Schweiz
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Statt 500'000 noch 800 Franken wert: Umzonung bringt Rentnerin um ihre Altersvorsorge

Für Rosmarie Kohli ist es der Schock ihres Lebens: Statt rund einer halben Million Franken ist ein Grundstück in ihrem Besitz nur noch 800 Franken wert. Grund: Die Gemeinde hat das Land vom Wohn- zum Landschaftsareal umgezont. Ohne das Wissen der Rentnerin.



Video: kaltura.com

«Für mich kam die Nachricht sehr schockierend», erklärt Rosmarie Kohli gegenüber dem Regionalsender Tele M1. Das Land sei ausgezont worden, ohne dass die 74-Jährige darüber informiert wurde. «Und dies, obwohl uns beim Kauf zugesichert worden war, dass dies nicht geschehen werde», fügt die Rentnerin an. 

Die Bauverwaltung von Reinach bestätigt bei einem Besuch von Tele M1, dass sich Rosmarie Kohli vor sieben Jahren erkundigt hatte, wie das Land für ein Bauvorhaben zu erschliessen sei. An ein Informationsversprechen für eine allfällige Auszonung könne man sich dort aber nicht erinnern. «Bei rund 4'500 Grundeigentümern in der Gemeinde können wir das gar nicht», erklärt Philipp Rüber, Leiter Bau und Planung der Gemeinde Reinach, gegenüber dem Regionalsender. Als Grundeigentümer habe man aber eine gewisse Pflicht, sich zu informieren und könne in so einem Fall das Gespräch mit der Gemeinde suchen. 

Ein schwacher Trost für Rosmarie Kohli, für die das Land eine wichtige Reserve darstellte. Sie hat das Land geerbt, die Bäume auf dem Gelände habe noch ihr Grossvater gepflanzt. Nun hat sich der Wert des Grundstücks in Luft aufgelöst – von rund 500'000 auf mickrige gut 800 Franken. 

Kanton bestätigt Vorgehen der Gemeinde

Auch vom Kanton erhält die Rentnerin keine Rückendeckung. Daniel Kolb von der Abteilung Raumentwicklung beim Kanton Aargau bestätigt: «Die Gemeinde ist nicht verpflichtet, jeden einzelnen Grundeigentümer in so einem Fall anzuschreiben. Es genügt eine Publikation im kantonalen Amtsblatt.»

Rosmarie Kohli hat in der Sache mittlerweile Beschwerde beim Kanton eingereicht. Diese wurde aber abgewiesen. Gegenüber Tele M1 sagt sie: «Ich hoffe, wenigstens eine Entschädigung für meinen Verlust zu bekommen. Ich habe das Land all die Jahre lang versteuert – für nichts.» (luk) (aargauerzeitung.ch)

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63Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Madison Pierce 15.09.2017 15:59
    Highlight Highlight Bei uns im Nachbardorf ist das Gegenteil passiert: ein Bauer hatte an zentraler Lage Landwirtschaftsland. Er hat sich immer gegen eine Einzonung gewehrt, da er nicht bauen, sondern weiterhin seine Pferde dort weiden lassen wollte.

    Die Gemeinde hat das Land dann trotzdem eingezont und ihm mit Enteignung gedroht, würde er es nicht bebauen oder verkaufen.

    Merke: Der Schutz des Eigentums gilt in der Schweiz nicht so, wie man sich das als Laie vorstellt. "Öffentliches Interesse" ist ein dehnbarer Begriff.
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 15.09.2017 15:53
    Highlight Highlight Zum Thema Informationspflicht habe ich ein berühmtes Zitat aus dem Hitchhiker's guide:

    •"Ähm ... Bewohner der Erde! Hier spricht Protestnik Vogon Jeltz vom galaktischen Hyperraum-Planungsrat...

    ...Es gibt keinen Grund, dermaßen überrascht zu tun. Alle Planungsentwürfe und Zerstörungsanweisungen haben 50 Ihrer Erdenjahre in Ihrem zuständigen Planungsamt auf Alpha Centauri ausgelegen. Wenn Sie sich nicht um ihre ureigensten Angelegenheiten kümmern, ist das wirklich Ihr Problem."
  • gesetzesbecher 15.09.2017 15:46
    Highlight Highlight Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts seit den 1960er-Jahren handelt es sich bei Auszonungen nur um entschädigungspflichtige "materielle Enteignungen", wenn ein "voraussehbarer künftiger Gebrauch" ohne die Auszonung "in naher Zukunft mit hoher Wahrscheinlichkeit realisiert werden könnte".

    Das bedeutet, dass ein Grundstück, für das keinerlei Überbauungspläne bestehen, grundsätzlich ohne Entschädigung ausgezont werden kann.
  • satyros 15.09.2017 14:58
    Highlight Highlight Was ich nicht verstehe: Sie hat Land in der Bauzone geerbt. Der Sinn von Bauzonen ist, dass darin gebaut wird. Wieso hat sie also das Land nicht bebaut? Oder jemandem verkauft, der darauf bauen will? Mein Mitleid hält sich in Grenzen.
    • 7immi 16.09.2017 06:36
      Highlight Highlight vielleicht hat es bereits ein überangebot? bei uns im dorf stehen zig wohnungen leer, da würde auch nicht drauflos bauen nur dass gebaut ist...
    • satyros 16.09.2017 09:20
      Highlight Highlight Wenn niemand bauen will, ist das Land auch nicht 500'000 wert.
  • Dragonlord 15.09.2017 14:34
    Highlight Highlight Mich würde interessieren, wieviel die Dame denn effektiv an Steuern für das Land bezahlt hat. Wie hoch ist ihr realisierter Verlust?
    Was waren ihre Pläne mit dem Land?
    Wie sieht ihre finanzielle Situation aus?
    Bevor ihr hier ein "theoretischer" Wert entschädigt wird, sollte man doch prüfen, ob sie dies wirklich nötig hat. Es gäbe evtl. andere, die es viel nötiger hätten.
  • chicadeltren 14.09.2017 20:17
    Highlight Highlight Das kommt einer Enteignung gleich. Die Gemeinde sollte die Differenz bezahlen müssen!
  • Thomas_54 14.09.2017 19:46
    Highlight Highlight Bei allem Respekt - aber was will man mit 74 Jahren mit einem Baugrundstück oder 500'000.-? Besser an die Jugend weitergeben!
  • pilajos 14.09.2017 18:26
    Highlight Highlight Ich kannte auch so einen Fall in der West-
    schweiz. Leider hat eine Gemeinde den
    längeren Schnauf als eine schon ältere
    Person. Man wartet bis Gras (übers Grab?)
    gewachsen ist und macht dann das Ge -
    schäft. - Ich finde, eine kurze Mitteilung
    vorher an den Grundbesitzer, wäre nicht
    zuviel verlangt! Werden z.B. Steuern nicht
    bezahlt, hat man auch Zeit dafür!
  • Quacksalber 14.09.2017 17:58
    Highlight Highlight Ist doch ein schönes Erbe an die Nachkommen, dass das Land nicht verbaut wird.
  • FrancoL 14.09.2017 15:40
    Highlight Highlight Da kann einiges NICHT stimmen. Umzonungen sind zu publizieren und unterliegen einer Einsprachefrist. Wenn man aber diese Einsprachefrist verstreichen lässt dann hat man keine Rechtsmittel mehr. Es ist auch nicht Sache der Gemeinde die Umzonungen fest zu setze, es ist ein Begeheren der Gemeinde und der Kantonsrat hat diese abzusegnen.
    Also so ahnungslos konnte die liebe Frau nicht sein. Ich rate da am Ball zu bleiben und zu hinterfragen, so ist zu vieles unklar. Steuern: da wäre anzumerken, dass wenn das Grundstück NICHT erschlossen war auch keine Steuern für Bauland angefallen sind.
    • Maruel 14.09.2017 16:18
      Highlight Highlight Es gibt viele Menschen, die sich keinen Deut um die Ortsplanung der Gemeinde scheren. Es ist ja nicht so, dass der Planungsprozess in wenigen Tagen abgeschlossen ist. Oft vergehen Jahre von der ersten Information bis zur genehmigten Ortsplanung. Das Interesse der Bevölkerung kann man gut an den Besucherzahlen der Infoveranstaltungen der Gemeinde messen. Von 5000 Einwohnern erscheinen oft nur 10-20 Nasen. Unter den anderen 4970 Personen gibt es dann eben solche wie besagte Rentnerin, die dann nach der Genehmigungen aus allen Wolken fallen und vor vollendeten Tatsachen stehen.
    • blablup 14.09.2017 18:29
      Highlight Highlight Wenn ich mir jeden verschobenen Kanaldeckel präsentieren lassen darf und vielleicht niemals etwas relevantes zu hören kriege, warum jemals meine Zeit mit Infoveranstaltungen verschwenden. Aber ein sinnvolles Informationsmanagement von Gemeinden zu erwarten wäre ja absurd, oder?
    • Maruel 14.09.2017 20:09
      Highlight Highlight @ blackup
      Wie gesagt, Ortsplanungen sind ein jahrelanger Prozess. Es gibt immer eine Infoveranstaltung. Es gibt immer ein Mitwirkungsverfahren, während dessen die Bevölkerung sich einbringen darf und soll, aber selten tut. Zum Schluss gibts das Genehmigungsverfahren, da kann man dann Einsprache erheben usw. In der Regel wird über die ganze Planung über verschiedene Kanäle informiert: Lokalzeitung, Hompage der Gemeinde, Infoveranstaltungen, Amtsblatt usw. Wenn man aber über Jahre Null Interesse an der eigenen Gemeinde hat, verpasst man eben alles. Und ist am Ende eben der angeschmierte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tatwort 14.09.2017 14:32
    Highlight Highlight Im Kanton Glarus zum Beispiel laufen auch solche Merkwürdigkeiten: Land von Auswärtigen wird umgezont, und die Einheimischen können mit dem knapper werdenden Bauland den grossen Reibach machen...
  • Schneider Alex 14.09.2017 14:26
    Highlight Highlight Dass das Baulandhorten auch einmal in die Hosen gehen kann, verstehe ich. Die gute Frau hätte das Land halt erschliessen lassen müssen. Eine frühzeitige amtliche, persönliche Aufklärung über ihre Situation durch das Gemeindebauamt wäre allerdings anständig gewesen.
  • Randy Orton 14.09.2017 14:08
    Highlight Highlight Ich habe Mitleid mit der Frau. Ich nehme das Grundstück für 1000.-.
    • -woe- 14.09.2017 19:16
      Highlight Highlight 1'100.00

      zum Ersten...
      zum Zweiten...
    • Reto Disk 15.09.2017 13:05
      Highlight Highlight 1200
    • -woe- 15.09.2017 15:43
      Highlight Highlight 1'200.00

      Zum Dritten!

      (Ich gratuliere Reto Disk)
  • Gubbe 14.09.2017 14:01
    Highlight Highlight Die Gemeinde hat leider auch so einen Bauleiterkönig, der glaubt, alles gehöre ihm. 4500 Personen gehören der Gemeinde an, und alle haben Land genau in dem Teil, der ausgezont wird? Der Mann ist Angestellter der Gemeinde und hat das zu umzonende Land den Eignern mitzuteilen. Dies bevor das geschieht. Die Frau hat ja das Land als Alterssicherheit behalten.
  • fax 14.09.2017 13:51
    Highlight Highlight .. 800.-? Ich kaufs!!
  • whatthepuck 14.09.2017 12:41
    Highlight Highlight Hoffentlich der Anfang einer einsetzenden Bewegung. Es war in erster Linie schon immer nur die öffentliche Hand, welche diese Privatpersonen durch den Nutzungsplan reich machte. Jahrelang mit Bauland spekulieren aufgrund einer Zonierung, für die man nichts kann und für die man nie auch nur einen Finger krumm gemacht hat - leider geht dieser Schuss viel zu selten nach hinten los.

    Bauland, welches nicht bebaut werden will, wird ausgezont. Für eine konsequente Raumplanung, gegen Spekulation.
    • Gubbe 14.09.2017 14:04
      Highlight Highlight Sie erben 100000 Franken, zahlen Steuern. Nach 10 Jahren kommt ein Gemeindeangestellter und verlangt von Ihnen 90000 Franken. Wahrscheinlich geben Sie das mit Freuden her.
  • murrayB 14.09.2017 12:29
    Highlight Highlight Ja, und wie ist es im umgekehrten Fall?

    Zuerst profitiert man als Bauer Jahrelang von Subventionen und als Dank wird man noch Millionär, wenn aus dem Landwirtschafts- Bauland wird...

    "Niemand macht mehr Millionäre" müsste eigentlich eine andere Antwort haben!
    • bjoern85 14.09.2017 13:43
      Highlight Highlight Wievie Bauern kennen Sie (persönlich), die mithilfe von Subventionen Millionär wurden? Ohne industrielle Mittel hat es ein durchschnittlicher Bauer heute schwierig.
    • Eine_win_ig 14.09.2017 14:16
      Highlight Highlight Bjoern... richtig lesen... er hat nie behauptet, durch Subventionen würden Bauern zu Millionären.
    • peeti 14.09.2017 14:27
      Highlight Highlight Lies genauer bjoern: Millionär wird man als Bauer über Nacht, nachdem die Gemeinde umgezont hat. Das hat nichts mit den Subventionen zu tun
    Weitere Antworten anzeigen
  • Aussensicht 14.09.2017 12:15
    Highlight Highlight Hab mal gehört, dass es für solche Fälle einen Fonds gibt in den alle Einzahlen müssen welche Gewinn machen wenn das Land umgezont wird.
  • walsi 14.09.2017 12:04
    Highlight Highlight Die Frau hat das Land geerbt, sie hat also nichts verloren. Die 500'000 sind auch nur ein theoretischer Wert. Wer garanteirt denn, dass sie es zu diesem Preis hätte verkaufen können?
    • BigE 14.09.2017 12:19
      Highlight Highlight Und wenn sie es "nur" für die Hälfte hätte verkaufen können (Bauland ist gefragt), hätte sie Fr. 249'200.-- mehr als jetzt! ^^
    • Stinkender Wookie 14.09.2017 12:33
      Highlight Highlight Werden die Steuern nicht nach dem Wert des Grundstückes angepasst? Oder liege ich da falsch?
    • riqqo 14.09.2017 13:17
      Highlight Highlight Und jährlich eine halbe Million «Vermögen» versteuern kostet nichts? :-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Karl33 14.09.2017 11:14
    Highlight Highlight So richtig klar ist der Artikel nicht. Man kann in der Schweiz nicht Bauland auszonen, ohne die Besitzer zu entschädigen. Besser nochmal recherchieren.
    • NotWhatYouExpect 14.09.2017 12:09
      Highlight Highlight Das wollte ich jetzt auch wissen und kurz Google angeschmissen.

      "
      Nicht jede Auszonung wird entschädigt (II)
      Konkret wird eine Entschädigung nur geschuldet, wenn
      eine hohe Realisierungswahrscheinlichkeit besteht, d.h.
      wenn das Grundstück zum Zeitpunkt der Auszonung
      überbaubar gewesen und mit hoher Wahrscheinlichkeit
      in naher Zukunft überbaut worden wäre (genügende
      Erschliessung, Bautätigkeit in der Umgebung).
      "

      Quelle: http://www.5001.ch/DesktopModules/ViewDocument.aspx?DocumentID=KrknvItGQO8=
    • peeti 14.09.2017 12:10
      Highlight Highlight Jein. Das Bundesgericht fährt hier je nach Gebiet eine harte Linie. Gerade vor 1980 wurden in der Schweiz unverhältnismässig viel Land eingezont, also ohne späteren Bedarf. Dies kann nun auch ohne Entschädigung rückgezont werden (wäre finanziell auch gar nicht möglich). Wie dies im aktuellen Beispiel aussieht ist aber nicht klar.
    • publisher 14.09.2017 13:07
      Highlight Highlight Uns ging es leider im Kanton Luzern auch so. Ein Teil des Grundstücks wurde umgezont, ein weiterer Teil zum Naturschutzgebiet erklärt und mit dem Rest von den ehemals 3000 m2 können wir nichts mehr anfangen. Dies alles ohne Entschädigung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • CASSIO 14.09.2017 11:10
    Highlight Highlight ich biete 2000 chf für das land
    • CASSIO 14.09.2017 12:38
      Highlight Highlight und das meine ich ernst. die dame kann sicher über watson an mich gelangen.
    • Valon Gut-Behrami 14.09.2017 12:40
      Highlight Highlight 😁😁
    • iNo 14.09.2017 20:08
      Highlight Highlight Und was willst du damit? Du darfst bichteinmal darauf zelten gehen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • chabacha 14.09.2017 11:05
    Highlight Highlight Dass man beim Spekulieren auch verlieren kann, ist doch klar.
    • wipix 14.09.2017 11:59
      Highlight Highlight Ich denke nicht, dass bewusst spekuliert wurde. Jedoch scheint das Land von Ihrem Grossvater noch Bewirtschaftet worden sein. Dann hat es Ihr Vater oder Mutter geerbt und es wurde eingezont (Reserve-/Bauzone). Dann stieg natürlicg der Wert rapide, und die Freude der Besitzer... Wie gewonnen, so zerronnen. Immerhin hat sie es nicht teuer erworben (wenn es nicht aus einer Erbegem. rausgekauft werden musste). Die Versteuerung könnte höchstens auf Grund von Belehnung zu Ihrer Gunsten gelaufen sein.
  • Wehrli 14.09.2017 10:37
    Highlight Highlight Sie hätte das Land bebauen sollen, auch wenn nur mit einer Betonsäule.

    Zumindest für die bezahlten Steuern müsste sie vergütet werden, der Rest ist schwierig zu bewerten.
    • reconquista's creed 14.09.2017 11:54
      Highlight Highlight Weshalb vergütet?
      Sie hat die Steuern ordentlich bezahlt da es vorher Bauland war.
      Dann eher eine Wertverlust-Entschädigung. Wie du aber richtig schreibst wäre dies schwierig zu bewerten.
  • TheMan 14.09.2017 10:29
    Highlight Highlight Die Gemeinde braucht Geld. Kauft das Land nun für 800. Zont danach wieder zu Bauland um und Verkauft wieder Teuer. So Betrügt man d am Normalen Bürger.
    • reconquista's creed 14.09.2017 11:56
      Highlight Highlight Kauf du es doch für 900.- und sorge dafür, dass es zurückgezont wird.
      Aber Achtung, dann wärst du noch der grössere Betrüger als die "bösen" Gemeinden...
    • wipix 14.09.2017 12:01
      Highlight Highlight TheMan: das ist schlichtweg Schwachsinn! Deine Interpretation ist sehr weit hergeholt und max. Stammtisch Niveau!
    • CASSIO 14.09.2017 12:05
      Highlight Highlight TheMan, dies passiert immer wieder. Meistens kassiert aber nicht die Gemeinde, sondern ein Immounternehmer mit gutem Draht zur Gemeinde.
    Weitere Antworten anzeigen

Nach Hasskommentaren: Gemeindeschreiber von Boswil beurlaubt

Also doch: Dem Boswiler Gemeindeschreiber Daniel Wicki werden die Hasskommentare auf Facebook zum Verhängnis. Der Gemeinderat hat am Montagabend beschlossen, Wicki ab sofort zu beurlauben. Inzwischen wurde auch eine Strafanzeige eingereicht.

Der Gemeinderat bedauere die «unbedachten und menschenverachtenden Posts» ihres Gemeindeschreibers Daniel Wicki. «Diese sind nicht tolerierbar.» Das schreibt der Gemeinderat von Boswil in einer Medienmitteilung von Montagabend. Die Konsequenz: «Der Gemeinderat hat an der Sitzung vom 10.12.18 entschieden, den Gemeindeschreiber ab sofort zu beurlauben.»

Weitere Massnahmen würden getroffen und in der Personalakte festgehalten. Diese Konsequenzen unterliegen der Schweigepflicht.

Wicki machte im …

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