Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Swiss Arthur H. Honegger, journalist and US correspondent for Swiss TV, speaks during the International Alpensymposium in Interlaken, Switzerland, Tuesday, January 10, 2017. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

«10vor10»-Moderator Arthur Honegger: «Ich überlege mir nicht, was ich im Fall einer Annahme der Initiative tun würde.» Bild: KEYSTONE

Jetzt ziehen SRF-Prominente in den Kampf gegen No Billag

Seit Mitte Monat dürfen sich Mitarbeiter des Medienkonzerns auf Social Media offen zur Abstimmung äussern.

Dennis Bühler und Lorenz Honegger / Schweiz am Wochenende



Er gilt als der härteste Interviewer beim Schweizer Fernsehen: Sandro Brotz, Moderator der Sendung «Rundschau». Als ihn diese Zeitung am Donnerstag in Zürich zum Gespräch trifft, wirkt der Journalist zurückhaltend, fast schon vorsichtig. Man sieht ihm an: Es steht viel auf dem Spiel. Brotz sagt, er wolle keine Abstimmungsempfehlung zur «No Billag»-Initiative abgeben. «Was ich als langjähriger Berufsmann tun kann, ist die Situation zu schildern, wie ich sie sehe, und meine ernsthaften Sorgen äussern.»

Natürlich schüttle der anstehende Urnengang seine Kolleginnen und Kollegen bei der SRG durch. Gefragt nach den Gründen für das Unbehagen in der Bevölkerung gegenüber seinem Arbeitgeber, bleibt er einsilbig: «Es gibt keinen grossen gemeinsamen Nenner. Es hat vielleicht mit der Grösse des Unternehmens zu tun», sagt er, um sogleich anzufügen, dass man sehr wohl schätze, was die SRG mache.

«Wir fühlen uns unter Druck, einfach weil wir wissen, dass es um alles oder nichts geht»

SRG-Journalist

Spätestens seit der Abstimmungstermin vom 4. März 2018 bekannt ist, befindet sich die SRG im Krisenmodus. Mitarbeiter, die namentlich nicht genannt werden wollen, sprechen von einer wachsenden Nervosität bei Belegschaft und Führung. «Wir fühlen uns unter Druck, einfach weil wir wissen, dass es um alles oder nichts geht», sagt ein Journalist.

Die SRG erlaubt ihren Angestellten seit Mitte Monat, sich auf Social Media offen zu äussern. Von den aktualisierten Richtlinien machen viele Gebrauch. So auch die bekannte Wirtschaftsjournalistin Patrizia Laeri. Sie twitterte diese Woche: «Die ökonomischen Tatsachen sind klar. Werbegelder weg. Traditionelle Medien werden ohne Gebührengelder oder Mäzene nicht überleben.»

«10vor10»-Moderator Arthur Honegger sagt: «Ich überlege mir nicht, was ich im Fall einer Annahme der Initiative tun würde.» Er sei auch nicht nervös. Doch ganz spurlos gehe der Abstimmungskampf nicht an ihm vorbei. «Als Bürger mache ich mich in meinem Umfeld selbstverständlich für ein Nein zur No-Billag-Initiative stark.»

Zeit messen bei der «Arena»

Besonders heikel für SRG-Journalisten sind Sendungen zu «No Billag»: Medienclub-Moderator Franz Fischlin betont, er wolle verhindern, dass seine Sendung zum Thema im kommenden Januar zu einer reinen «SRG-Show» werde: «Im Zweifel bin ich gegenüber dem eigenen Unternehmen lieber speziell kritisch. Wie ich das übrigens schon im Medienclub zum Service public Anfang Jahr gemacht habe.»

Auch «Arena»-Moderator Jonas Projer kündigt spezielle Massnahmen an: «Angesichts der Umstände würden wir wohl nicht erst bei der Abstimmungs-Arena, sondern schon bei möglichen früheren Sendungen zur Vorlage die Redezeit beider Seiten messen.» Er werde sich gleich verhalten wie immer, so Projer: «Fair, ausgewogen, kontrovers und mit kritischen Fragen in beide Richtungen.»

Das könnte dich auch interessieren:

Doris Leuthard über die neue Billag-Gebühr

Video: srf

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

74
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
74Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Nestroy Lodoño de Salazar y Matroño 29.10.2017 13:10
    Highlight Highlight Gebührenfinanziertes Fernsehen ist ok. Aber leider ist die Gebühr im Verhältnis zur gebotenen Qualität zu hoch. Die Zeiten, als 10vor10 Primeurs bot, sind schon lange vorbei. Die Rundschau fragt kritisch nach, aber viel zu selten. Die Arena ist sowas von niedlich und dem Club fehlen die analytischen Ansätze.
  • Markus Kappeler 29.10.2017 12:24
    Highlight Highlight Kann mir jemand erklären wieso alle Linken auf SRF bestehen und alle Rechten gegen das SRF sind? Und wieso eigentlich sind die angeblich sozialen Linken für eine asoziale Steuer?
    • Jöggu 79 29.10.2017 21:30
      Highlight Highlight Weil die Rechten mit ihrer Finanzkraft die privaten Medien kontrollieren können und wollen. Ausgewogene Berichterstattung ist von dieser Seite nicht erwünscht.
  • RETO1 28.10.2017 18:46
    Highlight Highlight Selbstlob stinkt-penetrant
  • Maragia 28.10.2017 18:23
    Highlight Highlight Diese Zwangsgebühr gehört endlich abgeschaft. Es kann ja nicht sein, dass jemand, der gerade mal 1'000 - 2'000 Steuern bezahlt nochmals rund 460.- Zwangsgebühren bezahlt!!
    Erstaunt mich, dass die Linken (sind ja für die "Armen & Schwachen") nichts unternehmen!!
    • Shlomo 28.10.2017 21:57
      Highlight Highlight Ich musste jahrelang Militärersatz zahlen, dass sind 3% des steuerbaren Einkommens aber mindestens 400.- CHF (während des Studiums). Dann schau ich doch lieber den Dunnstigsjass als mein Geld in die Pfadi für Erwachsene zu investieren
  • René Obi 28.10.2017 18:06
    Highlight Highlight Wer Demokratie will, sagt klar NEIN zur No SRG Initiative.

    Eine demokratische Schweiz braucht eine starke SRG, die nicht von reichen Investoren und Inserenten abhängig ist, die weiterhin guten Journalismus und relativ hochwertige (nicht nur aber hauptsächlich) Unterhaltung anbieten kann.

    Ohne eine von der Wirtschaft und der Grossfinanz unabhängige SRG wirds zappenduster in unserem geliebten Land!
  • Thinktank 28.10.2017 17:36
    Highlight Highlight Beim Fernsehen sollte alle 5 Min eine Warnmeldung eingeblendet werden müssen: "Achtung, Fernsehen macht Faul und Fett und kann ihre Gesundheit gefährden. Gehen Sie mal wieder an die Frische Luft, sprechen Sie mit ihrem Partner, Spielen Sie mit ihren Kindern oder rufen Sie wieder mal ihre Eltern oder Freunde an"
  • NumeIch 28.10.2017 14:49
    Highlight Highlight Verteidigen der eigenen Pfründe verständlich. Trotzdem stimme ich mit JA bei der Initiative.
    • Licorne 28.10.2017 16:36
      Highlight Highlight Warum?
    • Fabio74 28.10.2017 16:58
      Highlight Highlight Ich Nein
  • Richu 28.10.2017 14:37
    Highlight Highlight Die Aussage von Arena-Journalist Projer, dass er sich jeweils fair und ausgewogen verhalte, entspricht leider (zu) oft nicht der Wahrheit.
    • rodolofo 28.10.2017 16:03
      Highlight Highlight Ja leider, Projer ist viel zu nachsichtig gegenüber den rechten Dreinschwatzern und Drüberquasslern!
      Andererseits ist er sehr streng mit Links-Grün und unterbricht sie ständig.
      Will er sich bei den Rechten anbiedern, damit diese gegen die No Bilag - Initiative stimmen?
      Wie wir am Kommentar von "Richu" sehen, ist da auch mit noch so viel Entgegenkommen nichts zu machen.
      Die wollen einfach keine SRG, so wie sie auch keine Ausländer wollen!
      Und dann nennen sie sich stolz "Eidgenossen", obwohl sie mit Genossenschaften überhaupt nichts am Hut haben...
  • himmelrot 28.10.2017 14:09
    Highlight Highlight Ich glaube es ist dringend notwendig dass sich alle mal die 5 Minuten Zeit nehmen, den genauen Inhalt der No-Billag Initiative zu lesen und kurz nachzudenken.
    https://nobillag.ch/der-initiativtext-im-wortlaut/

    Falls die Initiative angenommen wird, gibt es keine SRG mehr. Viele der lokalen Radio und TV Sender, die ebenfalls Gebührengelder bekommen, werden auch verschwinden. Mehr als 6000 Menschen verlieren ihren Job. Es wird auch keinen neuen unabhängigen öffentlich rechtlichen Sender geben. Die Konzessionen werden zukünftig versteigert... Was das bedeutet muss ich wohl nicht erklären...
    • Richu 28.10.2017 14:45
      Highlight Highlight @himmelrot: Dein Kommentar ist eine reine "ANGSTMACHEREI"! Es braucht auch sicher nicht die enorme Anzahl 6'000 Beschäftigten für die Produktion und Ausstrahlung dieser Fernseh- und Radioprogramme. Zudem ist es nicht richtig, dass Personen, die absolut keine SRG-Programme konsumieren, eine Zwangsgebühr von Fr. 365 zahlen müssen.
      Es gibt sehr viele gute Gründe für ein JA zur No Billag Initiative!
    • rodolofo 28.10.2017 15:55
      Highlight Highlight @ Echo der Zeit
      Aber sind RTL, SAT1 und Pro7 denn nicht ...
      AUSLÄNDISCHE Sender?!
      Hat das den SVPlern schon jemand gesagt?
    • himmelrot 28.10.2017 16:18
      Highlight Highlight @Richu: Entschuldige bitte, aber das ist keine Angstmacherei, sondern das sind die tatsächlichen Konsequenzen.
      Nenn mir doch bitte einen dieser vielen guten Gründe für ein Ja.
      Ich nenn dir einen von ganz vielen für ein Nein: Laut SGB gibt es ca 10’000 Gehörlose und bis zu 600’000 leicht bis hochgradig Schwerhörige Menschen in der Schweiz. Für diese bietet SRF Untertitelungen an. In naher Zukunft sind 80% der Sendungen untertitelt. Das bietet kein Privatsender. Mir persönlich, der vielleicht später mal auch darauf angewiesen ist, ist das alleine schon einen Franken pro Tag wert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheMan 28.10.2017 14:07
    Highlight Highlight Nun haben die Linken Angst, Ihr Staatsfernseh zu verlieren. Da gibts nur etwas zu sagen. Mimimimimi
    • ujay 28.10.2017 14:55
      Highlight Highlight Hahaha...linkes Staatsfernsehen. Die rechten Kommentatoren überbieten sich hier wieder mit Kuriositäten und erwarten wohl noch, ernst genommen zu werden😂😂😂
    • Sir Konterbier 28.10.2017 15:13
      Highlight Highlight Das ist das Schrankprinzip, sitzt man bereits ganz rechts und schaut rüber, kommen einem sogar CVP/FDP links vor...
    • Fabio74 28.10.2017 15:14
      Highlight Highlight Herzig dein Kleinkinder-Niveau. Selbst im Kindergarten hat man höheres Niveau.
      Wenn das TV links wäre, warum muss man dauernd Blocher anschauen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 28.10.2017 14:06
    Highlight Highlight Arthur Honegger, der neue "Mister 10 vor 10" und frühere Nordamerika-Korrespondent, ist für mich DER Sympathie-Träger für die Sache von srf Radio+Fernsehen!
    Der bringt die News auf eine Weise, wie ich sie noch selten bis gar nicht erlebt habe, nämlich emotional mitgehend!
    Bei einer Katastrophen-Meldung verhält er sich sichtlich bewegt und erschüttert.
    Bei heiteren Meldungen wird auch er locker und lustig.
    Ich glaube, dass sehr viele Frauen für diesen Typ ins Schwärmen geraten!
    Aber Arthur Honegger ist nur einer von vielen ausgesprochen CHARAKTERstarken MitarbeiterInnen bei unserer SRG!
    • oliversum 28.10.2017 16:33
      Highlight Highlight Arthur, bischs Du?
    • rodolofo 28.10.2017 17:30
      Highlight Highlight Erraten!
      Und jetzt wünsche ich Dir ein wunderbares Wochenende!
    • Flughund 28.10.2017 17:55
      Highlight Highlight Fanclub schon gegründet ?
  • Widmer 28.10.2017 13:57
    Highlight Highlight Ich will ein unabhängiges nationales TV- und Radioprogramm. Als Ersatz kämen nur die grossen Medienverlage Ringier, Tameda und NZZ, auch Blicher, in Frage. Gott bewahre vor dividendengesteuerten Privatgesellschaften, die je nach Erfolg rigoros Stellen und Redaktionsbudgets zusammenstreichen oder einseitig politischen Einfluss nehmen wollen m. Nein danke, nein zur No-Billag-Initiative.
  • Bijouxly 28.10.2017 13:27
    Highlight Highlight Ich glaub niemand bestreitet die Legitimität eines nationalen Radio- und Tv-Unternehmens, das über eine Abgabe finanziert wird. Es stört aber sehr wohl, dass die SRG die letzten Jahre völlig über ihren eigentlichen Zweck hinaus Sendeformate einkaufte, die nicht allgemeinem Interesse dienen. Weil sie das einfach konnten und sich keiner Diskussion stellen mussten. Nun sind die Leute zurecht verärgert und die SRG merkt vllt, dass sie den Karren selbst an die Wand gefahren hat.
    • forest high 28.10.2017 13:57
      Highlight Highlight Plauderst du einfach etwas daher oder hast du Fakten ? Wenn ja, dann her damit (bin übrigens kein spezieller Freund vom Sven, kenne aber viele die ihn mögen ;-)
    • ujay 28.10.2017 14:58
      Highlight Highlight @Chrigi-B. Etwas am Finger gesaugt und dann ist eine Fantasiezahl rausgekommen😂😂😂
    • Fabio74 28.10.2017 15:15
      Highlight Highlight Und du bestimmst in deiner Selbstherrlichkeit und Arroganz was für die Allgemeinheit gut ist?
    Weitere Antworten anzeigen
  • zweistein 28.10.2017 13:15
    Highlight Highlight Das Internet bietet - im Vergleich zur SRG - eine unendliche Programm- und Inhaltsvielfalt. Man muss nur offen & neugierig sein und ein bisschen suchen. Da die Zeit des linearen TVs weltweit abgelaufen ist, sehe ich einen Grund mehr eine SRG mit 1.3 Mia. CHF künstlich zu beatmen.
    Wie es bei den Print-Medien keine SRG brauchte, braucht es auch keine im Internet.
    • phreko 28.10.2017 15:05
      Highlight Highlight Den Print-Medien geht es ja auch gewaltig gut.
    • Hoopsie 28.10.2017 17:05
      Highlight Highlight @zweistein: Und auch wenn das lineare TV abnimmt, die TV Nutzung nimmt zu und umso besser ist es starke Inhalte zu haben. Denn die können lange verwendet werden. Genau drumm ist eine starke SRG umso wünschenswerter. Spannende Sachen können zeitversetzt gesehen werden. Das ist kein Argument gegen sondern ein starkes für die SRG!

      Und warum loben sie das Internet und verbieten es dann der SRG? Verstehe ich überhaupt nicht!
  • Sir Konterbier 28.10.2017 13:09
    Highlight Highlight In der Deutschschweiz mag diese Abstimmung halbwegs umstritten sein, aber alles andere als eine haushohe Niederlage im Tessin und der Romandie kann ich mir schlicht nicht vorstellen.

    Anfangs war ich geneigt die Initiative zumindest sympathisch zu finden, aber ich denke nur schon aus Gründen des nationalen Zusammenhaltes sollte man sie ablehnen.

    Unsere Minderheiten im Land können Sendungen nicht so einfach durch Werbungen finanzieren, da sie ein viel kleineres Publikum haben. Sie haben auch ein gutes Staatsfernsehen verdient. Sie können ja nichts dafür dass sie weniger sind.
    • Alnothur 28.10.2017 14:01
      Highlight Highlight Sie können ja - schockschwerenot - FREIWILLIG dafür bezahlen.
    • Sir Konterbier 28.10.2017 15:20
      Highlight Highlight Schauen Sie ich bin auch ein Vertreter der freien Marktwirtschaft und zwar überall wo es geht.

      Hier gehts um die Solidarität zwischen den Landesteilen. Ein Tessiner ist nicht "weniger Schweizer" und hat "weniger Recht" auf ein Staatsfernsehen, nur weil er Pech hat und die Sprache einer Minderheit spricht.

      Weiter möchte ich das Feld der Medien zumindest beim Fernsehen nicht komplett denjenigen mit Geld überlassen. Sonst kommt jemand wie Blocher und besetzt das ganze Feld, er versuchts ja auch mit den Zeitungen.
    • Sir Konterbier 28.10.2017 16:19
      Highlight Highlight Das ist noch nicht mal die einzige Minderheit... Auch die ganzen Sendungen für Gehörlose etc. werden durch die Billag gezahlt, hab ich gar noch nicht genannt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 28.10.2017 12:56
    Highlight Highlight 365.-

    Das ist ein ausgewogener Vorschlag aus dem Departement Leuthard. Die SRG MUSS so sparen, aber wird NICHT eingeschränkt in ihrem Auftrag.

    Die SVP (sorry, man muss halt wieder die svp kritisieren) ist auch hier nicht ehrlich. Es geht ihr nicht darum, dass wir weniger bezahlen müssen, sondern das die SRG weniger Einfluss auf die Meinungsmachung im Land erhält. Denn die soll zukünftig vom Gottvater der SVP vie seine eingekauften Blätter erfolgen.

    No Billag NEIN !
    • bcZcity 28.10.2017 13:19
      Highlight Highlight Hat denn die SRG Einfluss auf Ihre Meinung? Also ich bin föhig genug mich selber über Themen zu informieren und brauche dazu weder ein Staats-TV noch die rechte Polemik.

      Für Informationen ohne Schnickschnack, reichen auch 100 bis 200 chf pro Jahr. Wer Unterhaltung möchte, darf dies gerne individuell bezahlen.

      Wird die Initiative angenommen, bedeutet dies nich das Ende und auch nicht die Verschwörungstheorie einer SVP Schweiz. Die Politik muss dann even eine Lösung suchen, die SRG eben über die Steuern finanzieren o.a
    • m. benedetti 28.10.2017 13:22
      Highlight Highlight Ich bin pro SRG, aber nicht finanziert über Zwangsgebühren, die giesskannenartig jeden treffen, egal ob arm oder wohlhabend, sondern über Bundesgelder, also über den Steuerfranken, deshalb No Billag JA!
    • Silent_Revolution 28.10.2017 13:41
      Highlight Highlight "Die SRG muss so sparen" Das ist einfach falsch. Es ist lediglich ein verzweifelter Versuch die privaten Haushalte im Abstimmungskampf für sich zu gewinnen. Insgesamt wird mit der Änderung gar mehr eingenommen, durch Mehrkosten für Unternehmen.

      Solange die eingetriebenen Beträge Gebühren und keine Steuern sind, muss jeder die Möglichkeit haben auf das Angebot zu verzichten. "Sie besitzen ein Empfangsgerät und könnten theoretisch" ist einfach nicht korrekt.

      Die Angst vor der SVP und Blocher als Argument für willkürliche Gebühren ist nur noch lächerlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rosen nell 28.10.2017 12:51
    Highlight Highlight ...und jetzt *ui ui skandal! was erlauben!*? man stelle sich vor: eine initiative will die az oder watson schliessen? klar würde ich mich als mitarbeiter wehren, ist doch klar. gebühren hin oder her, ginge es um mich, ich würde genau gleich reagieren.

Grüne sagen Unterbrecher-Werbung bei der SRG den Kampf an

Für den Fall, dass die No-Billag-Initiative am Sonntag abgelehnt wird, bringen sich die Parteien bereits in Stellung. Die Grünen nehmen die Werbung ins Visier.

Eine werbefreie SRG: Dieses Ziel formulierte eine Arbeitsgruppe der Grünen im letzten Herbst in einem Positionspapier. Nun wagt die Partei einen ersten Vorstoss in die Richtung: Sofern die No-Billag-Initiative am Sonntag erwartungsgemäss abgelehnt wird, soll es der Unterbrecherwerbung auf den SRG-Fernsehsendern an den Kragen gehen.

Filme, Serien und andere Sendungen sollen also nicht mehr durch Werbeblöcke unterbrochen werden dürfen. So verlangt es Grünen-Chefin Regula Rytz in einer Motion, …

Artikel lesen
Link zum Artikel