Schweiz
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Die Urner Regierungsraetin Barbara Baer spricht anlaesslich einer Infoveranstaltung ueber eine geplante Asylunterkunft, am Donnerstag 4. August 2016, in der Turnhalle von Seelisberg, Kanton Uri. Aus Protest verlassen viele Besucher die Veranstaltung frueh. Die Veranstaltung wurde auf Vorschlag des Gemeindepraesidenten Karl Huser-Lueoend abgebrochen. Im Hotel Loewen, direkt nebem dem Schulhaus in Seelisberg, will der Kanton Uri ab dem September 2016 rund 60 Asylbewerber platzieren. Eine Intressensgruppe kaempft jedoch gegen die vorgeschlagene Asylloesung und hat deshalb Unterschriften gegen das Zentrum gesammelt. Eine Infoveranstaltung des Kantons soll fuer die Dorfbevoelkerung Klaerung bringen. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Schwerer Gang nach Seelisberg: Die Urner Regierungsrätin Barbara Bär versucht, über die geplante Eröffnung eines Asylheims zu informieren.
Bild: KEYSTONE

Eklat wegen Asylheim: Seelisberger schicken die Regierungsrätin heim

In der Urner Gemeinde Seelisberg ist es bei einem Infoanlass für ein geplantes Asylzentrum zum Eklat gekommen. Die zuständige Regierungsrätin wurde beschimpft und musste ihre Präsentation abbrechen. Nun soll ein runder Tisch einberufen werden.



Gegen 400 Personen zwängten sich am Donnerstagabend für die Informationsveranstaltung in die örtliche Turnhalle im 700-Seelen-Dorf oberhalb des Vierwaldstättersees. Vor Ort wollten die Urner Sozialdirektorin Barbara Bär (FDP), weitere Vertreter des Kantons und des Roten Kreuzes über das geplante Erstaufnahmezentrum für bis zu 60 Personen im Hotel Löwen informieren.

Die Regierungsrätin wurde aber gleich zu Beginn ihrer Präsentation von einer Gegnerin unterbrochen. «So nicht!», sagte die Sprecherin einer Interessengesellschaft gegen das Zentrum. Sie warf der Regierungsrätin Mangel an Respekt und Höflichkeit vor. Die Berggemeinde sei in den Sommerferien vor vollendete Tatsachen gestellt worden. Sie habe mit ihrer politischen Dreistigkeit Unfrieden in der gesamten Gemeinde gestiftet.

Gegen 400 Seelisberger besuchen eine Infoveranstaltung ueber eine geplante Asylunterkunft, am Donnerstag 4. August 2016, in der Turnhalle von Seelisberg, Kanton Uri. Aus Protest verlassen viele Besucher die Veranstaltung frueh. Die Veranstaltung wurde auf Vorschlag des Gemeindepraesidenten Karl Huser-Lueoend abgebrochen. Im Hotel Loewen, direkt nebem dem Schulhaus in Seelisberg, will der Kanton Uri ab dem September 2016 rund 60 Asylbewerber platzieren. Eine Intressensgruppe kaempft jedoch gegen die vorgeschlagene Asylloesung und hat deshalb Unterschriften gegen das Zentrum gesammelt. Eine Infoveranstaltung des Kantons soll fuer die Dorfbevoelkerung Klaerung bringen. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Bild: KEYSTONE

Landrat Oswald Ziegler (CVP) sagte, der 700-Seelen-Ort Seelisberg lebe vom Tourismus und sei nicht fremdenfeindlich. Man habe stets Gäste beherbergt. Aber bis zu 60 Asylsuchende könne die Gemeinde nicht verkraften und treibe sie in den Ruin. Die Flüchtlinge müssten proportional auf alle 20 Gemeinden verteilt werden.

Weiter hiess es, 60 Asylbewerber auf den Berg nach Seelisberg zu schicken, werde die Dorfgemeinschaft nicht zulassen. An die Adresse der Regierungsrätin sagte eine weitere Bürgerin: «Kommen Sie wieder, wenn Sie einen vernünftigen Vorschlag präsentieren können.»

Abbruch nach einer Stunde

Unter Protest verliessen die Besucher nach und nach den Saal. Einige blieben vergeblich und wollten sich das Konzept der Regierungsrätin anhören. Der Anlass wurde schliesslich rund eine Stunde nach Beginn nach einem Vorschlag von Gemeindepräsident Karl Huser-Lüönd abgebrochen.

Das Hotel Loewen direkt neben dem Schulhaus von Seelisberg, fotografiert anlaesslich einer Infoveranstaltung ueber eine geplante Asylunterkunft, am Donnerstag 4. August 2016, in Seelisberg, Kanton Uri. Im Hotel Loewen will der Kanton Uri ab dem September 2016 rund 60 Asylbewerber platzieren. Eine Intressensgruppe kaempft jedoch gegen die vorgeschlagene Asylloesung und hat deshalb Unterschriften gegen das Zentrum gesammelt. Eine Infoveranstaltung des Kantons soll fuer die Dorfbevoelkerung Klaerung bringen. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Hier sollen dereinst bis zu 60 Asylsuchende untergebracht werden.
Bild: KEYSTONE

Regierungsrätin Barbara Bär hatte mehrmals vergeblich versucht, ihren Vortrag fortzusetzen. Sie zeigte sich enttäuscht über die vehemente Gegenwehr der Gemeinde. Die Regierungsrätin kritisierte, Gemeindevertreter hätten die Stimmung noch angeheizt anstatt die Wogen zu glätten.

Bär will am Standort festhalten

Bär erklärte nach Abbruch der Veranstaltung im Gespräch mit der Nachrichtenagentur sda, sie wolle am geplanten Standort für das Asylzentrum in Seelisberg festhalten. Die Zahl der aufzunehmenden Asylbewerber, die der Kanton mit maximal 60 angegeben hat, sei nicht in Stein gemeisselt. Bär will nun einen runden Tisch einberufen mit Vertretern des Kantons, des Gemeinderats und der Interessengemeinschaft.

Das geplante Asylzentrum für 60 Personen im ehemaligen Hotel Löwen in Seelisberg ist neben einer grösseren Unterkunft in Altdorf die einzige solche Anlage im Kanton Uri. Bisher wurden Flüchtlinge in kleineren Gruppen und vor allem in Wohnungen untergebracht.

Per Flugblatt angekündigt

Die Urner Regierung hatte das Vorhaben in Seelisberg nach Beginn der Sommerferien per Flugblatt angekündigt. Das Erstaufnahmezentrum soll Anfang September für zwei Jahre eröffnet werden. Die Regierung will dort vor allem junge Männer einquartieren.

Eine Aufschrift mit dem Text

Seelisberg UR wehrt sich gegen ein Asylheim im Dorf.
Bild: KEYSTONE

Um den Betrieb kümmert sich das Rote Kreuz. Das Zentrum wird als 24-Stunden-Betrieb geführt. Die Flüchtlinge werden rund um die Uhr beaufsichtigt.

Eine Interessengruppe im Dorf hatte Ende Juli eine Petition gegen das Projekt lanciert. Eine Sprecherin sagte, eine Mehrheit der Dorfbevölkerung würde das Begehren unterstützen. Der IG gehören etwa der Gemeindepräsident und weitere Mitglieder des Gemeinderats sowie Tourismusvertreter an.

Die IG befürchtet Veränderungen im Dorfleben, Sicherheitsprobleme und wirtschaftliche Nachteile. Sie schlägt Standorte ausserhalb von Kernzonen und abseits von Schulen vor.

Das Hotel Löwen in Seelisberg ist der kantonalen Sozialdirektion als Unterkunft angeboten worden. Weil die Unterbringungskapazitäten für Flüchtlinge in gemieteten Wohnungen erreicht seien, habe der Kanton nach einer grösseren Gruppenunterkunft gesucht. Uri müsse wohl auch 2016 gegen 200 neue Flüchtlinge aufnehmen. Derzeit sind in Uri knapp 480 Personen in 80 Wohnungen in 14 Gemeinden untergebracht. (kad/sda)

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139Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 06.08.2016 18:48
    Highlight Highlight Nur keine Panik! Die Lösung für die Seelisberger naht! Ich habe gehört, Samih Sawiris werde jene Flüchtlinge, die wie er selber aus Afrika kommen, in seinem Hotel Chedi in Andermatt (UR) einquartieren. Das Hotel Chedi sei ja scheint's sowieso ständig halb leer.

    Bis jetzt ist das zwar nur ein Gerücht, aber wer weiss. Samih Sawiris ist ein guter Mensch.
  • 8004 Zürich 06.08.2016 14:21
    Highlight Highlight So, die Ablehnung, welche Flüchtlinge trifft, hat nichts mit Rassismus zu tun, sondern nur mit Angst (8ung: Entweder/oder-Denken, dazu unten mehr). Aus Sorge um die Zukunft meiner Kinder übe ich jetzt mein Recht auf die freie Meinungsäusserung aus (und schlage dabei mit der Faust auf den imaginären Stammtisch) und kläre Euch mal über „den Urner“ auf.

    Das Wichtigste zuerst: Der Urner ist Eidgenosse (Schweizer kann ja jeder werden). Das betont er auch gerne und oft. Der Urner grüsst alle, auch Neger, Schlitzaugen und sogar diese Züzis, so wird man in der Schweiz schliesslich erzogen. ...
  • 8004 Zürich 06.08.2016 12:49
    Highlight Highlight Den finde ich immer köstlich: "Wir sind sicher nicht fremdenfeindlich, schliesslich leben wir ja vom Tourismus."
    • atomschlaf 06.08.2016 17:45
      Highlight Highlight Was soll daran falsch sein?
  • reputationscoach 05.08.2016 17:49
    Highlight Highlight Das in den Sommerferien informiert wird, sagt indirekt auch etwas über die Initiatoren und deren Ängste aus. Dies bestätigt sich dann auch in der Reaktion der Bürger.
  • Nicosinho 05.08.2016 17:17
    Highlight Highlight Wieso denn nur wählt man so ein kleines Dorf aus?
    Ich kann den Unmut der Bevölkerung absolut nachvollziehen. Kann man die 60 Leute nicht nach Altdorf schicken?
    • Fabio74 05.08.2016 21:23
      Highlight Highlight Weil Solidarität heisst,alle tragen Lasten mit. Und weil das Haus nicht in Altdorf steht
  • Lumpirr01 05.08.2016 12:32
    Highlight Highlight Auch die sorgengeplagte Urner Regierung muss umsetzen, was in Bern unter Asylwesen verstanden wird und sucht meistens vergebens mit der Lupe nach geeigneten Unterkünften für ihr zugewiesenes Urner Kontingent. Es muss nun für die Regierung ein absoluter Glücksfall sein, nun den Löwen gefunden zu haben und damit ein lästiges Problem gelöst zu haben. Kann mir vorstellen, dass sich der Besitzer mit seiner Art, dieses Haus heimlich dem Kanton zu verpachten, keine Freunde gemacht hat. Mit dieser neuen Unterkunft für Männer hat Uri die Probleme ins verkehrtechnisch abgeschnittene Dorf elegant gelöst!
    • Fabio74 05.08.2016 21:25
      Highlight Highlight Uri muss umsetzen qas das Schweizee Volk an der Urne beschlossen hat. Ausser Uri tritt aus..aber ich glaube nicht dass die Verfassung den Austritt eines Kantons aus dem Bund erlaubt
  • Linus Luchs 05.08.2016 12:30
    Highlight Highlight An dieser Versammlung fragte eine Einheimische die Regierungsrätin: "Wer schützt unsere Töchter? Sie, Frau Bär?"
    Eine andere stand auf, ging zum Rednerpult und spielte einen Asylanten. Sie verschränkte die Arme, spreizte die Beine und sagte: "Hey Baby!"

    Blanker Rassismus, in aller Öffentlichkeit vorgetragen, nicht von Neonazis, sondern von Bergdorfbewohnerinnen.

    Man muss sich um die Menschen Sorgen machen, die in einem solchen Umfeld ein Heim beziehen müssen. In Deutschland wurden in diesem Jahr 51 Brandanschläge verübt. Dieser Rassismus, wie in Seelisberg, ebnet den Weg zu solchen Taten.
    • Angelo C. 05.08.2016 13:56
      Highlight Highlight Nicht "blanker Rassismus" schürt den Unmut der Bevölkerungen Deutschlands und der Schweiz, sondern die unverkraftbare Anzahl kaum integrierbarer Immigranten aus allen Herren Ländern, vorab der reinen Wirtschaftsflüchtlinge aus Afrika.

      Gestern erhob die ARD einmal mehr das Stimmungsbarometer in der Bevölkerung: mittlerweile 80% der Deutschen gegen "Wir schaffen das!", und hohe Prozentzahlen an Zufriedenheitsverlust bei Angela Merkel zugunsten von Horst Seehofer.

      Alles Rassisten oder nur Zeichen wachsender Überforderung 🤔?!

      In einer Woche wird in Mecklenburg-Vorpommern die AFD Wahlsiegerin. http://Ird
    • Linus Luchs 05.08.2016 14:40
      Highlight Highlight Angelo C., Flüchtlingsströme bleiben eine Tatsache. Dass die Menschen dahin fliehen, wo sie ein besseres Leben in Frieden erhoffen, bleibt eine Tatsache. Dass es eine herausfordernde Aufgabe darstellt, Menschen aus anderen Kulturkreisen zu integrieren, bleibt eine Tatsache.

      Aber es sind alles Menschen! Ihnen steht menschliche Würde zu, wie uns allen. Mit nichts, weder mit einer Asylheimplanung, noch mit dem Verweis auf eine "Überforderung", ist Rassismus zu entschuldigen.

      Und wie die Seelisbergerinnen an dieser Versammlung Flüchtlinge als notgeile Kinderschänder darstellen, ist Rassismus.
    • Daniel Caduff 05.08.2016 14:50
      Highlight Highlight Sachlich, lösungsorientiert, vorurteilsfrei. So wünscht man sich Diskussionen! Selbstverständlich ist niemand der abgebildeten fremdenfeindlich eingestellt.

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    Weitere Antworten anzeigen
  • gecko25 05.08.2016 12:22
    Highlight Highlight In Seelisberg gibt es scheinbar doch nicht mehr als nur Käse
  • Corahund 05.08.2016 11:25
    Highlight Highlight Es ist immer das Gleiche. Wann lernen die Kantonsbehörden endlich, dass man eine Gemeinde nicht vor vollendete Tatsachen stellen darf.
    • Daniel Caduff 05.08.2016 12:21
      Highlight Highlight Was würdest Du vorschlagen ? Es ist halt nun mal der gesetzliche Auftrag des Kantons, für die Unterbringung zu sorgen. Soll der Kanton also fragen, ob er sich ans Gesetz halten soll? Und wenn eine gewisse Anzahl Personen im primitivem Ton reklamieren, dann muss sich der Kanton nicht mehr ans Gesetz halten? Abgesehen davon, dass ja noch nichts vollendet ist. - Genau dazu war die Veranstaltung ja da, um zu informieren, bevor umgesetzt wird.
    • Fabio74 05.08.2016 12:36
      Highlight Highlight Es geht ja nicht anders. Die Gemeinden sind untergeordnet und haben auszuführen gem kantonalem Gesetzen.
      Würden die Gemeinden ihren Pflichten nachkommen, wärs nicht nötig
    • atomschlaf 05.08.2016 12:46
      Highlight Highlight Ich war zwar nicht gefragt, aber ich würde vorschlagen, dass betroffene Gemeinden endlich Druck auf die Kantone und jene wiederum auf den Bund zur Einführung eines verbindlichen Jahreskontingents machen.
      Für den Anfang wären 24'000 pro Jahre (Plankapazität der neuen Bundeszentren) wohl eine vernünftige Grösse. Damit würde sich das Unterbringungsproblem schon mal entschärfen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MiepMiep 05.08.2016 10:53
    Highlight Highlight Ich denke nicht dass es hier grundsätzlich um die Asylsuchenden geht sondern die Art wie es der Gemeinde und den Einwohnern mitgeteilt wurde.

    Trotzdem finde ich einen Anstieg der Einwohnerzahl um knapp 10% auf einen Schlag schon etwas heftig..
    • Daniel Caduff 05.08.2016 12:15
      Highlight Highlight Lies mal das Argumentarium dieser IG durch (Link in meinem Beitrag weiter unten). Gerade mal drei Punkte beziehen sich auf die Kommunikation - und die kommen ganz am Schluss. Zuerst wird seitenlang darüber lamentiert, wie schlimm es doch für Schulkinder ist, wenn sie an einem Asylheim vorbei laufen müssen, wie schlimm es ist, dass Asylbewerber sich im öffentlichen Raum aufhalten und wie undenkbar es ist, dass Kinder in einem Ferienhaus ein Lager verbringen, wenn nebenan ein Asylzentrum ist. Die übliche Leier halt. "Ich hab nichts gegen Ausländer, ABER..."
    • atomschlaf 05.08.2016 12:47
      Highlight Highlight Es ist wohl mehr als nur verständlich, dass es nicht nur um die Kommunikation geht, wenn man einer abgelegenen Gemeinde junge, männliche, kulturfremde Migranten im Umfang von 10 Prozent der Bevölkerung aufzwingen will.
    • Steven86 05.08.2016 13:02
      Highlight Highlight @ Daniel Caduff es gibt verschiedene Asylbewerber bitte nicht alle in einen Topf werfen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rick_it 05.08.2016 10:47
    Highlight Highlight Sorry ein solchen Einschnitt in die Gemeinde per Flugblatt kund zu tun ist einfach nur dumm.Es gab auch schon eine andere Gemeinde wo so etwas per Flugblatt bekannt wurde und auch dort war der Aufstand riesig!Ich verstehe nicht wie die Leute an einer Besprechung auf die Idee von Flyer zur Info kommen?Da wäre meine Empörung auch gross Noch viel schlimmer ist das eine Unterkunft für Junge Männer geplant ist, so viele junge Männer auf einem Haufen kommt niemals gut wenn sie nicht beschäftigt sind. Wann lernen die Behörden endlich das die Mischung der Asylbewerber(fam. Kinder, Ältere) wichtig ist!
    • D(r)ummer 05.08.2016 12:07
      Highlight Highlight Nun, ich stimme Ihnen vollkommen zu. Aber das mit dem Flyer war bei uns auch so (6000+ Gemeinde). Wer liest schon das Gemeinde-Info-Heftli? ;)
    • Rick_it 05.08.2016 14:14
      Highlight Highlight Es muss auch nicht über das Gemeindeheftli sein. Wichtig ist die Personen zuerst über das Thema zu sensibilisieren, sie an das ganze heran zu führen. Danach eine HP, Infobroschüre, Infostand vor dem Dorfladen usw. stellen wo vieles über das Integrieren von solchen Gruppen in eine Gemeinde drin steht, was es für Möglichkeiten gibt diese zu beschäftigen, welche Zahlen die Schweiz bewältigen müssen, wer überhaupt Asyl bekommt usw. Danach erst eine Infoabend wo man sich mögliche Ängste anhört und auf die eingeht und nicht nur versucht sein Entschluss zu rechtfertigen und durch zu stieren! Usw...
    • Fabio74 05.08.2016 21:32
      Highlight Highlight Die Leute lesen das Amtsblatt nicht. An eine Gemeinderversammlung kommen ca 2 % der Stimmberechtigten. Infobroschüren lesen wohl auch wenige.HP auch
      Mit einem Stand holst die Rentner ab.
      Wenn man einen Aufhänger zum motzen finden wil, findet man einen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Marin Baechli 05.08.2016 10:46
    Highlight Highlight Immer das gleiche in der Schweiz. Aus den Augen aus dem Sinn, aber Fränkli ist einem dann schon recht.
  • Groovy 05.08.2016 10:33
    Highlight Highlight Das übliche, unsolidarische Verhalten von subventionierten Berggemeinden...
    Abschöpfen ohne Ende, sei es mit Subventionen, Wasserzinsen, Kurtaxen etc. Selber aber ihren Teil nicht beisteuern. Das Mittelland wirds ja schon richten.
    • Peter B. aus U. 05.08.2016 11:26
      Highlight Highlight Ihre Argumente sind genau so stumpf wie jene der IG im erwähnten Bericht. Einfache Verallgemeinerungen und an den Haaren herbeigezogene Gegenargumente.
      Mit solchen Aussagen (jene der IG und z.B. die von Ihnen Herr "Groovy") werden wir keine Lösungen finden sondern nur das Klima weiter vergiften. Unser System basiert auf Kompromissen und Gesprächen. Auf einseitige Beschlüsse folgen einseitige Reaktionen. Das müssen die "links-" wie "rechts-aussen" oftmals noch lernen. Letztendlich ist nur ein Kompromiss mehrheitsfähig und für alle Tragbar. Alles andere führt zu Schwierigkeiten.
    • Daniel Caduff 05.08.2016 11:28
      Highlight Highlight Statistisch gesehen erhält jede Person im Kanton Uri über 2000 CHF pro Jahr aus dem Finanzausgleich. Gleichzeitig aber gegen diejenigen Regionen wettern, welche ihren Lebensstil finanzieren und der Hand die einen füttert anschliessend auch noch alle gesellschaftlichen Lasten überlassen. sympathisch, oder? :-)

      Ich bin grundsätzlich FÜR den Finanzausgleich, halte aber genau das von Dir beschriebene, unsolidarische und egoistische Verhalten für degoutant. http://bit.ly/2aNjcNJ
    • Friendo-86 05.08.2016 11:43
      Highlight Highlight Selten einen undifferenzierteren Kommentar gelesen, der vor Pauschalisierungen und Vorurteilen nur so strotzt.

      Insbesondere die Unterstellung, dass Berggemeinfen ohnehin nur "nehmen" würden und quasi alle dem Mittelland zu unendlichem Dank verpflichtet sein sollen, ist natürlich barer Unsinn.

      Aber ich bin sicher, Sie kommen in Kürze in Genuss Ihrer Sommerferien - oder hatten diese schon. Mich würde nicht wundern, wenn Sie sich dann in diese "egoistischen" Gegenden zurückziehen - seien Sie herzlich Willkommen, aber denken Sie vor Ihrem nächsten Kommentar ein wenig nach.
    Weitere Antworten anzeigen
  • erdbeerfrosch 05.08.2016 10:26
    Highlight Highlight Ich verstehe, wenn ein kleines Dorf Bedenken hat. Aber Bedenken haben und - wie diese IG - mit unverholen fremdenfeindlichen Argumenten gegen ein solches Projekt antreten ist nicht das Gleiche. Da man sich einigermassen unglaubwürdig. Und es stellt sich dann die Frage der Zumutbarkeit - also, ob man es den Asylbewerbern zumuten kann, in Seelisberg zu wohnen.
  • Mnemonic 05.08.2016 10:20
    Highlight Highlight Die Situation ist problematisch keine Frage. Aber das gibt diversen Leuten in Seelisberg noch lange nicht das Recht sich wie Höhlenmenschen aufzuführen!
  • max the mechanic 05.08.2016 10:05
    Highlight Highlight Meine Lieben in rund 141 werden alle wieder rührselig die Geschichte von Maria und Josef erzählen, die vor den Herbergen abgewiesen werden. Ab dem 1.Januar heisst es dann wieder "Grenzen zu" & "keine Asylbewerber bei uns". Ja so schnell werden Werte & Volklore vermischt.
    • Daniel Caduff 05.08.2016 10:21
      Highlight Highlight Noch etwas früh, wird aber auch dieses Jahr wieder seine Gültigkeit haben :-)
      Benutzer Bild
  • TodosSomosSecondos 05.08.2016 10:01
    Highlight Highlight Solche Angelegenheiten sind immer schwierig. Wieso in aller Welt, muss man ein Asylheim in einem Kaff bauen, wo dann ein Verhältnis von Asylsuchenden zu Einwohnern von 1:10 herrscht? Das ginge doch auch in grösseren Ortschaften.. Zudem sollten die Asylheime gut durchmischt sein. Familien, Frauen, Kinder und Männer.. das ist für alle nur von Vorteil. Wenn das nicht möglich ist, weil 80% der Asylsuchenden junge Männer sind, sollte man sich halt mal fragen, wie so in aller Welt, man das Botschaftsasyl abgeschafft hat...
    • demokrit 05.08.2016 11:03
      Highlight Highlight "Zudem sollten die Asylheime gut durchmischt sein. Familien, Frauen, Kinder und Männer." - Da verkennst du die Realität. Migration ist vorwiegend Lebensverbesserungsmigration, um Flüchtlinge im eigentlichen Sinn handelt es sich nur bei einer verschwindenden Minderheit. In der Regel migriert auch ganz bewusst der Mann, mit der Hoffnung, seine Familie dann via Familiennachzug in die Schweiz zu holen.
    • Jonasn 05.08.2016 11:15
      Highlight Highlight Demokrit, das was du behauptest ist schon so oft mit Fakten widerlegt worden... und davon abgesehen: es "migriert" der Mann, weil dieser meist a)in seiner Heimat am meisten gefährdet ist und b)die Reise teils heftig gefährlich ist.
    • demokrit 05.08.2016 11:38
      Highlight Highlight @Jonasn: Was ist mit Fakten widerlegt worden? Ich hoffe du hast sehr gute Quellen. Wer ausser Landes ist, leidet offenbar an keinem Krieg mehr. Das Prinzip "Ladies First" passt halt schlecht zum patriarchalischen Rollenverständnis eines Sunniten.
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  • FrancoL 05.08.2016 09:49
    Highlight Highlight Ich wundere mich wie die Geschichte beschrieben ist. Da läuft ein Pachtvertrag aus, offensichtlich weiss die kleine Gemeinde (Behörden) nichts davon. Keiner wundert sich dass kein Nachfolgepächter gesucht wird oder in Aussicht steht, dies in einer kleinen Gemeinde. Dann bietet wohl bei Nacht und Nebel der Eigentümer die Liegenschaft dem Kanton für Flüchtlinge an und das eben auch ohne dass jemand da etwas erfährt, eben in dieser kleinen Gemeinde.
    Ich würde mich nicht wundern wenn die Gemeinde-behörde mehr wusste und nun sich sehr bedeckt gibt. Glaube nicht dass das alles so plötzlich kam.
  • ElendesPack 05.08.2016 09:34
    Highlight Highlight Für alle, die hier vom hohen Ross runter gegen Seelisberg schiesen und die übliche vereinfachende "alles-Rassisten-Leier" anwerfen:
    Was der Kanton in Seelisberg geplant hat, ist in etwa das selbe, wie wenn in der Stadt Zürich von 0 auf 100 ungefähr 41'000 Asylbewerber untergebracht werden müssten. Welcher Stadtteil meldet sich freiwillig?
    • Fabio74 05.08.2016 21:39
      Highlight Highlight @KingKong: Der Städter weiss, dass Toleranz nicht von Toll kommt.
      Ernsthaft: Sämtliche ausländerfeindlichen Initiativen sowie die Minarettinitiative wurden in den Städtchen deutlich bachab geschickt, trotz oder eben gerade weil hier die Ausländerzahl immer höher war, und man weiss wie damit umgehen. Im Gegenzug zum Muoathal, dem Seelisberg oder dem hinteren Appenzell wo man Ausländer nicht mal schreiben kann
    • wasylon 06.08.2016 10:28
      Highlight Highlight @Fabio *Muotathal. Übrigens Muotathal hat ein Ausländeranteil von über 5% und sie werden bestens integriert. Vielleicht sollten sie als "Städter" die Stadt mal verlassen, zwecks Horizonterweiterung.
  • Daniel Caduff 05.08.2016 09:29
    Highlight Highlight Wow, das Argumentarium dieser IG strotzt nur so von latenter Fremdenfeindlichkeit.

    "Männliche junge
    Asylsuchende, die sich gezwungenermassen draussen die Zeit mit Herumstehen totschlagen verunsichern Schulkinder und Passanten gleichermassen."

    "möchten Sie Ihr Kind in einem
    Lager neben einer Asylunterkunft mit jungen Männern wissen?"

    "Der Eingang zum Löwen ist unmittelbar am Rand der Hauptstrasse. Asylsuchende werden gezwungenermassen angrenzende Sport-, Schul- und Picknickplätze benutzen."
    http://bit.ly/2aW0sgD

    Dass es auch anders geht, beweist der Tourismusort Davos. www.offenesdavos.ch/
    • Albi Gabriel 05.08.2016 11:06
      Highlight Highlight Aber in Davos sind es auch nicht 1100 Asylbewerber...
  • Friendo-86 05.08.2016 09:17
    Highlight Highlight Es scheint mir wichtig, auf die örtlichen Verhältnisse aufnerksam zu machen und darauf, dass sich die Wut der Seelisberger in erster Linie gegen die Urner Regierung richten dürfte.

    Aufgrund seiner geographischen Lage gehört Seelisberg zwar zu Uri, ist aber abgeschnitten vom Rest des Kantons. Für viele Seelisberger entsteht nun der Eindruck, dass man sich just dann an sie erinnere, wenn es darum gehe, Flüchtlinge unterzubringen.

    Vor diesem Hintergrund erscheint der Ärger nachvollziehbar - wie wäre es beispielsweise gewesen, wenn man sich stattdessen für Andermatt entschieden hätte?
  • matekind 05.08.2016 09:13
    Highlight Highlight Ich gehe jede Wette ein, dass 90% der Asylgegner in Seelisberg noch nie ein Wort mit einem Geflüchteten gewechselt haben.

    Aber Hauptsache jedes Schauermärchen glauben, das einem zu Ohren kommt. Denn Flüchtlinge sind ja bekanntlich phöse, essen Babies und vergewaltigen unsere Frauen!11!1!!
    • menzoking 05.08.2016 09:59
      Highlight Highlight Meine Güte was ist daran so schwierig eine differenzierte Meinung zu äußern? Wie kann man nur gegen Vorurteile mit Vorurteile argumentieren.
    • Peter B. aus U. 05.08.2016 10:12
      Highlight Highlight Warum sollten Sie auch? Es geht hier in erster Linie darum, dass von jetzt auf gleich 10% mehr fremde Leute in ein Dorf ziehen sollen und wie die Bevölkerung vor Tatsachen gestellt wurde.
      Solche Äusserungen von ihnen finde ich äusserst "Besserwisserisch" gegenüber den betroffenen Menschen. Wer die Befürchtungen/ Ängste einer (auch noch so kleinen) Gesellschaft nicht ernst nimmt wird scheitern. Die ist im Beruf oder in der Politik dasselbe.
    • 's all good, man! 05.08.2016 11:47
      Highlight Highlight Lieber Peter, dann hinterfrage doch mal die Befürchtungen und Ängste ein wenig. Woher kommen diese genau und warum? Wer schürt diese und wieviele davon haben sich am Ende bewahrheitet? Wenn du nicht bereit bist, dich näher damit zu beschäftigen und von vornherein einfach mal dagegen bist (»warum sollten sie auch?«), zeigt es mir vor allem eines: am Ende geht es auch dir um nichts anderes, als dass du das Fremde nicht in deiner unmittelbaren Umgebung haben willst.
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  • Meitlibei 05.08.2016 08:03
    Highlight Highlight Alle green Seelisberg. ich sehe den ersten Fehltritt auf der anderen Seite. So wie es scheint, hat der Kanton, der notabene in der mächtigeren, wissenden Position ist, den Dialog in diesem Fall viel zu spät gesucht und damit der Seelisberger Bevölkerung (die schwächere, unwissende Position) wenig Respekt entgegengebracht. Und wie reagiert die? Misstrauisch, enttäuscht, abwehrend. Ergo menschlich? Ich glaube/hoffe, dass hier die Migrationsfrage nur zweitrangig ist. Die Seelisberger Bevölkerung reagiert vielleicht undemokratisch - der Kanton agiert jedoch unprofessionell.
  • bennni 05.08.2016 07:47
    Highlight Highlight Den Einwohner bietet sich hier die Gelegenheit Mitmenschen zu helfen, die nichts haben. Andere (Ärzte ohne Grenzen, usw.) gehen extra in Kriesenherde um was gegen das Leid zu tun. Seelisberg ist sich zu schade Flüchtlinge zu akzeptieren (aufnehmen ist fast das falsche Qort, da ja alles vom Kanton organisiert wird). Was soll schlecht an diesen Menschen sein? Sie sind nicht schlechter als andere Neuzuzüger. Die Finanzierung ist auch geregelt. "Wir sind nicht fremdenfeindlich" ist eine einfachr Ausrede, jedoch zeigt sich für mich hier blanker Fremdenhass in Verbindung mit purem Egoismus.
    • menzoking 05.08.2016 08:57
      Highlight Highlight Du plaperst nach, was du hörst. Anders kann ich mir nicht erklären, weshalb du den Menschen, die du nicht mal kennst, Fremdenhass und Egoismus unterstellst. Und das Verhalten der Bevölkerung an dem Engagement von Ärzte ohne Grenzen zu messen ist ziemlich absurd. Wenn ich das in deinen pauschalisierenden Worten ausdrücken müsste, dann würde ich sagen, dir fehlt es an Einfühlungsvermögen.
    • atomschlaf 05.08.2016 13:19
      Highlight Highlight @bennni: Was schlechter ist als an anderen Neuzuzügern?
      Nun, andere Neuzuzüger kommen in der Regel legal ins Land, um eine Arbeit aufzunehmen oder sind vermögend und zahlen in beiden Fällen Steuern.
      Ausserdem kommen diese nicht auf einen Schlag im Umfang von 10 Prozent der Bevölkerung und bestehen in der Regel auch nicht nur aus jungen, alleinstehenden Männern.
    • Fabio74 05.08.2016 21:45
      Highlight Highlight @Atomschlaf: Heisst Asylbewerber mit viel Geld würdest nehmen? Weil der gute Eidgenosse, billiger als die Hafennutte auf der Reeperbahn, jeden mit Geld empfängt?
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  • Peter B. aus U. 05.08.2016 07:46
    Highlight Highlight Und warum werden diese Menschen nicht in den grösseren Orten/ Städten untergebracht? An einem Ort wo Anonymität geschätzt wird?
    An alle, die eine solche Reaktion nicht verstehen: Kennt ihr das Gefühl in einem solchen Ort zu wohnen? Das heisst nicht für ein/ zwei Jahre kurz hingezogen oder mal Oma besuchen gehen. Sondern da leben/ evtl. aufwachsen. Wenn man einer Dorfgemeinschaft einfach mal 60 Asylanten zumutet sind Gegenreaktionen vorprogrammiert. Es ist naiv zu glauben, dass solche Entscheide einfach hingenommen werden.
    Ob das gut oder schlecht ist muss am Ende des Tages jede/r selber wissen
    • zombie woof 05.08.2016 08:17
      Highlight Highlight Richtig beschrieben, solchen Dorfgemeinschaften darf man nichts Neues zumuten, nicht mal " zugezogene" Schweizer, sonst wird ihr seelisches Gleichgewicht auf das massivste gestört!
    • Peter B. aus U. 05.08.2016 08:57
      Highlight Highlight Doch, man kann einer Dorfgemeinschaft viel mehr zumuten als du vielleicht denkst. Aber wie gesagt, wer das Dorfleben nur aus Heidifilmen und Schellen- Ursli kennt kann sich nicht in die Gefühlslage hineinversetzen. Diese Menschen werden vor Tatsachen gesetzt. Da reagieren die meisten empfindlich wenn es zu plötzlichen Veränderungen im nahen Umfeld kommt. Da jedem von uns das eigene Zuhause wahrscheinlich etwas vom wichtigsten ist, sind die Reaktionen absolut verständlich. Ausserdem identifizieren sich "Dörfler" oft sehr stark mit Ihrem Ort, was die Reaktionen zusätzlich verschärft.
    • FrancoL 05.08.2016 09:42
      Highlight Highlight Die Frage ist; was machen eigentlich solche "geschlossene Gesellschaften" für die andere Gesellschaft, die jeweils die Lasten trägt?
      Und wie sollen sich die anderen, die eh schon viel Lasten tragen (nicht nur das Problem der Flüchtlinge betrachten!) fühlen wenn man Ihnen diese Zusatzlast auch noch aufbürdet?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peter Keller (1) 05.08.2016 07:43
    Highlight Highlight Die Seelisberger tun sich anscheinend schwer mit den Sitten und Gebräuchen in der Schweiz. Vielleicht braucht es für die Gemeinde einen Integrationskurs.
  • Harry Held 05.08.2016 07:42
    Highlight Highlight Toll, Flüchtling sein im Touristenort Seelisberg im Hotel! Weiteres Kommentieren erübrigt sich. Nicht, dass sie in Bunker gesteckt gehören, doch solange diese Verwöhnung auf Kosten Einheimischen andauert und noch perfektioniert wird, während gerade ältere Einheimische überkontrolliert, ausgesteuert und defacto enteignet werden, nun denn, ich find's nur abgründig, wer da noch aus dem Elfenbeinturm das moderne Migrantentum verteidigen kann, koste was wolle. Öffnet doch endlich die Augen. Ungerechtigkeit am eigenen Volk auf Kosten von überholten Werten, das lässt sich auf Dauer nicht finanzieren.
    • Tepesch 05.08.2016 08:00
      Highlight Highlight @Harry Held
      Ihnen ist schon klar, dass es sich nicht um ein richtiges Hotel handelt, sondern nur um ein Gebäude das als Hotel betrieben wurde.
      Der Pachtvertrag mit dem jetzigen Mieter läuft ende August aus und danach betreibt das SRK das Ehemalige Hotel als Asylunterkunft.
    • zombie woof 05.08.2016 08:26
      Highlight Highlight Ungerechtigkeit am eigenen Volk? Leben die Seelisberger in Zelten und müssen sich Gedanken machen ob sie am nächsten Tag was zum Essen haben?
    • Qui-Gon 05.08.2016 08:58
      Highlight Highlight "Ungerechtigkeit am eigenen Volk auf Kosten von überholten Werten"
      Starker Tobak, der da abgelassen wird. Nimmt man jemandem etwas weg? Und Hilfe ist ein "überholter Wert"? Na dann, guet Nacht am 6i.

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  • oXiVanisher 05.08.2016 07:40
    Highlight Highlight Mein Vorschlag: Eine Mauer um das Kaff bauen. Keiner rein, keiner raus. Nach 20 Jahren steht jedes Gebäude leer und kann beliebig verwendet werden.
    • Harry Held 05.08.2016 08:00
      Highlight Highlight Um die Leute, die seit jeher Steuern zahlen, sich an Gesetze halten, wohl grösstenteils aufrichtig sind und sich als okay Schweizer bezeichnen. Um diese Leute. Die bald enorme Sozialkosten für Hotelbewohner zu zahlen haben, die Versicherung, Arztkosten, Essen, Unterkunft, Ausbildung und alles bezahlt kriegen und das Gemeindebudget knacken. Sehr schön, oXiVanisher, solche Vordenker wie dich brauchen wir, der die Konsequenzen komplett versteht.
    • genoni 05.08.2016 08:31
      Highlight Highlight Der Bund zahlt die Aufwendungen für die Flüchtlinge.
    • oXiVanisher 05.08.2016 08:52
      Highlight Highlight Wooohoooo! It's blitzli Friday, Friday.
      https://67.media.tumblr.com/tumblr_m3ty9raNhw1rnsqduo1_500.gif

      Aber noch etwas konstruktives: Vielleicht wäre es ja endlich einmal Sinnvoll, über einen richtigen Finanzausgleich in diesem Bereich zu diskutieren. Denn so wie die Situation zur Zeit ist, ist es für niemanden angenehm.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Anam.Cara 05.08.2016 07:38
    Highlight Highlight Es ist doch überall die selbe Diskussion, wenn irgendwo eine Asylunterkunft eröffnet werden soll. Ungewöhnlich ist vielleicht, dass sich die Leute so direkt organisieren.

    "Wir haben ja nichts gegen Fremde (solange sie Geld bringen). Ich finde eigentlich schon man sollte echten Flüchtlingen helfen, aber Sozialschmarotzer und so....". Das ist armselig. Denn die Leute sind da, brauchen Hilfe. Jetzt.
    Vielleicht setzt sich am Ende doch die humanitäre Tradition der Schweiz durch, bei der die Frage lautet: wie können wir vernünftig helfen? (statt: was könnte der Fremde mit vielleicht wegnehmen).
    • Qui-Gon 05.08.2016 09:02
      Highlight Highlight Die humanitäre Tradition ist doch längst am A. Es regiert der blanke Egoismus.
    • Jonasn 05.08.2016 11:24
      Highlight Highlight Haha, simplysmarter. Wie wäre es mit belegbaren fakten dazu? Mal in Zahlen ausgedrückt - könntest du dir vorstellen, dass 15 CHF im Monat dich an die Armutsgrenze bringen? Das wäre theoretisch die Summe pro Bürger in der Schweiz. 50 Rappen pro Tag. Bringt dich der Betrag in die Selbstzerstörung? Lächerlich...
    • Jonasn 05.08.2016 11:27
      Highlight Highlight Rechenbeispiel basiert auf geschätzten 1.45 mia für das gesamte Asylwesen in der Schweiz. Das ist aber sogar all inclusive und vernachlässigt den kompletten Beitrag von Bund und Gemeinde und wäre dann komplett alles vom Bürger direkt bezahlt. Humanitäre Tradition. Wie viele Menschen in der CH gibt es, die mit 15chf weniger pro Monat in Schwierigkeiten kämen?
  • surfi 05.08.2016 06:59
    Highlight Highlight Wenn sich die IG durchsetzen kann und keine Flüchtlinge aufnehmen will, dann sollen sie für sich bleiben. Auch ich werde dann nie mehr nach Seelisberg reisen. Ich bin sehr enttäuscht von der Bevölkerung.
    • Fabio74 05.08.2016 12:48
      Highlight Highlight Simply: fangen wir an und verkaufen keine Waffen mehr in diese Länder, nehmen keine Gelder mehr von diesen Regimes.
      Solange wir Blut an den Händen haben,haben wir Verantwortung für die Kehrseite der Medaille oder des Profits
  • Fabio74 05.08.2016 06:47
    Highlight Highlight Ekelerregend dieser Hass. Würde als Kanton dieser Gemeinde Zahlungen streichen
    • goldguegji 05.08.2016 08:42
      Highlight Highlight Ich glaube, Sie verwechseln Hass mit Angst.
      Da ich selber in einem noch kleineren Bergdorf wohne, kann ich diese Angst z. T. nachvollziehen.
    • Maragia 05.08.2016 11:36
      Highlight Highlight Dieser Hass gegen das Dorf? Ja der ist wirklich unglaublich. Stell dir vor, von heute auf morgen gibt es in Zürich 50'000 Asylanten mehr! Ja da würden auch einige auf die Strassen gehen. Und glaube mir, in Zürich gibts viele Rassisten.
    • Fabio74 05.08.2016 12:51
      Highlight Highlight @Maragia: Die Angst und der Hass ist bei denen,die nie Ausländer sehen. Oder warum werden sämtliche Initiativen zumThema Ausländer in den Städten massiv bachab geschickt.
      Zürich trägt sehr viele Lasten für die Schweiz. Und würde sicher mehr aufnehmen.
      Aber Solidarität heisst nicht alles in die Städte abschieben. Es gibt Verteilschlüssel an die haben sich die Kantone zu halten
  • Energize 05.08.2016 06:39
    Highlight Highlight Nein das war nicht korrekt. Es geht nicht, jemanden so respektlos zu behandeln. Trotzdem war der Zeitpunkt der Information schlecht gewählt - auch ich würde aufmüpfig, wenn ich nach meinen Ferien nach Hause käme und vor vollendete Tatsachen gestellt würde.
    • Fabio74 05.08.2016 07:34
      Highlight Highlight Nan kanns halt nie recht machen. Das Land hatte mal die Solidarität hochgehalten. Heute ist es der Ego-Trip.
      Ausser man will Geld vom Staat
    • seventhinkingsteps 05.08.2016 07:44
      Highlight Highlight Es gibt Möglichkeiten, sich auch während den Ferien über die Geschehnisse in der Gemeinde zu informieren.
  • Philboe 05.08.2016 06:26
    Highlight Highlight Wie wäre es einfach einmal schauen was kommt? 60 Asylsuchende in einem alten Hotel in einer Gemeinde mit 700 Einwohnern. Wieso nicht 1x pro Monat einen Tag der offenen Tür? Begegnung von Mensch zu Mensch. Statt Raclette und Fondue gibts dan halt Couscous oder Injera (Sauerteig-Fladenbrot) integration statt Repression lautet die Lösung aber da rede Ich zu 80% an eine Wand bei solchen Leuten
    • Queen C 05.08.2016 08:54
      Highlight Highlight Haben Sie tatsächlich das Gefühl, ihr Couscous/Fladenbrot-Vorschlag sei dann Integration? So einfach wäre das also?
    • El Vals del Obrero 05.08.2016 09:58
      Highlight Highlight @Pipapo: Ob Couscous oder Fondue völlig Nebensache. Das Entscheidende ist, dass man sich trifft und miteinander redet statt sich gegenseitig mit Zäunen, Begegnungsverboten oder der Forderung nach getrennten Picknick-Plätzen auszugrenzen und dadurch die Ängste noch zu fördern.
    • D(r)ummer 05.08.2016 12:39
      Highlight Highlight Wir haben auch ein Asylzentrum. Die Schweiz (genauer deren Gemeinden) ist noch nicht mal so weit, eine Webseite mit allen Infos über ein Asylzentrum bereitzustellen. Z.B. Für den Bauern der Hilfe gegen einen Batzen auf einem Feld benötigt. Oder ob man zu ihnen auf den Rasen Fussball spielen gehen darf. Oder ein grösseres Schachfeld mitbringen/aufstellen kann. Schade, das Zentrum liegt auf meinem Arbeitsweg und ich sehe sie jeden Tag. Bis jetzt lernte ich nur einen, im Zug, kennen. Falls ich mich geeirrt habe, bitte ich um eine Korrektur. Denn ich weiss nur von öffentlichen Platzverboten. Gruss
  • glass9876 05.08.2016 06:14
    Highlight Highlight Eine Lektion darin, wie sich Leute gegenseitig durch Behauptungen und Aufwiegeln Angst machen können und sich anschliessend die Angst in Wut steigert... Selber denken gilt wohl nichts.
  • dumdidumdidum 05.08.2016 01:53
    Highlight Highlight Knapp 10% der Einwohner sollen Asylanten sein, das sind wirklich sehr viel.
    Aber jemandem mangelden Respekt und Höflichkeit vorwerfen und dabei die Veranstaltung zu Beginn schon unterbrechen. Dies zeugt ebenfalls nicht von Höflichkeit und Respekt.
  • seventhinkingsteps 05.08.2016 01:08
    Highlight Highlight Was die IG sagt:
    "Kommen Sie wieder, wenn Sie einen vernünftigen Vorschlag präsentieren können."

    Was sie denkt:
    "Kommen Sie wieder, wenn Sie uns sagen können, das wir die dreckigen Flüchtlinge nirgends aufnehmen müssen"
    • sapperlot 05.08.2016 07:28
      Highlight Highlight Naja, sie sagen ja nicht, dass sie keine Flüchtlinge aufnehmen wollen, sondern nur nicht gleich 60 an der Zahl.
    • seventhinkingsteps 05.08.2016 07:42
      Highlight Highlight Ja, das sagen sie. Und wers glaubt, wird seelig.
    • Stellklaus 05.08.2016 08:24
      Highlight Highlight Wenn ein Linker sagt er möchte die Sozialwerke sichern und nicht abbauen, dann denkt er in Wirklichkeit: "Ich will allen Besserverdienern das Konto leerräumen, den Sozialstaat massiv ausbauen und dann den Kommunismus einführen".

      Mach ich das richtig so Herr Shiva oder kann nur eine politische Seite Gedanken lesen und darf solche Unterstellungen machen?

      Ich hätte kein Problem 10 zusätzliche Leute in unserem Dorf aufzunehmen, bei 60 hätte ich in der Tat auch Bedenken, keine Ahnung warum diese Haltung für Sie so unglaubwürdig ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • tobias__123 05.08.2016 00:31
    Highlight Highlight Ganz ehrlich, Flüchtlinge haben besseres verdient als zu so einem Mob geschickt zu werden. Fremdschämen hoch drei

Rotenfluebahn-Gondel bei Bergfahrt abgestürzt – niemand verletzt

Eine Gondel der Rotenfluebahn von Rickenbach ob Schwyz auf die Rotenflue in der Mythenregion ist am Sonntagvormittag kurz nach 11 Uhr bei der Bergfahrt abgestürzt. In der Gondel befanden sich keine Personen, verletzt wurde niemand.

Einsatzkräfte seien vor Ort, schreibt die Schwyzer Kantonspolizei auf Twitter. Sie stellte weitere Informationen in Aussicht. Die Bahn aus dem Jahr 2014 überwindet über 16 Stützen eine Höhendifferenz von 958 Metern. Die über 20 Kabinen fassen je acht Personen. (sda)

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