DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Rupperswil Carla Schauer beim Geld abheben

Carla Schauer am Tattag beim Geld abheben.
Bild: Kapo Aargau

Vierfachmord: «Von einer Trennung waren wir weit entfernt», sagt Carla Schauers Lebenspartner

Erstmals spricht Georg M. (47), der Lebenspartner der ermordeten Carla Schauer (†48) über das Drama von Rupperswil. Er dementiert vehement ein Gerücht, dass die Beziehung am Ende war.



Schon über drei Wochen sind vergangen, seit die Mörder von Rupperswil das Leben von Carla Schauer (†48), ihrer Söhne Davin (†13) und Dion (†19) sowie dessen Freundin Simone F. (†21) ausgelöscht haben. Wie der Stand der Ermittlungen ist, ist für die Öffentlichkeit unklar. Oberstaatsanwaltschaft und Kantonspolizei hüllen sich aus ermittlungstaktischen Gründen in Schweigen.

Dafür machen Gerüchte rund um den Rätselmord die Runde: War es ein Beziehungsdelikt? Vom «Blick» wird ein Nachbar der ermordeten Familie zitiert: «Es heisst, Carla und ihr Freund hätten sich eine Woche vor der Tat getrennt. Es habe Streit gegeben.»

«Sie sassen an einem Zweiertisch in einer Ecke des Restaurants und blieben recht lange. Die Stimmung war friedlich, von Streit keine Spur. Die beiden wirkten verliebt und hatten bestimmt einen schönen Abend.»

Bären-Wirtin in Rupperswil

Georg M. (47), der Lebenspartner von Carla Schauer widerspricht. «Von einer Trennung waren wir weit entfernt», sagt er zu «Blick». «Es war voller Harmonie zwischen uns. Bis zum Schluss.»

Erst am Freitag vor der Tat vom Montag, 21. Dezember 2015, hat er seine Liebste zu einem Candle-Light-Dinner in den Bären in Rupperswil ausgeführt. «Über viele Stunden sassen wir dort zusammen.»

Die Wirtin des Gasthofs bestätigt den Besuch. «Sie sassen an einem Zweiertisch in einer Ecke des Restaurants und blieben recht lange. Die Stimmung war friedlich, von Streit keine Spur. Die beiden wirkten verliebt und hatten bestimmt einen schönen Abend.»

«Unerträgliche Leere»

Georg M. sagt ausserdem, dass er bis zuletzt mit Carla Schauer und ihren Söhnen im Haus im Spitzbirrliquartier gelebt habe. Wann er es verlassen hat, «dazu darf ich nichts sagen».

Und wie es ihm, dem Leiter einer Bank-Filiale, geht? Er spricht von einer «Leere, die unerträglich ist». Und dass er sich mit Arbeit abzulenken versucht. «Manchmal gelingt das.» (pz)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

China will Militärbudget erhöhen

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Mäusefamilie aus Grünabfuhr in Kaiseraugst AG gerettet

Eine unbekannte Person hat am Samstag in Kaiseraugst AG in einem öffentlichen Grüncontainer sechs lebendige Wüstenrennmäuse entsorgt. Von der Täterschaft fehlt jede Spur. Die Polizei konnte die Mäusefamilie retten.

Ein Anwohner hatte die Wüstenrennmäuse im Grüncontainer am Junkholzweg um 17.30 Uhr aufgefunden und sich beim Polizeinotruf gemeldet, wie die Kantonspolizei Aargau am Montag mitteilte.

Eine Patrouille rückte aus und rettete die Mäuse. Die zwei erwachsenen Nager und die vier Jungen …

Artikel lesen
Link zum Artikel