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Bernmobil will für über 100 Millionen Franken Trams kaufen



Das Tram Nummer 9 faehrt am 25. Mai 2007 durch die Marktgasse in Bern. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

The tram number 9 drives through the Marktgasse lane to the last stop Guisanplatz square in Berne, Switzerland, pictured on May 25, 2007. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Bild: KEYSTONE

Berns städtische Verkehrsbetriebe Bernmobil wollen für über 100 Mio. Franken neue Trams kaufen. Am Mittwoch hat das Unternehmen den Auftrag öffentlich ausgeschrieben. Es handelt sich um das grösste Beschaffungsvorhaben in seiner Geschichte.

Wie Bernmobil am Mittwoch mitteilte, müssen in den kommenden Jahren 21 Trams ersetzt werden, die in den Jahren 1987 und 1990 in den Dienst gestellt wurden. Sie erreichen in den Jahren 2023 und 2024 ihr Lebensende.

Ausgeschrieben hat Bernmobil die Beschaffung einer Grundbestellmenge von 20 Trams zum Ersatz dieser Fahrzeuge. Dazu kommt, als Option, der Bezug von bis zu 30 weiteren Tramzügen in einer zweiten Etappe. Es geht um Fahrzeuge, welche beispielsweise auf der künftigen Linie von Bern nach Ostermundigen eingesetzt werden sollen.

Die Stimmberechtigten des Kantons Bern, Ostermundigens und der Stadt Bern genehmigten in den vergangenen zwei Jahren an der Urne Kredite für den Bau dieser neuen Tramlinie.

Erstmals hat Bernmobil in der Ausschreibung Vorgaben zum Fahrzeugdesign aufgenommen. Diese Gestaltungselemente sollen den neuen Trams ein eigenständiges «Berner» Aussehen verleihen. Ende 2019 will Bernmobil den Lieferanten bestimmen. Das erste Tram der neuen Reihe soll Anfang 2023 in Bern eintreffen. (aeg/sda)

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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • zettie94 31.10.2018 21:43
    Highlight Highlight Zum ersten Mal seit 1944 beschafft BERNMOBIL wieder Zweirichtungsfahrzeuge, nämlich die 20 Trams der Grundbestellmenge (die Optionen werden voraussichtlich Einrichtungsfahrzeuge sein).
    Dies soll die Flexibilität im Störungsfall und bei Bauarbeiten vergrössern. Die ersetzten 9 RBS-Trams ("blaue Bähnli") sind ebenfalls Zweirichtungsfahrzeuge, die 12 Vevey-Trams nicht.
    Das Konzept mit einer kleinen Anzahl an Zweirichtungsfahrzeugen auf Störungen zu reagieren und trotzdem bei den meisten Fahrzeugen die Vorteile der Einrichtungsfahrzeuge zu haben, hat sich u. a. bereits in Berlin bewährt.
  • Schluch 31.10.2018 16:35
    Highlight Highlight Kostet so eie Kutsche wirklich fünf Millionen? Oder ist da noch Unterhalt und Service für die nächste million Jahre dabei?
    • zettie94 31.10.2018 21:37
      Highlight Highlight Wichtig wäre noch die Info, dass die Trams der ersten Grundbestellmenge als Zweirichtungsfahrzeuge bestellt werden sollen. Diese kosten etwas mehr als Einrichtungsfahrzeuge.
      Die Optionen sollen voraussichtlich Einrichtungsfahrzeuge sein.
      Aber die 5 Mio. kommen recht gut hin. Das sind halt keine Fahrzeuge ab Stange...

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