Schweiz
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Armeechef-Stv. Aldo Schellenberg verlässt die Armee



ZUR MELDUNG, DASS LUFTWAFFENCHEF ALDO C. SCHELLENBERG AM USTERTAG 2016 DIE SICHERHEITSLAGE IN EUROPA NACH DER WAHL VON DONALD TRUMP FUER UNBERECHENBAR HAELT, STELLEN WIR IHNEN AM SONNTAG, 20. NOVEMBER 2016, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Korpskommandant Aldo Schellenberg, Kommandant der Schweizer Luftwaffe, orientiert an einer Medienkonferenz ueber den Absturz eines Kampfflugzeuges vom Typ F/A-18 oestlich der franzoesischen Stadt Besancon, in einem unbewohnten Gebiet, am Mittwoch, 14. Oktober 2015, in Bern. Der Absturz ereignete sich um 11.30 Uhr auf dem Gemeindegebiet von Glamondans. Die Absturzursache ist zur Zeit unbekannt, wie das Verteidigungsdepartement (VBS) mitteilte. Die F/A-18 und zwei Tiger-Kampfjets waren fuer eine Luftkampfuebung in den grenzueberschreitenden Trainingsraum aufgestiegen. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Aldo Schellenberg. Bild: KEYSTONE

Der stellvertretende Armeechef und Chef Operationen Aldo Schellenberg geht Ende Jahr in Pension. Zunächst war geplant, dass Schellenberg Zugeteilter Höherer Stabsoffizier von Armeechef Thomas Süssli zu machen. Darauf verzichtet der 61-Jährige nun aber.

Gemäss einer Mitteilung des Bundesrats vom Mittwoch verlässt Schellenberg «aufgrund seiner ordentlichen Pensionierung und auf seinen persönlichen Wunsch hin» das Instruktionskorps per 31. Dezember 2020. Der Bundesrat dankt Schellenberg für die geleisteten Dienste.

Schellenberg, der früher Luftwaffenchef und Projektleiter der Armeereform WEA für den Bereich Operationskommando war, hätte Ende 2020 von seinem Posten als Chef Kommando Operationen wegbefördert werden sollen. Vor knapp einem Jahr entschied der Bundesrat aber, Schellenberg zu einem Zugeteilten Höheren Stabsoffizier des Armeechefs zu machen. Mit dem vorzeitigen Abgang wird dies nun hinfällig.

Keine Krönung der Karriere

Schellenbergs Platz als Chef Kommando Operationen nimmt 2021 Laurent Michaud ein, der heute stellvertretender Kommandant Kosovo Force ist. Wer nach 2020 Süsslis Stellvertreter wird, ist weiter unklar. Über die Besetzung dieser Funktion wird später entschieden, wie der Bundesrat mitteilte.

Schellenberg wurden in der Vergangenheit verschiedene Ambitionen nachgesagt. So war er immer wieder als möglicher Nachfolger von Armeechef Philippe Rebord genannt worden. Das Rennen machte aber schliesslich Süssli.

Militärpilot Peter Merz wird neuer Luftwaffen-Chef

Oberst Peter Merz - hier an einer Medienkonferenz zur Beschaffung neuer Kampfflugzeuge - wird im kommenden Sommer neuer Luftwaffen-Chef. Er löst den in Frühpension gehenden Bernhard Müller ab. (Archivbild)

Peter Merz Bild: sda

Peter Merz übernimmt per 1. Juli 2021 das Amt als Luftwaffen-Chef von Bernhard Müller, welcher auf diesen Zeitpunkt hin vorzeitig pensioniert wird. Das hat der Bundesrat am Mittwoch entschieden.

Oberst im Generalstab Merz ist zurzeit Projektleiter Neues Kampfflugzeug Luftwaffe. Sobald er sein Amt als Luftwaffen-Chef antritt, wird er zum zum Divisionär befördert, wie es in einer Mitteilung heisst.Der 52-jährige Merz trat vor dreissig Jahren ins Überwachungsgeschwader der Luftwaffe ein. Der gelernte Lastwagenmechaniker und studierte Ingenieur war seither als Militärpilot, Fluglehrer und später in verschiedenen militärischen Führungsfunktionen im Einsatz.

Seit Anfang 2018 ist er Projektleiter Neues Kampfflugzeug (NKF) Luftwaffe. Falls das Stimmvolk dem Kauf am 27. September zustimmt, wäre Merz für die Abwicklung der Beschaffung und allenfalls für die Einführung des neuen Jets verantwortlich.

(aeg/sda)

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