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Elfenbein sichergestellt
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Flughafen Zürich: 262 Kilogramm zersägte Elefantenstosszähne in Koffern verschickt



Drei Chinesen haben Anfang Juli versucht, rund 262 Kilogramm Elfenbein via Schweiz nach China zu schmuggeln. Die Elefantenstosszähne waren in acht Koffern verteilt. Auf dem Schwarzmarkt hat das Elfenbein einen Wert von rund 400'000 Franken.

Die Elefantenstosszähne waren zersägt worden, so dass sie in den Koffern transportiert werden konnten. Zusätzlich waren in den Koffern ein Kilogramm Fangzähne und Krallen von Löwen transportiert worden, wie die Eidgenössische Zollverwaltung am Dienstag mitteilte.

Via Zürich nach Peking

Aufgeflogen war der Schmuggel am 6. Juli am Flughafen Zürich bei einer Sicherheitskontrolle. Die Koffer waren von drei chinesischen Staatsangehörigen in Dar es Salaam (Tansania) aufgegeben worden und sollten via Zürich nach Peking geschickt werden.

Die Schmuggelware wurde durch den Schweizer Zoll beschlagnahmt. Die weiteren Ermittlungen werden durch das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) durchgeführt. Die drei Chinesen müssten mit hohen Bussen rechnen, heisst es in der Mitteilung.

Gemäss dem Washingtoner Artenschutzabkommen CITES ist die Einfuhr von Elfenbein in die Schweiz verboten. Das Abkommen soll sicherstellen, dass gefährdete oder von der Ausrottung bedrohte Tier- und Pflanzenarten durch den internationalen Handel nicht übermässig ausgebeutet werden. (whr/sda)

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