Schweiz
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Asylbewerber nehmen in Aarau Jugendliche aus – 16-Jähriger von Messer verletzt

Eine Gruppe von jungen Männern wurde in der Aarauer Innenstadt von eritreischen Asylbewerbern angegangen. Sie forderten Bargeld und Handys. Ein 16-Jähriger wurde dabei mit einem Messer verletzt.



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Graben in Aarau: Hier traf die Gruppe auf die eritreischen Asylbewerber. bild: Adrian Metry/ AZ

Eine Gruppe junger Männer sri-lankischer Herkunft hielt sich am Sonntag gegen halb zwei Uhr nachts in der Nähe des Grabens in Aarau auf, als sich ihnen mehrere eritreische Asylbewerber näherten. Diese verlangten von den Männern Bargeld und Handys, teilt die Kantonspolizei Aargau am Montag mit.

Einige der jungen Männer rannten daraufhin davon. Ein 18-jähriger Eritreer bedrohte einen 16-jährigen Sri Lanker mit einem Messer und verletzte ihn damit. Er wurde zudem mit Fusstritten traktiert. Dabei wurde der 16-Jährige leicht verletzt und zur Behandlung ins Spital gebracht.

Weiter entrissen die Eritreer das Handy eines 22-jährigen Schweizer und flüchteten anschliessend in Richtung Bahnhofstrasse.

Vorläufig in Haft

Mitarbeiter eines Sicherheitsdiensts, die am Bahnhof patrouillierten, und der Polizei gelang es schliesslich, drei eritreische Asylbewerber im Alter von 14 und 18 Jahren anzuhalten und festzunehmen. Durch die Ermittlungen konnten ausserdem zwei 17 und 18 Jahre alte, eritreische Asylbewerber verhaftet werden. 

Zur Klärung der Straftat, eröffnete die zuständige Staatsanwaltschaft eine Untersuchung und beantragte beim Zwangsmassnahmengericht Untersuchungshaft für die drei volljährigen eritreischen Asylbewerber. Die noch minderjährigen Eritreer wurden durch die Jugendanwaltschaft des Kanton Aargau in Untersuchungshaft genommen.

Da die genauen Tatumstände noch unklar sind, sucht die Kantonspolizei, Fahndung West, in Buchs nach Personen, die Hinweise zum Vorfall geben können (Tel. 062 83580 20).

(aargauerzeitung.ch)

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37Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • john waynee 18.07.2016 15:06
    Highlight Highlight Anhand der Zeitverzögerung beim Aufschalten der Kommentare kann man davon ausgehen, dass die gesamte watson Redaktion zurzeit im Schwimmbad chilliert :)
  • Bobo B. 18.07.2016 14:12
    Highlight Highlight Och, die Ärmsten erhalten von uns nur zuwenig Liebe und Respekt! Da finden wir doch sicherlich noch einen -ologen der da helfen kann. Zur Not erfinden wir dann halt noch eine -ologie und feiern uns als Menschenfreunde. Wohl bekomms!
    • Fabio74 18.07.2016 17:08
      Highlight Highlight Was für ein armseliger Kommentar. Frustriert?
    • Bobo B. 18.07.2016 17:49
      Highlight Highlight @Fabio74: -ologe oder -ologie-Student?
    • Fabio74 18.07.2016 22:49
      Highlight Highlight Weder -ologe noch Student und auch nie studiert. Und arbeite auch nicht beim Staat oder staatsnah.
      Aber dein Kommentar ist einfach lächerlich
    Weitere Antworten anzeigen
  • Madison Pierce 18.07.2016 14:07
    Highlight Highlight Ich hoffe nach Ermittlung der Schuldigen erfolgt zügig ein Verfahren und danach noch zügiger die Ausschaffung. Dann haben wir wieder Platz für fünf richtige Flüchtlinge, von denen gibt es ja leider mehr als genug. Ich glaube ja, wenn man kriminelle und nicht bedürftige Flüchtlinge konsequent Rückschaffen würde, wäre die Bevölkerung bereit, mehr richtige Flüchtlinge aufzunehmen.

    Ein paar solcher Deppen und nachfolgende Kuscheljustiz führen dazu, dass Parteien gewählt werden, die dann auch gut integrierte Familien zurückschaffen lassen. Kotzt mich gerade dermassen an.
    • http://bit.ly/2mQDTjX 18.07.2016 16:47
      Highlight Highlight Nach Eritrea rückschaffen geht nicht.
    • Angelo C. 18.07.2016 20:10
      Highlight Highlight Lorent Patron :

      Wieso kann man kriminelle Eritreer nicht nachhause aussschaffen, wo sie ja bekanntlich - eh häufiger als früher bekannt - in die Ferien reisen?

      Gerade deswegen wurden hier bekanntlich unlängst die CH-Vorschriften dahingehend geändert, wonach sowas in den meisten künftigen Fällen zum Entzug der Asylgewährung führen soll. Dies nota bene weil solche Asylmissbräuche immer evidenter und medienenerwähnter wurden.

      Asylbewerber die Raub- und Sexualstraftaten verüben, unser Gastrecht missbrauchen, gehören ausgeschafft - und wenn das nicht geht, in Ausschaffungshaft genommen.



    • http://bit.ly/2mQDTjX 18.07.2016 20:27
      Highlight Highlight Es gibt kein Rückführungsabkommen mit Eritrea und Frontex bietet auch keinen solchen Service. Gemäss Flüchtlings- und Kinderrechtskonvention geniessen Minderjährige (unter 18) sowieso besonderen Schutz.

      Freiwillige Rückkehr wäre eine Möglichkeit. Ein Landesverweis aussprechen ginge auch, aber vollziehen lässt er sich (vorerst) nicht.

      Es gibt viele Migranten, deren Asylantrag abgelehnt wurde, die aber nicht zurückgeschafft werden können oder dürfen, und die daher vorläufig aufgenommen werden (zB. wurde das mit praktisch allen Flüchtlingen aus Ex-Yugoslawien so gehandhabt).
    Weitere Antworten anzeigen
  • john waynee 18.07.2016 13:58
    Highlight Highlight Eritreer nehmen Sri Lanker in Aarau aus.- Globalisierung ahoi!
  • Hierundjetzt 18.07.2016 13:55
    Highlight Highlight Aarau muss ein Paradies sein. Da schafft es sogar Jugendkriminalität in die Zeitung. Und das Bauer Müller die Äpfel vom Grossisten verkauft! Betrug! Vielleicht erfahren wir noch wie die Mathematik-Probe aus der Primarschulklasse 6b war?

    Bleibt dran! Spannend!

    • john waynee 18.07.2016 15:26
      Highlight Highlight Hierundjetzt Ich glaube wir müssen uns auf den einzig wichtigen Fakt stützen, es waren Männer!!
    • Yolo 18.07.2016 15:28
      Highlight Highlight Das riecht klar nach einem Fall für Glarner ^^
  • leu84 18.07.2016 13:47
    Highlight Highlight Ist leider ein Problem in Aarau. Man soll mal zu gewissen Zeiten durch den Bahnhof Aarau gehen. Speziell beim Aufgang beim Migrolino.

    Bei hübsch gekleideten Frauen kommen da schnell Sprüche wie "figgi-figgi"...
    • Hierundjetzt 18.07.2016 15:53
      Highlight Highlight 😱 Aarau isch voll Ghetto. Danger Zone Hauptbahnhof Aarau. No Go Area Migrolino! Sofort die Armee hinbestellen. Wo bleibt die SVP wenn man Sie braucht?!!!!
    • john waynee 18.07.2016 15:58
      Highlight Highlight Hierundjetzt Mal schauen ob du denselben Kommentar auch posten würdest, nachdem du als Frau belästigt wurdest.-
    • Utopiot 18.07.2016 17:01
      Highlight Highlight Als Frau wüsstest du, dass du solche Sprüche auch von jungen Schweizern zu hören bekommst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bene86 18.07.2016 13:36
    Highlight Highlight Und jetzt alle im Chor: "EEEEIIINNNZEELLFÄÄÄÄÄÄLLE"
    • Amboss 18.07.2016 13:52
      Highlight Highlight Richtig: "EEIIINNZZEEELLFÄÄÄLLE"
      Was denn sonst?
    • Sir Jonathan Ive 19.07.2016 12:03
      Highlight Highlight Als Einzelfall wird ein konkretes Vorkommnis, in der Regel von Verantwortlichen, bewertet, wenn dieses Vorkommnis besser nicht vorgekommen wäre und die Wahrscheinlichkeit, dass ein solches Vorkommnis wieder auftritt, nach Ansicht des Bewertenden vernachlässigbar gering sei.
      - Wikipedia
  • Sillum 18.07.2016 13:34
    Highlight Highlight Die Eriträer dürften sicher in der Schweiz bleiben. Hätten sie am Kiosk einen Kaugummi gestohlen, ja dann würden sie des Landes verwiesen. So jedenfalls haben es die Gegner der für die Linken so unsäglichen Ausweisungs- Initiative mantrahaft behauptet.
    • Fabio74 18.07.2016 15:04
      Highlight Highlight Anstatt den Volksgerichtshof zu bemühen lassen wir die Justiz ihre Arbeit machen und geniesssn das Sommerwetter
    • Yolo 18.07.2016 15:39
      Highlight Highlight Jetzt etwas weniger rechte Polemik und kehren wir zurück zur Realität.

      Solche Taten werden auch ohne DSI des Landes verwiesen, vorausgesetzt das Rückführungsland gilt als sicher. Da hätte sich auch mit der DSI nichts geändert, zwingendes Völkerrecht ist einzuhalten. Für etwas existieren Gesetze, lassen wir dies von denen erledigen, die auch etwas davon verstehen.
    • john waynee 18.07.2016 15:59
      Highlight Highlight "Solche Taten werden auch ohne DSI des Landes verwiesen, vorausgesetzt das Rückführungsland gilt als sicher."

      Genau das ist der Kernpunkt des Problems. Da praktisch kein Land als sicheres Herkunftsland eingestuft wird, haben diese Herren Narrenfreiheit.-
    Weitere Antworten anzeigen
  • meliert 18.07.2016 13:13
    Highlight Highlight sofort in den nächsten Flieger und ab in deren Heimat, ohne Pardon!
    • john waynee 18.07.2016 13:59
      Highlight Highlight meliert sorry aber diese traumatisch geschädigten Täteropfer können sicherlich nicht ohne tiefgreifende psychologische Betreung des Landes ver wiesen werden!
    • john waynee 18.07.2016 14:16
      Highlight Highlight Hoffen wir mal, dass diese Sri Lankischen Jugendlichen jetzt nicht zu Nazis mutieren, nur weil sie diesen Zwischenfall mit traumatisierten Flüchtlingen erleben mussten.-
    • Amboss 18.07.2016 16:22
      Highlight Highlight @Peperoni: Man darf dir gratulieren. So viel Chaos in nur einem Kommentar, das ist ja eigentlich gar nicht zu schaffen.
      Was oder wer ist ein "Verteidigungspolitiker"?
      Was hat das mit dem Thema "Wirtschaftsflüchtling" zu tun?
      Und auch dir die Frage: Was soll es denn anderes sein, als ein "Einzelfall". Das wäre vielleicht das "organisierte Verbrechen". Aber darum handelt es sich ja nicht. Es gibt einzelne Asylbewerber, die sind sträffällig, es gibt einzelne Asylbewerber die sind es nicht. Die Straffälligen sind zu bestrafen, die anderen nicht. oder schon?

      Bring Ordnung in dein Chaos...
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