Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

«Mangel an Willen und Talent»: SVP Aargau schiesst scharf gegen ihre Ex-Regierungsrätin



Die in ihrer Partei umstrittene Aargauer Regierungsrätin Franziska Roth tritt aus der SVP aus und übt ihr Amt als Parteilose weiter aus. Dies gab sie am Dienstag in Aarau vor den Medien bekannt.

Bezirksrichterin Franziska Roth beantwortet Fragen nach ihrer Wahl in den Aargauer Regierungsrat in Aarau am Sonntag, 27. November 2016. Im Kanton Aargau hat die SVP erstmals einen zweiten Sitz in der Regierung erobert. In der Stichwahl setzte sich Bezirksrichterin Franziska Roth deutlich gegen Yvonne Feri (SP) und Maya Bally (BDP) durch. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Tritt aus der SVP aus: Franziska Roth. Bild: KEYSTONE

Die SVP habe sie mit diversen diffusen Vorwürfen eingedeckt und sie quasi zum Rücktritt gezwungen, sagte Roth. Sie habe aber feststellen können, dass sie seit ihrem Amtsantritt im Departement Gesundheit und Soziales viele Veränderungen habe bewirken können.

Sie werde weiterhin dezidiert bürgerlich politisieren und schliesse eine Rückkehr in die SVP nicht aus, sobald dort andere Leute ans Ruder kommen. Einen Wechsel in eine andere Partei komme für sie nicht in Frage, weil die SVP ihre politische Heimat bilde.

Hartes Communiqué der SVP

Die SVP Aargau reagierte postwendend auf den Parteiaustritt – und wie: «Franziska Roth mangelt es an Willen, Interesse und Talent, das Regierungsamt auszufüllen. Auch ihr Arbeitseinsatz ist ungenügend.»

Leider habe sie die Hilfe ihrer Partei nicht angenommen, damit sie die «dringend notwendigen Korrekturen bezüglich Führung, Organisation und Kommunikation hätte vornehmen können».

Und weiter: «Die SVP Aargau muss anerkennen, dass sie das Leistungsvermögen von Franziska Roth falsch eingeschätzt hat, und bittet die Aargauerinnen und Aargauer in aller Form um Entschuldigung für diese im Jahr 2016 beschlossene Nomination.» Der Titel der Medienmitteilung: «Hoffnungslos».

Die frühere Brugger Bezirksrichterin Roth ist seit Anfang 2017 im Amt. Sie hatte sich im zweiten Wahlgang der Aargauer Regierungsratswahlen vom November 2016 überraschend und deutlich gegen Nationalrätin Yvonne Feri (SP) und Grossrätin Maya Bally (BDP) durchgesetzt.

Mit der Wahl von Roth war die SVP erstmals mit zwei Sitzen in der fünf Mitglieder zählenden Aargauer Regierung vertreten. Roth eroberte nicht nur den Sitz von Susanne Hochuli (Grünen), sondern auch deren Departement Gesundheit und Soziales.

Unter Druck

Franziska Roth steht wegen ihrer Leistung als Regierungsrätin schon länger unter Druck. Erst recht seit einer sehr kritischen Fraktionserklärung von drei Parteien im Aargauer Grossen Rat.

Und noch mehr, seit ihre eigene Partei ihr im März öffentlich ein Ultimatum gestellt hat. Gelängen ihr bis im Sommer nicht massive Verbesserungen im Departement, müsse sie zurücktreten, hiess es. Roth machte allerdings sogleich klar, dass sie nicht zurücktreten werde. (mlu/sda/az)

Aktuelle Polizeibilder: Postauto rammt Auto

Das könnte dich auch interessieren:

Nach Maurers Englisch-Desaster: Jetzt nimmt ihn Martullo in die Mangel (You Dreamer!😂)

Link zum Artikel

13 Cartoons, die unsere Gesellschaft auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

Super-GAU für Huawei? Das müssen Handy- und PC-User jetzt wissen

Link zum Artikel

Perlen aus dem Archiv: So (bizarr) wurde 1991 über den Frauenstreik berichtet

Link zum Artikel

Strache-Rücktritt: Europas Nationalisten haben einen wichtigen General verloren

Link zum Artikel

Steakhouse serviert versehentlich 6000-Franken-Wein – die Reaktionen sind köstlich

Link zum Artikel

Das Huber-Quiz: Dani ist zurück aus den Ferien. Ist er? IST ER?

Link zum Artikel

Instagram vs. Realität – 14 Vorher-nachher-Bilder mit lächerlich grossem Unterschied

Link zum Artikel

8 Gerichte, die durch die Beigabe von Speck unwiderlegbar verbessert werden

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Themen
89
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
89Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • einmalquer 24.04.2019 18:05
    Highlight Highlight Den Bergbahnen mangelt es an Willen, Interesse und Talent, das Amt auszufüllen. Auch ihr Arbeitseinsatz ist ungenügend.
    Leider haben sie die Hilfe ihrer Partei nicht angenommen, damit sie die dringend notwendigen Korrekturen bezüglich Führung, Organisation und Kommunikation hätten vornehmen können.
    Die SVP muss anerkennen, dass sie das Leistungsvermögen der Bergbahnen falsch eingeschätzt hat, und bittet die Touristen und Touristinnen in aller Form um Entschuldigung.

    Die Touristengebiete konnten nicht beschliessen aus der SVP auszutreten, sie sind dort nicht Mitglied.

    Frei nach einer SVP-Medienmitteilung.
  • gondwana 23.04.2019 22:17
    Highlight Highlight Roth, Glarner und Stamm....Goofie, Donald und Mini Maus aus dem SVP-Disneyland Aargau.
    • d.r. 24.04.2019 11:08
      Highlight Highlight Hmm, Stamm als Goofy ist ja sehr o.k., aber Glarner ist doch eher Kater Karlo.
  • Nelson Muntz 23.04.2019 21:46
    Highlight Highlight Mangel an Talent ist doch das Markenzeichen der Sünnelis
  • jackhammer 23.04.2019 20:29
    Highlight Highlight
    Play Icon
  • Pitefli 23.04.2019 19:54
    Highlight Highlight Communiqué? Karrieretechnische Hinrichtung wäre treffender formuliert.
  • Sonnenfeld28 23.04.2019 19:49
    Highlight Highlight Da ist der SVP die Rechnung einmal nicht aufgegangen. Als sie nominiert wurde war man noch der Meinung, dass Frau Hochuli von den Grünen noch einmal antritt und deshalb aussichtslos ist. Der eigentliche Kronfavorit wäre dann aussichtsreich erst 4 Jahre später angetreten.
  • bintang 23.04.2019 19:12
    Highlight Highlight Eine selten unsympathische Frau!
    • Phrosch 23.04.2019 19:48
      Highlight Highlight Ein selten unnötiger Kommentar.
  • Rim 23.04.2019 18:39
    Highlight Highlight Tja. Das ist das Risiko, das ein SVP PolitikerIn halt hat. Die SVP bringt jeden in jedes Amt, solange er/sie "primitiv" genug ist, um bei der Basis Stimmen zu generieren. Mehr braucht es im Allgemeinen nicht. Wird dann aber offensichtlich, dass die Person extreme fachliche/moralische Defizite hat (aber nur wenn es offensichtlich ist, bzw. droht auf zu fliegen) geht es meist sehr schnell. Die Person wird auf die eine oder andere Weise "entfernt". Nicht dass mich das stören würde ;-)
    • Makatitom 23.04.2019 21:10
      Highlight Highlight Die Art und Weise wie der rückgratlose Kantonalpräsi die "Dame" tituliert stört mich aber schon, schliesslich nannte er sie vor Kurzem noch "hochkarätige Persönlichkeit.
      Wo ist jetzt die Eigenverantwortung, von der diese "Herren" immer predigen? Shliesslich hat er die Dame portiert, also wäre ein Rücktritt doch jetzt angesagt. Aber eben, typisch $SVP im Allgemeinen und $SVP AG im Speziellen: Grosse Klappe und rein gar nichts dahinter, dafür ein gutes Echo wegen den Hohlräumen zwischen den Ohren
  • ujay 23.04.2019 18:23
    Highlight Highlight Ist ja toll: Die SVP Aargau hat Roth als Regierungsrätin portiert und konstatiert ihr ein Totalversagen. Wo bleibt die Selbstkritik bei dieser Partei? Wie sieht das Auswahlverfahren für ein solches Amt aus bei der SVP? Wo sind die Verantwortlichen für dieses Debakel und warum stehen die nicht hin und erklären sich, statt nun den ganzen Mistkübel über dieser Frau auszuschütten. Ganz elendes Spiel dieser Partei.
  • wasps 23.04.2019 17:13
    Highlight Highlight Schon unglaublich, wie die Leute miteinander umspringen. Und das sollen Vorbilder sein?
  • Schneider Alex 23.04.2019 16:58
    Highlight Highlight Die grossen Kritikaster sollen jetzt selbst einmal kandidieren, mit dem Risiko nicht gewählt zu werden umgehen lernen und allenfalls das Haifischbecken Departement Gesundheit und Soziales übernehmen.
  • d.r. 23.04.2019 16:40
    Highlight Highlight SVP und Exekutive passt halt nicht zusammen, siehe auch Wallis. Da ist nicht Problembewirtschaftung und das Propagieren angeblich einfacher Lösungen mit Schuldzuweisungen und Sündenböcken gefragt, sondern das Erarbeiten schwieriger, problemorientierter Lösungen, die möglichst alle Interessen berücksichtigen und tragfähig sind und Teamfähigkeit, soziale und fachliche Kompetenzen voraussetzen. Der Umgang dieser Partei - wie auch schon mit den Bundesräten Samuel Schmid und Widmer-Schlumpf - spricht übrigens auch Bände. Etwas unappetitlich das alles.
  • Lowend 23.04.2019 16:18
    Highlight Highlight Die SVP zeigt sogar in der Pressemitteilung was für Witzvögel da tätig sind, denn da wird Frau Roth von Herr Burgherr vorgeworfen, dass: «...Arbeitsbeginn Montagmorgen nicht erst um 10 Uhr...» sei und die Unterschrift lautet:

    Nationalrat Thomas Burgherr, Parteipräsident, 079 xxx xx xx (erreichbar ab 13 Uhr)

    Wirklich ganz grosses Kino!

    https://www.svpag.ch/wp-content/uploads/sites/12/Medienmitteilung-RR-Franziska-Roth-Parteiaustritt.pdf
    • ands 23.04.2019 16:50
      Highlight Highlight Es soll Leute geben, die telefonisch nicht erreichbar sind, weil sie arbeiten. Vermutlich hatte Herr Burgherr eine Sitzung oder er hat unterrichtet.
    • Lowend 23.04.2019 17:45
      Highlight Highlight Netter Versuch, aber Zeit für's Mittagessen muss in dem Fall für solche feinen Herren auch noch sein, selbst wenn die Hütte lichterloh brennt. 🤣
    • wasps 23.04.2019 18:29
      Highlight Highlight Sicher hatte Herr Burgherr einen Termin mit seinem Anwalt, um die kommende Klage gegen ihn wegen übler Nachrede und ehrverletzenden Äusserungen zu besprechen. Mit anschliessendem Mittagessen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Käpt'n Hinkebein 23.04.2019 15:51
    Highlight Highlight Kann bitte irgendwer erläutern, warum Frau RR genau kritisiert wird? Ausser Schlagworten wie mangelnde Kommunikation, Kritikunfähigkeit und Überforderung wird weder im Artikel noch in den Kommentaren etwas aufgeführt. Das sind ernst zu nehmende Vorwürfe, aber mir fehlen die Hintergründe und explizite Vorfälle.

    Und ja, die Frage ist ernst gemeint. Ich würde gerne mehr über die Arbeitsqualität der Frau RR wissen. Das Verhältnis zu ihrer Partei interessiert mich vorliegend nicht (auch wenn ich mir das Grinsen auf den Stockzähnen verkneifen muss).
    • ands 23.04.2019 16:57
      Highlight Highlight https://www.aargauerzeitung.ch/dossier/Franziska%20Roth
    • Käpt'n Hinkebein 24.04.2019 08:12
      Highlight Highlight Danke ands, aber genau dafür war ich zu faul. Ein Kurzabriss hätte es getan ;)
  • Mutbürgerin 23.04.2019 15:23
    Highlight Highlight Das passiert halt, wenn man Quotenfrauen braucht.
    • Wander Kern 23.04.2019 17:27
      Highlight Highlight Quotenfrauen in der SVP😂
    • Mutbürgerin 23.04.2019 18:10
      Highlight Highlight Hochuli war eine Frau. Die BDP und SP brachten auch eine Frau. Die SVP musste eine Frau aus dem Hut zaubern. Immerhin hatte die beste der drei Kandidatinnen gewonnen.
    • Wander Kern 23.04.2019 20:02
      Highlight Highlight Die Beste hat gewonnen, herrlich! 😅
      Und ich nehme an, die Roth war das Beste, was die SVP zu bieten hatte. Sie 'mussten' ja eine Frau portieren, wegen der strengen Quotenregelungen im Kanton Aargau. Habe gehört, auf Nichteinhaltung der Quote steht ein Jahr Rüeblitortenverbot.
  • Charivari 23.04.2019 14:46
    Highlight Highlight Kommt der Coco-Luzi nicht auch aus der SVP Aargau?
  • Triumvir 23.04.2019 14:29
    Highlight Highlight Wer SVP'ler/innen wählt, muss sich nicht wundern, wenn der vermeintliche Wahlschuss nicht ins Schwarze trifft, sondern vielmehr nach hinten los geht :-P Mein Beileid mit den Wähler/innen hält sich deshalb in argen Grenzen. Aber aus Wahlschaden wird man(n) - und hoffentlich auch frau - klug oder auch nicht :-P. Btw. Ich habe noch nie irgendeine SVP'ler/in gewählt und werde das auch in Zukunft nicht tun!
  • herrkern (1) 23.04.2019 14:24
    Highlight Highlight Ein seltener Fall, bei dem jede/r Beteiligte im Unrecht ist. Die SVP, die betroffene Regierungsrätin, letztlich sogar die Wähler. Oder: alle haben bekommen, was sie gewählt haben.
  • RETO1 23.04.2019 14:23
    Highlight Highlight Die SVP gibt wenigstens zu Fehler gemacht zu haben
    Bei andern Parteien gibt es sowas leider nie, gar nie
    • Dominik Treier (1) 23.04.2019 15:46
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Lisbon 23.04.2019 16:33
      Highlight Highlight Wie, die SVP gibt Fehler zu?
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 23.04.2019 17:27
      Highlight Highlight Ist heute Gegenteiltag?
  • what's on? 23.04.2019 13:48
    Highlight Highlight Eine perfekte SVP-Kommunikations-Vorlage
    «Die SVP *Kanton* muss anerkennen, dass sie das Leistungsvermögen von *Sündenbock* falsch eingeschätzt hat, und bittet die *Wähler* in aller Form um Entschuldigung für diese *Floskel* Nomination.»
  • Roman Loosli 23.04.2019 13:37
    Highlight Highlight Wer solche Leute wählt ist selber Schuld. Haupsache asylanten und EUbashing...
  • sherpa 23.04.2019 13:30
    Highlight Highlight Frau Roth hat es offenbar noch immer nicht begriffen, dass sie in diesem Amt völlig überfordert ist, ihr die Mitarbeiter reihenweise davon laufen und ihre sog. Kommunikation weitgehend auf der Strecke geblieben ist.Allerdings ist die SVP auch nicht ganz aus dem Schneider, hat sie Frau Roth beim Wahlkampf massiv unterstützt und sie in die höchsten Tönen gelobt. Von dem ist nun nichts mehr übrig geblieben und der Parteichef der Sektion Aargau der SVP hart sich in einen Interview mit der AZ für das damaligen Verhalten und die der Bevölkerung abgegebene Wohlempfehlung offiziell entschuldigt!
    • Makatitom 23.04.2019 21:25
      Highlight Highlight Das war keine Entschuldigung, das war Sündenbock suchen und finden, dem Sündenbock, den man vor Kurzem noch als "hochkarätige Persönlichkeit"bezeichnet hat den Dolch in den Rücken stossen, dem Sündenbock dann noch einen Tritt inden Hintern zu verpassen und ihn zu beschimpfen.
      Und ja, #käLuschtFränzi ist inkomeptent, aber wie inkompetent müssen dann erst diejenigen sein die sie portiert haben
  • tromboner 23.04.2019 13:20
    Highlight Highlight Diese Baselbieterin hätte nie gewählt werden dürfen... Aber mit dem heutigen Tag hat sie ja ihre Abwahl akzeptiert.
    • Triumvir 23.04.2019 14:31
      Highlight Highlight Falsch: Wohl eher: "diese - nun ex - SVP'lerin hätte nie gewählt werden dürfen...
  • amore 23.04.2019 13:16
    Highlight Highlight Dass eine Person nicht einsieht, dass sie inkompetent ist für eine bestimmteAufgabe ist tragisch. Dass es mit ihr nicht gehen wird, wusste man schon vor der Wahl. Der Rücktritt als RR wäre für den Aargau ein Segen. Doch das, was jetzt ist, hat die Situation nur noch schlimmer gemacht. Frau RR, bitte treten Sie zurück! Ich vermute, es wäre auch besser für Sie. Und was di SVP betrifft: diese Partei kann man nicht mehr ernst nehmen.
    • Walter Sahli 23.04.2019 13:28
      Highlight Highlight "Dass es mit ihr nicht gehen wird, wusste man schon vor der Wahl."

      Wusste man das? Warum wurde sie dann gewählt?

      Diese Aussage stellt den Stimmberechtigten im Aargau nicht das beste Zeugnis aus.
    • Makatitom 23.04.2019 21:28
      Highlight Highlight Naja, die Aargauer Stimmberechtigten wählten auch Oberwil-Liiri und Koks-Luzi. Und Ice-Age Nicki auch ins Kantonsparlament, also von daher.....
    • Neruda 23.04.2019 22:30
      Highlight Highlight Als informierter Aargauer wusste ich schon vorher, dass diese Person nicht die Fähigkeiten besitzt für die Regierung. Dumm nur wählen die Aargauer scheinbar lieber nach Partei als nach Fähigkeit. "nicht das beste Zeugnis" ist viel zu nett ausgedrückt!
  • RescueHammer 23.04.2019 13:16
    Highlight Highlight Eine Partei demontiert sich selbst und wundert sich, dass der Nachwuchs nicht taugt. Eine Partei entschuldigt sich bei den Wähler für ihr Personal; wie schräg ist das denn?
    • Dominik Treier (1) 23.04.2019 15:40
      Highlight Highlight Vor der Wahl: Wälhlt uns damit die bösen Linken unser Land nicht kaputt machen!
      Nach dieser Sache: Warum habt Ihr die gewählt?! Tut uns leid das wir die aufegestellt haben aber wählt uns damit so jemand inkompetentes nicht wieder an die Macht kommt!
  • Barracuda 23.04.2019 13:14
    Highlight Highlight Frau Roth ist in der Tat massiv überfordert und nicht geeignet für so ein Amt. ABER die SVP war sich dessen von Anfang an bewusst. Frau Roth war bewusst zum Verheizen vorgesehen, da man nicht mit einem zweiten Sitz gerechnet hat und man selbst keine Verantwortung übernehmen wollte im Departement, das für das Asylwesen zuständig ist. Nun ist es anders gekommen als erwartet und die SVP wurde von diesem Bumerang getroffen. Ein himmeltrauriges Spiel der SVP und unter aller Kanone, was sie jetzt hier als Ausrede bringen!
  • WID 23.04.2019 13:10
    Highlight Highlight Die Wähler sind selber schuld wenn sie so eine Person wählen.
  • TheDoctor 23.04.2019 13:10
    Highlight Highlight Was ist mit dieser Partei eigentlich los? Toni Brunner zieht sich aus der Politik zurück und plötzlich geht alles schief..... Ich find's ja gut, aber dennoch...
  • einmalquer 23.04.2019 13:00
    Highlight Highlight Mit Mörgeli hat die SVP weit weniger Probleme obwohl die Bilanz in seinen Berufen - dem vorherigen und dem jetzigen - auch unterirdisch ist.

    Aber er ist eben ein Mann.

    Und Frauen basht die SVP lieber.
    • ja, mein Herr 23.04.2019 14:31
      Highlight Highlight Hören Sie doch auf damit!
      Frauen ständig in eine Opferrolle zu zwängen ist nicht nur faktisch falsch, sondern schadet der öffentlichen Wahrnehmung.
  • IMaki 23.04.2019 12:55
    Highlight Highlight Der Aargau hat die Regierung, die er verdient. Weil man sie gewählt hat.
  • Magenta 23.04.2019 12:53
    Highlight Highlight Frau Roth ist leider resistent gegen jegliche (auch konstruktive) Kritik, völlig unreflektiert und kommunikativ sehr schwach.

    Ich als Aargauerin würde mir deshalb wünschen, dass diese der Aufgabe als RR offensichtlich nicht gewachsene Person endlich zurücktritt.
  • Wander Kern 23.04.2019 12:53
    Highlight Highlight Echt Leute, ich kann nicht auch noch SVP-Kandidaten wählen, nur um die grössten Pappnasen aus der Regierung rauszuhalten.
  • ändu aus B (weder Bärn noch Basel) 23.04.2019 12:49
    Highlight Highlight Gibt es denn (halbwegs objektive und sachliche) Informationen über die Amtsführung von Franziska Roth?
  • Lumpirr01 23.04.2019 12:40
    Highlight Highlight Der durchschnittliche Aargauer SVP - Wähler muss heute einsehen, dass sich die an Frau Roth gesetzten hohen Erwartungen als Regierungsrätin nicht erfüllt haben. Im Wesentlichen scheinen ihre Kommunikationsfähigkeiten nicht den hohen Anforderungen zu entsprechen. Eigenmächtige Entscheidungen ohne Absprache mit den anderen führenden Parteimitgliedern führen nicht zu einem Erfolg. Da Frau Roth's Amtsführung nicht dem Wählerwillen entspricht, soll sie zurücktreten und Platz für einen fähigeren Kandidaten im Rahmen von Neuwahlen Platz machen.
  • Pafeld 23.04.2019 12:35
    Highlight Highlight Ist irgendwie bezeichnend, wenn das einzige mal, dass man von der SVP so etwas ähnliches wie Selbstkritik liest, es einzig und alleine dazu dient, um eine Person zu diskreditieren.
    Diese Partei ist wirklich ein Abszess am Gesäss der schweizer Politiklandschaft.

    Und bei allem Respekt: wenn Inkompetenz neuerdings in der SVP ein no-go sein soll, wird es auf Gemeinde- und Kantonsebene in den nächsten Wochen nur so scheppern. Wenn ausgerechnet die Partei, die Linientreue immer bedingungslos über Fähigkeiten gestellt hat, neuerdings Kompetenz fordert, werden die Listen dieser Partei sehr luftig.
    • waffeleisen 23.04.2019 13:23
      Highlight Highlight Mehr ist dazu nicht zu sagen
    • Eisvogel 23.04.2019 13:44
      Highlight Highlight Luftige Listen - made my day 😊 den Ausdruck merke ich mir.
  • DrFreeze 23.04.2019 12:11
    Highlight Highlight Wenn alle (und sogar die eigene) Parteien gegen sie schießen, sollte sie sich vielleicht selber mal an der Nase nehmen. Aber auch die SVP, welche solche Leute erst wählbar macht.
  • Mutbürgerin 23.04.2019 12:09
    Highlight Highlight Sie hat also alle drei grossen Parteien gegen sich aufgebracht und bricht nun noch mit der eigenen Partei? Wer genau wird sie dann noch wählen? Wird wohl schwierige für ihre weitere politische Zukunft.
    • 05368313-73e9-4f4e-a354-a904c3179b3f 23.04.2019 15:33
      Highlight Highlight Sie wurde gewählt. Aufgestellt wurde sie von der SVP. Das Problem liegt hauptsächlich bei der SVP, die wahrscheinlich schon vorher wusste, wie unfähig Frau Roth ist.
  • Leader 23.04.2019 12:09
    Highlight Highlight Ich hoffe für Sie Frau Roth, dass durch ihren Parteiaustritt ihre Fähigkeiten nun unmittelbar ansteigen.
    Falls nicht- einfach Amt und Funktion aussitzen, dass tun Regierungsräte so in der Schweiz.
  • TanookiStormtrooper 23.04.2019 12:08
    Highlight Highlight Bei inkompetenten Männern verhält die SVP sich irgendwie anständiger...
    • ja, mein Herr 23.04.2019 14:34
      Highlight Highlight Unsinn. Frauen sind keine Opfer!
    • Ich hol jetzt das Schwein 23.04.2019 14:40
      Highlight Highlight Das ist bei T. Burgherr kein Unterschied. Der benimmt sich jedem gegenüber wie Becken tollwütiger Piranhas...
    • Hierundjetzt 23.04.2019 15:07
      Highlight Highlight Die SVP hat nur kompetente Menschen ☝🏼 Wären diese Linggen da nicht, die Schweiz würde nur so blühen.

      Oder so
    Weitere Antworten anzeigen
  • Illuminati 23.04.2019 12:07
    Highlight Highlight Man kann der SVP ja vieles vorwerfen, aber nicht dass sie uns seit Monaten nicht gut unterhält ;)
    Täglich grüsst die SVP...
  • Randy Orton 23.04.2019 12:06
    Highlight Highlight Also Koks kaufen und Falschgeld im Bundeshaus zu haben ist okay, aber wehe man tritt aus der Partei aus, dann mangelt es an Willen und Talent.
    • Dominik Treier (1) 23.04.2019 14:19
      Highlight Highlight Das Koks wurde wohl durch die Parteioberen konfisziert und als die Qualität sichergestellt war, befand man, dass jemand der gutes Koks besorgen kann, doch immer zu was nutze ist...
  • Lowend 23.04.2019 11:57
    Highlight Highlight Nur ein Rücktritt vom Amt hätte dieses Problem mit der schlechten Amtsführung gelöst. Mit Sesselkleben löst sich gar nichts und so bleibt einfach nur die Frage:

    Was ist schlechter? Die Amtsführung von Frau Roth, oder die politische Kultur innerhalb der SVP?

    Die traurige Antwort ist wohl beides und da sieht man wieder mal, was passiert, wenn man SVP Leute in die Regierung wählt.
  • Magnum 23.04.2019 11:42
    Highlight Highlight Mit dem Austritt mag die Regierungsrätin ihr Problem mit der Partei, welche sie ins Amt gebracht hat, gelöst haben. Wie die Erklärung von drei Fraktionen zeigt, ist das eigentliche Problem aber das eigenmächtige Vorgehen dieser Regierungsrätin, welche den Grossen Rat nur unwillig und unvollständig über ihre Pläne und ihr Vorgehen informiert.
    Parteien tragen bei der Kür von Kandidierenden für Exekutivämter eine hohe Verantwortung. Wer wie die SVP wiederholt komplett untaugliche Personen portiert, wird dieser Verantwortung in keiner Art gerecht.
    • Borki 23.04.2019 13:55
      Highlight Highlight Magnum, hast du andere Beispiele für komplett untaugliche SVP-Exekutivpolitiker? Also bei "unterdurchschnittlich bis schlecht" wird die Liste lang, aber bei "komplett untauglich" wie in diesem Fall fällt mir gerade kein aktuelles Beispiel ein.
    • Magnum 23.04.2019 14:05
      Highlight Highlight Der Freysinger käme mir spontan in den Sinn als ein Exekutivpolitiker, der nicht mit dem Parlament kooperieren konnte und/oder wollte. Dies ist unbesehen von den politischen Positionen ein ernsthaftes Problem, weil die Verfassung eine Kooperation von Exekutive und Legislative nun einmal vorsieht.
    • Dominik Treier (1) 23.04.2019 14:15
      Highlight Highlight Sind wir mal ehrlich, eine Partei deren Brot und Butter es schon länger einzig ist ist, Probleme heraufzubeschwören und Dinge zu Skandalen hochzustilisieren, wird wohl kaum viele Konsens- und Lösungspolitiker in ihren Reihen haben, die in einer vertrauensvollen Atmosphäre, mit ihren Mittarbeitern, etwas aufbauen. Siehe Frau Martullo an ihren Verwaltungsratssitzungen... Wer denkt, dass in einem solchen Klima etwas gutes entstehen kann?
  • Wäscheklammer 23.04.2019 11:21
    Highlight Highlight Wie im Kindergarten...
    • einmalquer 23.04.2019 11:33
      Highlight Highlight Mindestens bei uns ist der Kindergarten obligatorisch.

      Da kann man nicht einfach austreten.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 23.04.2019 11:41
      Highlight Highlight @Wäscheklammer
      Aha. In wie fern? Mit welcher Begründung?
      Ich und andere wären da höchstgradig an deinen Argumenten interessiert.
    • Corahund 23.04.2019 11:50
      Highlight Highlight Tüend jetz nöd so blöd.“ Das gibt es auch bei Grünen und SP. Frau Roth tut für den Moment das einzig Richtige. Das braucht Zivilcourage und das hat sie; Chapeau
    Weitere Antworten anzeigen

Auch das noch: Luzi Stamm lief mit einer Million Euro Falschgeld durchs Bundeshaus

Der Aargauer SVP-Politiker Luzi Stamm kaufte in Bern ein Gramm Kokain mit dem Ziel, der Drogen-Mafia in der Schweiz das Handwerk zu legen. Es ist nicht das erste Mal, dass er mit einer skurrilen Geschichte für Aufsehen sorgte.

Der Kokain-Kauf von Luzi Stamm (66) ist nach wie vor Gesprächsthema im Bundeshaus. Am Dienstagabend hatte der Aargauer SVP-Nationalrat in Bern ein Gramm der Droge bei einem Dealer erstanden. Der Rechtsanwalt gab am nächsten Morgen seine Geschichte der Polizei zu Protokoll. Mit seiner Strafanzeige wolle er nicht nur, dass der Dealer bestraft wird, sondern auch die Politik wachrütteln.

Erst vor wenigen Monaten war der Politiker im Bundeshaus schon einmal mit einer anderen speziellen Geschichte …

Artikel lesen
Link zum Artikel