Schweiz
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Polizei räumt besetztes Haus in Bern – 19 Festnahmen



Die Hausbesetzerszene besetzt die Strassen rund um das geraeumte und von der Polizei mit schwerem Geraet bewachte Haus an der Effingerstrasse, am Mittwoch, 22. Februar 2017, in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Einige Besetzer versuchten friedlich, aber vergeblich einen Wasserwerfer aufzuhalten. Bild: KEYSTONE

In der Berner Innenstadt hat die Polizei am Mittwoch mit einem Grosseinsatz ein besetztes Haus geräumt. Dutzende von Polizisten standen im Einsatz.

Während Stunden war der Verkehr in einem Teil des Stadtzentrums beeinträchtigt. Während der rund siebenstündigen Aktion nahm die Polizei 19 Hausbesetzer für eine Personenkontrolle vorübergehend fest, wie sie bekanntgab. Eine der angehaltenen Personen erlitt eine Handverletzung und fünf Polizisten mussten sich ärztlich untersuchen lassen. In zwei Fällen besteht Verdacht auf ein Hörtrauma.

Feuerwerkskörper gegen Polizisten

Die Einsatzkräfte gingen aufgrund eines Strafantrags vor. Er lautete auf Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung. Zudem galt es laut der Polizei, dem Entscheid eines Zivilgerichts Achtung zu verschaffen.

Direkt nach dem Eindringen ins Gebäude wurden die Polizisten mit Feuerwerkskörpern angegriffen, wie sie in der Mitteilung schreibt. Zudem warfen die Besetzer Farbe und andere Gegenstände auf die Beamten und schossen durch die Fenster Feuerwerk ins Freie, wie ein sda-Reporter vor Ort feststellte.

Die Polizei antwortete mit Gummischrot, den Polizisten von der Strasse aus auf die Fenster der besetzten Liegenschaft abschossen. Es kam deshalb mehrmals zu heftigen Knallen. Angesichts dieser Szenen sperrte die Polizei die Effingerstrasse, an der das Gebäude liegt, auf einer Strecke von rund hundert Metern ab.

Weder für den motorisierten Individualverkehr noch für den öffentlichen Verkehr war deshalb ein Durchkommen. Schliesslich gelang es der Polizei, in alle ihr zufolge «teilweise massiv verbarrikadierten Räumlichkeiten» einzudringen.

Das besetzte Haus an der Effingerstrasse wird von der Polizei belagert und soll anschliessend geraeumt werden am Mittwoch, 22.  Februar 2017, in Bern.  (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Vor dem Mittag waren die Polizeikräfte noch im Einsatz. Bild: KEYSTONE

Die Hausbesetzerszene besetzt die Strassen rund um das geraeumte und von der Polizei mit schwerem Geraet bewachte Haus an der Effingerstrasse, am Mittwoch, 22. Februar 2017, in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

«Gegen Leerstand und Wohnungsnot»: Der Polizist hat das Schild nicht gemalt, sondern konfisziert. Bild: KEYSTONE

Liegenschaft gehört Bund

Das Gebäude gehört der Eidgenossenschaft, wie das Bundesamt für Bauten und Logistik (BLL) am Mittwoch Medienberichte bestätigte. Es sanierte vergangenes Jahr die unteren Geschosse des mehrstöckigen Gebäudes und wollte nun auch die oberen Stockwerke renovieren. Mit den Hausbesetzern habe das BLL das Gespräch gesucht, doch hätten die Besetzer nicht ausziehen wollen.

Die Besetzer wiederum warfen auf einer am Gebäude aufgehängten Fahne ihrerseits dem Bund Gesprächsverweigerung vor. Eine «Anarchistische Gruppe Bern» schrieb auf einem Facebook-Eintrag, rund 50 Menschen seien nach der Polizeiaktion wieder ohne Obdach, während gleichzeitig zahlreiche Wohnungen und Gebäude in Bern leer stünden.

Bis zu vierzig Personen zeigten während der Polizeiaktion auf der Strasse mit Parolen und Schildern ihre Solidarität mit den Besetzern.

(sda)

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131Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • SolidSnake 23.02.2017 00:53
    Highlight Highlight Gegen Hausbesetzungen an sich habe ich absolut nichts einzuwenden. Ist doch ok wenn jemand Wohnraum, welcher nicht genutzt wird, bewohnt.

    Allerdings habe ich ein grosses Problem damit, wenn die Besetzer nicht abzischen, wenn die Polizei sie dazu auffordert. Oder wenn sie sogar gewalttätig werden.
  • Sted 23.02.2017 00:24
    Highlight Highlight Lesen bildet (immer noch): Eigentum ist Diebstahl (Pierre-Joseph Proudhon): Gemeint ist Privateigentum als Privileg oder Monopol, im Sinn von: „Solange Eigentum Privilegien birgt, solange bedeutet privilegiertes – also erpresserisches – Eigentum Diebstahl“. Man dürfe außer den persönlichen Arbeitsmitteln lediglich diejenigen Güter besitzen, die man durch eigene oder kollektive Arbeit hergestellt oder im Tausch dafür erworben hat. Ausbeutung der Arbeitskraft anderer gehöre unterbunden, um die daraus resultierende Kapitalanhäufung und Machtkonzentration zu verhindern...
  • flausch 22.02.2017 23:45
    Highlight Highlight Wisst ihr wie Landeigentum entstanden ist?
    Das land wurde einfach so in Besitz genommen sprich es wurde Besetzt!
    Also was ist mit Privateigentum?
    Besetztes Land ist Privateigentum und wenn die Häuser die drauf lehrstehen besetzt werden dann?... Kriminell! Gewalt! Terror!

    "Aber wenn das jede so mache würd wo würe mer den hicho?"
    Die Doppelmoral wäre aufgelöst!
    Der sinn des Privaten Bodenbesitzes liegt in der Ausbeutung. Es ist jedem selbst Überlassen ob er ausgebeutet werden will oder nicht.
    • Liselote Meier 23.02.2017 11:16
      Highlight Highlight Gibt es ein schönes Rousseau Zitat dazu:

      Der erste, der ein Stück Land mit einem Zaun umgab und auf den Gedanken kam zu sagen "Dies gehört mir" und der Leute fand, die einfältig genug waren, ihm zu glauben, war der eigentliche Begründer der bürgerlichen Gesellschaft. Wie viele Verbrechen, Kriege, Morde, wieviel Elend und Schrecken wäre dem Menschengeschlecht erspart geblieben, wenn jemand die Pfähle ausgerissen und seinen Mitmenschen zugerufen hätte: Hütet euch, dem Betrüger Glauben zu schenken; ihr seid verloren, wenn ihr vergesst, dass zwar die Früchte allen, aber die Erde niemandem gehört
  • Rick_it 22.02.2017 23:23
    Highlight Highlight Ne is klar, ich nehme mir ein Haus das mir nicht gehört, lade dort x andere Leute ein. Wenn dann die Polizei beauftragt wird das Haus zu räumen schiesse ich Feuerwerkskörper auf diese! Wenden die dann Gummischrott an, weine ich der Einsatz sei unverhältnismässig! 5Polizisten verletzt davon 2 mit Hörsturz! Das Resultat für nichts und wieder nichts! Dann ziehe ich noch ein bisschen durch Bern und verspraye fremde Häuser und dafür ernte ich zum Teil noch Applaus??? In einem Land wo jeder ein Dach zur Verfügung hätte(wenn er den möchte)! Ich Spucke auf denn Staat und obwohl er mich füttert!
  • Tropfnase 22.02.2017 22:41
    Highlight Highlight Das Verkehrschaos hätte nicht sein müssen! Wieso morgens um 08:00???? Hat die Polizei gedacht die Besetzer wären zu dieser Zeit am arbeiten? Oder war der Nachtzuschlag für die Einsatzkräfte zu teuer?
    • Hierundjetzt 22.02.2017 23:24
      Highlight Highlight Oder wollte man das durchziehen bevor die Clowns aus der Reithalle erwachen 🤔

      Auf jeden Fall eine Verschwörung ☝🏼
  • stamm 22.02.2017 22:26
    Highlight Highlight Heute wird also alles, was man sch nicht leisten kann, besetzt UND verunstaltet! Genau wegen solchen Leuten, welche nichts arbeiten, dem Staat auf der Tasche liegen belasten die Bevölkerung noch mit ihren Problemen? Wenn ich eine Kippe aus dem fahrenden Auto werfe, bezahl ich Fr 100.-. Würd mich mal interessieren, wer das Polzei-Aufgebot bezahlt. Schaltet mal euer Hirn ein! Ihr kostet nur mit eurer Einstellung. Ich fahre ein altes Auto, keine Kinder und wohne in einer 1.5 Zimmer Wohnung....und; mir gefällt das!
    • stamm 23.02.2017 06:10
      Highlight Highlight Klar könnt ihr euch beklagen. Aber nicht auch noch Ware kaputt schlagen, welche die Allgemeinheit auch grad noch zahlen darf! Und sich dann noch über zu hohe Kosten beschweren! Die sinken mal ganz bestimmt nie, wenn alle deine Einstellung hätten. Würden alle arbeiten, welche in dem Haus waren, wäre der Kasper auch bezahlt....
    • Hühne Bueber 23.02.2017 06:50
      Highlight Highlight Du verwechselst arbeitslos mit arbeitsfaul!
    • stamm 23.02.2017 20:53
      Highlight Highlight Ououou, verdammt.... noch um ein vielfaches blöder, als dass ich mir das erhofft habe.... und dann noch der passende Name dazu. Ich versuch eigentlich immer so zu sein, wie ich es auch von anderen erwarte. Ja! Besten Dank, dass es Leute wie dich gibt! Unser ganzer Nationalstolz arbeitet nicht und findet das auch noch prima...
    Weitere Antworten anzeigen
  • bärnerin13 22.02.2017 21:18
    Highlight Highlight U vor 30min sisi dür d'mittustrass pilgeret imne riisä block u hei überau gsprayt u pöbblet
    • Tomlate 22.02.2017 21:50
      Highlight Highlight Hallerstrass ou.
    • The fine Laird 22.02.2017 21:51
      Highlight Highlight Finde ja toll das du uns auf dem aktuellen Stand hälst, aber kannst du nicht in Schriftdeutsch schreiben? Diese Schmerzen!
    • Stachanowist 22.02.2017 22:21
      Highlight Highlight En astigi chlöönete, chrüzanewandane! Abr am mekdig isch wede roa dai hönni!!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Z024 22.02.2017 21:00
    Highlight Highlight sie sorry aber äh... b-b-b-b-bündnerfleisch! finde de artikel furchtbar gschriebe, die satz-zemestellige sind ja zum goisse..
  • BoomBap 22.02.2017 21:00
    Highlight Highlight Ich hab mal bei Genial daneben gehört, dass man in Schweden legal eine Wohnung besetzen darf, wenn es min. ein Jahr leer gestanden hat. Man muss nur einen Stuhl, einen Tisch und ein Bett vorweisen. Genaueres weiss ich leider nicht mehr. Aber den Ansatz find ich interessant. So muss ein Vermitter vielleicht mal ein Bisschen zurückstecken bei der Miete, sonst gibts gar kein Geld von den Bewohnern.
    • BoomBap 22.02.2017 21:20
      Highlight Highlight Pardon. Ist in den Niederlanden bzw. war, ist mittlerweile auch verboten. Nennt sich "kraken".
  • Seebär 22.02.2017 20:07
    Highlight Highlight Besetzte Häuser gibt es schon seit Jahrzehnte, find ich gut, denn es zeigt das es Missstände hat. Aber die Hausbesetzer werden im Alter oft bünzliger als man denkt, hatte mal einen als Vermieter. Der hat jeden Kratzer auf dem Parkett beanstandet...
  • Seppe Toni 22.02.2017 20:00
    Highlight Highlight Merkt doch endlich, ohne Moos nichts Los. Was denkt ihr wie viele Zuger noch in Zug wohnen? Die Politik verscherbelt unser Land an die Meistbietenden. Masseneinwanderung lässt grüssen...
  • FranzFerdinand 22.02.2017 19:24
    Highlight Highlight Musten die Hausbesetzer heute nicht zur Arbeit ?
    • phreko 22.02.2017 22:17
      Highlight Highlight Meinst du noch immer jeder Job sei von 8 to 5?
      Vergiss nicht, die lebe massiv günwtiger als die allermeisten die hier schreiben (nicht bloss die fehlende Miete)
  • Trubalix 22.02.2017 17:31
    Highlight Highlight Durchgreiffen wie in canada/usa. Da kommen die sandkasten rocker ein 2 tes mal auf die welt, wenn nicht mehr gekuschelt wird wo ausgenützt wird.
    • Pasch 22.02.2017 19:38
      Highlight Highlight Du darfst auswandern, Tschüüü mit Ü!
    • Pasch 22.02.2017 21:03
      Highlight Highlight Der fordert nordamerikanische verhältnisse und ich werd geblitzt?? Ach je Watson was habt ihr für Leute mit eurer langnasen Werbekampagne angezogen... heieiei
    • pamayer 22.02.2017 21:14
      Highlight Highlight Weisch, Pasch, jetzt wandern nach den NZZ Lesern die Blick Leser ab zu Watson. Und demnächst auch die 20min und Blick am Abend Angucker.
    Weitere Antworten anzeigen
  • jassroli 22.02.2017 16:40
    Highlight Highlight Kosten für diese Chaoten. Da muss ich doch lachen. Die bezahlen wir, die täglich arbeiten.
    Dafür bekommen sie noch Obhut in der Reithalle, für die wir auch bezahlen.
    Aber eben, diese Idioten bekommen noch grosse Unterstützung in dieser linksorientierten Stadt Bern...
    Eine Schande, aber die Linken dürfen sich ja alles erlauben.

    • JoeyOnewood 22.02.2017 19:30
      Highlight Highlight Das ist Demokratie. Bern wählt links und damit für die Reitschule. Damit musst du klar kommen. wenn du überhaupt Stadtberner bist. Ich bin sehr froh, gibt es Orte wie die Reitschule. An diesen Orten entsteht altternative Kultur und sievwirs zelebriert. Andere Städte geben Millionen aus, um ein solches Kulturangebot zu erreichen, wie es die Reithalle der Stadt Bern zur Verfügung stellt. http://n ao
    • Alex_Steiner 22.02.2017 20:06
      Highlight Highlight Und wer bezahlt die hohen mieten? Die lassen Häuser in einer Stadt leer rumstehen. Wie kannst du so etwas unterstützen? Besetzen ist das einzig richtige.
    • drinkingworker 23.02.2017 00:00
      Highlight Highlight Mieten für Immobilienspekulanten. Da muss ich doch lachen. Die bezahlen wir, die täglich arbeiten. Dafür bekommen sie noch Obhut in FDP und SVP. Aber eben, diese Idioten bekommen in der linksorientierten Stadt Bern keine Unterstützung! Fertig spekuliert, die Häuser gehören uns!
  • Paul_Partisan 22.02.2017 15:40
    Highlight Highlight Eins muss auch euch Hetzer_Innen in den Kommentarspalten klar sein: so lange es in der Stadt fast keinen bezahlbaren Wohnraum gibt, werden weiter Häuser besetzt. Es gibt zig Liegenschaften die leerstehen, währen dessen Menschen mit geringem Einkommen aus der Stadt gedrängt werden, weil sie nicht mehr die teuren Mieten bezahlen können. Gentrifizierung ist ein Problem - Häuser besetzen eine Form des Protestes. Aber die kantonalen Rambo-Koks-Bullen müssen sich ja auch mal abreagieren, gell Nause?
    • Roaming212 22.02.2017 16:14
      Highlight Highlight Andere Hetzer nennen und dann selber gegen die Polizisten hetzen. Moll moll, dich kann man ernst nehmen!
    • Moti_03 22.02.2017 16:15
      Highlight Highlight Bist demfal auch ein Besetzer? Ich finde es nur schmarotzend, wenn man mit fremden Eigentum so umgeht. da würde ich leider anders erzogen.
    • 7immi 22.02.2017 16:31
      Highlight Highlight und dann? was genau ist der nutzen eines solchen protests? man generiert kosten und verursacht einen kollateralschaden, sonst nichts. wir haben eine demokratie und können so mitbestimmen. ist halt ein bisschen aufwändiger als fremdes eigentum zu besetzen aber deutlich nachhaltiger...
    Weitere Antworten anzeigen
  • drinkingworker 22.02.2017 15:28
    Highlight Highlight Also wirklich, so viele negative Kommentare. Zuerst einmal: Ich bewege mich in Hausbesetzerkreisen. Und wenn es Verwirrung bei der Benennung unserer Ziele gibt: Es ist einfach grauenhaft, das die Mieten ins unbezahlbare Steigen und zugleich der Bund/die Stadt, die bezahlbaren Wohnraum bieten könnte, ihren Raum als Prestigebüroräume für Banken und Konzerne abgibt. Dann wird aus Protest besetzt, im Interesse aller Mieter_innen. Nur sind wir leider grauenhaft schlecht darin das zu vermitteln. Ich bin mir dem bewusst.
    • Moti_03 22.02.2017 16:19
      Highlight Highlight Ihr fördert die linke stadtregierung. Welche Städte haben keinen bezahlbaren Wohnraum? Links grüne städte, wer ist für die Aufwertung zuständig? Imjer mehr verbotszonen für Auto, Kinderkrippe, Grünflächen... Ja das lockt besser Verdiener an. Ich würde mal den Rundschau Beitrag vor 2 Wochen mal anschauen...
    • Against all odds 22.02.2017 16:49
      Highlight Highlight Oje, ich hoffe du erleidest keinen Nervenzusammenbruch ob den Kommentaren. Es gibt noch viele andere Sachen die grauenhafter als die steigenden Mieten sind. Das "protestieren im Sinne aller MieterInnen" ist für mich ein Pseudoargument. Dass ihr grauenhaft schlecht darin seid, eure Argumente zu vermitteln ist eure Schuld und die Absicht und der Wille dies zu ändern ist scheinbar an einem kleinen Ort und spricht nicht dafür, dass ihr tatsächlich etwas im Interesse aller MieterInnen ändern wollt.
    • drinkingworker 22.02.2017 17:04
      Highlight Highlight Ja, ist so. Fördern wir die linke Stadtregierung? Nein, wir kritisieren sie auch. Weil ihre Politik nicht durchdacht ist. Wer bessere Verhältnisse schafft, muss darauf achten das sie für alle zugänglich sind. Sollte das, wie ich glaube, im kapitalistischen System schwierig oder gar unmöglich sein, aus Gründen, die Sie beschreiben... Ich glaube, Sie wissen was ich meine.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Swampy90 22.02.2017 15:24
    Highlight Highlight Update: Polizei war vor einer Stunde immer noch im Einsatz. Strasse immer noch gesperrt. Einige Zuschauer. Tramlinien blockiert.

    Mou, Super! SUPER!

    Danke, dass Ihr Euch so gegen das System wehrt und etwas viel besseres aufbaut.. eh, besetzt.
  • Pasch 22.02.2017 14:57
    Highlight Highlight Das Dienstfahrzeug steht im Parkverbot!
  • Watson - die Weltwoche der SP 22.02.2017 14:04
    Highlight Highlight Ich hoffe die "Aktivisten" haben die Kosten für den Polizeieinsatz selber zu bezahlen.
  • Randy Orton 22.02.2017 13:41
    Highlight Highlight Ein Schelm wer denkt, dass sich gewisse Herren in Politik & Polizei mit dieser Aktion etwas Prestige sichern. Wieso findet so eine Aktion wochentags im Morgenverkehr statt, wenn man weiss, dass die Hälfte der Berner Tramlinien und eine wichtige Buslinie im Morgenverkehr komplett gesperrt werden?
    Ich will die Besetzer gar nicht in Schutz nehmen, aber diese Aktion zeigt einmal mehr wie bei der Polizei in Bern geplant wird.
    • peterpe 22.02.2017 13:52
      Highlight Highlight Habe ich mich auch gefragt. Ich könnte mir vorstellen, dass man sich erhofft die Mobilisierung einer Gegendemonstration so klein wie möglich zu halten.
    • Randy Orton 22.02.2017 23:46
      Highlight Highlight Naja von wegen Gegendemo verhindern, das hat ja schon Mal überhaupt nicht geklappt. Sah jetzt gerade in der Länggasse eher so aus, als ob die Polizei die Demo mit den Sachbeschädigungen dulden würde.
  • Baccaralette 22.02.2017 13:09
    Highlight Highlight Da hat wieder mal jemand nicht verstanden, was mein und dein ist. Aber macht ja nüt, hauptsache für lau.
    • drinkingworker 22.02.2017 15:31
      Highlight Highlight Weil es auch im Wohnraum um mein und dein geht, also wenn ich jetzt siebzehn Villen hab und du kein Haus, dann ist das auch fair?
    • gnp286 22.02.2017 19:12
      Highlight Highlight @drinkingworker: In der Schweiz muss niemand obdachlos sein.
    • Nuscheltier 22.02.2017 19:42
      Highlight Highlight Ah und dann werden die Villen jetzt besser verteilt und die Anliegen&Argumente werden nachvollziehbarer wenn man Feuerwerk, Farbe und einen Globus (???) auf Polizisten wirft?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Asmodeus 22.02.2017 12:33
    Highlight Highlight Wenn man sich diese Fotos ansieht. Ein Affenhaus ist reinlicher.

    Vermutlich sind die Insassen auch intelligenter und zivilisierter.
    • peeti 22.02.2017 18:58
      Highlight Highlight Sorry, es gibt ja sehr gute Gründe für und gegen Hausbesetzungen. Aber du bist einfach ein Oberbünzli.
  • stayhome 22.02.2017 12:21
    Highlight Highlight Haha, immer das Gleiche mit diesen Pappnasen. Mit 20 verfluchen sie das System und gehen Häuser besetzen, währendem sie gute 10 Jahre später früh morgens den Anzug überstreifen und zu braven Zahnrädchen unseres Erfolgssystems mutieren🙈
    So viel zum Thema "fu** the system"...
    • drinkingworker 22.02.2017 15:32
      Highlight Highlight Wir sind alle Zahnrädchen. Die kapitalistische Realität zwingt jeden da rein. Umso wichtiger ist es deshalb, alternativen zu erkämpfen.
    • Scott 22.02.2017 16:59
      Highlight Highlight Irgedwann wird Jeder von der Realität eingeholt:
      Benutzer Bild
    • SemperFi 22.02.2017 17:11
      Highlight Highlight @drinkingworker: Nur wenn die Alternative dann zur Ruine vandalisiert wird, ist das auch nicht sehr nachhaltig. Es ermuntert Immobilienbesitzer sicher nicht dazu für weitere Zwischennutzungen Hand zu bieten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • SVARTGARD 22.02.2017 11:33
    Highlight Highlight .
    Benutzer Bildabspielen
  • ma vaff... 22.02.2017 11:32
    Highlight Highlight ah darum überall so blaue Männchen in der Stadt...
  • SVARTGARD 22.02.2017 11:29
    Highlight Highlight Lasst es knallen.
  • Lowend 22.02.2017 10:49
    Highlight Highlight Dass die Polizei solche Aktionen an einem Dienstag Morgen zur Hauptverkehrszeit macht, zeugt eher davon, dass Käsers kantonale Kampftruppe wieder mal Radau in der Stadt veranstalten wollten.

    Die Berner Jugend war in Bern in letzter Zeit vermutlich viel zu brav und darum muss den wutbürgerlichen Hetzern halt so neues Futter gegeben werden, wie es scheint.
    • Roaming212 22.02.2017 11:08
      Highlight Highlight Klar es ist die Polizei die den Radau veranstaltet. Du biegst dir schon alles so hin wie es dir gerade passt.
    • Datsyuk * 22.02.2017 11:09
      Highlight Highlight Der Zeitpunkt ist in der Tat sonderbar.
    • Lowend 22.02.2017 11:19
      Highlight Highlight Am Wochenende oder eigentlich zu jedem anderen Zeitpunkt wäre wenigstens nicht der ganze Tramverkehr der Hauptlinien nach Bümpliz, dem Weissenbühl und in's Fischermätteli und somit tausende von Pendlern betroffen.

      Das riecht extrem nach einer bewussten Aktion der Polizei, um möglichst viel Kollateralschaden zu verursachen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Petrum 22.02.2017 10:27
    Highlight Highlight Eine Immobilie auf dem Land besetzen ist halt schon scheisse, muss zentral sein - will man ja doch ab und zu, zu Mami und Pappi nach Hause um zu kacken und duschen.
    • Datsyuk * 22.02.2017 11:07
      Highlight Highlight Machst du das? Oder wie kommst du darauf?
    • wipix 22.02.2017 13:34
      Highlight Highlight Hat schon was. Zumindest wird die City als ideales Futter-, Unterhaltungs-, und Mobolitäts Vehikel prädestiniert von Besetzern heimgesucht. Es hätte nämlich an verschiedenen Orten in der CH leerstehende Objekte, die schon Jahre verwaist sind. Aber da ist halt de er Umgang mit dem Sozialamt mühsamer, und man muss mehr Ideen bringen um die Infrastruktur (Wasser/Abwasser/Elekttizität/Mobilität...) wieder in Schuss zu bringen.
      Alles in Allem: Es ist halt einfach bequemer in der City zu leben!🙃
    • dorfne 22.02.2017 14:22
      Highlight Highlight I wo, die gehen doch nicht zum Kacken nach Hause, die machen wos grad kommt. Duschen unnötig. Aber für regelmässige warme Mahlzeiten geht mann ev. ganz gerne heim zu Mami.
    Weitere Antworten anzeigen
  • tinu32 22.02.2017 10:08
    Highlight Highlight Was ich nicht verstehe: Die Besetzer wollten das leerstehende Haus zwischennutzen. Sie haben auch verkündet, dass sie sorgfältig mit dem Haus umgehen wollen.
    Nun soll das Haus aber saniert und danach benutzt werden. Somit kann es ja nicht mehr zwischengenutzt werden und die Besetzer sollten freiwillig abziehen?
    • Pius C. Bünzli 22.02.2017 10:57
      Highlight Highlight Wenns mir recht ist wollen sie ein Bürogebäude draus machen. Dies widerspricht warscheindlich der Wohnraum für alle Philosophie der Besetzer
    • Asmodeus 22.02.2017 10:58
      Highlight Highlight Besetzer sagen noch vieles wenn der Tag lang ist.

      Sie sind auch diejenigen die rumschreien, dass es keinen Besitz geben sollte, dann aber sofort Anzeige erstatten, wenn bei einer Räumungsaktion ihr Auto/Velo beschädigt wird.
    • Scott 22.02.2017 12:42
      Highlight Highlight Auch Hausbesetzer haben so ihre Bedürfnisse:
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  • DocM 22.02.2017 09:54
    Highlight Highlight Für das Geld das die Renovation kosten wird (Wohnungen zu Büros) würde BBL besser einem bestehenden Standot erweitern und die Wohnungen weiter vermieten.

    Doch nun zu spät, die Hütte ist besetzt und es kostet nochmal mehr. Ob sich darin nun die Antifa, die anti-Antifa oder sonstige Schwachmaten tummeln ist nicht relevant.
    • DocM 22.02.2017 13:17
      Highlight Highlight @Driver7: Waren bis Mai Mietwohnungen oder hat das BBL dazugekauft?
    • Hühne Bueber 22.02.2017 14:38
      Highlight Highlight Die einzigen Wohnungen die das BBL in dieser Liegenschaft hatte, war die Hauswartwohnung wie man diese früher in solchen Liegenschaften einplante...
    • drinkingworker 22.02.2017 15:35
      Highlight Highlight Kann man nicht die Besetzungen als Protest gegen die Wohnungen zu Büros-Politik sehen?
  • BigE 22.02.2017 09:37
    Highlight Highlight Wehren? Warum wehren? Man stelle sich die Überschrift vor, wären da ein paar rechts gesinnte Doofköpfe im Haus und würden sich gegen die Polizei "wehren"!
    • DocM 22.02.2017 09:58
      Highlight Highlight @BigE: Die rechts gesinnten Doofköpfe wären immerhin so schlau und würden zelten gehen. Doch nur noch stärkere IQ-Defizite verteidigen ihr Nicht-Eigentum. Und wie wäre nun die Überschrift??
    • Raembe 22.02.2017 10:06
      Highlight Highlight Hausbesetzer stammen meistens aus der linken Szene. Also ich hab bisher noch nie was von rechten Hausbesetzern gehört. Die machen anderen Mist.
    • Süffu 22.02.2017 10:10
      Highlight Highlight Mit Rechts und Links hat das herzlich wenig zu tun - ein paar apolitisch eingestellte Systemgegner nehmen sich was sie wollen und verursachen Kosten und rauben Nerven.
  • Asmodeus 22.02.2017 09:27
    Highlight Highlight "Polizei räumt Haus in Bern – Besetzer attackieren die Polizei mit Feuerwerk und Abfallkübeln"

    Ich habe den Titel angepasst. Was die Besetzer da tun hat mit "sich wehren" relativ wenig zu tun.
  • guby 22.02.2017 09:10
    Highlight Highlight Und wieder denken einige "special snowflakes" sie hätten mehr Rechte als Andere. Ich werde die Gedankengänge von Hausbesetzern und Randalierern wohl nie verstehen. Auf ein Anliegen aufmerksam machen geht auch anders, wenn man die Bevölkerung auf seiner Seite haben will ist das sogar zielführender.
    • drinkingworker 22.02.2017 15:37
      Highlight Highlight Ich gebe dir recht. Nur scheinen zahlreiche Initiativen, Proteste usw. für bezahlbaren Wohnraum nicht zu fruchten. Dann holt man sich die Wohnungen halt irgendwann.
    • willy wodka 22.02.2017 23:13
      Highlight Highlight sie denken nicht, dass sie mehr rechte als andere haben. sie denken ja, dass leerstehende häuser von allen genutzt werden dürfen sollten.
    • guby 23.02.2017 08:17
      Highlight Highlight @Mädi: Und warum gehen sie dann nicht wenn die Besitzer sie wieder nutzen wollen? Leerstehende Häuser (sorgfältig) zu benutzen ist eine Sache. Finde ich persönlich zwar auch sehr grenzwertig da "Normalos" Miete zahlen. Nicht tolerierbar sind jedoch die Strassenschlachten.

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