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Ausgebüxtes Rind in Itingen (BL) trickst Polizei und Metzger aus – und wird am Ende erschossen

Ein Rind ist am Montagmorgen aus dem Schlachthaus in Itingen entkommen. Nach einer Flucht über Bahngleise wurde es auf eine Wiese getrieben und von einem Spezialisten erlegt.



Zu einem aussergewöhnlichen tierischen Einsatz wurden gestern Morgen mehrere Patrouillen der Baselbieter Polizei gerufen: Kurz vor 9 Uhr wurde gemeldet, dass ein Rind aus dem Schlachthaus an der Schulstrasse in Itingen ausgebüxt und in Richtung Sissach davongerannt sei. 

Rind trickste Polizei aus

Das 600 bis 700 Kilogramm schwere Rind hatte nach dem Ausstieg aus einem Transportfahrzeug gegen 8.50 Uhr plötzlich Umkehr gemacht, wie die Polizei Basel-Landschaft mitteilte. Danach habe es eine Lücke zwischen dem Fahrzeug und Gebäude zur Flucht genutzt, wie die Baselbieter Polizei gestern mitteilte. Offensichtlich hatte das Tier bemerkt, dass es ihm an den Kragen gehen sollte.

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Zehn Personen mussten das Rind auf eine umzäunte Wiese treiben.
KApo BL

Eine Polizeipatrouille entdeckte das Tier später am Dorfausgang und versuchte es auf eine Wiese zu treiben. Allerdings habe das Rind die «Situation im letzten Moment erkannt», und flüchtete über die Gleise der SBB-Linie Basel–Olten, die dort mehrspurig verläuft, in Richtung kantonaler Autobahn 22, teilt die Polizei mit.

Vergebliche Flucht

Weitere Polizeipatrouillen und rund zehn Drittpersonen konnten das Rind erneut einkesseln und auf eine umzäunte Wiese unweit der Autobahn 22 treiben. Die Flucht half dem Tier letztlich nichts, das Schicksal nahm seinen vorbestimmten Lauf: Das Rindvieh wurde mit einem gezielten Schuss durch einen Spezialisten, der im Verlauf der Aktion beigezogen wurde, noch vor Ort erlegt. Danach wurde das Tier zurück ins Schlachthaus gebracht. Menschen sind gemäss Baselbieter Polizei bei dem speziellen Einsatz keine zu Schaden gekommen.

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