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ZUR MELDUNG, DASS AKW AUCH WAEHREND IHRER STILLEGUNGSPHASE

Neuer Besitzer gesucht: Das AKW Gösgen. Bild: KEYSTONE

Sie rentieren nicht mehr – Alpiq will AKW Leibstadt und Gösgen verschenken

Der Stromkonzern Alpiq wollte die beiden AKW Gösgen und Leibstadt ins Ausland verschenken. Nach einer Absage aus Frankreich soll nun der Bund einspringen.



Der Stromkonzern Alpiq, der die Atomkraftwerke Gösgen und Leibstadt massgeblich besitzt, hat vergeblich versucht, die beiden Atommeiler dem französischen Energiekonzern «Electricité de France» (EDF) zu verschenken. Das geht aus einem vertraulichen Protokoll der Energiekommission des Nationalrates hervor, das der «SonntagsZeitung» vorliegt.

Darin wird Alpiq-Verwaltungsratspräsident Jens Alder mit den Worten zitiert: «Ich habe als erstes der EDF unsere AKWs als Geschenk angeboten. Dies wurde aber abgelehnt.» Die EDF habe viele eigene finanzielle Probleme in der Kernkraft, begründete Alder die Anhörung am 23. Mai in der Kommission.

Weil die Strompreise wohl über die nächsten zehn Jahre tiefer lägen als die Produktionskosten, rentierten die Atomkraftwerke nicht mehr, sagte der frühere Swisscom-Chef Alder zudem. 

Bund als Abnehmer

Dennoch wehrt sich die Alpiq dagegen, die AKWs abzustellen, da sie dann noch viele Jahre lang Kosten verursachten, aber keine Erträge mehr lieferten. Die beiden AKWs belasten die Bilanz der Alpiq aber auch deshalb so stark, weil die Atommeiler in eigene Betreiberfirmen ausgelagert worden sind, mit denen man Stromabnahmeverträge einging.

Darum versucht die Alpiq nun, die Werke als Befreiungsschlag dem Bund zu übergeben. Vor den Energiepolitikern erklärte  Alder: «Wir würden unsere AKWs gerne dem Staat verkaufen, ja sogar für einen symbolischen Preis von einem Franken verschenken.»  (aargauerzeitung.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Homes8 08.11.2016 09:28
    Highlight Highlight Lieber ein Ende mit Schrecken, als eine Verstrahlung ohne Ende.
    Für Leute mit Durchblick war das von Anfang an klar
  • Töfflifahrer 07.11.2016 11:14
    Highlight Highlight Hat noch jemand anders den Verdacht, dass wir so was von verarscht werden?
  • offspring 06.11.2016 22:30
    Highlight Highlight Ich verstehe die Aufregung nicht. Am Ende wird eh der Steuerzahler bezahlen. entweder gehören die AKWs zu diesem Zeitpunkt direkt dem Bund oder die Energiefirmen gehen Konkurs. Und wer sind die Hauptaktionäre der Firmen? Richtig, die Kantone... :-) Somit hängt eh jeder schon drin.
    Zur Panikmache der Versorgungssicherheit: 2 AKWs laufen im Moment nicht. Merkt ihr was davon? Vor nicht allzulanger Zeit standen alle still, im Winter. Habt ihr was bemerkt?
    ...
    • D(r)ummer 08.11.2016 12:23
      Highlight Highlight Mein Bruder hat nicht gemerkt, dass die AKW's aus waren. Ich hab keine negativen Wirkungen bemerkt. Er nennt mich aber noch immer "Verschwörungstheoretiker" weil ich gegen Atomkraft bin. Moll^^
  • SUP_2 06.11.2016 21:14
    Highlight Highlight Also: es ist doch nun so was von klar: ein JA in die Urne!
    • Regas 07.11.2016 09:04
      Highlight Highlight Wesshalb denn ? Etwa damit die Betreiber Stillegungs - Entschädigungen eifordern können ? Stillglegt wird ja sowieso.
  • Einfache Meinung 06.11.2016 21:12
    Highlight Highlight Wenn sowas stillgelegt werden muss, gibt das riesen Kosten und das sehr viele Jahre lang.
  • Matthias Studer 06.11.2016 17:46
    Highlight Highlight Die AKW sind nur noch in Betrieb, damit sie Entschädigungen in Milliardenhöhe erhalten. Solange wird die Illusion dem Burger vorgegaukelt. Nicht mehr nicht weniger.
    • Regas 07.11.2016 09:02
      Highlight Highlight Entschädigung erhalten sie vor allem dann wenn ein -JA- in die Urne glegt wird. Desshalb, -NEIN- ist die richte Wahl.
    • Matthias Studer 07.11.2016 11:12
      Highlight Highlight Ja, in dem Fall wollen sie klagen. Ich frage mich nur, wenn sie bereits versuchten AKW's zu verschenken, bekommen sie dann die Entschädigung? Ich als Richter wurde meinen Nein, denn wenn etwas kein Gewinn abwirft, wo ist der Schaden?
  • SwissGronkh 06.11.2016 14:23
    Highlight Highlight Ich nehme sie!! ;)
  • sheimers 06.11.2016 13:50
    Highlight Highlight Demnächst auf Ricardo.ch: Zwei echte Schweizer AKW, defekt für Bastler, vielleicht kann man noch Teile gebrauchen. Ab 1 Franken! Nur für Selbstabholer, Versand nicht möglich.
    • dmark 06.11.2016 15:49
      Highlight Highlight Ich wollte schon immer ein AKW haben...biete zwei Franken. :-)
    • Maria B. 06.11.2016 16:09
      Highlight Highlight Köstlich, cooler Spruch :-))!

      Vielleicht solltest du der AXPO ein Mail mit exakt diesem Vorschlag senden....
  • Caturix 06.11.2016 13:30
    Highlight Highlight Symbolischer Preis von einem Franken. Die sind ja so gierig die kassieren noch einen Franken. Wenn der Bund die nicht zahlt gibt es dann eine Betreibung.
  • BigB 06.11.2016 13:11
    Highlight Highlight Ich war lange Zeit ein Befürworter der Atomenergie. In den letzten paar Jahren jedoch, habe ich meine Meinung auf Grund von Sicherheitsbedenken geändert.
    Solange etwas rentiert und man damit Geld verdienen kann ist alles in Ordnung. Investitionen werden ohne grosses Tamtam durchgewunken, die Anlagen sind immer auf dem neuesten Stand und somit auch sicher.
    Sobald es aber ein dauerndes Verlustgeschäft wird, sieht die Sache aber anders aus. Man sucht Sparpotential, meist auf Kosten der Sicherheit...
    Mir ist lieber der Bund nimmt das "Geschenk" an, dafür kann ich auch in Zukunft hier leben...
    • f303 06.11.2016 14:19
      Highlight Highlight Perfide Kapitalistenlogik. Jahrzehnte lang Milliarden scheffeln und wenn man dann plötzlich Verantwortung übernehmen soll lässt man das andere zahlen mit der unausgesprochen Drohung, dass das sonst gefährlich werden könnte da man kein Geld für die Sicherheit hat.
    • Tom Beck 06.11.2016 14:42
      Highlight Highlight Schön, dass Sie ihre Meinung geändert haben, jedoch würde Atomenergie nie rentieren, wenn alle Kosten (die jetzt entstehen) schon miteinberechtet würden von Beginn weg
  • Regas 06.11.2016 11:43
    Highlight Highlight Machen wir es doch der alpic nicht leichter, die kosten vom Rückbau der KKW's dem Steuerzahler anzuhängen, und legen ein -NEIN- ein bei der kommenden Atomausstiegs-Initiative.
    • peeti 06.11.2016 13:13
      Highlight Highlight Damit die Betreiber mit dem ungeplanten Weiterbetrieb noch tiefer in den Konkurs schlittern und am Ende gar kein Geld mehr für Rückbau und Entsorgung übrig ist? Denke nein!
    • okey 06.11.2016 13:14
      Highlight Highlight Ja lassen wir die AKW's dem Bund übergeben weill das zahlen ja nicht die Steuerzahler...
      Die kosten der AKW hat schon immer der Steurzahler getragen und wird er es auch bis zum Schluss. Hoffen wir das Ende kommt bald!
  • ARoq 06.11.2016 11:40
    Highlight Highlight Alpiq so: "Wer will unser AKW? Auch gratis?"
    Publikum:
    Benutzer Bild
  • f303 06.11.2016 11:34
    Highlight Highlight Mache ich auch immer so, wenn ich keinen Bock habe für die Entsorgung zu zahlen.
  • pamayer 06.11.2016 11:26
    Highlight Highlight AKWs verschenken dass man nicht selbst aufräumen muss.

    Etwas dem Staat schenken: die Bankrott Erklärung schlechthin. Da müssen sie ja schon tief in den roten Zahlen stecken.
    • peeti 06.11.2016 13:17
      Highlight Highlight Aktuell produzieren die Betreiber doppelt so teuer wie der Strompreis mit 600 Millionen Verlusten/Jahr.

      Ex-Alpiq-Präsident Hans Schweickardt in der NZZ vom 29. April 2016: «Ein Grosser wird seine Bilanz deponieren»
    • Christoph99 07.11.2016 00:45
      Highlight Highlight @peeti
      Wenn die Zahl von 600 Mio pro Jahr stimmt, dann wäre es nur fair bei einem Ja den Stimmberechtigten 15 Mia zu bezahlen (25 Jahre mal 600).
      Diese haben schließlich geholfen den Verlust zu vermeiden.
    • Christoph99 07.11.2016 00:51
      Highlight Highlight @pamayer Das ist nicht nur eine Bankrott Erklärung, sondern die Vorwegnahme eines evtl. Gerichtsentscheids über Entschädigungen. Eine solche kann nur ausgerichtet werden, wenn ein Verlust entsteht. Da der Verlust auch ohne Zutun äusserer Umstände schon vorhanden ist, kann nach meinem Empfinden auch keine Schädigung verlangt werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • pamayer 06.11.2016 11:19
    Highlight Highlight Also ich könnte gut 2 gebrauchen: eines als Funpark umrüsten - du wirst sehen, wie die Kinder strahlen - und das andere für meine Enlightment Seminare. Das wird einschlagen!
  • El Vals del Obrero 06.11.2016 10:41
    Highlight Highlight Das erinnert an Sperrgut, das auf der Strasse mit einem Zettel "Gratis zum Mitnehmen" entsorgt wird.
  • _kokolorix 06.11.2016 10:31
    Highlight Highlight Komisch. Die dummen Linken haben vor der Strommarktliberalisierung genau diese Probleme vorausgesehen. Aber eben, das waren nur Wirrköpfe mit null Ahnung. Und jetzt, wo es sich zeigt, dass die Wirrköpfe recht hatten, soll der Staat, der ständig alles falsch macht, die arrogante Dummheit von Alder & co auch noch geradebiegen?
    Diese Angeber sollen doch erstmal ihre exorbitanten Löhne und Entschädigungen ihren äusserst dürftigen Leistungen anpassen. Viel mehr als das Existenzminimum dürfte dann nicht mehr drin sein.
  • koks 06.11.2016 10:24
    Highlight Highlight Verschenken?? Es ist doch offensichtlich, dass da jemand die Kosten loswerden will, die bei der nahenden altershalben Stilllegung und Entsorung anfallen werden. Für wie dumm hält man die Menschen eigentlich.
    • Martin Raschle 06.11.2016 11:23
      Highlight Highlight So wie ich das verstehe, ist das auch die eigentliche Aussage des Artikels.
  • Hayek1902 06.11.2016 10:21
    Highlight Highlight Ich bin kein Gegner von Technologien, aber wenn AKWs trotz indirekter Subventionen (unrealistische Versicherungssumme und Abbaurückstellungen) nicht rendieren, dann sollte man sie schrittweise abschalten.
  • rolf.iller 06.11.2016 10:11
    Highlight Highlight Wollte Alpiq nicht eben noch 2mia chf für entgangene gewinne? Dicke forderungen stellen für hypotetisch gewinne die es nie geben wird.
    • Altweibersommer 06.11.2016 11:36
      Highlight Highlight Das war die axpo
    • rolf.iller 06.11.2016 13:06
      Highlight Highlight Ne Axpo war nur zuerst. Alpiq kam 2 Tage später mit 2 Mia.
    • Tilman Fliegel 06.11.2016 13:35
      Highlight Highlight Axpo wollte 4 oder?
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilas 06.11.2016 10:02
    Highlight Highlight Keiner will sie mehr haben, nicht mal geschenkt und dennoch gibt es immer noch Leute die das befürworten
  • amore 06.11.2016 09:54
    Highlight Highlight So funktioniert unser unsolidarischer Casinokapitalismus: persönlich möglichst viel Kohle scheffeln, ungeachtet des Gros de Gesellschat. Wenn's dann brenzlig wird, bezahlen diese dummen Gesellschaftsmitglieder ja dann schon. Ungeheuerlich, was in unserer Gesellschaft abgeht. Und noch schlimmer, niemand tut was dagegen.
    • rodolofo 06.11.2016 11:24
      Highlight Highlight Das ist etwa so, wie bei diesen Schneeball-Systemen:
      Alle hängen mit drin, und niemand kann ohne weiteres wieder aussteigen, da dann der Einsatz verloren ginge.
      Aber "die Letzten beissen die Hunde", denn sie befinden sich am untersten Ende der "Schmarotzer-Kette", in der auf jeder Stufe etwas Mehrwert abschöpft von denjenigen auf der nächst höheren Stufe.
      Ganz oben herrscht gediegene Ambiance und saubere Büro-Geschäftigkeit, während die Computer rechnen und die Drucker leise surren, wie Bienen.
      Doch man befindet sich in den Oberdecks einer Titanic, die bereits mehrere Eisberge gerammt hat...

  • ConcernedCitizen 06.11.2016 09:38
    Highlight Highlight Sagen wir der Abbau dauert 20 Jahre, und verursacht hohe Kosten. Diese 20 Jahren bleiben gleich lang, ob der Abbau morgen, nächstes Jahr oder in 10 Jahren beginnt. Alpiq macht also lieber zuerst noch 5-10 Jahre Verlust, bevor sie mit dem Abbau beginnt? Soll mir mal einer erklären...
    • Martin Raschle 06.11.2016 11:32
      Highlight Highlight Anderes Rechenbeispiel: wird das AKW heute abgeschalten, würde die Alpiq Total 50 Millionen Rückbaukosten haben. Würde die Alpiq das AKW jedoch innerhalb der nächsten 20 Jahren Schrittweise zurückbauen, so würden Total 75 Millionen Rückbau Kosten und 25 Millionen Betriebskosten anfallen. klar, das sieht zuerst nach der teueren Variante aus, wenn man jedoch bedenkt, dass die Alpiq in diesen 20 Jahren noch 70 Millionen an Ertrag aus der Stromproduktion erhält, so ist diese Variante 20 Millionen günstiger als die sofortige Abschaltung. (Achtung: die Zahlen sind frei erfunden)
    • CitizenFour 06.11.2016 11:59
      Highlight Highlight Die alten Dinger sind voll amortisiert. Will heissen der Ertrag wird nicht durch Amortisationskosten belastet. Die Frage ist nun, ob Fixkosten bei Abbruch höher sind, als Fixkosten+Variable Kosten bei Weiterbetrieb. Die variablen Kosten und die Grenzkosten dürften bei so einem Ding gegen 0 tendieren. MaW leistet der Betrieb einen Deckungsbeitrag an die Fixkosten, auch wenn der Betrieb die Fixkosten nicht komplett deckt. Entsprechend ist ein Weiterbetrieb kurzfristig betrachtet günstiger (zumindest solange, als keine Zusatzinvestitionen gemacht werden müssen)
  • dis_Mami_het_gseit 06.11.2016 09:36
    Highlight Highlight Dieser Artikel zeigt in aller Deutlichkeit dass es keine Alternative zum Ausstieg gibt. Selbst die Betreiber glauben nicht mehr an eine Zukunft/Gegenwart ihrer Anlagen. Konzerne welche Gewinne privatisieren und Risiken/Verluste sozialisieren wollen. Von den unklalkulierbaren Risiken ganz zu schweigen.

    Genug ist genug! Raus aus der Atomenergie.
    • herschweizer 06.11.2016 09:56
      Highlight Highlight Es zeigt lediglich dass mit dieser Abstimmung die lieben Kosten des Rückbaus auf Schlaumeier wie sie abgewälzt werden. ihre "Deutlichkeit" ist ein Trojanisches Pferd
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 06.11.2016 11:08
      Highlight Highlight Sehe ich zwar auch so. Kann doch aber nicht sein, dass die Öffentlichkeit nun wieder die Kosten tragen soll, die Stromfirmen vorher aber über Jahre die Gewinne abschöpften. Da bin ich nicht mit der SP. Die Unternehmen sollen gefälligst die Kosten des Ausstieg selber tragen müssen.
    • dis_Mami_het_gseit 06.11.2016 14:14
      Highlight Highlight @herschweizer Soll ich noch ein bisschen mehr schlaumeiern? Als 1990 die Verwendung von Asbest in der Schweiz verboten wurde hat der Staat Firmen wie Eternit auch nicht entschädigt. BKW, Axpo und Alpiq werden auch in 20 Jahren Mia. Vorderungen an den Staat stellen. Die Teuerung berücksichtigt ist der "sofortige" Ausstieg günstiger als in ferner Zukunft und der Gewinn an Sicherheit für Umwelt und Mensch das Geld allemal wert. Was du heute kannst besorgen verschiebe nicht auf morgen. ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • The Destiny // Team Telegram 06.11.2016 09:35
    Highlight Highlight Zuerst versucht er unsere KKWs ins Ausland zu verschachern, als dieses aber merkt das die Teiler unrentable sind und das Angebot zurückweist, kommt er damit zum Staat. Nach dem Motto "Mist er hat es gemerkt, suchen wir den nächsten Dummen"


    Auf die Brennstäbe mit dem Herrn Alder, wer solch einen Stuss heraus lässt
    soll wenigstens strahlen dabei.


  • fax 06.11.2016 09:32
    Highlight Highlight Alder so: Geschenk!
    Alle: Facepalm!
    • rodolofo 06.11.2016 10:39
      Highlight Highlight Einem geschenkten AKW schaut man nicht in den Reaktor...
  • zimibimi 06.11.2016 09:29
    Highlight Highlight Gahts no !? Subventionen einstreichen, Umsatz generieren und dann wenns dich finanzell nicht mer lihnt dem Bund zuschieben wollen. Alle Energiekonzerne die AKWs besitzen sollen diese auch wieder rückbauen wenn sie sie nicht mer brauchen. Ubglaublich !
    • _kokolorix 06.11.2016 10:38
      Highlight Highlight Das wird unmöglich sein. Alle Besitzer von AKWs sind pleite. Geld für Rückbau und Endlagerung der Rückstände ist viel zu wenig vorhanden, weil die Herren im Anzug lieber in schöne Broschüren und eigene Löhne investierten. Mit der Laufzeitverlängerung wollen sie sich aus der Verantwortung stehlen, der Austieg würde ihr verantwortungsloses Tun sofort entlarven.
      Aber das Aufräumen werden wir bezahlen müssen. Einigen war das schon immer klar, aber der 'vernünftige' Bünzli wusste es natürlich besser
    • rodolofo 06.11.2016 10:41
      Highlight Highlight Das läuft jetzt ähnlich, wie damals bei den beinahe kollabierenden Grossbanken:
      Nur heisst es bei den AKW's nicht "Too Big To Fail", sondern "Too Dangerous To Fail".
    • Pascal Mona 06.11.2016 11:48
      Highlight Highlight @rodolfo, mit dem grossen Unterschied, dass die (eine!) Grossbank das geliehene Geld in relativ kurzer Zeit inkl. Zinsen zurückgezahlt hat. Daran glaube ich hier nicht...
  • Chili 06.11.2016 09:26
    Highlight Highlight Haha😂 Achtung Katze im Sack!
    "nützt nichts" der Staat muss es am schluss so oder so selber tragen die Schweinerei!
    Wetten ?!
  • FrancoL 06.11.2016 09:26
    Highlight Highlight Nun wo sind die starken, Wort gewaltigen AKW-Beführworter? Soll eine Technologie die heute und in den nächsten mindestens 10 Jahren nicht einmal rentabel ist nicht schnellst möglich weniger gefährlichen erneuerbaren Energien weichen?
    Sieht man nicht im Versuch etwas zum Nulltarif zu verschenken eine ehrliche Darstellung des Zustandes der AKW-Technologie und der AKW-Idee? und der scheint mehr als bedenklich!
    Der Staat soll nun schon heute einspringen, als genüge es nicht dass der Staat mit Sicherheit beim Rückbau tief in die Taschen greifen muss.
    Es ist an der Zeit umzudenken und zu fördern.
  • Tepesch 06.11.2016 09:22
    Highlight Highlight Für 1 Franken geschenkt und danach dürfen wir Milliarden in den Abbau und die Entsorgung investieren...

Physik-Nobelpreis geht an Schweizer Forscher

Der Nobelpreis für Physik geht in diesem Jahr zu einer Hälfte an Michel Mayor und Didier Queloz von der Universität Genf für die Entdeckung des ersten Exoplaneten. Zur anderen Hälfte geht der Preis an James Peebles für Entdeckungen zur physikalischen Kosmologie.

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