Schweiz
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Stadt Bern will 20 Flüchtende aus Moria aufnehmen – das freut nicht alle

Nach dem Grossbrand im Flüchtlingslager Moria will die Stadt Bern 20 Flüchtende aufnehmen. Für den Berner SVP-Präsidenten ist dies ein «billiger Wahlkampfstunt».



Nach den Bränden im Flüchtlingslager Moria will die Stadt Bern 20 Flüchtende aufnehmen. Dies gibt der Gemeinderat per Medienmitteilung bekannt. Der Gemeinderat sei bestürzt über die Brände, heisst es im Schreiben.

Man sei überzeugt, dass die Schweiz «rasch Unterstützung» leisten müsse. Der Gemeinderat fordert die Bundesbehörden auf, «über die bestehenden Verpflichtungen» hinaus Flüchtende aus Moria in der Schweiz aufzunehmen. Der Gemeinderat sei bereit, in einem ersten Schritt 20 Flüchtende aufzunehmen.

Flüchtlingslager in Flammen

Video: watson

Die Bevölkerung und die politisch Verantwortlichen in vielen Städten seien der Überzeugung, «dass die Schweiz mehr tun könne gegen die humanitäre Krise an den Grenzen Europas».

«Billiger Wahlkampfstunt»

Thomas Fuchs, Präsident der Berner SVP, beurteilt den Entscheid des Gemeinderates mit «gemischten Gefühlen», wie er auf Anfrage von watson sagt. Den Menschen auf Moria gehe es sicher schlecht, sagt Fuchs, «aber das Problem muss Europa lösen, nicht die Stadt Bern».

Man habe in der Stadt Bern selber finanzielle Probleme, gibt Fuchs zu bedenken. Auch sei die Evakuation von 20 Flüchtenden «nicht praktikabel». «Ich weiss nicht, wie man das umsetzen soll. Will die Stadt Bern etwa einen Helikopter nach Lesbos schicken?»

SVP-Nationalrat und Staenderatskandidat Werner Salzmann, rechts, unterhaelt sich mit SVP-Grossrat Thomas Fuchs am Wahltag der Eidgenoessischen Parlamentswahlen, am Sonntag, 20. Oktober 2019, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Thomas Fuchs hält die Evakuation für «nicht praktikabel». Bild: KEYSTONE

Fuchs vermutet, dass die Berner Stadtregierung den Entscheid aus wahltaktischen Gründen gefällt hat. «Das ist für mich ein billiger Wahlkampfstunt», so Fuchs. Ende November wird in der Stadt Bern gewählt.

Der Bundesrat entscheidet

Die Stadt Bern wird jedenfalls kaum eigenmächtig «einen Helikopter nach Lesbos schicken». «Über die Aufnahme von Migrantinnen und Migranten im Rahmen eines Kontingentes entscheidet der Bundesrat», sagt Emmanuelle Jaquet von Sury, Pressesprecherin des Staatssekretariats für Migration (SEM), auf Anfrage.

Es stellten sich eine Reihe von rechtlichen und finanziellen Fragen, welche auch die Kantone betreffen würden, so Jacquet von Sury weiter. «Ein solcher Entscheid müsste auf jeden Fall mit den Kantonen abgesprochen werden.»

Dessen ist sich auch die Berner Gemeinderätin Franziska Teuscher bewusst. Einen solchen Beschluss könne nur der Bund fällen, schreibt die Grüne. «Wir haben uns deshalb in den letzten Jahren wiederholt an diesen gewendet und um entsprechende Beschlussfassungen gebeten.» Das letzte Mal seien die acht grössten Städte der Schweiz mit dem Anliegen der Direktaufnahme von zusätzlichen Flüchtlingen aus Lesbos im Juni an den Bundesrat gelangt.

Franziska Teuscher, Direktorin fuer Bildung, Soziales und Sport Stadt Bern, spricht waehrend einer Medienkonferenz im Hallenbad Weyermannshaus, am Freitag, 8. Mai 2020 in Bern. Die Hallenbaeder sowie die Freibaeder werden fuer Schimmvereine und Schwimmsportler gestaffelt geoeffnet. Das Hallenbad Weyermannshaus oeffnet am 11. Mai 2020. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Berner Gemeinderätin Franziska Teuscher: «Handeln ist das Gebot der Stunde bei diesem menschlichen Elend in Griechenland.» Bild: KEYSTONE

Sobald man vom Bund grünes Licht erhalte, werde man die Flüchtenden «in den bei uns dafür vorhandenen Strukturen unterbringen», so Teuscher weiter. Diese seien zurzeit nicht zu 100 Prozent ausgelastet.

Keine Todesopfer

Bei dem Grossbrand im Flüchtlingscamp von Moria sind nach Angaben der Regierung in Athen keine Menschen ums Leben gekommen.

Der Brand sei am späten Dienstagabend während Protesten von Migranten ausgebrochen, die nicht in die Isolation gehen wollten, nachdem sie positiv auf das Coronavirus getestet worden waren, hiess es.

Der griechische Regierungschef Kyriakos Mitsotakis kritisierte die «Haltung einiger Migranten», die allen Anzeichen nach Feuer gelegt und die Feuerwehr anschliessend daran gehindert hätten, den Grossbrand zu löschen. «Es kann keine Ausreden geben für gewalttätige Reaktionen aufgrund von Gesundheitskontrollen», sagte er mit Blick auf die Corona-Fälle und entsprechende Tests in dem Camp.

ARCHIV - Kyriakos Mitsotakis, Premierminister von Griechenland, spricht mit Journalisten, als er zu einem EU-Gipfel im Geb

Kritisiert die Haltung einiger Migranten: Griechenlands Regierungschef Kyriakos Mitsotakis. Bild: sda

Wie viele Menschen durch das Feuer obdachlos geworden sind, soll nach einer Inspektion bekanntgegeben werden, die auf Lesbos bereits begonnen hat, teilte Migrationsminister Giorgos Koumoutsakos mit.

Moria war das grösste Flüchtlingslager Griechenlands und Europas. Es war seit Jahren heillos überfüllt, zuletzt lebten dort nach Angaben des griechischen Migrationsministeriums rund 12'600 Flüchtlinge und Migranten – bei einer Kapazität von gerade mal 2800 Plätzen.

Mit Material von (sda/dpa)

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Flüchtlingslager in Flammen

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    Alle Leser-Kommentare
  • klugundweise 10.09.2020 15:00
    Highlight Highlight Es handelt sich um Menschen die um zu überleben vor einem Krieg geflüchtet sind. Glaubt mir, die würden alle dort bleiben, wenn sie überleben könnten.
    Ich wünsche alle zynischen KommentatorInnen eine helfende Hand, falls sie einmal in eine solche Not geraten.
  • Demetria 10.09.2020 11:30
    Highlight Highlight Ich habe in meiner Freizeit drei Jahre Deutsch unterrichtet, nicht freiwillig sondern na, einer muss es machen. Wir sprechen hier über eine grosse, heterogene Gruppe aus vielen Kulturen, manche aggressiv, andere höflich und die Leute aus einer Kultur sind auch nicht alle gleich. Die Schweiz muss beides werden; grosszügiger bei den Anständigen, härter bei den Renitenten. Zudem: warum nehmen wir ständig junge Männer? Frauen, Kinder und Familien die kommen haben meist solidere Gründe für eine Flucht und machen weniger Ärger (oder will die Wirtschaft lieber starke Jungs als bedrohte Familien?).
  • insert_brain_here 10.09.2020 11:13
    Highlight Highlight Wenn Menschen in Not helfen ein Wahlkampfstunt ist dann bitte mehr davon. Und billig scheints ja auch zu sein 👍
  • River Song 10.09.2020 08:54
    Highlight Highlight Ich lese hier immer wieder, man solle "vor Ort" helfen statt Flüchtlinge "blind und naiv" hier aufzunehmen. Wie stellt ihr euch das denn vor? Was unterstützt ihr den vor Ort? Tatsache ist doch, dass dieses Flüchtlingslager (wie andere auch) seit langem von Europa (und ja, die Schweiz gehört auch zu Europa) im Stich gelassen wird. Es ist einfach egal, was mit den Flüchtlingen passiert, hauptsache sie kommen nicht hierher und nehmen uns das wenige weg, was wir haben...äh, moment.
    Traurig!
    • Demetria 10.09.2020 11:40
      Highlight Highlight Naja, ein paar von uns haben tatsächlich wenig. Das macht es einfach für die Reichen -welche die einst gewerkschaftlich gut vertretenen Fabriken und deren Technologie nach China verkauft haben- uns einen Sündenbock zu präsentieren, wenn wir uns um die paar Arbeitsplätze für Ungelernte prügeln. Wenn ein Ahmed oder Mustafa den Job kriegt ist man sauer auf diese, statt auf den Chef der den billigeren Arbeiter genommen hat. Zudem: ich bin immer wieder sehr rassistisch. Also habe ich angefangen Tagebuch zu führen. Siehe da: sobald mein Konto blank ist, werden meine Äusserungen feindseliger.
    • insert_brain_here 10.09.2020 12:48
      Highlight Highlight @River Song: Da siehst du wie naiv du bist. Natürlich ist mit "vor Ort helfen" gemeint "Irgendjemand anders soll helfen und natürlich nicht mit meinen Steuergeldern!"
  • Zecke 10.09.2020 08:23
    Highlight Highlight 12 noch viel zu wenig.
  • Altweibersommer 10.09.2020 07:22
    Highlight Highlight Hmm...wer in der Stadt Bern wohl billige Wahlkampfstunts nötig hat?
  • Die_andere_Perspektive 10.09.2020 07:19
    Highlight Highlight Wäre dafür, dass wir die Flüchtlinge aufnehmen und dafür die heute mal wider sehr aktive Braun versumpfte Trollfabrik in ein solches stecken. Da können sie dann ihre Terrorregimefantasie ausleben und sich gegenseitig die Köpfe einschlagen.
  • Hausmeister krause 10.09.2020 06:49
    Highlight Highlight Vor dem Brand gab es anscheinend massivste Ausschreitungen zwischen gewaltätigen Gangs. Daesh kommt
  • Rabbi Jussuf 10.09.2020 06:38
    Highlight Highlight Warum nur kommt mir da das Stück "Biedermann und die Brandstifter" von Max Frisch in den Sinn?
  • Domimar 10.09.2020 06:11
    Highlight Highlight Das Herz/Blitz-Verhältnis hier ist etwas anders, als ich es von Watson gewohnt bin. Seis drum, die Diskussionen hier unter diesem Beitrag versinnbildlichen das Problem in der Politik. Keine Seite geht auf die Sorgen der anderen Seite ein. Weder Diejenigen, die die Flüchtlinge möglichst weit weg schieben möchten, noch Diejenigen, die am Liebsten alle aufnehmen möchten. Und das ist das Problem der ganzen Geschichte. Wie soll jemals eine Lösung gefunden werden, wenn es im Kleinen schon so massiv scheitert? (Schelte geht an beide Standpunkte)
  • Andre Buchheim 10.09.2020 02:51
    Highlight Highlight Herzlich willkommen!
    Es ist beschämend, dass erst wieder eine Katastrophe passieren musste, damit wir bereit sind, Lösungen zu kreieren.
    • Müller Lukas 10.09.2020 09:59
      Highlight Highlight Ich sehe bisher weit und breit keine Lösungen. Dafür jede Menge weitere Probleme. Vor allem wenn wir jetzt 12'000 (potentiell auch noch Corona-Infizierte) Flüchtlinge über ganz Europa verteilen, und sich dafür wieder Zehntausende neu auf die Socken machen um Europa zu erreichen...
    • Andre Buchheim 10.09.2020 14:13
      Highlight Highlight Ja, da müssten wir uns in Europe direkt mal im Konsum beschränken und Waffen nicht mehr exportieren, in die Länder investieren, die wir ausbeuteten, bis wir keine Gründe mehr erschaffen, dass die Menschen aus ihrer Heimat fliehen müssen.
  • Ula 10.09.2020 00:05
    Highlight Highlight Für Herrn Fuchs ist die Evakuierung von 20 Flüchlingen aus Moria nach Bern nicht praktikabel. Herr Fuchs ist u.a. Präsident der Berner Samariter. Ein Samariter hilft ohne wenn und aber, da gibt es keine Diskussion. Sonst ist man unglaubwürdig!
    • Müller Lukas 10.09.2020 10:02
      Highlight Highlight Die meisten lokalen Samaritervereine in der Schweiz verfügen aber nicht über eigene Helikopter. Das wäre dann doch etwas übertrieben...
  • Do not lie to mE 09.09.2020 23:58
    Highlight Highlight Dicke Geschäfte mit Flüchtlingsunterkünfte: DE Städte und Gemeinden kassieren für überteuerte Flüchtlingsunterkünfte € 12,4 Milliarden (Staat zahlt bis zu doppelten Mietpreis) - Kontrollen durch Rechnungshof sollen zugunsten der Geschäftemacher verhindert werden. Der Bürger muss das finanzieren – um dann womöglich selbst auf dem Mietmarkt damit zu konkurrieren.

    https://bit.ly/3igt5UU
    • Ula 10.09.2020 13:50
      Highlight Highlight In der CH nicht besser! Da gibt es genug Beispiele.
  • Mareko 09.09.2020 23:30
    Highlight Highlight Gerade das sollte die Schweiz und NRW jetzt nicht tun: Unzufriedene Geflüchtete und Brandstifter belohnen, in Windeseile spricht sich das doch herum. Europa kann nicht alle aufnehmen, die sich ein Leben in Villen/Schlösser und Luxus wünschen. Vielmehr sollen sie mithelfen, in Moria/Lesbos wieder Unterkünfte für den bevorstehenden Winter aufzurichten.
    • karl_e 10.09.2020 11:11
      Highlight Highlight Schon erstaunlich, dass die Geflüchteten unzufrieden sind. Sind die denn nicht dankbar, dass sie auf der schönen Insel Lesbos ein gemütliches Zuhause gefunden haben? Sie wünschen sich wirklich nichts sehnlicher, als in Villen/Schlössern zu leben und ein bisschen Luxus zu geniessen. Ironie off.
    • Ula 10.09.2020 13:53
      Highlight Highlight Furchtbar wenn man so denkt. Sowas kotzt mich an! Einfach mal eine Woche das Leben tauschen bevor man solche Aussagen macht!
  • barbablabla 09.09.2020 23:13
    Highlight Highlight 20 sind nicht genug, wenn jedoch alle andrren Stätde Europas mitmachen, kann vielleicht etwas gemacht werden. Jedoch ohne lange zu warten. Sofort. Diese Menschen haben genug gelitten.
    • Demetria 10.09.2020 11:49
      Highlight Highlight Wenn es unbegleitete Kinder sind, kann niemand maulen. In der Schweiz gibt es doch genug unfruchtbare Paare . Das wäre doch eine Überlegung wert. Man hätte die gefährdetste Gruppe vor dem Winter weg. Was man mit den Erwachsenen macht, kann man dann immer noch in Ruhe diskutieren.
  • Mrlukluk 09.09.2020 23:07
    Highlight Highlight Die überfällige Aufnahme von Geflüchteten ist billige Wahlkampf-Propaganda?

    Ist halt Pflästerlipolitik aber ja lassen wir diese Menschen verelenden, die habens ja nicht besser verdient und bei uns sind die Trams halt schon überfüllt und sowieso wer nicht nachweislich seit 25 Generationen Schweizer ist sollte eigentlich ausgeschafft werden.

    Solange wir von Krieg und Elend an den Grenzen Europas profitieren, müssen wir diesen Menschen ein Zuhause bieten. Die Rohstoffe und das Geld nehmen wir ja auch dankend an.
    • AndOne 10.09.2020 00:01
      Highlight Highlight "Solange wir von Krieg und Elend an den Grenzen Europas profitieren, müssen wir diesen Menschen ein Zuhause bieten. Die Rohstoffe und das Geld nehmen wir ja auch dankend an."

      Ähh nein müssen wir nicht!
    • Sprachrohr 10.09.2020 01:51
      Highlight Highlight Ich bin für eine faire Verteilung der Flüchtlinge bzw. Asylbewerber in Europa.

      Wenn aber die Stadt Bern und der dortige Gemeinderat für die Aufnahme von Flüchtlingskontingenten überhaupt nicht zuständig sind, ist das in der Tat Wahlkampfpropaganda.

      Dies schliesst allerdings nicht aus, dass sich die Berner Gemeinderäte nicht ausserhalb des unzusgändigen Gemeinderats für Flüchtlinge einsetzen dürfen und sollen.
    • Binturong 10.09.2020 03:40
      Highlight Highlight "...müssen wir diesen Menschen ein Zuhause bieten"... ist das die Lösung?! Ganz Afrika können wir ja kaum aufnehmen. Es kommen immer neue nach, und vermehren sich zudem laufend...
  • Grabeskaelte 09.09.2020 22:55
    Highlight Highlight Leute ich empfehle euch die Serie "3%" auf Netflix. Der Grossteil der Herzchen/Blitzchen-Verteilenden hier lebt auf der Insel und es interessiert euch einen Scheiss wie es den Menschen im Inland geht. Leider musstet ihr nichtmal durch einen Prozess gehen, sondern wurdet ohne jegliche Eigenleistung hier geboren. Schaut euch an ihr Parasiten. Lasst die Menschen lieber verrecken, verhungern, verdursten und ertrinken statt euch mal selber zu hinterfragen. Dank Homo Sapiens (Wobei das Sapiens in Frage zu stellen ist) wie euch, wird die Menscheit ihn ihrer Entwicklung gebremst.
    • Demetria 10.09.2020 11:58
      Highlight Highlight Ich bin grundsätzlich mit dir einverstanden. Aber man muss auch die andere Seite sehen. Bei uns hinten war es praktisch durch die Bank die Unterschicht die zähneknierschend Deutschkurse organisiert hat oder in Brockenhäusern gratis arbeitete um Geld für Integrationsplätze zu schaffen. Die Flüchtlinge denen wir helfen sind dann später unsere Konkurrenz um Putzjobs oder in den Fabriken. Die Reichen lassen Leute ins Land, aber oft nicht jene die es bräuchten, sondern die Profitabelsten. Dass sich die Unterschicht verarscht fühlt ist berechtigt. Niemandem mehr helfen ist aber nicht die Lösung.
    • Grabeskaelte 10.09.2020 13:45
      Highlight Highlight Auch ich stimme dir zu. Die Reaktion der Unterschicht trifft aber eben die falschen.

      Der Spruch triffts relativ gut und ich frage mich bis heute wie es der Banker schafft, die Unterschicht aufeinander zu hetzen und selbst den Groll der Masse nicht fürchten muss.

      Benutzer Bild
  • Mutzli 09.09.2020 22:50
    Highlight Highlight Für die "Feuer legen und belohnt werden"-Leute: Ist immer noch sehr unklar, was genau passiert ist.

    Im Camp gibts häufig kleinere Feuer durch defekte Elektrogeräte, ein Campbewohner sagte, eine kleine Gruppe Jugendlicher habe Feuer entfacht, aber auch die Polizei habe nicht geholfen, während andere die Schuld Rechtsextremen gaben. Solche haben in dieser Nacht auch Helfer mit Schlagstöcken attackiert.

    https://bit.ly/32fe7sx
    https://bbc.in/33c8bQt
    https://cnn.it/3m0IM4V

    Also entweder Unfall, paar wenige, Leute von aussen + Chaos und deswegen sollen nun tausende noch mehr darben als vorher?
  • rudolf_k 09.09.2020 22:34
    Highlight Highlight "«Über die Aufnahme von Migrantinnen und Migranten im Rahmen eines Kontingentes entscheidet der Bundesrat»". Zum Glück. Und das sage ich als Wähler der Stadtberner Mehrheit.
    • Zyniker haben es leichter 10.09.2020 07:50
      Highlight Highlight Dass du diese Mehrheit noch wählst...
    • Müller Lukas 10.09.2020 10:06
      Highlight Highlight Wenn du diese Stadtberner Mehrheit wählst, bist du Teil des Problems, statt Teil der Lösung.
  • satyros 09.09.2020 21:20
    Highlight Highlight "aber das Problem muss Europa lösen, nicht die Stadt Bern"

    Das letzte Mal, als ich auf eine Karte geschaut habe, lag Bern in Europa.
  • klugundweise 09.09.2020 20:09
    Highlight Highlight Wer sagt „geht nicht“ will nicht!
    Jeder grössere Stadt 20, jeder Kanton nach Grösse 20-200 und der Bund nochmals soviel. Ein klares Signal, das auch in Europa etwas auslösen würde.
    Menschen in Camps ohne Perspektive vegetieren lassen wenn sie nicht vorher ertrunken sind: das geht nicht!
    Und wer sich vor den Nachfolgern fürchtet: was macht ihr dass die Menschen dort bleiben können wo sie leben?
    • S.Potter 09.09.2020 20:48
      Highlight Highlight Blauäugig umd naiv
    • Grabeskaelte 09.09.2020 21:54
      Highlight Highlight Nein Potter sowas nennt man menschlich. Eine Eigenschaft, welche ihnen anscheinend abhanden gekommen ist, weil sie darauf konzentriert sind ihren Lebensstandard und Luxus ums verrecken zu erhalten, welcher auf der Ausbeutung der Menschen aus diesen Ländern beruht.
    • Mareko 09.09.2020 23:37
      Highlight Highlight An klugundweise: Sie sehen hoffentlich, dass diese Leute ihr Leben lang hier alimentiert werden müssen, nur die Wenigsten werden je selbst für ihren Lebensunterhalt aufkommen können. Brandstifter und Steinewerfer gegen Feuerwehrleute auch noch zu belohnen, finde ich den total falschen Ansatz. Diese Leute erpressen die gutmütigen Europäer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Locutus70 09.09.2020 20:00
    Highlight Highlight Würde ich in Bern leben, wäre ich damit auch nicht einverstanden. Die haben ja die Camps selbst angezündet. Soll das dann hier bei uns so weitergehen?
    • grünerantifaschist #blm 09.09.2020 20:45
      Highlight Highlight Es ist nicht happy camping, es ist die hölle auf erden!
  • Terraner 09.09.2020 19:59
    Highlight Highlight Solche Lager sind einfach Menschenunwürdig. Wenn wir alle die mehr als genug zum Leben haben etwas abgeben würden, dann gäbe es solche Lager nicht. Wir hatten alle das Glück in der Schweiz geboren worden zu sein.

    Die Ressourcen unseres Planeten sind einfach ungerecht verteilt. Da liegt das Problem und kaum jemand der mehr als nötig zum Leben hat, wäre bereit alles was er nicht benötigt abzugeben.

    Ich habe leider auch keine Lösung, nur so wie es jetzt ist, ist es einfach unmenschlich. Alle wo jetzt sagen das Problem vor Ort zu lösen, haben Angst das sie sonst hier einen Nachteil erleiden.
    • Müller Lukas 10.09.2020 10:17
      Highlight Highlight Die Ressourcen auf dem Planeten sind tatsächlich ungerecht verteilt. In Syrien z.B. gibt es jede Menge Erdöl und andere Bodenschätze. Und bei uns in der Schweiz kann man bestenfalls Kies aus dem Boden holen... Erdöl, Lebensmittel, Gold, Diamanten - alles müssen wir für teures Geld importieren. Wir Armen, Ressourcenlosen.
    • Terraner 10.09.2020 10:52
      Highlight Highlight @Müller Lukas Es ging mir nicht um die Verteilung von Ressourcen auf einzelne Länder, sondern auf die einzelnen Menschen.

      Der normale Schweizer hat mehr als genügend Ressourcen (Geld/Einkommen/Bildung usw.) zum Leben.

      Der normale Syrer hat kaum genug zum überleben. Da nützt es gar nichts wenn das Land Reich an Bodenschätzen ist, wenn diese von Firmen und der Regierung ausgebeutet werden und nichts der Bevölkerung zugute kommt.
    • Müller Lukas 10.09.2020 13:35
      Highlight Highlight Aha. Z.B. die Ressource "Bildung" ist auf dem Planeten also falsch verteilt? Und wenn jetzt alle, die mehr Bildung haben als sie zum Leben brauchen, ihre überflüssige Bildung "abgeben" würden - dann wären die Probleme der Welt gelöst? Ich glaube diese Argumentation müsstest du dir nochmals durch den Kopf gehen lassen. Das geht irgendwie nicht auf...
  • Dr no 09.09.2020 19:34
    Highlight Highlight Dass „Die Bevölkerung“ die leute aufnehmen will , ist gelinde gesagt eine gewagte aussage. Ausserdem Was für anreize werden da gesetzt? Rebelliert und fackelt das camp ab und ihr werdet dafür belohnt????
    • satyros 09.09.2020 21:12
      Highlight Highlight Schau Dir mal die Wahlresultate in der Stadt Bern an. Sogar SVP-Hardliner Fuchs sieht ein, dass die die Bereitschaft, Flüchtlinge aufzunehmen, in Bern Wahlen gewinnt. Wir leben schliesslich nicht in Oberwil-Lieli.
    • geissenpetrov 09.09.2020 21:25
      Highlight Highlight "Dass „Die Bevölkerung“ die leute aufnehmen will , ist gelinde gesagt eine gewagte aussage."


      Anzunehmen, das eigene fremdenfeindliche Weltbild sei universell, ist ein Trugschluss, mein lieber Dr no.

      Urbane Zentren sind tendenziell weltoffen und multikulturell. Persönlich wünschte ich, meine Stadt würde dem Beispiel Berns folgen und die nächsten 20 aufnehmen. Meine unmittelbare Nachbarschaft, die Arbeitskollegen etc. teilen diese Meinung. Beispielweise ist bereits morgen eine Demo geplant, um genau das zu fordern.
  • Lduc 09.09.2020 19:31
    Highlight Highlight Ich weiss nicht was trauriger ist: Dass man die Rettung der 20 Flüchtendem so gross ankündet obwohl dies nur ein sehr kleiner Tropfen auf den heissen Stein ist, oder das die SVP einmal mehr absolut nicht angemessen reagiert.
    • Locutus70 09.09.2020 20:58
      Highlight Highlight @Lduc ... oder das sie dafür belohnt werden sollen, das sie die Camps, welche für sie gebaut wurden selbst anzünden ^^
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 09.09.2020 21:56
      Highlight Highlight @Locutus7

      Schön weiter Verallgemeinern und Kollektivieren. Was ein Flüchting/eine Gruppe Flüchtlinge tut, dafür haben alle herzuhalten.
    • Purscht 09.09.2020 22:35
      Highlight Highlight @Locutus70
      Die Camps wurden nicht als Vergnügungspark und aus purer Grosszügigkeit gebaut.
      Diese Camps sind chaotisch und nur schwer erträglich wenn man ohne hoffnung dort strandet. Ich glaube du stellst dir das ein bisschen zu romantisch vor.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der mit dem Velo spricht. 09.09.2020 19:26
    Highlight Highlight Sind diese 3 "beliebtesten" Kommentare wirklich die Meinung der Schweizer Bevölkerung? Ich denke nicht. Es wird wieder gezockt, was das Zeug hält.
    • geissenpetrov 09.09.2020 21:48
      Highlight Highlight In der Tendenz sind rechte Kommentare argumentativ eher schwach, um nicht zu sagen, inkonsistent.
      Um trotzdem das Gefühl zu haben, die Meinungshoheit innezuhaben, wird dann einfach ein Blitzkrieg veranstaltet.
      Das ist insofern problematisch, als sich hinter dem Gedanken der Demokratie die Idee verbirgt, dass bessere Argument würde sich durchsetzen. Das Diktat der Mehrheit soll erst zur Anwendung kommen, wenn ein Konsens ausgeschlossen werden kann.
    • Korrektur 09.09.2020 22:36
      Highlight Highlight Ich glaube es ist Meinung der grossen Mehrheit.
    • karl_e 10.09.2020 11:18
      Highlight Highlight Richtig, @Hope, und genau das ist das Problem.
    Weitere Antworten anzeigen
  • El Ninio 09.09.2020 19:20
    Highlight Highlight Europa ist der am dichtesten Bevölkerteste Kontinent der Welt. Und als einziger auf Nahrungsimporte angewiesen ( auch bei guten Ernten). Nach reiner Logik müste Europa eine auswanderungs Region sein und nicht von einer Völkerzuwanderung betroffen sein. Steckt das Geld in die Sicherheit der Herkunftsländer.
    Weil so get das Rettungsboot Europa mit unter.
    Lasst es Blitzen ihr verblendeten Idealisten.
    • geissenpetrov 09.09.2020 21:54
      Highlight Highlight Ich mag Dir die vielen Herzen von den nicht-Idealisten gönnen. Könntest Du aber bitte (oder auch jemand der ein Herz verteilt hat) erklären, wie die einzelnen Sätze in Deinem Kommentar zueinander in Verbindung stehen?
    • genauleser 09.09.2020 22:24
      Highlight Highlight Deine "reine Logik" ist falsch. Über die Versorgung mit Nahrung entscheidet nicht das Vorhandensein von Nahrungsmitteln oder genügend fruchtbarem Boden, sondern Geld.
      Die Forderung nach Hilfe in den Herkunftsländern ist genauso verblendet idealistisch - frag mal den im Artikel zitierten SVP-Mann nach dem Abstimmungsverhalten seiner Partei im Parlament...
      Schön wärs, wär die Welt und die Problemlösung so einfach.
  • blueberry muffin 09.09.2020 19:07
    Highlight Highlight Ja klar, wird nicht aufhören mit Flüchtlingen. Die Klimakatastrophen werden über 1 Milliarde Flüchtlinge bis 2030 verursachen. Auch der Syrien Konflikt startete wegen einer Pipeline.

    Hört auf Auto zu fahren oder akzeptiert die Folgen. Verursacher Prinzip. Verantwortung übernehmen. Aufhören zu gränen wie kleine Kinder.
    • Die_andere_Perspektive 10.09.2020 07:10
      Highlight Highlight Aber wie man sehen kann, ist es genau das was sie am besten können... Was sollten sie denn sonst machen als rumzuquaken wie Frösche zur Paarungszeit?
  • Meinung 09.09.2020 19:05
    Highlight Highlight Tatsache ist doch, dass Europa keine Lösung für diese und weitere Lager findet.
    Es ist eine Schande dass 12'000 Menschen einfach auf einer Insel gesammelt werden. Ohne das eine weitergehende Lösung durchgebracht wird.
    Europa lässt Griechenland ganz einfach im stich.
    Die Menschen brauchen eine Lösung und ein Lager auf einer Griechischen Insel, ist keine Lösung.
  • ScottSterling 09.09.2020 18:59
    Highlight Highlight «aber das Problem muss Europa lösen, nicht die Stadt Bern»
    Genau! Eine europäische Lösung könnte evtl sein, dass die Flüchtlinge aufgeteilt werden. So könnten grössere Städte vielleicht 200 aufnehmen, kleinere 20 oder so.
    Oh wait....
  • De-Saint-Ex 09.09.2020 18:56
    Highlight Highlight Ach ja liebe SVP... es sollen immer die anderen...
    • Toga 10.09.2020 00:03
      Highlight Highlight Die Linken, Grünen und SP'ler sind viel schlauer und lassen es sich vom Steuerbürger bezahlen !
  • Geo1 09.09.2020 18:41
    Highlight Highlight Ich gratuliere meiner Stadtregierung zu ihrem menschlichen Entscheid.
    Und obwohl es mir widerstrebt, mich für diese Haltung zu rechtfertigen: Natürlich wäre es besser, wenn es eine europäische Lösung gäbe. Aber die gibt es nicht, und die Zeche dafür bezahlen die Menschen auf Lesbos, Samos, Lampedusa etc., Geflüchtete wie Einheimische. Dass hier manche Kommentierende den Narrativ mit Thomas Fuchs teilen – wohl einem der letzten Menschen, dem das Schicksal der geflüchteten am Herzen liegt – sollte ihnen eigentlich zu denken geben. Nichts tun ist keine Lösung.
    • rudolf_k 09.09.2020 22:38
      Highlight Highlight Eine europäische Lösung gibt es nicht, und wird es aus gutem Grund auch niemals geben. Solange jeder der kommt für immer bleibt, solange die Drängler nach Europa kommen und die andere aussen vor bleiben, solange echte Asylgründe nichts zählen wird die überragende Mehrheit der Europäer diese Art von Migration entschieden ablehnen. Als Folge davon gibt es keinen anderen Weg als die konsequente Schliessung der Aussengrenzen und im Inneren einen Wettbewerb um Unattraktivität.
    • geissenpetrov 09.09.2020 23:52
      Highlight Highlight @rudolf_k
      "Eine europäische Lösung gibt es nicht, und wird es aus gutem Grund auch niemals geben."

      Warum so pessimistisch? Die Geschichtsbücher sind voll mit Lösungen für die unlösbarsten Probleme. Der dritte Stand konnte sich in seiner Zeit nicht ausdenken, eines Tages ein Wahlrecht zu erhalten oder Eigentum zu besitzen. Innerhalb weniger Jahre hat er sich beides geholt. Man musste aber erst die Pessimisten davon überzeugen.

      "solange die Drängler nach Europa kommen"

      Drängler nennst Du Menschen, die alles Verloren haben? Was bist Du denn, bitte?

    • geissenpetrov 09.09.2020 23:57
      Highlight Highlight @rudolf_k II
      "die überragende Mehrheit der Europäer diese Art von Migration entschieden ablehnen."

      Fremdenfeindlichkeit ist in der Tat ein Problem. Packen wir es an. Bildung Aufklärung und kultureller Austausch können Abhilfe schaffen. Eine Politik ohne ideologische Hetze wäre der Sache ebenfalls dienlich.
      Der Beweis, dass eine Integration möglich ist, findest Du tausendfach. Der Beweis, dass eine fremdenfeindliche Einstellung kein Naturgesetz ist ebenso.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nume no eis, bitteee! 09.09.2020 18:35
    Highlight Highlight Oje, Thomas Fuchs! Wenn da einem keine Idee kommt, wie man ein paar Menschen von Lesbos nach Bern kriegt, dann befürchte ich auch sonst wenig Ideen für andere Probleme. „Können“ ist sicher nicht die Herausforderung. Seien Sie ehrlich und sagen einfach, dass Sie das nicht „wollen“ (dürfen).
  • Toga 09.09.2020 18:05
    Highlight Highlight So, so, gerade mal 20 Flüchtlinge ?
    Und die anderen Flüchtlinge ?

    Das ist doch einfach wieder nur Schweizer Seelenheil-Politur für die EU !

    Wenn man wirklich ernsthaft helfen will, dann engagiert man sich vor Ort !
    • De-Saint-Ex 09.09.2020 19:00
      Highlight Highlight vor Ort? Meldest Dich freiwillig für Hilfeleistung im Kriegsgebiet Syrien?
    • Toga 09.09.2020 19:55
      Highlight Highlight Ja...
    • ujay 10.09.2020 07:52
      Highlight Highlight OK Toga: Dann berichte dann mal, oder bist du ein Maulheld, wie viele hier?
  • DieFeuerlilie 09.09.2020 18:04
    Highlight Highlight Hab‘ die Kommentare gelesen.
    Und musste erst‘mal nachschauen, ob ich wirklich auf Watson bin.
    Liest sich nämlich wirklich wie bei 20 Min.

    Leute.. 12‘600 Menschen in einem Lager, das für 2’800 geplant war.
    Könnt ihr euch auch nur ansatzweise vorstellen, wie das sein muss, dort monatelang zu hausen?

    Kriegt ihr soviel Empathie hin aus euren grossen, gemütlichen Wohnzimmer heraus?

    Ich weiss nämlich nicht, ob ich nicht irgendwann mal auch so verzweifelt wäre, dass ich alles anzünden würde..
    • johnnyenglish 09.09.2020 18:31
      Highlight Highlight Wird es dir zu ungemütlich, ausserhalb deiner Filterbubble? Willkommen bei den Realisten.
    • Vecchia 09.09.2020 18:37
      Highlight Highlight Feuerlilie, geht mir genauso. Ich verstehs nicht.
      Die Welt ist verrückt geworden, wie der verstorbene Norbert Blüm schon sagte.

      Play Icon
    • DieFeuerlilie 09.09.2020 19:24
      Highlight Highlight Und wieder ein 20 Min.-Kommentar, johnny.. 😁

      Wenn das Realismus ist hier, was ist dann die Situation in Moria?
      Surrealismus..?

      Und nein, ich lebe nicht generell in einer Filterbubble (übles Modewort übrigens..), ich verabscheue einfach diese Art von westlicher Arroganz, die auf Ignoranz der echten Realität ausserhalb unserer Wohlstandsgesellschaft beruht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • problemfall 09.09.2020 18:02
    Highlight Highlight "Den Menschen auf Moria gehe es sicher schlecht, sagt Fuchs, «aber das Problem muss Europa lösen, nicht die Stadt Bern»."

    Genau das tut Europa aber nicht, die heisse Kartoffel wird nur hin und her gereicht. Das Resultat ist ein komplett mit Menschen ohne Hoffnung überfülltes Lager.
    Die Brandursache mag offiziell unklar sein. Müsste ich, vor Krieg und Verfolgung geflüchtet, dort hausen, würde ich den ganzen Shice wohl auch abfackeln. Hört ja sonst keiner zu.
  • DerSeher 09.09.2020 17:57
    Highlight Highlight "Der Brand sei am späten Dienstagabend während Protesten von Migranten ausgebrochen, die nicht in die Isolation gehen wollten, nachdem sie positiv auf das Coronavirus getestet worden waren, hiess es."

    Und solche Leute sollen wir aufnehmen?
    • Com Truise 09.09.2020 18:43
      Highlight Highlight Ja genau. Von diesen 16‘000 leuten die in diesem lager (was übrigens für etwa 3000 gedacht war) wohnen waren sämtliche 16‘000 bei dieser aktion dabei, vor allem die 20 die bern aufnehmen will. /d

      Bitte weiter denken als zum nasenspitz
    • Dr no 09.09.2020 19:35
      Highlight Highlight Dann fang mal damit an tom. Was für anreize setzt man mit solchen aufnahmeaktionen?
    • JASY 09.09.2020 20:14
      Highlight Highlight @Com Truise: Na, wenn ich mich nicht täusche, leben oder lebten hierzulande ja auch einige UÇK Kämpfer, welche man mit offenen Armen empfangen hat. Man munkelt, dass manche sogar Schweizer wurden. ;)

      Bitte weiter denken, als bis zur Nasenspitze..
  • Roger Küng 09.09.2020 17:51
    Highlight Highlight Nehmt 20 von den unbegleiteten Kinder, aber ohne dass plötzlich je Kind noch 6 Familienmitglieder auftauchen. Jugentliche ab 20 sind schon genügend da. Frauen und Kleinkind sind Seltenheit.
    • Zaytoun 09.09.2020 20:02
      Highlight Highlight Fäderläsis hä. Typisch für Herr und Frau Schweizer.
  • Simon:Bader 09.09.2020 17:51
    Highlight Highlight Ich lebe und arbeite momentan auf Samos, was zimlich vergleichbar ist mit Lesbos was die Zustände im Camp betrifft. Und jeder einzelne Mensch der hier schreibt das er/sie dagegen ist das die geflüchteten Menschen evakuiert werden sollten, und dann noch mit fadenscheinigen Begründungen wie dem Finanzausgleich, ist ganz herzlich willkommen um sich selber ein Bild vor Ort zu machen, mit den Menschen zu sprechen, und nicht einfach alles was man nicht kennt als Schlecht und Böse zu titulieren.
    Das ist ein humanitäre Katastrophe, die nur gemeinsam beendet werden kann. Bern macht den ersten Schritt
  • Cpt. Jeppesen 09.09.2020 17:40
    Highlight Highlight Keine Ahnung ob bei solchen Nachrichten in watson dann Facebook-Gruppen aktiviert werden, oder warum sonst so viele beim Thema Flüchtlinge aus dem Busch gesprungen kommen mit ihrer antihumanistischen Meinung.

    Es sind 20 Menschen, über die hier diskutiert wird.
    Zwanzig, nicht mal ein Bus voll. Du müsstest absolutes "Glück" haben einen der 20 in Bern auf der Strasse zu treffen.

    Und ich rate mal, dass 90% der Entrüsteten sowieso nicht in Bern wohnen.

    Einfach peinlich, eure Empörung.
    • Myk38 09.09.2020 19:38
      Highlight Highlight Ja du hast volkommen recht. Es ist nicht mal ein Bus voll. Aber wenn man den halben Bus zu den anderen 50 Fussballstadien zählt summiert es sich iergendwann
    • geissenpetrov 09.09.2020 22:16
      Highlight Highlight @Myk38
      Migration ist ein zutiefst menschliches Attribut. Schnapp Dir ein Geschichtsbuch und prüfs nach. Du wirst dort nachlesen können, dass Europa schon immer geprägt war von Migration (und auch von Leuten, die deswegen komplett in Panik verfallen sind).
      Ob nun 20 oder 200'000 Menschen, wird auf den weiteren Verlauf Deines Lebens keinen Einfluss haben. Warum also diese Angst?
  • Hierundjetzt 09.09.2020 17:39
    Highlight Highlight Ich finde Kontingente gut und ernsthaft zu diskutieren, so wie damals mit den Syrern.

    Aber ob jetzt eine Gemeinde wirklich so tagesaktuell vorprerschen sollte... ich weiss nicht. Das ist Bundessache, vielleicht noch Kantonal aber nie auf Stufe Gemeinde

    Man kann doch Menschen aus der Ferne nicht unbesehen den Flüchtlingsstatus versprechen. Das ist jetzt ein wenig unglücklich.

    Bern hat ja nicht mal ein Bundesasylzentrum...
    • genauleser 09.09.2020 22:36
      Highlight Highlight Die Idee ist durchaus auch, jene Institutionen unter Druck zu setzen, die tatsächlich etwas tun können und sollen.
      Und sich momentan unter "die anderen sollen", "es müsste halt dann halt mal irgendwann irgendwie vor Ort geholfen werden" rauswinden.
  • awesomelicious 09.09.2020 17:25
    Highlight Highlight An all die Hater hier. Klar kann es Kalkül gewesen sein. Aber was hatten die denn für eine Wahl. Wenn man Wochen oder Monate unter solch prekären Umständen leben muss und merkt, dass sich in der EU keinerlei Lösung abzeichnet macht sich logischerweise Verzweiflung breit.
    Ich will das nicht legitimieren, aber bislang hat sich kein Schwein für Moria interssiert...
    Btw, es ist traurig die Reaktionen hier vs die Reaktionen beim Notre Dame Brand zu vergleichen....
  • Patrik Hodel 09.09.2020 17:23
    Highlight Highlight Nein und nochmals nein!
    Zuerst sollen endlich mal die Staaten Flüchtlinge aufnehmen, welche die Flüchtlingsströme zu verantworten haben: USA, Russland, Türkei.
    Zudem sollte dem Kanton Bern als Nehmerkanton langsam bewusst werden, dass er seine Finanzen in den Griff bekommen muss. Es reicht schon, wenn er seine Beamten auf Kosten der Geberkantone äusserst grosszügig entschädigt und dann auch noch in die gutbezahlte Frührente schicjen kann!
    • Pachyderm 09.09.2020 19:54
      Highlight Highlight Nein, zuerst solltest du mal den Unterschied zwischen einer Stadt und einem Kanton nachlesen.
  • Fairness 09.09.2020 17:21
    Highlight Highlight Und die anderen Kantone dürfen per Finanzasgleich dafür bezahlen. Tolles System!
    • Garp 09.09.2020 17:32
      Highlight Highlight Erst mal zahlt der Bund. Und es ist Dir jederzeit freigestellt in einen Kanton zu ziehen, der keine Ausgleichszahlungen zahlt 😁
    • Dexta 09.09.2020 17:34
      Highlight Highlight Dir ist schon klar das es hier um die Stadt Bern geht? Der Finanzausgleich betrifft die Kantone.
    • wasps 09.09.2020 18:04
      Highlight Highlight @Fairness, wie gewohnt, von Tuten und Blasen keinen Schnall! Einfach mal Behauptungen in den Raum stellen. Zu faul, im sich ordentlich zu informieren. Sei doch wenigstens so ehrlich und steh dazu, dass du schlicht und einfach keine Flüchtlinge im Land haben willst!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pisti 09.09.2020 17:19
    Highlight Highlight Weis man schon was den Brand ausgelöst hat?
    • Fairness 09.09.2020 19:35
      Highlight Highlight Die Flüchtlinge selbst.
    • Pisti 09.09.2020 20:26
      Highlight Highlight Ok, hab ich mir gedacht.
      Dass es ernsthaft Politiker gibt, die solche Leute noch zu uns holen wollen finde ich gemeingefährlich.
    • wintergrün 09.09.2020 21:33
      Highlight Highlight Fairness: genau, alle Flüchtlinge zusammen....
  • wasps 09.09.2020 17:17
    Highlight Highlight Das ist das Mindeste, das wir tun können!
  • Einfach Bob 09.09.2020 17:16
    Highlight Highlight «aber das Problem muss Europa lösen, nicht die Stadt Bern»

    Die kleine Stadt Bern bietet einen kleinen Beitrag zur Lösung.

    Man kann nun sagen:"Durch das Anzünden erzwingen die Flüchtlinge sozusagen die Aufnahme". Aber ganz ehrlich die Bedingungen vor dem Brand waren schon recht Hoffnungslos. Das Anzünden ist in meinen Augen eine Verzweiflungstat.

    Das sich Bern solidarisch zeigt,aber gleichzeitig den Rahmen erstmal sehr klein hält,finde ich gut. Schlussendlich entscheidet der Bundesrat.

    «..einen Helikopter nach Lesbos schicken?»
    Weiss er nicht wie der Ablauf ist oder will er Stimmung machen?
  • Goldjunge Krater 09.09.2020 17:12
    Highlight Highlight Zum Glück gibt es den Finanzausgleich, damit sich solche strukturschwachen Regionen solche Aktionen auch leisten können 👍
    • willy wodka 09.09.2020 17:33
      Highlight Highlight Die Stadt Bern ist keine strukturschwache Region.
    • loquito 09.09.2020 17:44
      Highlight Highlight Die Stadt Bern ist nicht strukturschwach. Arm und finanziell am A. sind nur die Gemeinden, die SVP wählen... Sag das doch mal deinen rechten Freunden...
    • Pointer 09.09.2020 17:50
      Highlight Highlight Alternativ kann ja die Zürcher Goldküste gleich alle rund 13 000 Menschen aufnehmen. Platz und Geld hats dort ja sicher genug!
    Weitere Antworten anzeigen
  • grünerantifaschist #blm 09.09.2020 17:08
    Highlight Highlight 20 ist ein witz, 2000 wären ok. Und weitere Städte sollten nachziehen!
    • Pisti 09.09.2020 17:27
      Highlight Highlight Ich bin für zero!
    • Siggi 09.09.2020 17:43
      Highlight Highlight -2000 wären ok. Andere Städte sollten dann ebenfalls nachziehen.
    • Der P 09.09.2020 18:27
      Highlight Highlight Ich bin sicher, dass du dich beim EDA melden kannst und 3-4 bei dir aufnehmen kannst...
    Weitere Antworten anzeigen
  • eddie_c 09.09.2020 17:06
    Highlight Highlight Hauptsache die Fehler der EU ausbaden.
    • JaneSodaBorderless 09.09.2020 17:36
      Highlight Highlight Die Menschen in Not brauchen JETZT Hilfe.
      Den Fehler zu korrigieren wird ein langwieriger, globaler Prozess. Wenn er denn überhaupt gelöst werden kann - der Mensch ist ein Egoman mit wenig Empathie. Zeigt sich auch hier in dieser Kommentarspalte gut.

    • Pointer 09.09.2020 17:53
      Highlight Highlight Inwiefern waren jetzt die Kriege in Afghanistan, Irak, Iran und Syrien Fehler der EU?
    • eddie_c 09.09.2020 20:21
      Highlight Highlight Habe ich den Krieg erwähnt?

      Nein. Seit jeher besteht das Problem und bis jetzt gab es keine Lösung für die Flüchtlinge. Der Staatenbund EU hat keine konsequente Aussenpolitik oder den politischen Willen, Griechenland zu helfen und gleichzeitig die Türkei in die Schranken zu weisen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gzdt 09.09.2020 17:05
    Highlight Highlight Im Oberaargau BE hätte es auch noch Platz!

    (Bauernhäuser die bewusst verfallen gelassen werden, weil unter Denkmalschutz oder Häuser in Dörfern die leer stehen wegen der Landflucht, wofür ich grosses Verständniss habe bei dieser Politik).
    • Quo Vadis 09.09.2020 17:57
      Highlight Highlight Genau darauf hat ein junger männlicher Migrant aus Afghanistan gewartet und von seinen Verwandten hunderte ja tausende von Dollars gesammelt -> um in einem unter Denkmalschutz stehenden Haus in einem klitze kleinen Dorf irgendwo im Kanton Bern zu leben...
    • ikbcse 09.09.2020 18:37
      Highlight Highlight @Quo Vadis:
      Will er denn stattdessen, im Stadtzürcher Zentrum in einer Wohnung mit großer Dachterrasse leben? Das würde ich auch gerne.
    • IZO 09.09.2020 19:43
      Highlight Highlight Wow Vadis also echt jetzt. Im Bern ist es sicher und gemütlich. Mit solchen Aussagen Schiesst du dir und Flüchtlingen fett ins Bein. Entweder die Leute die Flüchten sehnen sich nach einem friedliche Leben oder sie sind illegale Wirtschaftsflüchtlinge! Denn ein Leben in Armut ist kein Asyl Grund, im Gegensatz zur z.b. Zwangsheirat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Simply Human 09.09.2020 17:00
    Highlight Highlight Es ist traurig, dass man erst reagiert, wenn ein Flüchtlingslager brennt. Schön, dass die Stadt Bern wenigstens jetzt Menschlichkeit zeigt. Hoffentlich auch dann noch, wenn es um das Asylverfahren geht. Asylsuchende in Heime einpferchen und jahrelang vor sich hin warten lassen, zermürbt die Seele und macht krank.
  • Repplyfire 09.09.2020 16:58
    Highlight Highlight Wenn man unter diesen Umständen die Flüchtlinge mit einer sofortigen Aufnahme belohnt ist das blumig ausgedrückt "Naiv"
    • Enzasa 09.09.2020 17:18
      Highlight Highlight Warum hat man sie nicht früher aufgenommen, es ist nicht der erste Brand dort.
      Warum hat man nicht nach den ersten Übergriffen reagiert?
      Hat man vielleicht gehofft, bei einem Großbrand, bleibt von den Menschen auch nichts übrig?
    • Les Paul 09.09.2020 17:49
      Highlight Highlight Aber 12600 Menschen in ein Camp für 2000 einpferchen in der Hoffnung es gehe dann schon gut - blumig ausgedrückt naiv!
    • Repplyfire 09.09.2020 18:21
      Highlight Highlight @paul
      Die eine Naivität schliesst die andere nicht zwingend aus. Auch wenn man mit diesem whataboutismus bis zur Kolonialzeit und weiter gehen könnte.
      Die Kommunikation der Aufnahme, jetzt zu diesem Zeitpunkt nach den Ausschreitungen und dem Brand schreit ja richtiggehend nach Nachahmung. Was dazu führt, dass es zu weiteren Gewalttaten, Problemen mit Einheimischen und schlussendlich noch weniger Akzeptanz der Europäer gegenüber Afrikanisch/Arabischen Flüchtlingen kommt. Bern erweist sich hier einen Bärendienst (welch Wortspiel)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gubbe 09.09.2020 16:57
    Highlight Highlight Aber Herr Fuchs. Es ist die rote SP welche Flüchtlinge aufnehmen will. Sie ziehen den Mitte-Parteien dann schon das Geld aus dem Sack. Nach etlichen Mitteilungen waren es die Flüchtlinge selbst, die ihr Lager angezündet haben. Auch stellten sie sich den Rettungskräften entgegen. Wie wäre es denn mit einem grossen Camp auf dem Kontinent Afrika? Platz wäre vorhanden. Die Flüchtlinge dürften auch selbst mit anpacken, so hätten sie auch eine Beschäftigung. Das würde mehr helfen, als diese EU-Lager.
    • Kruk 09.09.2020 18:22
      Highlight Highlight "Wie wäre es denn mit einem grossen Camp auf dem Kontinent Afrika?"
      und wo sind die denn, die richtig grossen Flüchtlingslager?



  • Bene86 09.09.2020 16:53
    Highlight Highlight Super, Ziel erreicht. Einfach mal abfackeln und dann passiert etwas. Was soll das für ein Zeichen sein?
    • WhyNotX? 09.09.2020 17:12
      Highlight Highlight Das man viel früher was machen musste?
  • Dieser Nickname wird schon verwendet. 09.09.2020 16:47
    Highlight Highlight Danke Bern, ich bin stolz dich meine Heimatstadt nennen zu dürfen.
    • Enzasa 09.09.2020 17:28
      Highlight Highlight Über 12.000 Menschen leben in einem Lager, welches für für 2.800 Menschen gebaut war.
      Alle Regierungen in der EU haben still zugeschaut.
      Fast alle Menschen in Europa haben sich weg gedreht.
      Ein paar NGOs haben geholfen, wurden vor Ort bedroht und verprügelt!
      Die Inselbewohner waren aufgebracht!
      Griechenland hat offiziell um Hilfe gerufen!
      Keine finanzielle Unterstützung
      Keine materielle Unterstützung
      Weder staatlich noch privat
      Corona Ausbruch droht
      Schweigen

      Jetzt aber wird sich aufgeregt über Menschlichkeit


      Jetzt werden
  • Frausowieso 09.09.2020 16:46
    Highlight Highlight Ich befürchte, dass wir bald einige brennende Camps sehen werden.
    • Fairness 09.09.2020 17:24
      Highlight Highlight Mit Sicherheit, wenn dieser Versuch viel bringt.
    • Laut_bis_10 09.09.2020 18:15
      Highlight Highlight @Fairness stellen Sie sich vor, Sie hätten alles verloren, wurden eingepfercht, ständig überwacht, von den Einheimischen verachtet und waren schliesslich so verzweifelt, dass sie ihr einziges "Zuhause", das ihnen geblieben ist, anzünden.

      Und dann so ein Kommentar. Weil 20 der tausenden Flüchtlinge evt. auf ein besseres Leben hoffen können.

      Schämen Sie sich bitte wenigstens ein bisschen.
  • Hier Name einfügen 09.09.2020 16:35
    Highlight Highlight Tolles Signal an all die anderen illegalen Immigrantencamps. Fackelt einfach alles ab, dann dürft ihr gerne zu uns kommen.
    • loquito 09.09.2020 17:49
      Highlight Highlight Von mir aus sollten noch viele mehr kommen.
      Warum wir (1. Welt /Norden) den Rest der Welt ausbeuten dürfen und erwarten, dass die Armen dann schön bei sich zuhause verhungern erschliesst sich mir nicht.
    • Enzasa 10.09.2020 11:34
      Highlight Highlight Das ist ein offizielles Lager der griechischen Regierung! Was also die Bezeichnung illegal?
  • chraebu 09.09.2020 16:33
    Highlight Highlight 🙏🐻
  • mrgoku 09.09.2020 16:28
    Highlight Highlight Wenn ich hier die Kommentare lese ist es sehr einfach daraus zu resultieren dass hier die Kommentierenden zum grossen Teil nichts anderes als Egoisten sind!

    Ich wünsche euch dass Ihr oder eure liebsten NIE so ein Leben führen müssen...

    Absolut skandalös!!!
    • HappyUster 09.09.2020 16:40
      Highlight Highlight Das sehe ich auch so.
      Dieses "Hauptsache die Kochbanane kostet nur .-99 pro Kilo! Was stören mich die Ausgebeuteten und Flüchtlinge." Ist echt traurig.
    • skisandtrail 09.09.2020 17:03
      Highlight Highlight "Ich wünsche euch dass Ihr oder eure liebsten NIE so ein Leben führen müssen..."

      Du bist viel weniger Egoist.
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 09.09.2020 17:05
      Highlight Highlight Dafür seid Ihr die Guten! Mehr und immer mehr. Jedes Jahr! Dabei werden die Probleme geflissentlichst ausgeblendet!
      PS: Habe noch nie in meinem Leben Kochbanananen gekauft. Das ist entfernt nicht witzig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • walsi 09.09.2020 16:12
    Highlight Highlight Die Flüchtlinge haben ihr Ziel erreicht. Wie lange geht es wohl bis weitere Camps brennen?
    • Einfach Bob 09.09.2020 17:03
      Highlight Highlight Das Camp war für ~2500 Flüchtlinge konzipiert, aber 12'000 Flüchtlinge wurden darin eingesperrt. Der Virus brach in diesem Camp aus, die Leute durften aber nicht fliehen. Schlechte Hygienemassnahmen, Angeschlagene Gesundheit, Zu viele Menschen auf zu kleiner Fläche. Das Virus kann sich in so einem Camp nicht nur sehr gut ausbreiten, es sind auch überproportional viele ernste Fälle und Todesfälle zu befürchten.

      Einige von ihnen sahen wohl als einzigen Ausweg das Camp anzuzünden.

      Wären die Bedingungen besser, wäre das wohl nicht passiert.
    • Bär51 09.09.2020 18:59
      Highlight Highlight Das "Ziel" einer Flucht ist ein sicherer Ort zum Leben.
      Das ist weder in Syrien noch auf Lesbos der Fall...
  • H. L. 09.09.2020 16:12
    Highlight Highlight Ich als Berner finde das gut.
    • reaper54 09.09.2020 16:35
      Highlight Highlight Gut dann nehmt bitte kein Geld mehr aus dem Steuerausgleichfonds...

      Bern kann sich ja nicht einmal selber finanzieren und holt bereits weitere Personen die sich nicht finanzieren können. System funktioniert...
    • Pachyderm 09.09.2020 16:47
      Highlight Highlight Ich als Berner finde es zu wenig.
    • ingmarbergman 09.09.2020 17:24
      Highlight Highlight Ich finde das auch als Zürcher gut. Dafür zahle ich gerne in den Finanzausgleich. Lieber bei den reichen Berner Bauern sparen, die die hohle Hand machen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Itallion 09.09.2020 16:05
    Highlight Highlight Corona inkl? Und wie werden die vor Ort überprüft?
    • Lioness 09.09.2020 16:28
      Highlight Highlight Quarantäne geht auch für Flüchtling, oder?
    • Superdave 09.09.2020 16:47
      Highlight Highlight Das die positiv getesteten in Quarantäne gehen müssen war der Grund für die Proteste. Und indirekt dem Brand...
  • chäsli 09.09.2020 15:59
    Highlight Highlight Nehmt die 12'000 "Flüchtlinge" auf, die nächsten 12 und die übernächsten warten schon, es wird ein Fass ohne Boden.
    • Heinzbond 09.09.2020 16:41
      Highlight Highlight A bisserl frisches Blut würde so manchem einheimischen auch mal helfen den Horizont zu erweitern, aber naja...
    • HabbyHab 09.09.2020 16:58
      Highlight Highlight Nein
    • Töfflifahrer 09.09.2020 17:02
      Highlight Highlight Es ist schon ein Fass ohne Boden, die kommen (oder sterben) ob sie von den Camps weiterkommen oder nicht.
      Die humane Flüchtlingspolitik in Europa ist grandios gescheitert.
      Auch da Politiker mit der Angstmacherei Stimmen erhalten.
      Alle die jetzt sagen, was ich denn für eine Lösung habe, ich habe keine aber es ist eine Schande, dass ganz Europa nicht fähig ist eine Lösung zu finden. Als Depositenstaat der Menschenrechtskonvention sieht die Schweiz dabei auch nicht blütenrein aus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas G. 09.09.2020 15:54
    Highlight Highlight Na dann können die Gutmenschen zu Bern ja beruhigt weiterschlafen.
    • smartash 09.09.2020 17:06
      Highlight Highlight Was ist eigentlich die Alternative zum Gutmensch?
      Der Schlechtmensch? Also ein Mensch der bewusst und in voller Absicht seine Mtmenschen schlecht behandelt?

      Soll das erstrebenswert sein?
    • loquito 09.09.2020 17:53
      Highlight Highlight Ich bin Gutmensch und 100% stolz drauf!!!!
    • Bär51 09.09.2020 19:03
      Highlight Highlight Hallo Thomas. Zu welchen Menschen gehörst du?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Korrektur 09.09.2020 15:53
    Highlight Highlight Die Stadt ist zwar höchst verschuldet, aber das spielt offenbar keine Rolle?
    • Grabeskaelte 09.09.2020 16:36
      Highlight Highlight Geld und eine lebenswürdige Existenz von Menschen gegeneinander aufwiegen. Doch sie haben den Neoliberalismus verinnerlicht. Ich könnte kotzen bei solchen Kommentaren.
    • Er hät es Zipfeli 09.09.2020 16:40
      Highlight Highlight Die anderen werdens schon bezahlen. Wie immer...
    • 155West 09.09.2020 17:30
      Highlight Highlight Im reichsten Land der Welt macht man sich Sorgen darum, wie man 20 (!) Flüchtlinge durchfüttern soll?

      Und dann meint der Büezer doch tatsächlich, dass etwas für ihn übrigbleiben würde, wenn weniger Geld für Flüchtlinge ausgegeben wird.

      Da fragt man sich: Ist das Dummheit oder purer Rassismus? Ist es Dummheit, dass man tatsächlich glaubt, man habe selbst zu wenig weil der Arme Asylant vom Staat täglich ein Zehnernötli Sackgeld bekommt? Oder ist es Rassismus, dass man dem armen Flüchtling noch nicht mal das Zehnernötli gönnt?
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  • CindyA 09.09.2020 15:49
    Highlight Highlight Weitere brennende Flüchtlingscamps in 3....2......1

    Natürlich muss man handeln, aber vor Ort!
    • Grabeskaelte 09.09.2020 16:38
      Highlight Highlight In diesem Fall sind sie bereit unseren Lebensstandard und Luxus Schritt für Schritt runterzufahren, damit auch für die Menschen auf anderen Kontinenten genügend Ressourcen bereitstehen? Finde ich stark! Mit Status Quo, dass die westliche, europäisch/amerikanische Gesellschaft auf Kosten anderer Menschen in anderen Kontinenten lebt klappts nämlich nicht mit der Hilfe vor Ort wie man sieht.
    • smartash 09.09.2020 17:08
      Highlight Highlight „man muss vor Ort helfen“


      Die ultimative Ausrede um nichts zu tun. Steh wenigstens dazu, dass dir diese Leute komplett egal sind


    • wasps 09.09.2020 17:18
      Highlight Highlight Das hören wir bereits seit 20 Jahren und ändern tut sich nichts! Gehst du vor Ort helfen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dory. 09.09.2020 15:46
    Highlight Highlight Ok, find ich gut. 200 noch besser.
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 09.09.2020 17:07
      Highlight Highlight Nein, 2000 sind noch viel besser...
    • RAZZORBACK 09.09.2020 17:26
      Highlight Highlight Echt jetzt???

      Ironisch gemeint - oder?
    • Patrik Hodel 09.09.2020 17:33
      Highlight Highlight Wenn ihr sie selber, auf Eure Kosten, durchfüttert? Ok!
    Weitere Antworten anzeigen
  • du_bist_du 09.09.2020 15:44
    Highlight Highlight Abgesehen vom menschlichen Aspekt dieser Tragödie.

    Die Gemeinden müssen ja nicht direkt bezahlen, die ersten Jahre zahlt der Bund für die Flüchtlinge (5/7 Jahre). Ist das immer noch so?
    Vielleicht weiss das jemand. 2015 war es noch so.

    Falls ja, dann folgende Überlegungen:

    Da wäre es ja einfach Flüchtlinge aufzunehmen für Städte und Gemeinden. Humanitäre Gesten ohne direkte Kosten im Budget und wenn die Kosten dann auf die Gemeinden/Städte übergehen wird wieder über das marode Sozialsystem geklagt oder wie jetzt nach 2015, nach verlängerter Kostenübernahme durch den Bund geheult.
    • RAZZORBACK 09.09.2020 17:26
      Highlight Highlight .... haben wir nicht schon genug?
    • Seppe Toni 09.09.2020 18:35
      Highlight Highlight Wir haben schon viel zu viele. Bringt mal ein paar von denen nach Ungarn und Tschechien, die kriegen Kohäsionsmilliarden von uns.
  • Der mit dem Velo spricht. 09.09.2020 15:36
    Highlight Highlight Bern 20. Welche Stadt bietet mehr? Ein 500-Millionen-Menschen-Kontinent weiss nicht, wie er 12600 Menschen unterbringen soll.
    • murrayB 09.09.2020 15:56
      Highlight Highlight Das ist nicht der Punkt, klar könnte man locker 12000 aufnehmen - Aber das Problem wird nicht gelöst,denn morgen sind 12000 neue da...

      Schnelles Asylverfahren (wo der Asylsuchende sein Grund nachweisen müsste) und umgehende zurückführung, resp. Weiterverteilung nach Europa ist die einzige sinnvolle Lösung!
    • F.U.G.T. 09.09.2020 16:14
      Highlight Highlight Ein 500 Millionen Menschen Kontinent mit Kapazität für 400 Millionen🤷🏻‍♂️
    • Siggi 09.09.2020 16:28
      Highlight Highlight Dieser 500 Mio Kontinent sollte sich nicht erpressen lassen. Es geht einfach nicht, dass man einwandern kann, nachdem man ein Lager abfackelt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ian Cognito 09.09.2020 15:33
    Highlight Highlight Ob sie sich dieses Mal wieder die Leute aussuchen, die nachdem sie "aufgenommen" wurden, gleich wieder weggewiesen werden können?

    War nämlich bei der letzten grossen Relocation-Aktion aus Italien genau so. Man hat ganz viele Eritreer, welche die Asylvoraussetzungen dann nicht (mehr) erfüllten in die Schweiz geholt, nur um sie dann hier im Schnellverfahren wieder wegzuweisen...
    Aber in den Zeitungen hat alles ganz toll geklungen!
    • olga 09.09.2020 16:09
      Highlight Highlight Sorry aber das kann nicht sein. Die Schweiz hat kein Rückübernahmeabkommen mit Eritrea. Eritreer*innen, können also nicht gegen ihren Willen ausgeschafft werden. Freiwillig geht aber kaum jemand zurück in die Heimat, weil ihnen dort noch viel Schlimmeres droht. So landen sie hier in der Nothilfe, dürfen nicht arbeiten, haben keine Perspektive und wir können weiterhin jammern, dass die Eritreer*innen nicht arbeiten.
    • Ian Cognito 09.09.2020 16:36
      Highlight Highlight Doch war so!

      Wegweisen kann man immer. Eine Wegweisung ist lediglich der Entscheid, dass man nicht hier bleiben darf. Und dann landet man wie Du schreibst zwischen Stuhl und Bank in der Nothilfe.

      Das was du wahrscheinlich meinst wäre die konkrete Ausschaffung, jup die ist bei Eritrea schwierig
    • hairypoppins 09.09.2020 16:39
      Highlight Highlight Habe da etwas gemischte Gefühle. Eritreer, oder allgemein Flüchtlinge, wären bestimmt froh darüber, wenn sie arbeiten könnten und etwas zu tun hätten. Andererseits, wenn das Herkunftsland ihre Bürger nicht zurück möchte, weshalb müssen andere Länder dafür aufkommen. Keine leichte Aufgabe
  • Hyper80 09.09.2020 15:25
    Highlight Highlight Bravo Bern. Man kann nur hoffen, dass viele weitere grössere Städte folgen. Was sind schon 20 Leute. Aber immerhin ein paar Menschen denen man ein besseres Leben bieten kann als in diesem Camp zu verrotten.
    • Siggi 09.09.2020 16:31
      Highlight Highlight 20 mehr in Richtung 10 Millionen, welche ihre Ankunft unter höchst fragwürdigen Umständen erzwungen haben.

      Und morgen dann wieder von vorn.
    • RAZZORBACK 09.09.2020 17:32
      Highlight Highlight ... richtig unüberlegt und nicht zu Ende gedacht. "nur 20" - mache dann "Schule" und bald sind es 1000 oder mehr.
    • voni2 09.09.2020 17:47
      Highlight Highlight Eine 10-Millionen Schweiz scheint für manche Menschen der blanke Horror zu sein. Hoffe du hast keine Kinder und wirst auch nie welche haben. Sonst wäre deine Angst etwas verlogen...

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