dem Leiter einer Bank-Filiale, geht? Er spricht von einer «Leere, die unerträglich ist». Und dass er sich mit Arbeit abzulenken versucht. «Manchmal gelingt das.» (pz)

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