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Bauer Pfisters glückliche Kühe aus dem Fricktal sind plötzlich weltbekannt

Jeden Frühling, wenn Bauer Pfister seine Kühe zum ersten Mal auf die Weide lässt, vollführen diese akrobatische Freudensprünge. Dieses Jahr macht er ein Video davon und stellt es auf Facebook. Es wird innert kürzester Zeit eine Million mal angeschaut.



Seit mehr als zwei Jahren gewähren Yvonne und Reto Pfister von Bözen Einblicke in das bäuerliche Alltagsleben, indem sie Bilder und Texte auf der familieneigenen Facebook-Seite posten. Ein am 31. März veröffentlichtes Video erreicht nun nie erwartete Sphären.

Das einminütige Video zeigt die Kuhherde der Pfisters, die zum ersten mal seit fünf Monaten wieder auf die Weide darf. Die Tiere werden von ihren Frühlingsgefühlen übermannt und stürmen springend und muhend auf die Wiese. Die Szenen sind dermassen herzerwärmend, dass das Video innert wenigen Tagen weltberühmt wird.

Das Video wurde bereits über eine Million mal angeschaut und hat fast 20 000 «gefällt mir»-Klicks. Neben der Anzahl der zum Video gehörenden Kommentare, ist auch deren Herkunft beachtenswert. Darunter finden sich welche aus Frankreich, Italien, den USA und sogar aus Russland.

Für die Facebook-Seite der Pfisters bedeutet dies einen massiven Anstieg des Bekanntheitsgrads. Am 1. April hatte die Seite, nach zweijähriger Existenz, zirka tausend «gefällt mir»-Angaben. Drei Tage später, am 4. April hat die Seite 3300, also mehr als drei mal so viel Fans.Dass nun auch die Kundenzahl für seine Weine und Fleischprodukte so markant ansteigt wie die Klicks seiner Facebook-Seite, damit rechnet Landwirt Reto Pfister nicht. Es sei einfach schön für die Tiere und für die Landwirtschaft, eine solche Aufmerksamkeit zu erhalten.

Die Kühe haben den Winter hindurch zwar täglichen Auslauf und genug Freiheiten sich zu bewegen, doch ist es offensichtlich eine wahre Freude, im Frühling endlich wieder richtig raus zu können. Wer sich die Tiere von nahem anschauen möchte, kann dies übrigens beim Hoffest am 30. April und 1. Mai auf dem Lindenhof tun. (DH) (aargauerzeitung.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • John Smith (2) 05.04.2016 11:50
    Highlight Highlight Ich stell mir gerade vor, wie glücklich diese Kühe erst wären, wenn man ihnen die Hörner nicht ausgebrannt hätte.
    • giandalf the grey 05.04.2016 13:28
      Highlight Highlight Und ich stelle mir vor, wie tot oder verletzt alle (sowohl Mensch als auch Tier) wären, wenn man diesen Kühen die Hörner nicht ausgebrannt hätte.
    • saukaibli 05.04.2016 14:03
      Highlight Highlight Hä??? Hältst du Kühe für gefährliche, aggressive Tiere? Du scheinst ein richtiger Stadtmensch zu sein. Also zur Info: Wenn eine Kuh nicht gerade ein Kalb hat, kann man die ganz getrost einfach so streicheln, die sind ganz lieb, auch die mit Hörnern. Bei mir in der Gegend sieht man glücklicherweise fast nur Kühe mit Hörnern. Und stell dir vor, es gibt weder Verletzte noch Tote deswegen.
    • Lutz Pfannenstiel 05.04.2016 15:17
      Highlight Highlight @ Saukaibli: In den (Anbind-)Ställen sind Kühe mit Hörner natürlich unproblematisch. In den heute vorherrschenden Laufställen stellen Hörner aber in der Tat eine erhebliche Gefahr für Mensch (z.B. Augen!) und Tier (Rangkämpfe unter den Kühen) dar.
      Dass Kühe grundsätzlich ganz lieb sind, steht dem nicht entgegen.
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