Schweiz
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Lehrberufe, die in der Schweiz fast niemand mehr macht

Für rund 250 Berufe kann in der Schweiz eine Lehre absolviert werden. Die beliebteste ist noch immer das KV. Am anderen Ende der Tabelle gibt es einige Lehrstellen, von denen du (vielleicht) noch nie gehört hast.



Die Welt hat sich verändert – und mit ihr die Lehrberufe. Früher gab es noch den Spinner, Pulvermacher, Bader oder Flösser. Sie alle sind längst verschwunden. Gewisse Lehren wurden in anderen integriert, manche umbenannt und viele Lehren gibt es schlicht nicht mehr (wie zum Beispiel auch den Etuimacher/in, der seit 2015 verschwunden ist).

Egal welcher Beruf, genau so war das jeweils:

Natürlich entstehen auch laufend neue Berufe und entsprechende Ausbildungen. 2018 war dies in der Schweiz der Medizinproduktetechnologe/in EFZ oder seit 2014 kann man Entwässerungstechnologe/in EFZ werden.

EFZ und EBA

Die Berufs-Ausbildungen heissen heute EFZ oder EBA. EFZ bezeichnet dabei das Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis, das in drei- bis vierjähriger Ausbildung erworben werden kann und von denen es rund 180 Berufe gibt. EBA ist das Eidgenössische Berufsattest, welches nur zwei Jahre dauert und an praktisch begabte Jugendliche gerichtet ist. Hier gibt es rund 60 Berufe. für die Auflistung hier berücksichtigen wir nur EFZ-Ausbildungen.

Was aber noch immer gilt: Auch 2019 können Berufe erlernt werden, welche einer breiten Öffentlichkeit nicht bekannt sein dürften oder von denen zumindest viele nicht gedacht hätten, dass es dafür eigene, drei- bis vierjährige Ausbildungen gibt.

Das sind die seltensten 18 Lehrberufe mit maximal sechs Lehrlingen:

Büchsenmacher/in EFZ

Anzahl neue Lehrlinge: 6 (Männer: 5, Frauen: 1)

Wer gerne Western schaut weiss: Büchsen sind nicht nur Behälter für Chili con carne. Und darum haben Büchsenmacher nichts mit lang haltbarem Essen zu tun, sondern stellen Pistolen, Revolver und Gewehre her oder reparieren diese.

Graveur/in EFZ

Anzahl neue Lehrlinge: 5 (Männer: 0, Frauen: 5)

Graveure gestalten nicht nur Gravuren, sondern stellen auch entsprechende Werkzeuge her oder bedienen computergesteuerte Maschinen, welche sie bei der Arbeit unterstützen.

Industriepolsterer/-polsterin EFZ

Anzahl neue Lehrlinge: 5 (Männer: 3, Frauen: 2)

Wer stellt eigentlich all die Sessel und Sofas her? Genau: der Industriepolsterer. Dabei gehört von der Planung, bis zum Zuschneiden, Zusammenbauen und Beziehen der Polsterelemente mit Stoff oder Leder alles dazu.

Steinwerker/in EFZ

Anzahl neue Lehrlinge: 5 (Männer: 5, Frauen: 0)

Aus Steinplatten zaubern Steinwerker Produkte für drinnen und draussen. Das geht von Küchenabdeckungen über Cheminée-Verkleidungen bis zu Bodenbelägen.

Papiertechnologe/-technologin EFZ

Anzahl neue Lehrlinge: 5 (Männer: 5, Frauen: 0)

Das industrielle Herstellen von Papier und Karton übernimmt der Papiertechnologe. Die Arbeit erfolgt in grossen Maschinenhallen von Papierfabriken und liefert unter anderem das Ausgangsmaterial für Zeitungen, Banknoten, oder Taschentücher.

Gussformer/in EFZ

Anzahl neue Lehrlinge: 4 (Männer: 4, Frauen: 0)

Gussteile finden sich fast überall wieder. Egal ob in der Kaffeemaschine, in Rolltreppen oder im Computer: Der Gussformer hat die Formen dafür gefertigt. Das kann übrigens auch in der Fachrichtung «Verlorene Formen» sein, wo die Erzeugnisse nur einmal verwendet werden können.

Gusstechnologe/-technologin EFZ

Anzahl neue Lehrlinge: 4 (Männer: 4, Frauen: 0)

Sehr ähnlich zum oben erwähnten Beruf Gussformer/in. Gusstechnologen stellen für verschiedenste Bereiche ihre Teile aus Stahl-, Eisen-, Schwer- und Leichtmetalllegierungen her.

Industriekeramiker/in EFZ

Anzahl neue Lehrlinge: 4 (Männer: 2, Frauen: 2)

Hergestellt werden keramische- und Hartmetallprodukte. Das können unter anderem Backsteine, Dachziegel, Waschbecken, Geschirr, Cheminées oder Wandfliesen sein.

Marmorist/in EFZ

Anzahl neue Lehrlinge: 4 (Männer: 4, Frauen: 0)

Der Marmorist verarbeitet Weich- und Hartgestein. Dazu gehören auch Restaurationen oder Renovationen sowie Grabmale und weitere Gestaltungselemente aus Naturstein.

Schuhmacher/in EFZ

Anzahl neue Lehrlinge: 4 (Männer: 3, Frauen: 1)

Der Schuhmacher braucht hier wohl keine weiteren Erklärungen.

Schuhmacher, Shutterstock

bild: shutterstock

Vergolder/in-Einrahmer/in EFZ

Anzahl neue Lehrlinge: 3 (Männer: 0, Frauen: 3)

Eismeister Klaus Zaugg bezeichnete den ehemaligen Lugano-Sportchef Roland Habisreutinger mit einem Augenzwinkern als «Vergolder». Dies aber nicht, weil er – wie die eigentliche Bedeutung – Objekte und Rahmen vergoldet oder entsprechende Bilderrahmen herstellt, sondern weil er hohe Saläre an durchschnittliche Eishockey-Spieler bezahlte.

Geigenbauer/in EFZ

Anzahl neue Lehrlinge: 3 (Männer: 2, Frauen: 1)

Geigenbauer bauen nicht nur Geigen, sondern verschiedene Streichinstrumente (Kontrabass, etc), welche meist noch in Handarbeit entstehen. Allerdings macht die Vermietung und der Unterhalt der Instrumente mittlerweile in den meisten Ateliers den deutlich grösseren Teil aus. Und natürlich: Geigenbauer müssen das jeweilige Streichinstrument so gut beherrschen, dass sie klangliche Qualitäten beurteilen können.

Geigenbauer, Shutterstock

bild: shutterstock

Formenbauer/in EFZ

Anzahl neue Lehrlinge: 2 (Männer: 1, Frauen: 1)

Herstellen von Modellen, Formen, Prototypen oder Produktionswerkzeugen für Maschinen- Flugzeug-, Fahrzeug- und Giesserei-Industrie. Dabei wird erst das 3D-Bauteil am Computer bearbeitet und dann das Fräsprogramm erstellt. Ein Teil der Arbeit besteht auch immer noch aus manuellen Bearbeitungstechniken wie Sägen, Bohren, Feilen, etc.

Messerschmied/in EFZ

Anzahl neue Lehrlinge: 2 (Männer: 2, Frauen: 0)

Egal ob für Haushalt, Freizeit oder Industrie: Der Messerschmied fertigt, schärft und repariert Schneidewerkzeuge wie Messer, Scheren und Instrumente (zum Beispiel für Zahnärzte oder Chirurgen). Obwohl die Schleif- und Reparaturaufträge die Mehrheit bilden, stellen sie auch neue Geräte in Serienproduktion oder Einzelanfertigungen her.

Glasmaler/in EFZ

Anzahl neue Lehrlinge: 2 (Männer: 2, Frauen: 0)

Mit viel präziser Handarbeit und gestalterischen Fähigkeiten befassen sich Glasmaler mit Gestaltung, Ausführung und Reparatur von Glasmalereien und Kunstverglasungen.

Pflästerer/Pflästerin EFZ

Anzahl neue Lehrlinge: 2 (Männer: 2, Frauen: 0)

Wege und Plätze in Altstädten gestalten, im Garten- und Strassenbau Pflästerarbeiten erledigen: Das lernst du hier. Dabei braucht's nicht nur handwerkliche Fähigkeiten, sondern auch einen Sinn für das Gestalterische.

Holzhandwerker/in

Anzahl neue Lehrlinge: 1 (Männer: 0, Frauen: 1)

Holzhandwerker drechseln oder schnitzen je nach Fachrichtung Massivholz zu Einzelstücken oder Serienprodukten. In der Fachrichtung Weissküferei werden dabei vor allem – auch reichlich verzierte – Produkte für die Milch- und Alpwirtschaft hergestellt. In der Fachrichtung Drechslerei dreht sich alles unter anderem um Tisch- und Stuhlbeine, Schüsseln, Spielsachen oder Kunstobjekte.

Glasapparatebauer/in

Anzahl neue Lehrlinge: 1 (Männer: 0, Frauen: 1)

Früher hiess der Beruf Glasbläser. Hergestellt werden vom Glasapparatebauer unter anderem Erlenmeyerkolben – dieser unförmige Behälter, den wir alle noch aus dem Chemieunterricht kennen. Die meisten Produkte entstehen in Handarbeit.

Bild

bild: shutterstock

Daten und Quellen

Die Daten stammen vom Bundesamt für Statistik und wurden vom Schweizerischen Dienstleistungszentrum Berufsbildung (SDBB) aufbereitet. Die aktuellsten Zahlen dazu sind von 2017. Berufsbeschreibungen sind mehrheitlich von berufsberatung.ch des SDBB.

So sah das in der Lehre übrigens früher aus:

Weshalb ist der Malerberuf bei Frauen so hoch im Kurs?

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54Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Scooby doo 06.04.2019 14:09
    Highlight Highlight Habe 2014 eine Zusatzlehre als Pflästerer in Angriff genommen.... Und hatte 2 jahre später, den besten Abschluss (von der ganzen Deutschschweiz) in der Tasche ... Klar,war auch der einzige☺️☺️ schweizweit waren wir damals zu dritt,die diesen Beruf erlernten.
  • salamandre 06.04.2019 09:47
    Highlight Highlight Good morning Mister,
    nej i bi der Mälker!
  • moenmondo 06.04.2019 07:32
    Highlight Highlight Müller/in würde auch noch zur Liste passen. Den meisten denen ich sage, dass ich Müllerin bin, wissen nicht was das ist... Und manchmal kommt zurück: „ah du machsch Brot?“ Naja nicht wirklich... 😂
    • Blitzmagnet 06.04.2019 10:03
      Highlight Highlight Die Frage ist aber nicht "was kennt man nicht" sondern "wo sind die wenigsten Lehrlinge".
  • Phrosch 05.04.2019 22:18
    Highlight Highlight Als ich vor vielen Jahren im Gymi den grossen Durchhänger hatte, ging ich zur Berufsbertaung. In einem Buch sollte ich alle Berufe heraussuchen, die mich interessierten. Das waren dann Töpfer, Handweberin, Töpfer, Buchbinder, Küfer und ähnliches. Für Handweberin gab es im Münstertal eine Lehrstelle. Nun ja, ich habe es dann gelassen...
  • Ribosom 05.04.2019 18:14
    Highlight Highlight Der Strassenbauer pflastert auch, unter anderem Plätze, Strassen und Randsteine. Was macht der Pflästerer sonst noch?

    Ein grosses Dankeschön an die Glasapparatebauer! Sie ermöglichen meinen Job im Labor. Ganz toll finde ich die 1ml Messbecher, 5ml Messkolben und 10ml Messzyliner. Das sind ganz ganz herzige Produkte ❤
    • Scooby doo 06.04.2019 14:16
      Highlight Highlight Jein, der Strassenbauer erlernt den Beruf des Pflästerers nur im entfernten.... Da beide zur Kategorie Wegbau gehören.... Was der Pflästerer sonst noch macht? Ausser schneller und genauer Randabschlüsse zu erstellen als der Strassenbauer? Ja wie wäre es mit Bogenpflaster, reihen,schiefwinklig,schuppenpflaster, etc...? Oder du hast in Deutschland die Ausbildung gemacht....
    • Ribosom 06.04.2019 18:52
      Highlight Highlight Danke Scooby doo für die Aufklärung 👍
  • Garp 05.04.2019 15:33
    Highlight Highlight Hätte mich nun noch interessiert, wie die Zukunftsaussichten für diese Lehrberufe sind. Das fehlt mir im Artikel.
  • saae 05.04.2019 15:15
    Highlight Highlight Alles harte berufe, welche schlussendlich einen sehr tiefen lohn haben...
    • Pisti 05.04.2019 22:09
      Highlight Highlight Naja als Pflästerer im Akkord verdienst du sehr gut. Der körperliche Verschleiss ist aber enorm.
  • sikki_nix 05.04.2019 13:41
    Highlight Highlight Spannende Berufe! Kann mir jemand sagen, wie das in der Berufsschule jeweils aussieht? Sind das sehr kleine Klassen oder werden diese jeweils mit anderen ähnlichen Fachrichtungen zusammengelegt?
    • Monsieur Cringeadism 05.04.2019 13:47
      Highlight Highlight Die Büchsenmacher sind mit den Polymechaniker in der Schule
    • Blizzard_Sloth 05.04.2019 13:59
      Highlight Highlight Als Pflästerer waren wir für die praktischen Kurse im eigenen Ausbildungszentrum in Alpnach OW und für die theoretische Ausbildung mit den Strassen-, Gleis-, Unterlagsboden- und Grundbauern im Verkehrswege-Bauer Campus in Sursee LU in Grossklassen. Dies jeweils drei Wochen am Stück wenn ich mich recht erinnere.
    • bullygoal45 05.04.2019 15:54
      Highlight Highlight Die Papiertechnologen gehen seit etwa 20 Jahren nach Deutschland. „Westdeutschland“ und „Ostdeutschland“ haben eine Schule.

      Die Solothurner musste man schliessen, weil es zu teuer wurde.

      Wir haben 16 Wochen pro Jahr in drei Blöcken aufgeteilt ein Lehrlingsreisli gemacht. 😊
  • Frances Ryder 05.04.2019 13:05
    Highlight Highlight Wir hatten einen Büchsenmacher im Militär, der durfte dann jedesmal antraben, wenn irgendwas mit Waffen aufkam 🙈
  • SpoonerStreet 05.04.2019 12:49
    Highlight Highlight Textiltechnologe EFZ lernen pro Jahr etwa noch 25 Leute. Für die Branche viel zu wenig aber leider hat die Textilindustrie in der Schweiz einen sehr schlechten Ruf. Obwohl die Schweiz in der Textilbranche zu den innovativsten Ländern gehört und man als Textiler nie arbeitslos wird.
    • DieRaupe 05.04.2019 13:23
      Highlight Highlight Ich bin gelernte Textilassistentin EFZ mit Fachrichtung Zwirnerei.
      Ein sehr interessanter Beruf der leider immer seltener wird.
    • Garp 05.04.2019 17:56
      Highlight Highlight Ich schätzte in der Schweiz hergestellte Textilien immer sehr, aber leider haben die meisten Textilfirmen bei uns die Herstellung
      (Zwirnerei, Weberei) ins Ausland verlagert und ich bin mit der Qualität nicht mehr zufrieden.
  • Mia Mey 05.04.2019 12:24
    Highlight Highlight Ein Bekannter hat noch Gürtler gelernt. Gibts auch nicht mehr.
  • dechloisu 05.04.2019 12:20
    Highlight Highlight Natürlich muss jeder einen Beruf wählen welcher zu einem passt und was einem Spass macht.
    Es soll auch nicht jeder ins KV oder Informatiker werden

    Aber die meisten dieser Berufe sind fast tot, wieso beginnt man in diesem Bereich noch eine Lehre?
    Verstehe ich nicht
    • MaskedGaijin 05.04.2019 12:31
      Highlight Highlight Du kannst ja später immer
      noch was anderes machen.
    • dechloisu 05.04.2019 13:43
      Highlight Highlight Diesen Spruch habe ich auch immer gesagt, bis zum jetzigen Zeitpunkt an dem jemand aus meinem Umfeld genau das vorhat.

      So einfach scheint es eben doch nicht zu sein, wenn man nicht das nötige Geld auf dem Konto liegen hat.
    • Tomtom64 05.04.2019 16:03
      Highlight Highlight Guckst du 20-Minuten: "Ich habe zwei Masterabschlüsse und finde keinen Job"
    Weitere Antworten anzeigen
  • manhunt 05.04.2019 11:42
    Highlight Highlight 2000 die lehre als formenbauer (hiess damals noch technischer modellbauer) abgeschlossen. damals waren wir noch 18 lernende. 16 jungs, 2 mädels.
  • Blizzard_Sloth 05.04.2019 11:39
    Highlight Highlight Schon krass, als ich meine Pflästerer-Lehre 2011 Abschloss waren wir immerhin noch 7 Lehrlinge (Sechs Männer und eine Frau). Jetzt nur noch zwei.
    Der Qualitätsverlust bei Pflasterbelägen wird wohl weiter voranschreiten.
    • saae 05.04.2019 15:17
      Highlight Highlight ich hoffe du bist nicht mehr Pflästeter - sons frage ich mich nicht weiter, weshalb die Qualität nachlässt wenn arbeiter am handy sind und berichte kommentieren...
    • Blizzard_Sloth 05.04.2019 15:58
      Highlight Highlight Ich durfte auch als Pflästerer freie Tage und Mittagspausen geniessen :) Aber nein, ich arbeite seit längerem nicht mehr auf dem Bau.
    • Garp 05.04.2019 16:25
      Highlight Highlight Und du bist pensioniert, saae, dass Du Zeit hast zu kommentieren?
  • leu84 05.04.2019 11:35
    Highlight Highlight Alles interessante Handwerksberufe. Als ehemaliger/partieller Handwerker sehe ich immer wieder gerne gutes Handwerk.
    • Bruno Meier (1) 05.04.2019 13:03
      Highlight Highlight Nur leider werden diese Handwerker nicht mehr gebraucht, respektive können davon leben. Mein Nachbar war Küfer mit einer kleinen Werkstatt, als Kinder durften wir immer zu ihm in die Werkstatt, war alles mit Transmissionsriemen über einen einzigen Elektromotor angetrieben, faszinierend. Leider sind nur Wenige bereit, für solches Handwerk auch den Lohn zu bezahlen. Diese Tendenz geht in alle Handwerkerbereiche hinein, irgendwann ist dann halt Schluss.
    • leu84 05.04.2019 15:21
      Highlight Highlight Kenne ich zu gut. Hinzu kommen günstigere Alternativprodukte aus Kunststoff...
  • bullygoal45 05.04.2019 11:25
    Highlight Highlight Ich habe 2011 Papiertechnologe gelernt. Habe in Landquart Banknoten hergestellt. Auch die Papiermacherschule in Gernsbach (Deutschland) ist spanennd.

    Leider verschwinden immer mehr Arbeitgeber. Vor 25 Jahren waren es noch knapp 30 Fabriken. Jetzt wahrscheindlich keine 10 mehr...😕
    • goschi 05.04.2019 11:58
      Highlight Highlight Ich habe ende der 90er Verpackungstechnologe gelernt, da ist es ähnlich, damals waren es alleine im Raum Bern über ein dutzend Firmen, heute fallen mir noch zwei ein und dabei bin ich nicht sicher, ob die noch Lehrlinge ausbilden.
      Die ganze graphische Branche wurde stark internationalisiert und selbst war sie darauf zu wenig vorbereitet.
    • Bruno Wüthrich 05.04.2019 15:47
      Highlight Highlight @ bullygoal45

      Wir treffen uns zum Anstellungsgespräch, sobald ich die nötige Druckmaschine und das Rohmaterial für die Banknoten beschafft habe.
    • bullygoal45 05.04.2019 15:52
      Highlight Highlight @Bruno Da müssten Sie jedoch noch eine Papiermaschine besorgen. Kostet einige hundert Millionen. Aber ich glaube das liegt im machbaren 😉 Bin dabei!
    Weitere Antworten anzeigen
  • sheshe 05.04.2019 11:25
    Highlight Highlight "Irgendwas mit Medien" (Männer: 2, Frauen: 654613549846)
    • Sarkasmusdetektor 05.04.2019 12:29
      Highlight Highlight Heute wahrscheinlich "irgendwas mit sozialen Medien".

      (Hmm, wieso will meine Autokorrektur immer "suizidalen" schreiben...?)
    • Bowell 05.04.2019 13:06
      Highlight Highlight Bei "Öpis sozials" siehts wahrscheinlich ähnlich aus...
    • Glenn Quagmire 05.04.2019 14:47
      Highlight Highlight Wie sieht es mit den Studenten an Roccos "Universität" aus?
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  • Baba 05.04.2019 11:13
    Highlight Highlight Da hat's Berufe dabei, von denen habe ich tatsächlich noch nie was gehört... zB Marmorist*in - das hiess früher doch einfach "Steinmetz", oder?

    Beim "Industriepolsterer/Industriepolsterin" habt Ihr mMn aber ein Bildli einer Fachpolsterin erwischt 😉
  • Chriguchris 05.04.2019 11:07
    Highlight Highlight Mhmm, ich kenne die meisten dieser Lehrberufe, bin ich mit meinen 36 Jahren jetzt "alt" oder einfach so auf komisches Wissen fixiert?^^
    • Hand-Solo 05.04.2019 11:21
      Highlight Highlight Den Lehrberuf "Industriekeramiker" gibt es erst seit 2010 (per Zufall ist eine der Lehrstellen in der Firma in der ich arbeite...) Von daher liegt es wohl an der fixierung an komischen Wissen ;-)
    • Chriguchris 05.04.2019 11:35
      Highlight Highlight Gut möglich. Ich schaue gerne Dokus über andere Berufe.
    • Butschina 05.04.2019 13:50
      Highlight Highlight Für mich gehört das zum Allgemeinwissen
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Wir leben in einer Leistungsgesellschaft – denkste!

Du kannst alles erreichen, solange du die nötige Leistung erbringst. Die Chancen sind für alle gleich; das Einzige, was über Erfolg oder Misserfolg bestimmt, ist das Ausmass an Fleiss und Ausdauer, das du zu investieren bereit bist.

So in etwa lässt sich das Grundversprechen unserer kapitalistischen Leistungsgesellschaft zusammenfassen. Und wir dürfen in der Tat froh sein, in einer Gesellschaft zu leben, die nach diesem meritokratischen Ideal strebt, denn die Alternativen sind fundamental …

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